Kartoffeln mit Koriander, Kreuzkümmel, Zitrone und Kurkuma

Zur Zeit ist es mir nicht nach fotografieren. Also nicht so richtig. Manchmal genieße ich es sehr, ein Gericht zu kochen, so richtig in Szene zu setzen, mit Farben zu spielen und hinterher das Ergebnis zu bewundern. Momentan ist es ein bisschen anders – meine Küche ist gerade sehr experimentell, alles geht recht schnell und ich habe wenig Muße, zu drapieren, zu wischen, zu kombinieren, schön anzurichten. Und ich habe festgestellt, dass deshalb die Bloggerei unter meiner Foto-Unlust leidet. Schade eigentlich.

Da es ja mein Blog ist und ich mich hier nach Belieben austoben darf (und bloggen möchte ich ja!), habe ich mir vorerst eine kleine Drapier-, Wisch- und Kombinier-Auszeit genommen. Es wird in Zukunft eher „schnelle“ Fotos geben, die kurz vor dem Essen entstehen und vielleicht weniger professionell, aber hoffentlich trotzdem ein bisschen ansprechend aussehen. So kann ich euch trotzdem mit neuen Rezepten versorgen und ich hoffe, ihr verzeiht mir die Fotos.

Hiermit präsentiere ich also diese fantastische Grillbeilage: scharf, säuerlich und würzig-aromatisch. Gut für laue Sommernächte. Bei uns gab es dazu Lamm und Cevapcici und ein bisschen Dip.

Kartoffeln mit Koriander

 

Fast vergessen: das Rezept stammt aus dem (herrlichen!) Kochbuch Olives, Lemons & Za’atar: The Best Middle Eastern Home Cooking* von Rawia Bishara, das auch auf deutsch unter dem Titel „Hummus, Bulgur & Za’atar“ erschienen ist (aber scheinbar nicht mehr lieferbar ist).

Zutaten für 4 Personen als Beilage:

  • 700 g kleine Kartoffeln, die mit Schale gegessen werden können
  • Olivenöl
  • 1 EL Butter (optional)
  • 2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 TL Koriandersaat
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 2 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1/2 TL getrocknete Chiliflocken
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Bund frischer Koriander, bis auf ein paar Blättchen zum Garnieren fein gehackt
  • optional: Limettenschnitze

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Zubereitung:
Kartoffeln gut waschen und 10 Minuten köcheln lassen. Abgießen und abschrecken, dann in mundgerechte Stücke schneiden.

Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen, die Gewürze und den Knoblauch ca. 2 Minuten darin anbraten und dann die Kartoffeln dazugeben. Ca. 3 Minuten weiterbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und den Zitronensaft unterrühren. Weiterbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist, vom Herd nehmen und den gehackten Koriander unterrühren.

Heiß mit dem frischen Koriander und den Limettenschnitzen servieren.

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Bulgursalat mit Kürbiskernpesto, Huhn und getrockneten Tomaten

Bulgursalat

 

Der Frühling ist da! Der Frühling ist da! Nach den grauen, regnerischen Tagen ist es eine wahre Wohltat, dass nun die Natur erblüht und alles grün wird. Das vergangene Wochenende habe ich genutzt, um Inventur auf der Terrasse zu machen, welche Pflanzen den Winter überlebt haben und die meisten Kräuter sprießen bereits wieder. Der Grill kam auch zum ersten Mal in diesem Jahr zum Einsatz und ich hoffe, dass das gute Wetter anhält, ich habe nämlich vor, demnächst einiges an Grillrezepten für euch aufzubereiten!

In der Zwischenzeit gibt es einen frischen, leckeren Bulgursalat mit Kürbiskernpesto. Das Pesto kann man auch prima für andere Dinge verwenden – ich kann es mir z.B. auch hervorragend zu Spaghetti vorstellen. Angelehnt ist es an dieses Rezept von dem wunderschönen Blog not without salt.

