Jeden Tag ein Buch bei „pinch of spice“

Ein neues Projekt! Ein neues Projekt! Wer will nochmal, wer hat noch nicht?

jeden-tag-ein-buch_arianebilleVor ein paar Monaten gab es in der Foodbloggerrunde schon einmal die Themenwoche „Jeden Tag ein Buch“. Das war so toll und erfolgreich (die Zusammenfassungen könnt ihr bei Steph vom Kleinen Kuriositätenladen und bei Astrid von Arthur’s Tochter Kocht nachlesen), dass die tolle Idee nun in die zweite Runde geht, dieses Mal bin ich auch dabei. Bei der ersten Runde hatte ich leider keine Zeit, dieses Mal lasse ich mir diese tolle Aktion aber auf keinen Fall entgehen.

Worum geht es?
Die verschiedensten Blogs stellen in der Woche vom 11. bis 17. November „Genussbücher“ vor. Es geht also nicht ausschließlich um Koch- und Backbücher, auch Romane mit kulinarischem Inhalt, Bildbände oder kulinarische Reiseführer könnten z.B. besprochen werden. Manche Blogs stellen jeden Tag ein Buch vor, andere weniger – jeder teilnehmende Blog stellt jedoch mindestens ein Genussbuch in dieser Woche vor.

Wer ist dabei?
Ganz viele Blogs öffnen ihre Pforten auch für Nicht-Blogger, die auch gerne mal einen Beitrag schreiben möchten. So auch ich. Wer also ein gutes Genussbuch hat und gerne darüber berichten möchte, kann das gerne tun. Schreibt mir einfach eine E-Mail oder kontaktiert mich über Facebook und wir besprechen die Details. Keine Scheu, das macht Spaß und ist für alle Beteiligten eine Freude!

Also – freut euch auf „Jeden Tag ein Buch“ – mal sehen, was für tolle Bücher dieses Mal dabei sein werden!

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Ein Jahr „pinch of spice“ – (m)ein Blog feiert Geburtstag

geburtstagIst es tatsächlich schon ein Jahr? Heute, am Independence Day, feiert nicht nur die amerikanische Unabhängigkeit, sondern auch mein kleiner Blog Geburtstag. Vielen Dank an euch LeserInnen, ich freue mich immer sehr, wenn mir dann im „real life“ Menschen erzählen, was sie nachgekocht haben. Oder all diejenigen, die hier immer nette Kommentare hinterlassen. Das habe ich mir nicht vorstellen können und darüber freue ich mich wirklich wie ein kleines Kind!

Der Blog hat mein Leben ganz schön verändert – so sind auch diverse Lebensmittel in meine Wahrnehmung gerückt, die ich vorher nicht kannte:

oder nicht mochte und ich mich vom Gegenteil überzeugen konnte:

  • Rosenkohl
  • Grünkohl
  • (ich habe vor kurzem – sehr zu meinem Erstaunen – sogar einen Beutel Walnüsse gekauft, mal sehen, was ich damit anstelle)

Außerdem habe ich bei diversen Treffen des Hüttenhilfe-Forums (z.B. letztes Jahr in Frankfurt, dieses Jahr in Köln) viele andere nette Menschen kennengelernt, es gab hier ein Special zur königlichen Hochzeit in Schweden, ich habe an einem wunderbaren Workshop für Foodstyling und -fotografie teilgenommen und an einem tollen Blogevent, dem „Cookbook of Colors“. Kurzum: mein Horizont hat sich erweitert und ich hatte dabei richtig viel Spaß. So darf es gerne weitergehen.

