Blaubeerscones

Endlich wieder Scones! An meiner Leidenschaft für dieses typisch britische Gebäck hat sich nichts geändert. Sie stehen in unterschiedlichen Varianten immer mal wieder auf meiner Backliste fürs Wochenende, manchmal nach Rezept und manchmal mit eigens zusammengewürfelten (teils gewagten) Kombinationen. Demnächst muss ich hier mal meine gesunden Frühstücksscones für unter der Woche vorstellen, aber jetzt gibt es erstmal diese herrlichen Blaubeerscones.

Blaubeerscones

 

Das Rezept habe ich bei Sally’s Baking Addiction gefunden und habe es minimal angepasst. Diese Variante verwendet ein Ei und Sahne als Flüssigkeitsgeber, dadurch bekommen die Scones eine andere, sehr zarte Konsistenz. Die Blaubeeren tragen mit ihrer säuerlichen Note zu einem leckeren Gesamtwerk bei. Ich persönlich habe die Glasur bei meiner Variante weggelassen, dadurch sind die Scones weniger süß – wer es aber noch ein bisschen aufwändiger und süßer mag, kann das ja gerne ausprobieren.

Zutaten für 8 Scones:

  • 325 g Mehl (Type 405)
  • 100g Zucker
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • 120 g Butter, sehr kalt
  • 120 ml Sahne
  • 1 Ei, Größe L
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 200 g Blaubeeren, frisch oder tiefgefroren (nicht auftauen)

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt und Salz in einer großen Schüssel mischen. Die kalte Butter fein würfeln und mit den Fingerspitzen ins Mehl einarbeiten, bis alles leicht krümelig ist. Sahne, Ei und Vanilleextrakt miteinander verquirlen, über die Mehlmischung gießen und nur ganz kurz durchmischen, bis der Teig zusammenkommt. Dann vorsichtig die Blaubeeren einarbeiten.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und mit Mehl bestäuben. Mit dem Teig einen Kreis von ca. 20 cm Durchmesser formen und mit dem Teigschaber oder einem Messer in acht Teile schneiden. Die Teile ein bisschen auseinanderziehen, da sie im Ofen aufgehen.

Bei 200°C etwa 20-30 Minuten backen, bis die Scones goldbraun und knusprig sind.

Blaubeerscones 1

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Ananas-Kokosscones

Noch eins dieser fantastischen Zufallsrezepte: Kokosscones. Vor geraumer Zeit hatte ich kleine kandierte Ananaswürfelchen gekauft und keine so richtige Verwendung dafür gefunden. Ananas und Kokos ist aber ja von sich aus schon eine göttliche Kombination, ich finde, sie harmonieren wunderbar miteinander.

Wer nun nicht zufällig kandierte Ananaswürfelchen zu Hause hat, kann auch getrocknete Ananas verwenden und diese fein hacken.

Die Scones eignen sich – wie fast immer bei süßen Scones – zum Bestreichen mit Marmelade, Frischkäse oder auch „einfach so“ zum knabbern. Am besten sind sie ganz frisch aus dem Ofen.

KokossconesZutaten für 9 quadratische Scones:

  • 400 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 125 g Butter
  • 50 g Kokosflocken
  • eine handvoll geröstete Kokoschips (optional)
  • 50 g kandierte Ananasstückchen
  • ca. 300 ml Buttermilch

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Mehl, Backpulver, Natron, Zucker und Kokosflocken in einer großen Schüssel mischen. Die kalte Butter mit den Fingerspitzen ins Mehl einarbeiten, bis alles leicht krümelig ist. Kokoschips und kandierte Ananasstückchen unterrühren. Dann die Buttermilch dazugeben (evtl. nicht die ganze Menge verwenden) und nur ganz kurz durchmischen, bis der Teig zusammenkommt.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und mit Mehl bestäuben. Mit dem Teig ein Quadrat von ca. 20 cm Kantenlänge formen und mit dem Teigschaber oder einem Messer in neun Teile schneiden. Die Teile ein bisschen auseinanderziehen, da sie im Ofen aufgehen.

Bei 200°C etwa 20-30 Minuten backen, bis die Scones goldbraun und knusprig sind.