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Statt mit den getrockneten Tomaten kann man dieses Gericht auch mit geröstetem Gemüse zubereiten, z.B. Paprika, Kürbis, Süßkartoffeln, Spargel usw. Eignet sich vielleicht sogar besser als die getrockneten Tomaten, die ich verwendet habe, die waren nämlich ein bisschen zäh. Wenn ihr das Gemüse verwenden wollt, schneidet einfach eine beliebige Menge davon in mundgerechte Stücke, mischt die Stücke mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und etwas feinem Zitronenabrieb, packt sie bei 200°C in den Ofen und lässt sie 20 bis 30 Minuten rösten.

Zutaten für 4 Personen als leichte Hauptspeise:

für den Bulgur:

  • 200 g Bulgur
  • ca. 400 ml Wasser
  • 2 TL Salz

für das Pesto:

  • ca. 70 g Kürbiskerne, in der Pfanne ohne Öl leicht angeröstet
  • 1 große Handvoll Basilikum
  • ca. 60 ml Olivenöl
  • Saft und Abrieb einer Zitrone
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Agavendicksaft

für das Huhn:

  • 2 Hühnerbrustfilets
  • 1 EL Olivenöl
  • Abrieb und Saft von 1/2 Zitrone
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

ansonsten:

  • ca. 100 g sonnengetrocknete Tomaten (ohne Öl) bzw. anderes Gemüse nach Wahl
  • 1 Avocado

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:
Den Bulgur in kochendes, gesalzenes Wasser einrühren, kurz aufkochen lassen und für ca. 20 bis 25 Minuten quellen lassen.

Für das Pesto die Basilikumblätter abzupfen und mit den restlichen Zutaten im Mixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Hühnerbrustfilets abwaschen, trockentupfen und salzen. In einer Pfanne mit Öl scharf anbraten, dann mit schwarzem Pfeffer, Zitronenzeste und -saft mischen und bei niedriger Hitze (gerne auch im Ofen bei 100°C) gar ziehen lassen.

Tomaten in feine Streifen schneiden, mit heißem Wasser überbrühen und ca. 10 bis 15 Minuten ziehen lassen.

Zum Schluss das Pesto und den Bulgur vermischen, die Tomatenstreifen unterheben. Auf einem Teller mit dem Hühnerbrustfilet (in Scheiben geschnitten) und ein paar Streifen Avocado anrichten.

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Gegrillte Paprika mit Knoblauch

Eins meiner Lieblingsrezepte – gegrillte Paprika. So einfach, so gut. Und bevor der Sommer jetzt zu Ende geht (hat ja eh wieder lange genug gedauert mit dem nächsten Rezept), gibt es nun eine der schönsten Formen von sommerlichem Gemüse. Ich gerate ins Schwärmen…

gegrillte Paprika 3

Im Sommer (wo Paprika ohnehin Saison haben und daher dann auch verzehrt werden wollen) können die Paprika am einfachsten auf dem Grill zubereitet werden. Bei schlechtem Wetter geht es aber auch problemlos im Backofen, wobei ihnen dann natürlich das typische Grillaroma fehlt. Auf alle Fälle ist wichtig, dass die Paprika so richtige schwarze Blasen bekommen – keine Angst, das wird ja später nicht mitgegessen.

Durch das Grillen (und dadurch auch Garen) bekommen die Paprika ein tolles süßliches Röstaroma, das durch Olivenöl und Knoblauch noch unterstützt wird.

So eignen sie sich perfekt als Beilage zum Grillen. Oder als Antipasti. Oder um dringende gegrillte Paprikagelüste zu stillen. Oder einfach, weil sie sensationell gut schmecken und man gerade so Lust drauf hat.

Das Beste daran ist, dass sie sich (wenn man sich zusammenreißen kann) im Kühlschrank ein paar Tage halten, wenn sie gut verschlossen aufbewahrt werden. Die Aromen ziehen dann schön durch und gerade der Knoblauch kommt gut heraus.

gegrillte Paprika 1

Zutaten für 4 Personen als Beilage:

  • 4 Paprika (rot oder gelb, auch gerne gemischt)
  • etwas Olivenöl zum Einreiben der Paprikaschoten
  • 1 große oder 2 kleine Knoblauchzehen
  • Salz
  • ca. 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Grillzeit: etwa 20 Minuten
im Backofen: ca. 30 Minuten
Ruhezeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:
Bei Verwendung des Grills diesen vorheizen (Holzkohle oder Gas), die Paprika waschen und abtrocknen, dann dünn mit Olivenöl einreiben. Auf dem Grill bei mittlerer Hitze ringsum ankohlen lassen (wichtig: auch mal senkrecht auf den Grill stellen). Vom Grill nehmen, ein paar Minuten leicht abkühlen lassen und dann in einem verschlossenen Gefrierbeutel schwitzen lassen.