Eure Favoriten in den letzten 12 Monaten waren übrigens:

Platz 1: Muhamara – Dip aus gerösteter roter Paprika
Muhamara II

Platz 2: Chakalaka
Chakalaka I

Platz 3: Burgerbrötchen selbstgemacht
Burgerbuns II Blog

Nun geht es schon auf ins nächste Jahr „pinch of spice“. Ich bin selbst gespannt, was auf mich zukommt und in welche kulinarische Richtung es mich treiben wird – ich hoffe, dass es euch und mir weiterhin Spaß macht. Wenn ihr Ideen habt, was ihr gerne mal hier lesen würdet oder was ich an „pinch of spice“ verbessern kann – immer her damit!

In diesem Sinne:  auf ins nächste Jahr voller kulinarischer Genüsse!

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Food Styling und Fotografie Workshop Weimar

Lange hatte ich mich darauf gefreut – letztes Wochenende war es endlich soweit. Zusammen mit Antonia, die auch aus München anreiste (und ich war sooo froh, dass ich die 400 km nicht alleine fahren musste!) und einem Haufen Fotoequipment machte ich mich auf den Weg nach Weimar, um dort Meeta von What’s for Lunch, Honey? und Sandy von Confiture de Vivre kennenzulernen. Die beiden sind wahre Koryphäen, was das Bloggen, Fotografieren und Stylen angeht und ich war sehr gespannt, welche Anregungen ich mit nach Hause nehmen würde. Am Vorabend des Workshops trafen wir dann noch auf Tina, die ich bereits auf der Frankfurter Buchmesse kennengelernt hatte und mit der wir einen schönen Sushiabend verbrachten.

Der Freitag begann mit einer netten Vorstellungsrunde und leckerem Essen à la „Brunch in St.Tropez“.

Tischkärtchen (1)

Von den insgesamt acht Teilnehmern und -innen waren noch ein paar andere Blogger dabei: Bärbel von Living in Dresden, Lutz von Kochen macht Schule, Uwe von Ball Birds, dann Antonia von Health Inspirations, Tina von Lunch for One und außerdem noch Steffi und Bianka. Meeta und Sandy hatten ein unglaubliches französiches Brunchbuffet für und gezaubert – eine fantastische Suppe aus gerösteten Paprikaschoten, Auberginenauflauf, Tarte mit Oliven und Sardellen, tolles französisches Brot und diverse Dips warteten auf uns.

Auberginenauflauf

Oliventarte

TörtchenBrotNachdem wir unsere reichhaltigen „Goodie-Bags“ begutachtet hatten, starteten wir in die erste Theorierunde – Kameratechnik und Licht. Wirklich aufschlussreich und ich bin gespannt, was ich davon umsetzen kann (in unserer Wohnung sieht es ja mit Tageslicht eher schlecht aus). Weiter ging es mit Styling. Ein fantastisches und kreatives Thema, das mir unglaublich Spaß gemacht hat.

Meeta in Aktion

Nach der Theorie dann die Praxis – unsere „Assignments“. Aufgabe für das Wochenende war, im Zweierteam vier Fotos einzureichen zu den Themen „Cheese Platter“, „Wines of France“, „A la table“ und ein Covershot für ein Magazin zum Thema „Picknick in der Provence“. Das übergeordnete Thema war Südfrankreich und Tina von Lunch for One und ich haben als Magazin das „jamie“-Magazin bekommen. Alle Fotos sollten natürlich die Themen wie auch das generelle Styling des Magazins aufgreifen, außerdem noch die Stimmung „fresh, crisp, with a splash of color“. Und das war dann gar nicht so einfach, gerade an der Käseplatte sind wir schier verzweifelt (und ich verspreche schon jetzt hoch und heilig, dass ich für diesen Blog niemals eine Käseplatte fotografieren werde).

Käse

Käse II

Am Abend des ersten Tages erzählte uns Sandy dann noch interessante Dinge über französische Weine im Rahmen einer kleinen Weinverkostung und im Anschluss bekamen wir ein leckeres Abendessen mit Fenchel-Orangensalat und karamellisiertem Ziegenkäse und einer grandiosen Bouillabaise aus heimischen Fischen. Dazu dieser super französische Rotwein, der hat’s mir wirklich angetan. Und sehr nette Gespräche mit den anderen Teilnehmern und Mit-Bloggern.