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Haferflockenscones mit Apfel und Zimt

Scones, immer wieder gibt es hier Scones. Übrigens nicht nur hier, auch „in Wirklichkeit“, also bei mir zu Hause. Ich hoffe, euch langweilt das nicht. Ich habe halt großen Gefallen daran gefunden und mir fallen immer wieder neue Kreationen ein. Heute im Programm: mal etwas kerniger – mit Haferflocken, Apfel und Zimt. So unglaublich lecker zum Frühstück. Oder als Nachtisch. Mit oder ohne Marmelade. Mit oder ohne Butter. Oder einfach so, warm und knusprig-duftend, wenn sie gerade aus dem Ofen kommen.

Übrigens: ich friere Scones sehr gerne ein. Selbstverständlich sind sie so ganz frisch aus dem Ofen am allerbesten, keine Frage. Aber auch nach ein, zwei Tagen kann man sie noch gut essen, ggf. kann man sie toasten. Oder eben einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Alles geht.

Und wenn ihr nicht vehement widersprecht, dann werde ich euch auch weiterhin mit tollen Sconesrezepten beglücken.

HaferflockensconesZutaten für 8 große Scones:

  • 250 g Mehl
  • 150 g Haferflocken
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • 125 g Butter
  • 150 g Apfelstücke
  • 300 ml Milch

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Mehl, Haferflocken, Backpulver, Natron, Zucker, Salz und Zimt in einer großen Schüssel mischen. Die kalte Butter mit den Fingerspitzen ins Mehl einarbeiten, bis alles leicht krümelig ist. Die Apfelstücke unterrühren. Dann Milch dazugeben (bei der Milch evtl. nicht die ganze Menge verwenden) und nur ganz kurz durchmischen, bis der Teig zusammenkommt.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und mit Mehl bestäuben. Mit dem Teig einen Kreis von ca. 20 cm Durchmesser formen und mit dem Teigschaber oder einem Messer in acht Teile schneiden. Die Teile ein bisschen auseinanderziehen, da sie im Ofen aufgehen.

Bei 200°C etwa 20 Minuten backen, bis die Scones goldbraun und knusprig sind.

 

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Mandeltårta (schwedische Mandeltorte)

Die schwedische Woche geht zu Ende – und ich bin ganz schön außer Puste. Aber es hat Spaß gemacht! Ich hoffe, euch hat dieses Special auch gefallen und außerdem hoffe ich, dass wir heute eine traumhaft schöne Hochzeit von Madeleine von Schweden sehen dürfen!

Den Abschluss und gleichzeitig die Krönung der Woche bildet die schwedische Mandeltorte (auch die gibt es bei Ikea zu kaufen, aber natürlich schmeckt sie selbstgebacken noch viiieeel besser!), die zwar schon recht mächtig ist, aber auch unglaublich gut schmeckt.

Wenn ich ehrlich bin, war ich ja ein kleines bisschen skeptisch, ob ich das mit der Torte so gut hinbekomme. Mein Backofen und ich sind ja nicht immer die besten Freunde und eine richtige Torte habe ich tatsächlich noch nie selbst gebacken. Aber – sie ist ganz gut gelungen! Klar, an der Optik kann ich beim nächsten Mal noch ein bisschen feilen, aber der Geschmack…! Ganz wunderbar.

In diesem Sinne – dem Brautpaar von heute auch von hier alles Gute und ein zauberhaftes Fest!

Mandeltårta

Zutaten für eine Torte mit 26 cm Durchmesser (12-16 Stücke):

  • 8 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 200 g Sahne
  • 225 g gemahlene Mandeln (mit Haut)
  • 225 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter, zimmerwarm
  • 60g Mandelblättchen

Zubereitungszeit: fast unendlich lange 😉

Zubereitung:
Die Eier vorsichtig trennen, die Eiweiße beiseite stellen. Zucker und Sahne in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den Vanilleextrakt zugeben, die Eigelbe kurz verquirlen und mit in den Topf geben. Bei geringer Hitze rühren, bis eine puddingartige Creme entsteht (darauf achten, dass die Creme nicht anfängt zu kochen!).

Ein Stück Frischhaltefolie auf die Oberfläche der Creme legen (dadurch wird verhindert, dass sich eine unschöne Haut bildet) und kalt werden lassen.

