Knuspermüsli mit Nüssen, Kakao Nibs und Schokolade

Schokomüsli IIWieder ist ein „Müslitag“ gekommen. Und wieder gibt es ein neues Rezept, dieses Mal wieder eins mit Schokokolade. Und mit einer meiner neuen Lieblingszutaten im Müsli: Kakao Nibs. Bei Kakao Nibs handelt es sich um Kakaobohnen, die geschält und in winzige Stücke gebrochen werden, dazu manchmal noch geröstet (aber auch als Rohprodukt erhältlich). Leider sind sie nicht ganz so einfach erhältlich – in sehr (!) gut sortierten Gewürzläden, in der Kleinmarkthalle in Frankfurt oder eben im Onlinehandel kann man sie bekommen. Aber seit ich diese gesunde Variante der Schokolade für mich entdeckt habe, geht mir der Vorrat eigentlich nicht mehr aus.

Wer nun keinen Erfolg bei den Kakao Nibs hatte, der möge sie einfach weglassen, bzw. den Anteil an Kakaopulver und Haselnüssen ein wenig erhöhen.

SchokomüsliZutaten für ein großes Glas Müsli:

  • 500 g Hafer-, Dinkel- oder andere Flocken
  • 100 g Kakao Nibs
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 150 g grob gehackte Mandelkerne
  • 200 g grob gehackte Haselnusskerne
  • 150 ml Apfelsaft
  • 150 g Honig
  • 3 EL Kakaopulver
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 100 g Zartbitter-Schokotropfen

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: 30 – 40 Minuten

Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Hafer- oder Dinkelflocken mit den gemahlenen Mandeln und den gehackten Nüssen in einer Rührschüssel vermischen. Dann Apfelsaft, Honig, Kakaopulver, Sonnenblumenöl und Vanilleextrakt in einem kleinen Topf verrühren und leicht erhitzen, damit sich der Honig auflöst und mit den restlichen Zutaten verbindet.

Die flüssige Mischung zu den Flocken gießen und alles sorgfältig vermischen. In eine beschichtete Auflaufform geben und  ausbreiten. Bei 180°C etwa 40 Minuten backen (wichtig! alle 7-8 Minuten umwälzen, damit die Ränder nicht verbrennen), bis das Müsli vollständig trocken und leicht gebräunt ist.

Wenn das Müsli vollständig abgekühlt ist, die Schokotropfen dazumischen und in ein luftdicht verschließbares Glas füllen.
Schokomüsli I

Blumenkohlsalat mit Granatapfel und Haselnüssen

Hier kommt ein sehr aromatischer und leckerer Salat, der aber ganz anders schmeckt als alles, was ich bisher unter dem Begriff „Salat“ so gegessen habe. Der gebackene Blumenkohl ist eine wunderbare Kombination zu den frischen, säuerlichen Granatapfelkernen und die gerösteten Haselnüsse geben dem Ganzen noch den richtigen Crunch.

Ein Novum für mich waren die im Ofen gerösteten Haselnüsse. Das mag jetzt ein bisschen merkwürdig klingen, aber bisher dachte ich immer, es „reicht“, sie in der Pfanne anzurösten. Allerdings muss ich zugeben, dass es sich wirklich lohnt, die zusätzliche Zeit einzuplanen, um die Nüsse im Ofen zu rösten – sie bekommen dadurch einfach ein ganz fantastisches Aroma.

Wie so viele Rezepte in letzter Zeit ist auch dieses abgewandelt nach Ottolenghi’s Jerusalem: Das Kochbuch, das meine Küche in den letzten Wochen unglaublich bereichert hat.

Blumenkohl IIZutaten für 4 Personen:

  • 1 mittlerer Blumenkohlkopf, geputzt und in kleine Röschen zerteilt
  • 5-6 EL Olivenöl
  • 1-2 Selleriestangen
  • 50 g Haselnüsse, ganz
  • 2-3 EL Petersilie, gewaschen und grob gezupft
  • 1/2 Granatapfel, die Kerne ausgelöst
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Piment, gemahlen
  • 2 EL Granatapfelsirup
  • 1 1/2 EL Agavendicksaft
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: xx Minuten

Zubereitung:
Den Ofen auf 220°C vorheizen. Die Blumenkohlröschen in einer feuerfesten Form mit etwas Olivenöl, 1/2 TL Salz und etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer vermischen und auf der obersten Schiene im Ofen etwa 25-30 Minuten backen. Die Röschen sollten leicht knusprig sein und etwas Farbe genommen haben.

