Für die heißen Tage: Kräuterlimonade

War’s euch die letzten Tage auch so heiß? Die Temperaturen hier waren jenseits der 30°C. Das schöne Wetter ruft förmlich nach einer flüssigen Abkühlung, z.B. in Form einer selbstgemachten Kräuterlimonade. Dieses fantastische Getränk ist schnell zubereitet und in unendlichen Varianten selbst herzustellen.

Kräuterlimonade 2 (1)

 

Was ich schon ausprobiert habe:

  • Zitronenverbene
  • Rosmarin
  • frische Minze
  • Zitronenthymian
  • Ananassalbei

Und es werden sicher noch ein paar weitere Variationen folgen. Sehr gut vorstellen kann ich mir auch z.B. auch Basilikum, unterschiedliche Minzsorten, Waldmeister usw.

Wenn ihr Kräuter verwendet, die größere Blätter haben wie z.B. Minze oder Zitronenverbene, könnt ihr die Blätter vorher ein bisschen quetschen, damit sie besser ihre ätherischen Öle und Aromen freisetzen können. Lasst euch diesen Durstlöscher gut schmecken!

Falls ihr nicht die komplette Menge des Kräutersirups gleich verwendet, in einer sauberen Flasche hält er sich im Kühlschrank auch ein paar Tage. Und ein nettes Mitbringsel ist er auch.

Kräuterlimonade 1 (2)

 

Zutaten für ca. 2 Liter Limonade:

  • 200 g Zucker
  • 350 ml Wasser
  • eine Kräutersorte nach Belieben (z.B. 2 Zweige Rosmarin, 1 Handvoll Zitronenthymian, 3-4 Zweige frische Minze)
  • ca. 250 – 300 ml Zitronensaft
  • Wasser und Eiswürfel zum Auffüllen

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten

Zubereitung:
Zucker mit 350 ml Wasser in einem Topf aufkochen lassen. Kräuter waschen und trockenschütteln. Wenn der Zucker sich aufgelöst hat, den Topf vom Herd nehmen und die Kräuter in der heißen Flüssigkeit ziehen lassen, bis sie abgekühlt ist.

Den Kräutersirup durch ein feines Sieb abgießen, mit Zitronensaft und reichlich kaltem Wasser mischen und im Kühlschrank richtig kalt werden lassen, dabei gerne noch einen oder mehrere Kräuterzweige dazugeben.

Mit Eis und/oder Zitronenscheiben und Kräuterzweigen servieren.

Print Friendly

Vanilleextrakt

VanilleextraktVanilleextrakt hat in meinem Blog ja schon häufig Verwendung gefunden, nämlich in diesen Rezepten. Und ich fand einfach, dass es mal an der Zeit wäre, hier die Vorgehensweise vorzustellen. Ich verwende Vanilleextrakt sehr gerne zum Backen oder für Müsli, aber ich habe auch schon gehört, dass er in Kaffee ein ganz tolles Aroma haben soll. Am besten macht man sowieso gleich die doppelte Menge, als Geschenk eignet sich der tolle Extrakt nämlich auch ganz hervorragend.

Gleich zu Beginn dieses Projektes habe ich gleich zwei wichtige Dinge dazugelernt. Erstens: Vanilleschoten gehören nicht in den Kühlschrank. Und zweitens: falls man sie doch dort aufbewahrt hat und sich kleine weiße Pünktchen an den Enden bilden, hat das nur zu bedeuten, dass dort das Vanillin auskristallisiert ist. Das ist also kein Schimmel, sondern was ganz normales und man kann die Schoten trotzdem verwenden.

Vanilleextrakt IWenn man richtigen Vanilleextrakt im Handel kauft, ist man dafür eine ordentliche Menge Geld los. Natürlich sind Vanilleschoten auch eine kleine Investition für sich, ich kaufe hierfür allerdings immer die Bruchvanille von Madavanilla, die wirklich einen unschlagbaren Preis hat. Erst werden die Vanilleschoten aufgeschlitzt und ausgekratzt, dann werden die Schoten noch klein geschreddert, zwei Wochen lang in 70%igem Alkohol ziehen gelassen, zum Schluss nochmal mit heißem Wasser aufgegossen – mehr kann man aus der Schote wohl wirklich nicht rausholen.

Den Alkohol bekommt man entweder in der Apotheke (dort ist er leider recht teuer) oder im Handel unter dem Namen „Primasprit“ (kein Scherz, der heißt wirklich so). Ich habe 96%igen Alkohol verwendet und den entsprechend runterverdünnt (Programme gibt es im Internet unter dem Begriff „Whiskey Reducer“ zu finden).

Das Rezept stammt ursprünglich übrigens von Steph aus dem Kleinen Kuriositätenladen und ist hier zu finden.

