One Pan Pasta

Ja – es gibt mich noch. Es ist nur warm. Meine Haut klebt. Und ich hatte die letzten Wochen daher ein bisschen einen Durchhänger, was Kochen und Bloggen angeht. Meistens gab es einfach nur einen Salat oder ein belegtes Brot oder wir waren sowieso außerhäusig essen. Jedenfalls habe ich einfach den Blog mal ein bisschen ruhen lassen – ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel.

Heute aber, da habe ich ein Rezept ausprobiert, das mich beim Lesen zunächst skeptisch gestimmt hatte. Gefunden habe ich es im wunderschönen Blog Lottie + Doof.

Pasta IIDas Rezept ist so einfach und genial (und nicht nur das – das Ergebnis schmeckt auch noch fantastisch!), dass man sich unweigerlich fragen muss, warum man Pasta nicht schon die ganze Zeit so zubereitet hat. Einfach alle Zutaten zusammen in eine große Pfanne werfen, den Herd anschalten, immer mal wieder umrühren und dann servieren. Einfacher geht’s doch nicht, oder? Und das Ganze ist auch noch in ca. 15 Minuten fertig.

Die Zutaten sind eigentlich so gut wie immer im Haus – Pasta, Tomaten (am besten Cherrytomaten oder andere, aromatische Tomaten), Zwiebel, ein paar Gewürze, etwas Basilikum und Wasser – wenig später ist ein unglaublich leckeres Gericht fertig, das viele andere in den Schatten stellt. Dadurch, dass die Nudeln mit dem Rest mitgekocht werden, nehmen sie das ganze Aroma auf und alles schmeckt einfach unglaublich „rund“. Ihr merkt schon – ich gerate ins Schwärmen.

Pasta IIIAuf alle Fälle ist das hier ein perfektes Gericht, mit dem man Gäste überraschen kann („Was? Funktioniert das wirklich? In einer Pfanne?“) oder auch so, wenn man nicht lange in der Küche stehen will (weil es z.B. zu heiß ist…). Lasst es euch schmecken!
(und ich hoffe, euch nicht wieder drei Wochen warten zu lassen, bis ich hier das nächste Rezept vorstelle)

One Pan Pasta für 4 Personen
(leicht abgewandelt nach Lottie + Doof)

  • 500 g Linguine
  • 500 g Cherrytomaten, halbiert oder geviertelt
  • 1-2 Zwiebeln, in feine halbe Ringe geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten (oder wie bei mir: 1,5 TL Knoblauchgranulat, weil gerade kein frischer Knoblauch im Haus war)
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 2 Zweige Basilikum (plus etwas mehr zum Garnieren)
  • 2-3 EL Olivenöl (plus etwas mehr zum Servieren)
  • 1 EL Salz
  • 1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1100 ml Wasser, kalt
  • Parmesan oder Pecorino zum Servieren

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:
Alle Zutaten in eine große Pfanne geben und auf großer Hitze zum Kochen bringen. Mit einer Zange immer wieder umrühren, so dass die Nudeln nicht zusammenkleben. So lange kochen, bis die Nudeln al dente sind und das Wasser fast vollständig verdampft ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, etwas Olivenöl darüberträufeln, mit Basilikum garnieren und mit einem großen Stück Parmesan oder Pecorino servieren.

Pasta IV

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9 thoughts on “One Pan Pasta

  1. Ooh, das steht auch auf meiner Liste! Ich stelle mir das ja auch als ideales Outdoor-Gericht vor – Kocher an und ab geht’s!
    Dummerweise schmäht mein Kerl Tomaten… 🙁
    Aber vielleicht… muss ich ihm das einfach mal auftischen und die „offensichtlichen“ Feinde vorher ‚rauslesen… 😉

    • Das mit der Outdoorküche kam mir auch schon in den Sinn – man kann die Nudeln ja problemlos in der Mitte auseinanderbrechen oder vielleicht eine andere Nudelsorte verwenden. Der Geschmack der Tomaten zieht so schön in die Pasta ein, dass man die „Feinde“ bestimmt auch einfach rauspicken kann… 😉

  2. Das haben wir doch direkt getestet und es war echt superlecker, die ganze Familie war begeistert. Kommt sicher immer wieder auf unseren Speiseplan! Schnell und sehr lecker!

  3. Als ich das Rezept gesehen hab, dachte ich „Ohhh, toll, lecker, iamiamiam“. Nachdem ich es dann eben gegessen hab, bin ich leider weniger begeistert. Am Anfang fand ichs vom Geschmack noch ganz in Ordnung. Aber nach kurzer Zeit wurde alles immer pampiger und die Nudeln total matschig 🙁 Und besonders schnell ging es auch nicht. Da koch ich meine Nudeln in zukunft lieber wieder separat.

    So, genug gemeckert 😉

    • Hallo Saskia, das ist ja schade, dass es aus deiner Sicht nicht so gelungen ist. Man muss die Nudeln wirklich gleich essen, sonst werden sie tatsächlich ein bisschen arg weich, wie wenn man sie zu lange gekocht hat. Schnell geht es hauptsächlich deshalb, weil man weniger zum Abspülen hat.
      Hat dir denn nur die Konsistenz nicht so gefallen oder fandest du den Geschmack auch nicht so toll?

  4. Pingback: Rezept – Alles-in-einen-Topf-Gericht « Stampin’ Up! Stempelwiese

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