Wenn der Blumenkohl fertig ist, die Ofentemperatur auf 170°C reduzieren und die Haselnüsse etwa 15 Minuten goldbraun darin rösten.

Dann die Haselnüssen leicht abkühlen lassen, grob hacken und zusammen mit den restlichen Zutaten zu den Blumenkohlröschen geben. Alles vorsichtig vermischen und bei Raumtemperatur servieren.

Blumenkohl I

Buchweizentaler mit Haselnusskaramell

Immer mal wieder versuche ich, mit „alternativen“ Mehlsorten rumzuexperimentieren – dieses Mal mit Buchweizenmehl. Ich persönlich mag den Geschmack sehr gerne, er unterscheidet sich aber schon deutlich von dem, was man von einem „normalen“ Weizenmehl kennt. Buchweizen ist eigentlich kein Getreide, daher kann man nicht pauschal jedes Mehl durch Buchweizenmehl ersetzen, aber bei diesem Rezept passt der nussige Geschmack des Buchweizenmehls ganz hervorragend.

Die Buchweizenplätzchen schmecken übrigens nicht nur an Weihnachten (das – wie wir wissen – noch gut 11 Monate entfernt liegt…), sondern auch sonst zu jeder Gelegenheit. Und sie sind auch nicht so süß, das finde ich persönlich ganz angenehm.

Zutaten für 50 – 60 Nusstaler:

für die Plätzchen:

  • 200 g fein gemahlenes Buchweizenmehl
  • 150 g Butter
  • 1 Ei
  • 3 EL Wasser
  • 80 g Vollrohrzucker oder Honig
  • 1 Msp Vanille, gemahlen oder 1 TL Vanilleextrakt

für das Karamell:

  • 300 g Haselnüsse
  • 50 g Butter
  • 50 g Vollrohrzucker
  • 3 EL Honig

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (plus 1 Stunde Kühlzeit)

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Plätzchenteig miteinander verkneten und zu einer Rolle von ca. 4 cm Durchmesser formen. 1 Stunde kühl stellen.

Nach der Wartezeit von der Rolle ca. 5 mm dicke Scheiben abschneiden und auf mit Backpapier belegtes Backblech legen. Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Nüsse durchhacken (muss nicht allzu fein sein) und die Butter, den Vollrohzucker und Honig in einer Pfanne erwärmen. Die Nüsse dazugeben und alles leicht karamellisieren lassen.

Die Nussmasse mit zwei Teelöffeln auf die Plätzchen geben, dann im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten backen.

Quelle: Backen mit Buchweizen

 

Haselnussplätzchen

Haselnussplätzchen IIAuch wenn heute schon der 24.12. ist – einer geht noch. Diese Kekse gehen ganz schnell, die Zutaten hat man normalerweise (gerade in der Weihnachtszeit) zu Hause und sie schmecken unglaublich gut. Das Rezept stammt aus der Familie meines Schwiegervaters – er bäckt sie jedes Jahr an Weihnachten.

Die Tradition ist wohl, dass man nie ganz mit dem Ergebnis zufrieden ist – mal sind sie zu trocken, zu braun, zu krümelig, zu… Ich setze die Tradition fort – meine Plätzchen sind nicht rund genug. Und außerdem sind beim ersten Blech die einzelnen Plätzchen so ineinandergelaufen, dass es einen riesigen Keks ergab . Weil ich noch Mandeln übrig hatte, habe ich das gleiche Rezept nochmal mit gemahlenen Mandeln gebacken (und natürlich gibt es dann auch eine ganze Mandel auf dem Eischneetupfen), die schmecken übrigens genauso lecker…

In diesem Sinne – euch allen ein wunderschönes, besinnliches und friedliches Weihnachtsfest. Wir feiern hier bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein!

Zutaten für etwa 2 Bleche:

  • 250 g gemahlene Haselnüsse
  • 250 g Zucker, gemischt mit ein bisschen Vanillezucker
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Mehl
  • 1 Eiweiß
  • 100 g Puderzucker
  • ca. 100 g Haselnüsse, ganz

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (plus 1-2 Stunden Kühlzeit)
Backzeit: etwa 20 Minuten pro Blech

Haselnussplätzchen IIIZubereitung:
Mehl, Zucker, Nüsse und Butter in einer Rührschüssel gut verkneten. Den Teig zu einer Rolle von etwa 3 cm Durchmesser formen (ggf. mehrere Rollen machen), in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank einige Stunden kühlen.

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen (die Kekse laufen beim Backen ein bisschen auseinander – daher unbedingt ein bisschen Abstand zwischen den einzelnen Keksen lassen!). Eiweiß mit Puderzucker steif schlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Große Tupfen auf die Kekse setzen, dann eine Haselnuss in die Mitte platzieren.