Ofen auf 200°C vorheizen. Die Eiweiße steif schlagen und währenddessen löffelweise den Puderzucker zugeben, ebenso die Prise Salz. Weiterschlagen, bis sich im Eiweiß schöne Spitzen bilden, dann die gemahlenen Mandeln unterheben.

Mandeltårta IIEine Springform mit Backpapier auslegen und die Hälfte der Eischneemasse einfüllen. Im Ofen für ca. 20 Minuten backen. Kurz auskühlen lassen, dann aus der Springform nehmen und die zweite Hälfte genauso backen.

Beide Böden abkühlen lassen, dann die Eiercreme in der Küchenmaschine mit der Butter verrühren, bis es eine helle Creme ergibt (das kann durchaus ein paar Minuten dauern). Zuerst einen Boden mit der Hälfte der Creme bestreichen. Den zweiten Boden aufsetzen und den Rest der Creme auf dem oberen Boden verteilen.

Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und auf der oberen Cremeschicht verteilen. Die Torte für mindestens 2-3 Stunden kalt stellen, dann direkt aus dem Kühlschrank servieren.

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Pulla – finnischer Kardamom-Hefezopf

Pulla verbinde ich mit Kindheitserinnerungen. Mein Vater war geschäftlich viel im Norden Europas unterwegs und hin und wieder hat er tolle Leckereien von dort mitgebracht. Da die ganze Familie großer Fan von Kardamom ist, wurde „Pulla“ zu einem geliebten Standardmitbringsel, das immer mal wieder den Weg in unseren Haushalt gefunden hat.. Der Hefezopf hat ein ganz tolles Kardamomaroma, schön intensiv und doch nicht so dominant. Außerdem kann man Pulla ganz hervorragend einfrieren oder backen und dann scheibenweise toasten – wieder eins dieser vielseitig einsetzbaren Backwerke, die ich echt gerne mag. Natürlich lässt es sich auch ganz fantastisch vorbereiten.

Als ich vor kurzem in Köln bei Maja von moey’s kitchen zu Besuch war und wir gemeinsam den Kochbuchabverkauf von Buchgourmet angekurbelt haben, fiel mir das schöne Buch „Zimtschnecken und Blaubeerkuchen – Die besten Backideen aus Skandinavien“ in die Hand. Aus diesem Buch stammt das Rezept für den tollen nordischen Hefezopf – in leicht abgewandelter Form.

HefezopfZutaten für einen großen Zopf:

  • 700g Mehl
  • 1 1/2 Tütchen Trockenhefe
  • 120 g Zucker (plus Zucker extra zum Bestreuen)
  • 2 Eier, verquirlt
  • 250 ml Milch
  • 1 EL Kardamomsamen, gemörsert
  • 1/2 TL Salz

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten (plus 1,5 Stunden Gehzeit)
Backzeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:
Die Milch lauwarm erhitzen, dann Zucker und Hefe einrühren. Die Kardamomsamen im Mörser zerstoßen und mit in die Milch geben, ebenso den Großteil der zwei verquirlten Eier (nur ein bisschen zum Bestreichen des Zopf zurückbehalten). Die Mischung ein paar Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden.

Mehl und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen und die Milchmischung dazugießen. Mit dem Knethaken einige Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Teig nochmal kurz durchkneten und in drei gleich große Stücke teilen. Diese zu Strängen von ca. 50 cm formen und einen Zopf daraus flechten. Nochmal ca. 30 Minuten gehen lassen. Dann mit der übrigen Eiermasse bestreichen und mit Zucker bestreuen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Zopf darin ca. 30 Minuten backen, bis er außen schön goldbraun ist.

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Cranberry-Zitruskuchen mit Kokos

Die letzten Wochen war ich immer wieder von diversen Wehwehchen geplagt, daher muss ich meine virtuelle Vorratskiste durchforsten, was da noch an Rezepten herumschwirrt, die ich noch nicht verbloggt habe. Hier ist so eins – gefunden habe ich diesen fantastischen Kuchen bei Bakers Royale und war sofort angetan von dem wunderschönen Foto. Es war klar – das musste ausprobiert werden!

Vom letzten Thanksgiving Dinner waren noch ein paar Cranberries übrig (zugegebenermaßen halten die richtig lange, wenn sie im Kühlschrank gelagert werden, allerdings musste ich schon intensiv suchen, um die wenigen zusammenzupicken, die für dieses Rezept erforderlich sind). Ich habe die Cranberries mit dem Blender zerkleinert, aber es reicht auch, sie fein zu hacken. Und wer keine frischen Cranberries hat, der lässt sie am besten ganz weg, die getrockneten sind in diesem Fall keine gute Alternative, weil sie meistens gesüßt sind.