Falls der Backofen zum Einsatz kommt, diesen auf 230°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Paprika waschen, trocknen und längs halbieren, dann die Kerne und Stege entfernen. Die Hälften dünn mit Olivenöl einreiben und auf das Blech legen. Im Backofen lassen, bis die Haut schwarze Blasen wirft, dann leicht abkühlen lassen und in einem verschlossenen Gefrierbeutel schwitzen lassen.

Brot

Nach ca. 30 Minuten des Abkühlens im Gefrierbeutel lassen sich die Paprikaschoten leicht von der schwarzen Haut befreien, die geschälten Stücke dann entweder mit den Händen zerteilen oder mit dem Messer in Streifen schneiden.

Knoblauch fein hacken und zusammen mit dem restlichen Olivenöl, dem Zitronensaft und etwas Salz zu den Paprikastreifen in eine Schüssel geben. Gerne im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur noch etwas durchziehen lassen. Schmeckt hervorragend mit frisch geröstetem Brot.

gegrillte Paprika 2

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Hirsebratlinge mit Lauch und Paprikapaste

Auch heute gibt es mal wieder ein recht gelungenes Zufallsprodukt aus meiner Küche. Vor kurzem habe ich euch ja die Frühstückshirse mit Butter und Ei vorgestellt. Nun ja – manchmal geht bei der Zubereitung der Hirse auch etwas schief – ich vergesse sie vorzugsweise auf dem Herd. Falls dann noch genug Wasser im Topf ist, entsteht eine etwas breiige Konsistenz, ich hatte aber auch schon die Variante, wo sich die Hirse nahezu untrennbar in den Topfboden eingebrannt hatte.

Aus der ersten Variante enstand das folgende Rezept – zu einer verkochten Hirse hatte ich noch ein angefangenes Glas Paprikamus zu Hause (ich liebe ja die Produkte der Fattoria la Vialla, die wir in unserem Osterurlaub besucht hatten und das Paprikamus schmeckt ganz hervorragend), das habe ich kurzerhand mit verarbeitet. Wer das aber nicht zu Hause haben sollte, kann auch einfach eine halbe Tube Tomatenmark verwenden und natürlich kann man zusätzlich zum Lauch auch noch anderes Gemüse verwenden.

Essen kann man die Bratlinge dann einfach so, z.B. mit ein bisschen Ketchup oder einem leckeren Joghurt-Minz-Dip, man kann einen Salat dazu reichen oder man kann sie als Bestandteil eines vegetarischen Burgers essen. Auf alle Fälle war ich froh um diese „verunglückte Hirse“, sie hat dann nämlich noch richtig lecker geschmeckt.

HirsebratlingeZutaten für 12 Bratlinge:

  • 200 g Hirse
  • 1 EL Salz
  • 1 Stange Lauch
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1/2 Glas Paprikamus
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Ei
  • ggf. Semmelbrösel

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:
Die Hirse mit 1 EL Salz in zu viel Wasser etwas zu lange kochen, dann abkühlen lassen (es gibt eine zerkochte, aber relativ feste Konsistenz). Den Lauch in feine Ringe schneiden, gut waschen, abtropfen lassen und in etwas Olivenöl andünsten, bis er ein bisschen Farbe nimmt, mit etwas Agavendicksaft karamellisieren lassen, dann ebenfalls abkühlen lassen.

Die Hirsemasse mit dem Paprikamus, Lauch und Ei mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und (falls notwendig) noch ein paar Semmelbrösel dazugeben.

Einzelne Bratline formen und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl von beiden Seiten ca. 6-7 Minuten braten, bis sie knusprig und leicht gebräunt sind.

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Spargelsalat – asiatisch angehaucht mit Frühlingszwiebeln und Ingwer

Spargelsalat ist bis dato immer noch meine liebste Variante aller Spargelgerichte. Eine klassisches Spargelsalatrezept werde ich bestimmt demnächst auch hier vorstellen, aber vor kurzem kam mir plötzlich die Idee, dass man den Salat doch bestimmt auch asiatisch angehaucht ganz gut essen kann.