Weimar "Wein"

Früh am nächsten Morgen starteten wir in die Bastelrunde, es galt für den Fotografierpartner den Platz am Tisch zu dekorieren. Nach einer kleinen Einführung, in der uns Sandy viele tolle Tipps geben konnte, durften wir loslegen. Es wurde fleißig gebastelt, geschnitten und verziert und am Ende hatten wir einen wunderschön dekorierten Tisch, an dem jeder Platz individuell gestaltet war und den Meeta und Sandy dann noch fürs Mittagessen mit allerlei leckeren Dingen bestückten – Sandwiches, Couscoussalat, Linsensalat, Oliven und Clafoutis mit weißer Schokolade und Kastanienmehl.

Für die Qualität der folgenden Bilder muss ich mich entschuldigen – ich hatte vom Vorabend vergessen, die ISO-Zahl wieder auf „normales Tageslicht“ zurückzustellen – daher dieses unglaubliche Bildrauschen.

Sandy in Aktion

Bastelsession

Tischkärtchen

Sandwiches

Tartine

TartesMeeta mit MacaronsWeimar "a la table"Tisch mit LeckereienNachdem erstmal ausgiebig fotografiert war, hatten wir ein wunderschönes gemeinsames Mittagessen und im Anschluss ging es an die letzte Aufgabe – die Aufnahme für „unser“ jamie-Cover. Das war ganz schön knifflig und Tina und ich stylten, richteten und veränderten das Setting mehrmals, bis wir das Foto im Kasten hatten. Ein Hoch auf Digitalkameras!

Weimar "Cover"Anschließend durften wir unsere Aufnahmen noch bearbeiten und für die abschließende Präsentation aufhübschen. Am Ende des Workshops präsentierte jedes Team seine Storyline, die mit den vier Fotos erzählt werden sollte und stellte Stimmung und den Gedanken hinter den Bildern vor. Es wurde viel diskutiert, gute Anhaltspunkte für die persönliche fotografische Weiterentwicklung gegeben und zum Schluss hab es nochmal leckere Teecocktails, mit denen wir uns alle voneinander verabschiedeten.

Insgesamt war es ein richtig toller Workshop, der von Meeta und Sandy (und ihren vielen Helfern) perfekt organisiert war – ein herzliches Dankeschön nochmal an die beiden. Der Austausch mit den anderen Bloggern war spitze und wer weiß, wo wir uns alle noch über den Weg laufen werden?

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Cookbook of Colors

Endlich ist es soweit! Uwe von HighFoodality hat ein ganzes Jahr lang jeden Monat Rezepte und Fotos gesammelt zu einer bestimmten Farbe. Was daraus entstanden ist, hat mir schier die Sprache verschlagen. Uwe hat in mühevoller Arbeit nicht nur alles zusammengetragen, bewertet, zur Abstimmung gestellt und präsentiert – nun gibt es das „Cookbook of Colors“ auch noch zum Download in einer höchst professionellen Version, schön gesetzt und wunderschön anzusehen.

Bilder sagen mehr als tausend Worte – also seht selbst:

Cookbook-of-Colors-Titelseite

 

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Und stellt euch vor – ihr könnt das gesamte „Cookbook of Colors“ mit allen Rezepten kostenlos downloaden, wenn ihr auf den Banner unten klickt. Bei der Farbe „rot“ hat mein Tomatenchutney auch den Sprung ins Kochbuch geschafft, das ihr dort auch nochmal findet.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Kochbuchjahresrückblick 2012

Bei Maja von moey’s kitchen habe ich vor kurzem diesen wunderschönen Kochbuch-Jahresrückblick entdeckt und da Maja ein ähnlich inniges Verhältnis zu Kochbüchern hat wie ich, habe ich diese Idee mal aufgegriffen. Mein Kochbuchregal hat sich im letzten Jahr deutlich erweitert, was unter anderem auch daran lag, dass ich ja vorher fast ein Jahr lang keine Kochbücher kaufen konnte. Da hatte ich dann in der zweiten Jahreshälfte ordentlich was nachzuholen.

Einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr ist unter anderem, dass ich mehr aus meinen bereits vorhandenen Kochbüchern nachkochen möchte . Falls nicht schon geschehen, werdet ihr also in den nächsten Wochen und Monaten noch mehr Informationen zu den unten angegebenen Kochbüchern erhalten.

Ich weiß echt nicht mehr genau, wie viele Kochbücher 2012 dazugekommen sind (Asche auf mein Haupt), aber ein paar davon  – genauergesagt 20 Stück möchte ich euch heute gerne vorstellen, weil sie mir so besonders gut gefallen – vielleicht ist ja das eine oder andere dabei, das euch auch interessiert…

Wenn ihr auf die Bilder klickt, gelangt ihr zur Amazon-Seite, wo ihr noch mehr über die Kochbücher erfahren könnt und sie natürlich auch bestellen könnt.

Hugh’s Three Good Things – Hugh Fearnley-Whittingstall (engl.)
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Hugh Fearnley-Whittingstall befindet sich zusammen mit Jamie Oliver und Nigel Slater in der Riege der großen Namen der britischen Köche. Mittlerweile hat das ja tatsächlich was zu bedeuten. Mit diesem neuen Buch zeigt er schöne, schnelle Rezepte, die – im Wesentlichen – mit nur drei Zutaten auskommen. Was für die Feierabendküche unter der Woche oder wenn gerade wenig Zeit und Lust ist für aufwendige Kochaktionen.

Veggiestan – Sally Butcher
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Das dürfte wohl das Kochbuch sein, aus dem ich im letzten Jahr am meisten nachgekocht habe. Es ist einfach fantastisch und es ist aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Leckere vegetarische Gerichte mit tollen Ideen – zum Beispiel orientalische Patties und Feigen-Dattel-Konfitüre, weitere Rezepte sind im Rahmen meiner Kochbuchrezension bei der Hüttenhilfe erschienen – dort könnt ihr gerne noch weitere Details nachlesen. Auch 2013 wird sicher wieder einiges aus „Veggiestan“ den Weg in meine Küche finden.

Jerusalem – Yotam Ottolenghi und Sami Tamini (engl.)
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Am Namen Ottolenghi kommt man seit ein paar Jahren nicht mehr vorbei, wenn es um Trendsetter der aktuellen kulinarischen Strömungen geht. Und das zu Recht. Mit seinem Kochbuchpartner Sami Tamini hat Yotam Ottolenghi, der ursprünglich aus Israel stammt und in London mittlerweile mehrere Restaurants betreibt, auch 2012 wieder ein tolles Werk geschaffen, dass Anfang 2013 auch auf Deutsch erscheint. Die Richtung ist wie gehabt orientalisch – hier mit Fleisch (weiter unten kommt noch das vegetarische Kochbuch von Ottolenghi).

Home Made – Yvette van Boven
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Yvette van Boven hat sich im letzten Jahr in meine Wahrnehmung gerückt. Sie schreibt so herrlich natürlich und die Fotos, die sie von sich veröffentlicht sind einfach sympatisch-normal. Nichts übermäßig gestyltes, aber ganz tolle Rezeptideen. Bei der Hüttenhilfe habe ich schon eine Rezension zu diesem Kochbuch geschrieben – hier sind auch einige Rezepte veröffentlicht.

Home Made Winter – Yvette van Boven
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Dieses Kochbuch, der Nachfolger zu „Home Made“ habe ich derzeit noch in meinen Fingern, weil ich auch darüber für die Hüttenhilfe eine Rezension schreibe. Ich will also nicht zu viel verraten – aber eine Investition lohnt sich auf alle Fälle.