Der Kuchen, der hier entstanden ist (und da hatte übrigens meine neueste Errungenschaft aus dem Land der Backträume Premiere – eine außergewöhnliche Guglhupfform, die ich bei meinem letzten New York-Besuch erspäht hatte) schmeckt durch die Orange und die Cranberries nicht so irre süß, sondern angenehm frisch und er ist richtig schön fluffig.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Cranberrykuchen (1)Zutaten für eine Guglhupfform:

  • 300 g Mehl
  • 30 g Kokosflocken
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 270 g Zucker
  • 3 Eier, Größe L oder XL
  • 2 EL Orangenschalenabrieb
  • 180 ml neutrales Öl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 80 ml Kokosnusscreme
  • 60 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 1 Handvoll frische Cranberries, fein gehackt

Glasur:

  • 240 g Puderzucker
  • 2-3 EL frisch gepresster Orangensaft

Zubereitungszeit: ca. 15 Min, dann ca. 45 Min. Backzeit

Zubereitung:
Den Ofen auf 175°C vorheizen. Mehl, Kokosflocken, Backpulver und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen und beiseite stellen. In einer Rührschüssel Zucker, Eier und Orangenschale zusammenrühren. Währenddessen langsam das Öl zugeben und etwa 2 Minuten weiterrühren, dann Kokosnusscreme und Orangensaft einrühren.

Mit einem Holzlöffel die Mehl-Kokosmischung unterheben und schließlich noch die Cranberries einarbeiten.

Den Teig in eine gefettete Guglhupfform geben und dann ca. 45 Minuten backen, bis die Stäbchenprobe zeigt, dass er fertig ist. Auf ein Kuchengitter stürzen und komplett abkühlen lassen, bevor es ans Glasieren geht.

Für die Glasur Puderzucker und Orangensaft mischen und mit einem Backpinsel auf den Kuchen streichen. Nochmal 30 Minuten warten, bis die Glasur anzieht.

Citruskuchen

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Orangen-Mandel-Polentakuchen

Mit Rührkuchen hab ich’s ja nicht so. Gar nicht eigentlich. Ständig die Angst im Nacken, dass der Kuchen WIEDER aus seiner Form läuft und WIEDER den ganzen Backofen versaut und WIEDER die ganze Mühe umsonst war, weil außer einer harten, schwarzen Kruste und einem vollflüssigen Inneren (und einem ganzen Haufen eingebrannter Kuchenreste auf dem Ofenboden) nichts übrig bleibt.

Trotzdem wage ich mich immer mal wieder an das Experiment und in letzter Zeit führt das auch immer öfter zum Erfolg (die oben beschriebenen – wiederholt festgestellten – Erfahrungen liegen zugegebenermaßen schon einige Zeit zurück, haben aber ein entsprechend großes Trauma hinterlassen). So auch dieses Mal, bei einem orientalischen Mandel-Grießkuchen.

Dieser Kuchen kommt nahezu ohne Mehl aus, daher ist er auch für Glutenallergiker ganz gut anpassbar (hier kann ich mir vorstellen, das kleine bisschen Mehl einfach durch Dinkel- oder ein anderes glutenfreies Mehl zu ersetzen). Er hat eine wundervolle Orangennote, was ich persönlich ganz besonders gerne mag. Und noch dazu ist er nicht so süß, sondern schön fruchtig.

Auch hier kommt Ottolenghi wieder zum Zug – dieses Mal aus seinem Buch Das Kochbuch mediterran*orientalisch*raffiniert.

PolentakuchenZutaten für eine Springform mit 20 cm Durchmesser:

  • 50 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 2 TL Orangenblütenwasser
  • 240 g gemahlene Mandeln
  • 120 g Instantpolenta

Karamelltopping:

  • 90 g Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 20 g Butter, in Würfeln
  • 2 Bioorangen (ggf. noch eine mehr)

Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten

Zubereitung:
Die Springform (20 cm Durchmesser) leicht einfetten und sorgfältig mit einem Stück Backpapier auskleiden, so dass durch den Hebeboden kein Teig hindurchfließen kann.