Vanilleextrakt IIZutaten für ca. 500 ml Vanilleextrakt:

  • 250 ml Alkohol (70%)
  • 50g Vanilleschoten
  • 250 ml Wasser

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Wartezeit: 2 Wochen

Zubereitung:
Die Vanilleschoten längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Dann die Schoten grob zerteilen und mit der Küchenmaschine (ich habe meinen Zauberstab verwendet) ganz klein häckseln, so dass die Strukturen der Vanilleschoten schön auffasern. Das Mark mit den Schoten in ein Glas oder eine Flasche geben, mit dem Alkohol aufgießen und ca. 2 Wochen ziehen lassen. Der werdende Extrakt darf gerne immer mal wieder geschüttelt werden.

Nach zwei Wochen den Extrakt durch ein feines Sieb abgießen. Die durchweichten Vanilleschoten mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, alles vollständig abkühlen lassen und wieder durch ein feines Sieb zu dem hochprozentigen Extrakt gießen.

Vanilleextrakt III

Print Friendly

Orangensirup

So langsam glaube ich, dass ich wieder hier „angekommen“ bin. Ich habe wieder viel mehr Spaß, in der Küche zu stehen (Schlechtwetter sei Dank) und ich kann mir wieder ein bisschen mehr Zeit nehmen, die Blogbeiträge zu schreiben. Ich hoffe, dieser Zustand hält ganz lange an.

Der Orangensirup ist mir eingefallen, weil ich vor kurzem ganz tolle Bioorangen gefunden habe – diesen wundervollen Geschmack wollte ich mir „für schlechte Zeiten“ ganz gerne konservieren. Und so kam es zu diesem Sirup. Eigentlich hätte ich noch eine Zitrone gebraucht – wenn man nur Orangensaft und -abrieb verwendet ist der Sirup nämlich ein bisschen arg süß. Zitrone war keine im Haus, aber von der letzten Holunderblütensirupaktion (was für ein Wort!) hatte ich noch ein bisschen Zitronensäure übrig – funktioniert auch!

Wenn man sauber arbeitet, hält der Sirup quasi ewig. Wofür ich ihn verwende, weiß ich noch nicht so genau, aber ich kann schonmal verraten, dass er mit sprudeligem Mineralwasser aufgegossen jeder gekauften Limo den Rang abläuft!

OrangensirupZutaten für ca. 600 ml Sirup:

  • 400 g Zucker
  • Abrieb von 2 Orangen
  • Saft von 3 Orangen
  • ca. 100 ml Wasser
  • 1/2 TL Zitronensäure (alternativ: Saft einer ausgepressten Zitrone)

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:
Alle Zutaten in einem Topf vermischen, gut umrühren und aufkochen lassen. Durch ein feines Sieb in eine sterile Flasche abfüllen und sofort verschließen.

Print Friendly

Lemon, Lime & Mint Iced Tea – was für heiße Sommertage

Endlich sind die Temperaturen mal schön sommerlich. Nicht zu warm, nicht zu kalt. So könnte ich es eine ganze Zeit aushalten. Wenn man aber längere Zeit in der Sonne gesessen ist (was ich nur äußerst selten mache, da ich aufgrund meiner Haarfarbe ein bisschen ungünstig disponiert bin), dann schmeckt ein kaltes Getränk doch richtig gut. Eistee mag ich eigentlich schon gerne, aber das fertig gekaufte Zeug strotzt leider nur so vor Zucker, das bekomme ich nicht runter.

Abhilfe schafft ein selbstgebrauter Eistee – diesen hier kann man im Gegensatz zu den meisten anderen (weil sie Schwarztee enthalten) auch gerne am Abend nach Feierabend trinken – es ist nämlich nur Pfefferminztee drin und der putscht bekanntlich nicht auf. So ist er herrlich erfrischend und durch den Agavendicksaft nur ganz leicht süß (wobei das natürlich angepasst werden kann).

Iced TeaZutaten für 4 Gläser:

  • 1 Liter gekochter Pfefferminztee (z.B. marokkanische Minze)
  • 1 Biozitrone
  • 1 Biolimette
  • ca. 50 ml Holunderblütensirup
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 2 Zweige frische Minze
  • Eiswürfel

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten

Zubereitung:
Limette und Zitrone kurz abspülen und mit einem Sparschäler die Schale vorsichtig in Streifen abnehmen, dabei möglichst wenig weiße Haut mitnehmen. Die Streifen zusammen mit den restlichen Zutaten zum Tee geben, alles gut umrühren oder in einem Shaker gut durchschütteln.

Auf Eis servieren.

Print Friendly

Mango Lassi

Heute gibt’s ein superleckeres Getränk, das ich beim Inder zum ersten Mal getrunken habe – Mango Lassi. Gerade zu dem manchmal doch etwas würzigeren indischen Essen eignet sich das Lassi ganz hervorragend, da es die Schärfe mildert und die schmerzenden Geschmacksknospen beruhigt. Außerdem ist es supereinfach herzustellen und auch im Sommer herrlich erfrischend und kühlend.

Lassi gibt es übrigens auch in der „herzhaften“ Variante, als gesalzenes Joghurtgetränk, das – entgegen meiner Erwartungen – auch sehr gut schmeckt.