 

Das Kochbuch: 400 Rezepte für jeden Tag – Andreas Neubauer
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Ein richtig schweres und umfangreiches Werk ist da entstanden, das den Anspruch erhebt, dass die meisten auch recht unaufwändig zuzubereiten sind. Und das ist gelungen – ich würde sagen, dass sowohl für Singles, Paare als auch Familien in jeder Hinsicht genug verschiedene Rezepte geboten sind, die sich auch unter der Woche kochen lassen. Wunderschöne Fotos und unkomplizierte Zutatenlisten runden einen tollen Gesamteindruck ab.

Indien – Pushpesh Pant
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Mein allerliebstes Kochbuch, wenn es um das Thema „Indien“ geht. Und um authentische Küche. Das fängt hier schon bei der Aufmachung an: das Kochbuch wird in einem Stoffsäckchen geliefert und die Seiten (und davon gibt es viele!) sind aus recht billigem Papier. Trotzdem – oder gerade deshalb – hat das Kochbuch einen ganz eigenen Charme. Wie Indien selbst halt auch. Auf über 800 Seiten werden über 1000 Rezepte vorgestellt, die Pushpesh Pant in 20 Jahren aus unterschiedlichen Regionen Indiens zusammengetragen hat. Da bleiben wirklich keine Wünsche offen.

What Katie Ate – Katie Quinn Davies (engl.)
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„What Katie Ate“ ist das Kochbuch zum gleichnamigen Blog der gebürtigen Irin Katie Quinn Davies. Sie hat nicht nur einen wunderschönen Blog, jetzt ist auch noch dieses wunderschöne Buch erschienen, das einfach rundum ansprechend ist. Das Layout, die Haptik, die Fotos und dann – nicht zu vergessen – auch noch der rezepteseitige Inhalt. Ungewöhnliche Kombinationen und tolle Ideen.

La Tartine Gourmande – Beatrice Peltre (engl.)
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Einen der schnuckeligsten Foodblogs überhaupt hat meiner Ansicht nach Beatrice Peltre, die seit seit 2005 auf La Tartine Gourmande ihre Küchen- und Fotografieexperimente mit uns teilt. Wie nicht anders zu erwarten war, besticht das Kochbuch durch absolut ästhetische und wunderschöne Fotos, alleine als Bildband hätte ich es mir schon gekauft. Das Buch ist außerdem gespickt mit netten Geschichten rund ums Kochen und um Beatrices Leben und rund 100 Rezepte haben es obendrein noch ins Kochbuch geschafft.

The Science of Good Cooking – Cook’s Illustrated (engl.)
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Das ist ein tolles (Koch-)Buch für all diejenigen, die ein bisschen genauer interessiert, warum manche Dinge in der Küche so funktionieren und wie sie am besten gelingen. Es gibt 50 Kapitel, in denen „Küchenphänomene“ erklärt werden, dazu gibt es dann auch viele praktische Rezepte. Und auch die physikalischen Erklärungen kommen nicht zu kurz. Ein paar Beispiele für die Themen, die im Buch behandelt werden: warum Fleisch ruhen sollte, damit es saftig bleibt – wie Fleisch durch sanftes Garen zart wird – wie richtiges Frittieren funktioniert – warum Reis durch Abspülen schön locker wird – wie die richtige Buttertemperatur das Backergebnis beeinflusst – usw.

The Lebanese Kitchen – Salma Hage (engl.)
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Hier haben wir es mit einem richtigen Schwergewicht zu tun – ganze 511 Seiten umfasst dieser Wälzer über die libanesische Küche. Dem Phaidon Verlag, der auch schon den „Silberlöffel“ und „Indien“ herausgegeben hat, ist hiermit wieder ein sehr umfassendes Werk gelungen, das schöne Fotos, tolle Rezepte und viel Gefühl mitbringt. Etwas gewöhnungsbedürftig sind zunächst die gezackten Seitenränder, aber allmählich habe ich Gefallen daran gefunden. Was mir ebenfalls gefällt: das größte Kapitel (mit knapp 130 Seiten) ist dem Thema „Mezze und Salate“ gewidmet. Hmmm, lecker.