Gedacht – getan: nun ziehen die Spargelstücke in einem Sud, der mit Ingwer, Sojasauce und Reisessig abgeschmeckt wird. Am Schluss werden frische Frühlingszwiebeln über den Salat gestreut, das gibt ein tolles frisches Aroma.

Die Geschmackskombination passt besser als gedacht. Was aber wirklich wichtig ist: der Salat braucht Zeit zum Marinieren, das hebt das Geschmackserlebnis ganz deutlich – mindestens 6 Stunden, gerne aber auch über Nacht.

SpargelsalatZutaten für 4 Personen:

  • 1 kg weißer Spargel, geschält und in ca. 5 cm lange Stücke geschnitten
  • 1 EL Salz
  • 1 1/2 EL Zucker
  • 1 Stück Ingwer, ca. 3 cm
  • Sojasauce
  • Reisessig
  • Agavendicksaft oder brauner Zucker
  • Salz
  • 2-3 Frühlingszwiebeln

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (plus Zeit zum Marinieren)

Zubereitung:
In einem großen Topf reichlich Wasser mit 1 EL Salz und dem Zucker zum Kochen bringen. Die Spargelstücke und -spitzen darin knapp unter dem Siedepunkt ca. 10 Minuten ziehen lassen, so dass die Stücke noch schön bissfest sind. Die Spargelspitzen 3 Minuten nach den übrigen Stücken in den Sud geben.

Die Spargelspitzen in eine Salatschüssel/Auflaufform geben und einen großzügigen Schuss des Kochsudes mit dazu geben. Ebenfalls ca. 4 EL Reisessig dazugeben, 2 EL Agavendicksaft (oder braunen Zucker), 1 TL Salz und drei Scheiben Ingwer. Das Ganze für 6 oder mehr Stunden marinieren lassen.

Vor dem Servieren den Sud mit Sojasauce, Salz, Essig und Agavendicksaft abschmecken und die Frühlingszwiebeln in feinen Ringen darüberstreuen.

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Cream Cheese-Buttermilkscones mit Rosmarin

Scones IWenn ich gewusst hätte, wie einfach und schnell Scones zuzubereiten sind und wie lecker sie schmecken, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen – es hätte sicher keine (fast) 33 Jahre gedauert, bis ich sie zum ersten Mal in meinem Leben backe. Ganz überrascht war ich ob der einfachen Zutaten, der Teig wird nur gaaanz kurz geknetet und schwupp-di-wupp – sind die Scones schon fertig.

Dieses leckere Gebäck stammt aus Großbritannien und wird dort meistens zum „Tea“ in Kombination mit Clotted Cream gereicht – dann natürlich in einer eher süßen Variante.

Da ich aus dem Garten meiner Eltern vor kurzem ein ganzes Büschel Rosmarin geerntet habe, fand dieses kurzerhand Verwendung in meinem ersten Versuch, Scones zu backen. Gleich auf Anhieb gelungen, wird das sicher nicht die letzte Variante sein, die ich ausprobiere!

Scones IIIZutaten für 8 Scones:
(abgewandelt aus Cynthia Barcomi’s Let’s Bake: 70 wundervolle Back-Rezepte, die perfekt gelingen!)

  • 375 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 125 g Butter (kalt), gewürfelt
  • 175 g Frischkäse
  • 300 ml Buttermilch
  • 1-2 Zweige Rosmarin, die Nadeln fein gehackt

Zubereitungszeit: 5 Minuten
Backzeit: 20 Minuten

Zubereitung:
Ofen auf 200°C vorheizen. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zucker in einer großen Schüssel mischen. Die kalte Butter und den Frischkäse mit den Fingerspitzen ins Mehl einarbeiten, bis alles leicht krümelig ist. Dann die Buttermilch und den Rosmarin dazugeben und nur ganz kurz durchmischen, bis der Teig zusammenkommt. Das Ganze ist sehr, sehr klebrig, aber genau so soll es sein.