Für das Karamelltopping 90 g Zucker und 2 EL Wasser in einem Topf vermischen und aufkochen lassen. Nach ein paar Minuten sollte das Wasser verdunstet sein und der Zucker sollte langsam karamellisieren. Immer unter Beobachtung halten, da der Übergang von karamellisiertem zu verbranntem Zucker sehr schnell geht. Wenn der Zucker eine schöne goldbraune Farbe angenommen hat, vorsichtig die Butter zugeben und mit einem Holzlöffel durchrühren. Dann das Karamell in die Kuchenform gießen und den Boden damit gleichmäßig bedecken.

Als nächstes die Orangenschale der zwei Orangen abreiben und beiseite stellen. Die Orangen mit einem Messer von ihrer Schale befreien (wie fürs Filetieren). Dann die Orangen in dünne Scheiben schneiden und die Kerne entfernen. Die Scheiben dann in die Kuchenform auf das Karamell auslegen und ggf. noch eine dritte Orange schälen und in Scheiben schneiden.

Den Ofen auf 170°C vorheizen. Mehl, Backpulver und Salz mischen und beiseite stellen. In einer Rührschüssel Butter und Zucker cremig rühren, dann bei niedriger Geschwindigkeit nach und nach die Eier zugeben.Als nächstes die Orangenschale und das Orangenblütenwasser zugeben, gefolgt von den Mandeln, Polenta und den anderen trockenen Zutaten. Sobald alles vermischt ist, mit dem Rühren aufhören.

Den Teig in die vorbereitete Kuchenform geben, glattstreichen und im Ofen bei 170°C ca. 45 Minuten backen. Dann den noch heißen Kuchen aus der Form stürzen, damit sich das Karamell lösen lässt. Das Backpapier ablösen, dann den Kuchen auskühlen lassen.

Polentakuchen I

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Karamellisiertes Apfelmus mit Vanillekipferlzucker

Meine Oma hat früher die weltbesten Vanillekipferln gebacken – glücklicherweise ist das eins der wenigen Rezepte von ihr, die in meinem Besitz sind. Da ich aber (mal abgesehen von meiner Stollenorgie) in dieser Weihnachtssaison nicht so gerne Plätzchenrezepte bloggen wollte (mir war einfach nicht so danach), werdet ihr euch bis Ende des Jahres gedulden müssen. Aber ich verspreche – dann erfahrt ihr auch, wie man die weltbesten Vanillekipferln bäckt!

Was aber wohl bei den meisten Vanillekipferlrezepten gleich ist: die heißen Kipferln werden gleich nach dem Backen in einer Mischung aus sehr feinem Zucker und Vanillezucker gewälzt. Und davon bleibt (zumindest bei mir) immer einiges übrig, durchsetzt ist er immer von leckeren Kipferlkrümeln. In einer luftdichten Dose wird er aufgehoben, bis er eine geeignete Verwendung findet.

Ein paar Äpfel lagen seit längerer Zeit herum und schrumpelten vor sich hin, aber in Kombination mit dem Vanillekipferlzucker sind sie eine wahre Sensation.

Apfelmus

Zutaten für ca. 700 ml Apfelmus:

  • 6-8 überreife Äpfel, auch gerne mit schrumpliger Haut
  • Saft von 1/2 Zitrone, ggf. mehr
  • 50 g Zucker
  • 50 g Vanillekipferlzucker, alternativ: nochmal 50 g normaler Zucker, gemischt mit einem Päckchen Vanillezucker
  • eine Prise Salz

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und grob kleinschneiden. In einen Topf den Zucker karamellisieren lassen, dann die Apfelstücke hinzugeben. Den Zitronensaft, eine winzige Prise Salz und etwas Wasser hinzugeben, dann etwa 20 Minuten köcheln lassen. Wenn die Äpfel zerfallen sind, den Vanillekipferlzucker dazugeben, mit Zitronensaft abschmecken und das Apfelmus abkühlen lassen.