The Smitten Kitchen Cookbook – Deb Perelman (engl.)
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Auch Deb Perelman ist eine sympathische Foodbloggerin, die auf www.smittenkitchen.com ihre Küchenabenteuer bloggt und nun ihr erstes (und hoffentlich nicht letztes!) Kochbuch geschrieben hat. Sie schreibt sehr gerne und ausführlich auch über die Geschichten „hinter“ den Rezepten, was mir persönlich sehr gut gefällt. Das „Smitten Kitchen Cookbook“ ist prall gefüllt mit ansprechenden, schönen Rezepte, die oft noch das „gewisse Extra“ haben.

Backen mit Buchweizen – Modesta Bersin
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Dieses Buch war eher ein zufälliger Glücksgriff. Da ich gerne auch mit „alternativen“ Mehlsorten experimentiere und generell den Geschmack von Buchweizen sehr gerne mag, habe ich schon einige Rezepte aus diesem schönen kleinen Backbuch nachgebacken.

 

The Homemade Pantry – Alana Chernila (engl.)
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The äußerst sympathische Alana bloggt eigentlich auf „Eating From the Ground Up“ und hat nun ebenfalls ihr erstes Kochbuch geschrieben. In „The Homemade Pantry“ stellt sie viele Dinge vor, die man eigentlich normalerweise im Supermarkt kaufen würde, die sich aber oft ohne allzu viel Aufwand auch selbst herstellen lassen. So z.B. Frischkäse, Joghurt, Ricotta, Müslimischungen, Brot, Cracker, Saucen usw. usw. Schöne Rezepte und viele nette Geschichten „drumrum“.

Tasting India – Christine Manfield (engl.)
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Dieses Kochbuch ist eigentlich viel mehr als nur ein Kochbuch. Es ist gleichzeitig ein wunderschöner Reiseführer und Bildband – die Fotos sind absolut atemberaubend und wunderschön. Obendrein gibt es viele tolle Rezepte, die jeweils typisch für die unterschiedlichen Regionen Indiens sind. Empfiehlt sich auch sehr als Geschenk für Indienbegeisterte.

Das Kochbuch – Yotam Ottolenghi
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Auch für dieses Kochbuch ist bei der Hüttenhilfe schon eine Rezension erschienene, die moey geschrieben hat. Auch wenn „Das Kochbuch“ eigentlich das erste Kochbuch von Yotam Ottolenghi ist, ist es auf dem deutschen Buchmarkt erst nach „Genussvoll vegetarisch“ erschienen. Die einzelnen Kapitel sind wie auch bei „Genussvoll vegetarisch“ in Zutaten aufgeteilt, anhand derer viele schöne orientalische Rezepte vorgestellt werden. Alleine auf dem Gebiet der Desserts gibt es ein kleines Defizit, was das Kochbuch aber nicht weniger attraktiv macht.

Genussvoll vegetarisch – Yotam Ottolenghi
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Die deutsche Ausgabe von Ottolenghi’s „Plenty“ ist äußerlich für meinen Geschmack überhaupt nicht ansprechend (erinnert ein bisschen an ein plüschiges Sofakissen), aber der Inhalt überzeugt dafür umso mehr. Auf dem deutschen Markt ist „Genussvoll vegetarisch“ das erste Ottolenghi-Kochbuch, das erschienen ist. Die Kapiteleinteilung erfolgt nach Art des Gemüses, dort findet man dann diverse sehr kreative, orientalisch angehauchte und vollständig vegetarische Gerichte. Wunderschöne Fotos und absolut gelungene Rezepte – das hier ist eines meiner „All Time Favorites“.