SconesEin Blech mit Backpapier auslegen und mit Mehl bestäuben. Mit dem Teig einen Kreis von ca. 20 cm Durchmesser formen und mit dem Teigschaber oder einem Messer in acht Teile schneiden. Die Teile ein bisschen auseinanderziehen, da sie im Ofen aufgehen.

Bei 200°C etwa 20 Minuten backen, bis die Scones goldbraun und knusprig sind. Mit Butter oder „einfach so“ servieren.

Scones II

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Kartoffelstampf mit Petersilie und Salbei

Dieser (zugegeben etwas aufwändigere) Stampf ist eine unglaublich leckere Beilage zu allem möglichen – z.B. auch zu einem Thanksgiving Dinner. Der perfekte Kompromiss zwischen den Süßkartoffel- und den „Normalkartoffel“-Liebhabern – von beiden Sorten ist nämlich etwas dabei. Wie so viele andere Tipps rund um das Fest der Feste stammt auch dieser von einer lieben amerikanischen Freundin.

Der Geschmack wird entscheidend beeinflusst durch den in der Alufolie gebackenen Knoblauch, der so ein herrlich süß-karamelliges Aroma mit sich bringt, dass ihr das einfach mal ausprobieren solltet.

Falls ihr diesen Stampf zu einem etwas aufwändigeren Essen servieren wollt – ihr könnt es problemlos komplett am Tag vorher zubereiten und dann am Tag des Essens einfach nur aufwärmen. Aber auch „für sich“ genommen – also einfach als normale Beilage zum Essen – schmeckt er ganz hervorragend und so „rund“, dass er für mich gleich zur Kategorie „Comfort Food“ aufgestiegen ist.

Zutaten für 6 Personen als Beilage:

  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 500 g Süßkartoffeln
  • 500 g mehligkochende Kartoffeln
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Petersilie, grob gehackt
  • 1 EL Salbeiblätter, fein gehackt
  • 2 TL Salz (ggf. mehr zum Abschmecken)
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 150 g Naturjoghurt

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Backzeit: ca. 45 Minuten

Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Süßkartoffeln und mehligkochende Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden (je kleiner, desto kürzer ist die Backzeit). Dabei darauf achten, dass die Süßkartoffeln eine wesentlich kürzere Garzeit haben als die mehligkochenden Kartoffeln – also gerne die Süßkartoffelstücke doppelt so groß lassen wie die anderen Stücke.

Die Kartoffelstücke mit etwas Olivenöl vermischen und in eine Auflaufform geben. Die Knoblauchzehen ungeschält mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufeln und in Alufolie einpacken. Mit in die Auflaufform geben und im Ofen backen, bis die Kartoffelstücke sehr weich sind (Backzeit kann je nach Größe der Stücke sehr unterschiedlich sein – einfach mit der Messerspitze testen).

Kartoffelstücke in einen Topf geben, den Knoblauch leicht abkühlen lassen und aus der Schale drücken. Mit einem Kartoffelstampfer die Kartoffeln zerdrücken, Butter und Salz dazugeben, dann die restlichen Zutaten. Alles gut vermischen, abschmecken und servieren.

Quelle: Martha Stewart

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Chakalaka

Nach dem ganzen Süßkram der letzten Tage wird es mal wieder Zeit für was Herzhaftes. Da kommt so ein südafrikanisches Gemüsegericht gerade recht, das wir vor Kurzem im Rahmen eines afrikanischen Essens zubereitet haben (dazu gab es noch Salat, Ofenkartoffeln und Straußensteaks).

Der Vorteil: es ist schnell zubereitet, ist lecker und gesund. Und auch wenn man jetzt gerade kein afrikanisches Essen plant – alleine der Name ist es schon wert, dass man es ausprobiert, oder?

Chakalaka kann warm oder kalt gegessen werden und schmeckt am besten, wenn es einige Zeit durchziehen konnte (also gerne schon am Vortag zubereiten).

Dann mal los – Chakalaka!