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Nougatmousse mit Kardamom

Schon mehrfach habe ich gehört, dass es gar nicht so schwer ist, Schokoladenmousse oder Ähnliches herzustellen. Glauben konnte ich es aber nicht so recht, bis ich es dann mal selbst ausprobiert habe. Und tatsächlich – es stimmt! Das ist alles sehr schnell zusammengerührt, einzig bei der Kühlzeit muss man ein bisschen Geduld haben. Dafür kann man die Mousse problemlos am Vorabend einer Feier zubereiten, da kein Ei drin ist, muss man auch nicht so sehr auf die Haltbarkeit achten.

Wer kein so großer Kardamom-Fan ist wie ich, kann dieses Gewürz auch einfach weglassen – ich finde aber, dass es eine fantastische Ergänzung zu der Süße des Nougats ist.

Nach einer Nacht im Kühlschrank ist die Mousse – ich hätte es mir ja nicht vorstellen können – richtig schön stichfest und lässt sich wunderbar in Nocken abstechen. Probiert es einfach mal aus!

Das Rezept hat mir übrigens Jules verraten, die im Blog Strickoholikerin.de schreibt.

Nougatmousse (1)Zutaten für mind. 10 Personen:

  • 300 g Nougat
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 1/2 – 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 600 ml Sahne
  • 5-6 EL Milch (evtl. auch etwas mehr)

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (plus mehrere Stunden Kühlzeit)

Zubereitung:
Nougat und Schokolade in einer Metallschüssel über Wasserdampf schmelzen lassen – dabei aufpassen, dass kein Wasser in die Schüssel tropft. Wenn alles flüssig ist, mit einem Schneebesen gut durchrühren und einige Esslöffel lauwarme Milch und den gemahlenen Kardamom dazurühren. Dann die Schokoladenmasse ca. 20 – 30 Minuten abkühlen lassen (ggf. noch weitere lauwarme Milch hinzufügen, die Masse sollte flüssig bleiben).

Die Sahne in einem anderen Behältnis sehr steif schlagen. Wenn die Schokoladenmasse abgekühlt ist, die Sahne vorsichtig in die Masse einarbeiten. Dann mit Frischhaltefolie (sie sollte direkt auf der Mousse liegen) abdecken und in den Kühlschrank stellen.

Einige Stunden oder über Nacht kühlstellen und dann servieren.

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Cranberry-Mandel-Quarkstollen

Cranberries waren in der Vergangenheit immer mein Rosinenersatz. Immer dann, wenn etwas nach Rosinen aussehen, aber nicht schmecken durfte, kamen sie zum Einsatz und das, obwohl der Geschmack wirklich komplett anders ist.

Bei diesem Rezept sind die Cranberries kein Ersatz für Rosinen – sie werden mit voller Absicht verwendet. Der Quarkstollen ist wunderbar saftig und bekommt durch den wohldosierten Einsatz von Orangeat und Zitronat (das hier auch noch gaaanz fein gehäckselt wird) eine recht frische Note. Fast könnte man in Betracht ziehen, diesen Stollen auch unter dem Jahr zu backen, aber so weit wollen wir jetzt erstmal noch nicht gehen – Weihnachten liegt ja (Gott sei Dank) noch vor uns.

Wie alle Quarkstollen muss auch dieser nicht ziehen (eignet sich also ganz hervorragend dazu, ihn auch noch kurz vor Weihnachten zu backen) und hält aber auch nur ca. eine Woche, dann wird er trocken und krümelig.

Zutaten für einen großen Stollen:

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 250 g Magerquark
  • 2 EL Grand Marnier
  • je 50 g Orangeat und Zitronat
  • 125 g getrocknete Cranberries
  • 200 g gemahlene Mandeln (gehäutet)
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250 g Puderzucker

Zubereitungszeit: ca. 10 Min.
Backzeit: 50-60 Min.

Zubereitung:
125 g Butter, Zucker und Salz cremig rühren, dann die Eier einzeln unterrühren. Das Orangeat in der Küchenmaschine ganz fein häckseln und zusammen mit dem Quark, Grand Marnier, den Cranberries und den Mandeln dazurühren. 500 g Mehl mit Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Mit den Händen kurz verkneten.

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten und bemehlten Backblech zu einem Stollen formen und ca. 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!).

Die übrige Butter schmelzen. Den heißen Stollen mit 1/4 der flüssigen Butter bestreichen, dann mit Puderzucker bestäuben. Diesen Vorgang wiederholen, bis Butter und Puderzucker aufgebraucht sind.

Hält sich ca. eine Woche.

Quelle: Lecker.de

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