Österreich vegetarisch – Katharina Seiser
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Katharina Seiser ist als ausgebildete Journalistin und Köchin ja geradezu prädestiniert dafür, ein Kochbuch zu schreiben. Zusammen mit Meinrad Neunkirchner – dem „Meister der Aromen“ und dem Fotograf Thomas Apolt ist ein sehr gelungenes Kompendium der vegetarischen österreichischen Küche entstanden. Die Fotos sind toll, die Rezepte teils klassich, teils modern. Auf alle Fälle sehr einladend zum Nachkochen!

Gemüse Kochbuch: Rezepte für alle Jahreszeiten – Matt Wilkins
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Toll! Toll! Toll! Das ist ein sehr schönes „halbvegetarisches“ Kochbuch geworden. Die meisten Gerichte kommen von vorneherein ohne Fleisch aus – alle übrigen sind problemlos auch ohne Fleisch zuzubereiten. Aufgeteilt wird hier nach Gemüsesorten – z.B. Auberginen, Blumenkohl, Rosenkohl, Möhren, Mais usw. Auch zum Anbau der Gemüsesorten gibt es Hinweise. Sehr überzeugende Rezeptideen und schöne Fotos!

Gemüse Satt!: 140 vegetarische Lieblingsgerichte – Alice Hart
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„Gemüse Satt!“ ist eine nette Ansammlung ansprechender vegetarischer Gerichte mit tollen Fotos und schönem Layout. Gegliedert wird hier u.a. in Frühstück / Vorspeisen & kleine Gerichte / Salate / Suppen / Brot / Seelenwärmer. Als Inspirationsquelle gefällt mir das Buch recht gut, nachgekocht habe ich leider noch nichts.

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Kulinarischer Rückblick 2012


Word countPünktlich zu Silvester gibt es heute noch einen kleinen Rückblick auf das (Blog)jahr 2012, das ich ja nur zur Hälfte mit „pinch of spice“ erlebt habe. Trotzdem möchte ich gerne die Gelegenheit nutzen, mich bei euch zu bedanken für die netten Kommentare und die lieben Leser, die seit dem 4. Juli meine Küchenabenteuer begleiten.

Die neueste Tradition
Thanksgiving – ab jetzt jedes Jahr Ende November! Das mit „THE turkey“ hat ganz wunderbar funktioniert, die Beilagen waren grandios lecker und es hat uns so gut gefallen, dass es das komplette Programm gleich nochmal an Weihnachten gab. Viele der Rezepte findet ihr in der Rubrik „Thanksgiving„.

Die größte Sauerei in der Küche…
… gab es dieses Jahr bei der Herstellung von Unmengen Holunderblütensirup. Uaaah – hat das geklebt! Allerdings sind die Vorräte so groß, dass wir wohl nächstes Jahr nicht nachproduzieren müssen ;-).

Eure Top 3 der Lieblingsgerichte
1. Ingwerkekse

Ingwerkekse

 

 

 

 

 

2. Chakalaka

Chakalaka I

 

 

 

 

 

3. Tomatenchutney

Tomatenchutney II

 

 

 

 

 

Neuentdeckungen in meiner Küche
Grünkohl – als Toskanischer Grünkohlsalat, Wirsing (z.B. nach moey’s Rezept), Edamame
Außerdem habe ich bei Freunden mit meiner Walnuss-Aversion aufgeräumt – dort gab es ein persisches Gericht mit gekochten Walnüssen und Granatapfelsoße und es war total lecker!