Lassi IIZutaten für ca. 1,2 Liter:

  • 500 g Mangopüree, ungesüßt
  • 500 g Joghurt 3,5%
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 300 ml Wasser
  • Saft einer halben Zitrone

Zubereitungszeit: 5 Minuten (plus Kühlzeit)

Zubereitung:
alle Zutaten in einer Schüssel oder Karaffe verrühren, abschmecken mit Salz, Zitronensaft und Zucker. Falls nötig, im Kühlschrank kalt stellen.

Lassi I

Print Friendly

Pumpkin Spice Sirup

Wer in der Herbstzeit schonmal in den USA war, wird sicher des Öfteren an einem für diese Zeit typischen Getränk vorbeigekommen sein: der Pumpkin Spice Latte. Quasi ein Cappucino mit Kürbis und Gewürzen. Selbst die amerikanischen Kaffeeketten in Deutschland führen dieses Getränk aber leider (noch?) nicht, also muss man selbst Abhilfe schaffen.

Die Idee zu dem Rezept stammt übrigens von Miri (Miri’s Kitchen) und ist hier zu finden. Maja (moey’s kitchen) hat hier auch nochmal eine andere Variante vorgestellt.

Und weil der Sirup so schnell und einfach herzustellen ist (natürlich vorausgesetzt, man hat das Kürbispüree zu Hause), ist er auch ein sehr gutes spontanes Mitbringsel für Feiern und Einladungen.

Zutaten für ca. 500 ml Sirup:

  • 340 g Zucker
  • 350 ml Wasser
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 Vanilleschote
  • 3 Gewürznelken
  • 3 Pimentkörner
  • 1 Kapsel Kardamom
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL geriebene Muskatnuss
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1 Ecke Sternanis
  • 4 EL Kürbispüree

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:
Wasser und Zucker zusammen erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Vanilleschoten längs halbieren, auskratzen und zusammen mit den anderen Gewürzen und dem Kürbispüree hinzufügen. Den Sirup erwärmen (aber nicht kochen) und dann abkühlen lassen. Die Gewürze dürfen gerne ein paar Stunden ziehen, müssen aber nicht.

Durch ein Sieb abgießen und in ein sauberes Gefäß geben. Im Kühlschrank aufbewahrt hält er sich mehrere Tage (vielleicht auch Wochen).

Print Friendly

Melonen-Minz-Smoothie

Nach der ganzen Burgeraktion der letzten Wochen steht mir momentan eher der Sinn nach etwas leichtem, frischen. Die Temperaturen sind auch noch dankbar sommerlich, so dass ich hier mal wieder einen Smoothie präsentiere, der zum Frühstück, aber auch zu allen anderen Gelegenheiten ganz hervorragend schmeckt. Besonders gut ist er leicht (oder stärker) gekühlt, also kann man problemlos die verwendete Melone über Nacht im Kühlschrank lagern.

Minze und Basilikum tragen zu einer frischen Note bei, so ist dieser Smoothie ein perfekter Begleiter für heiße Spätsommertage…

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Honigmelone
  • Saft von einer Limette
  • 3 Stängel Basilikum
  • 2 Stängel Minze
  • etwas Flüssigkeit, z.B. Saft oder Pfefferminztee

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:
Die Honigmelone schälen und grob in Stücke schneiden. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben oder in ein hohes Gefäß und fein pürieren.

Print Friendly

Erdbeer-Pfirsichsmoothie

Seit ein paar Wochen wohnt ein neues Küchengerät bei uns – Greta heißt sie und ist wunderschön rot (so wie es sich in unserer Küche ziemt) und häckselt alles klein, was ihr in den Weg kommt. Sie hat uns vor zwei Wochen bei der Herstellung der knapp 20 Liter Pesto (ich hatte berichtet) die besten Dienste geleistet, die man sich nur vorstellen kann.

Jeden Morgen bereitet sie uns nun seit ihrem Einzug die traumhaftesten Frühstückssmoothies zu, die ihr euch so vorstellen könnt. Und diese Vitaminbomben sind ja nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund.

Für diese Variante habe ich Erdbeeren (wahrscheinlich die letzten für dieses Jahr…), Bananen und Pfirsiche verwendet, die Kombinationsmöglichkeiten sind aber endlos und die Darsteller beliebig auswechselbar.

Zutaten für etwa 1 Liter Smoothie (4 Personen):

  • 250 g Erdbeeren
  • 2 Bananen
  • 4 Pfirsiche oder Nektarinen
  • etwas frisch gepresster Zitronensaft
  • ggf. etwas Wasser, falls der Smoothie zu dickflüssig erscheint

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten

Zubereitung:
Die Früchte waschen, putzen/entkernen und grob zerkleinern und im Blender mit etwas Zitronensaft und Wasser (nach Belieben) pürieren. Alternativ das Obst in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zerkleinern.

Print Friendly