Zutaten für 4-8 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chilischote
  • gutes Olivenöl
  • jeweils 1 rote, gelbe und grüne Paprikaschote
  • 500 g Weißkohl
  • 500 g Karotten
  • ca. 1 EL Cayennepfeffer
  • 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 Schuss Weißweinessig
  • ca. 400 g TK-Erbsen
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten

Zubereitung:
Die Zwiebel in feine viertel Ringe schneiden, Knoblauchzehen mit dem Messerrücken zerdrücken, Chilischote fein hacken (ggf. die Dosierung je nach Schärfe anpassen). Weißkohl und Karotten fein hobeln und die Paprikaschoten in feine Streifen schneiden.

Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Chili darin anschwitzen. Dann Paprikastreifen dazugeben und unter Rühren mit anbraten. Als nächstes Karotten, Kohl, Cayennepfeffer, Paprikapulver und noch etwas Olivenöl dazugeben und weiterbraten. Dabei immer mal wieder umrühren.

Wenn das Gemüse gar, aber noch nicht zu weich ist, mit Weißweinessig ablöschen, die Erbsen hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Karottenpüree orientalisch – mit Kreuzkümmel und Harissa

Nachdem der August bezüglich des Blogevents „Cookbook of Colors“ so erfolgreich gelaufen ist, wage ich die Teilnahme ein zweites Mal – weil’s einfach gerade reinpasst und weil das Rezept so ganz wundervoll orange ist. ORANGE ist das Farbthema im Blogevent für den Monat Oktober (wenn’s dann wieder ans Abstimmen geht, sag ich natürlich hier bescheid).

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Aber – dieses orientalische Karottenpüree ist nicht nur orange, sondern auch richtig lecker. Die Karotten bringen eine tolle, erdige Süße mit, die zusammen mit dem Harissa eine tolle Geschmackskombination ergeben. Wie gehabt – wer kein Harissa zu Hause hat, nimmt einfach eine Kombination aus Chilipulver, gemahlenem Kreuzkümmel und gemahlenem Koriander. Schnell gemacht ist das Püree obendrein und wieder ein Bestandteil einer schönen orientalischen Mezzetafel.

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Karotten
  • 1-2 TL Salz
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Harissa
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten

Zubereitung:
Die Karotten schälen und in gleichmäßige, etwa 1 cm große Stücke schneiden. In einen Topf geben und soviel Wasser zugeben, dass die Karotten gerade so bedeckt sind. Salz dazugeben und etwa 20 Minuten kochen lassen, bis die Karotten schön weich sind.

Die Karotten abgießen und fein pürieren, dann Knoblauch dazupressen. Mit Zitronensaft, Kreuzkümmel, Harissa und Olivenöl mischen, dann mit Salz abschmecken. Kalt oder bei Zimmertemperatur mit Weißbrot servieren.

Quelle: Oriental Basics

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Salat aus Ofentomaten

Dieser Salat aus Ofentomaten ist ein sehr schmackhaftes süß-scharfes Gericht, das ganz hervorragend auf eine orientalische Mezzetafel passt.

Das verwendete Harissa ist eine arabische Würzpaste, die es in gut sortierten Lebensmittelgeschäften geben sollte. Wer allerdings keins zu Hause hat, kann auch eine Mischung aus Chilipulver, gemahlenem Kreuzkümmel und etwas gemahlenen Koriandersamen verwenden, das schmeckt mindestens genauso gut (und das habe ich vor kurzem auch gemacht, weil ich eben kein Harissa zu Hause hatte).

Die Idee zu diesem Rezept stammt übrigens aus dem Kochbuch „Oriental Basics“ – auch ein hübsches Kochbuch mit allem, was man für den Anfang wissen muss…

Zutaten für 4 bis 8 Personen:

  • 800 g Tomaten
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 EL Honig oder Agavendicksaft
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 1/2 TL Harissa
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Ingwerpulver

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: etwa 20-30 Minuten

Zubereitung:
Backofen auf 180°C vorheizen. Die Tomaten halbieren, vom Strunk befreien und mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform legen. Mit dem Olivenöl bestreichen/beträufeln, leicht salzen und eine Prise Zucker darüberstreuen. Im Ofen 20-30 Minuten backen.

Tomaten abkühlen lassen, dann häuten und halbieren. Den Saft vom Garen in einen Topf geben und zusammen mit dem Honig einige Minuten einkochen lassen. Mit Zitronensaft und Harissa, Salz, Pfeffer und Ingwer würzen und unter die Tomatenviertel mischen.

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