Meine persönlichen Top 5 der Lieblingsgerichte
1. Kürbis mit roten Zwiebeln
2. Lauki mit Kreuzkümmel und Crème Fraîche
3. Bulgur mit Tomaten
4. Krautspätzle mit Spitzkohl
5. Grünkohlsalat

Die schönsten Kochbücher 2012
Yotam Ottolenghi und Sami Tamini – Jerusalem, Sally Butcher – Veggiestan, Yvette van Boven – Home Madeund Home Made Winter, Katie Quinn Davies – What Katie Ate, Katharina Seiser – Österreich vegetarisch, Salma Hage – The Lebanese Kitchen

Tollstes kulinarisches Treffen
Buchmesse Frankfurt und „Alles hausgemacht“-Forumstreffen, aus letzterem hat sich auch eine schöne München-Runde ergeben, die sich nun relativ regelmäßig trifft.

Neuzugänge bei der Küchenausstattung
KitchenAid Blender, ein Kontaktgrill, Vakuumiergerät, schöne neue Messer und Schneidbretter

Kulinarische Vorsätze für 2013
gerade im ersten Quartal leichte, halbwegs schnelle Küche und Gerichte, die sich gut vorbereiten und mit ins Büro nehmen lassen. Mehr Linsen, mehr Kichererbsen, orientalische und indische Gerichte.

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Forentreffen und Frankfurter Buchmesse

Wer von euch schonmal bei uns zu Hause war, der kennt dieses Regal im Wohnzimmer. Üblicherweise stehen unsere Gäste staunend bis ungläubig davor – in Anbetracht der ca. 250 Kochbücher, die sich dort sammeln. Das ist meine große Sammelleidenschaft und ich kann stundenlang in den tollen Werken schwelgen. Mittlerweile bin ich schon recht anspruchsvoll geworden, was die Qualität eines Kochbuchs angeht, vor allem seitdem ich für die Hüttenhilfe auch noch Kochbuchrezensionen schreibe.

Und für einen Kochbuch“junkie“ wie mich ist natürlich ein Besuch auf der Frankfurter Buchmesse das wahre Paradies auf Erden. Tolle Neuerscheinungen gab es und natürlich konnte ich an dem einen oder anderen Exemplar auch nicht einfach so vorbeigehen – sie wanderten in meine Einkaufstasche und wurden dann kilometerweit geschleppt.

Hier ist das Ergebnis:

Ihr seht also – es ist weiterhin für reichlich Abwechslung und Inspiration gesorgt, die nächsten Wochen können kommen!

Doch nicht nur in kochbuchtechnischer Hinsicht war der Besuch in Frankfurt eine Bereicherung – am Samstag gab es ein Forentreffen der „Hüttenhilfe“ und ich durfte ein paar sehr nette User und andere Foodblogger kennenlernen, so z.B. Christina von „feines gemüse„, Maja von „moey’s kitchen„, Jules von „Strickoholikerin„, und Tina von „Lunch For One„.

Fotos habe ich leider gar keine gemacht, aber wer trotzdem ein paar Impressionen des Treffens sehen möchte, Maja hat hier berichtet, Jules hat hier berichtet und auch Tina hat hier einen Artikel dazu geschrieben.

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Jetzt geht’s loooos!

Lange wurde herumgetüftelt, probiert, getestet, verworfen und neu überlegt, aber nun ist es endlich soweit – pinch of spice ist online! Und das auch noch am Unabhängigkeitstag der USA… „born on the 4th of July“ sozusagen.

Es ist alles noch ein bisschen provisorisch und in den nächsten Tagen und Wochen wird sich hier sicher noch einiges ändern. Aber das Grundgerüst steht und es kann endlich losgehen. Ich bin schon so gespannt und freue mich wie ein kleines Kind über das, was hier entsteht!

Im Gegensatz zum letzten Blog werden hier hauptsächlich Leckereien aus meiner Küche vorgestellt, die hoffentlich zahlreiche Nachkocher und Interessierte finden.

Über nette Kommentare freue ich mich natürlich sehr.

Also – viel Spaß beim Lesen und bei dem einen oder anderen kulinarischen Abenteuer, das wir zusammen erleben werden!

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