Bei 150°C ca. 20 Minuten backen, dann auf einem Gitter auskühlen lassen.

 

Elisenlebkuchen

Lebkuchen IIILebkuchen gehören für mich einfach zu Weihnachten dazu. Als Kind habe ich es schon genossen, zusammen mit meiner Mutter Unmengen dieser kleinen Leckereien zu backen. Vom weihnachtlichen Plätzchenteller sind sie seitdem nicht mehr wegzudenken und das seit vielen Jahren.

Statt viel Orangeat und Zitronat zu verwenden (das ist ja immer nicht so jedermanns Sache), habe ich dieses Jahr noch fein durchgedrehte getrocknete Aprikosen zum Teig gegeben. Die machen das Endergebnis wunderbar saftig, wobei man natürlich bedenken muss, dass Lebkuchen immer ein bisschen brauchen, bis das Aroma schön durchgezogen ist. Mindestens eine Woche sollten sie in Ruhe gelassen werden (ich weiß, das fällt schwer!), bevor sie verzehrt werden. Sollten sie dann noch zu trocken sein, legt man einfach einen Apfelschnitz mit in die Lebkuchendose und nimmt diesen nach drei Tagen wieder raus.

Noch sind es ja ein paar Tage bis Weihnachten – also ran an die Lebkuchen!

Lebkuchen IZutaten für ca. 15 Stück (70 mm):

  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 2 TL Zitronensaft
  • 100 g getrocknete Aprikosen, gewürfelt und fein durchgedreht
  • 50 g Orangeat + Zitronat gemischt (mehr Orangeat als Zitronat) und fein durchgedreht
  • 1/2 TL Kardamom
  • 1 Msp. Backpulver
  • ggf. etwas Flüssigkeit, z.B. Rotwein
  • Oblaten
  • Kuvertüre oder Glasur zum Bestreichen

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Backzeit: ca. 30 Minuten pro Blech

Zubereitung:
Eier und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, dann nach und nach alle anderen Zutaten dazugeben (die Nüsse zum Schluss dazugeben). Falls der Teig zu fest sein sollte und sich nicht formen lässt, noch etwas Flüssigkeit dazugeben. Auf alle Fälle sollte er jedoch stabil sein. Der Teig darf gerne kühlgestellt ein paar Stunden oder über Nacht reifen, muss aber nicht.

Die Oblaten auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Vom Teig mit einem angefeuchteten Esslöffel etwas abstechen, mit nassen Händen zu einer Kugel von etwa 4 cm Durchmesser formen. Die Kugel auf die Oblate drücken und die Ränder verstreichen. Genauso auch die restlichen Lebkuchen formen.

Im Ofen bei 160°C ca. 30 Minuten backen, dann auskühlen lassen. Die Glasur/Kuvertüre im Wasserbad erwärmen und auf die Lebkuchen streichen. Wer viel Schokolade möchte, wiederholt den Vorgang einfach nochmal.

Lebkuchen II

Schokoladen-Knuspermüsli

Es ist wieder der berühmte 15. des Monats – Müslitag! Und damit eigentlich mein Lieblingstag des Monats… Heute mal mit einer nicht ganz so gesunden, aber genauso leckeren Variante mit ein bisschen Schokolade.

Als Schokocreme habe ich eine Zartbitter-Version aus dem Biomarkt verwendet, die auch ohne Müsli ganz hervorragend schmeckt ;-). Und wer keine Schokotropfen findet, kann natürlich auch einfach eine Tafel gehackte Zartbitter-Schokolade verwenden.

So wirklich süß schmeckt das Knuspermüsli nicht, was an dem verwendeten Kakaopulver liegt, wer es also süß(er) mag, sollte einfach ein bisschen mehr Honig oder Agavendicksaft verwenden.

Zutaten für ca. 850 g:

  • 500 g Hafer- oder Dinkelflocken
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 ml Apfelsaft
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 50 g Kakaopulver (ungezuckert)
  • 3-4 EL Schokocreme
  • 3 EL Honig oder Agavendicksaft
  • 100 g Zartbitter-Schokoladentröpfchen

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten
Backzeit: ca. 40 Minuten

Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Hafer- oder Dinkelflocken mit den gemahlenen Haselnüssen in einer Rührschüssel vermischen. Dann Apfelsaft, Kakaopulver, Sonnenblumenöl, Schokocreme und Honig in einem kleinen Topf verrühren und leicht erhitzen, damit sich Honig und Schokocreme auflösen und mit den restlichen Zutaten verbinden.

Die flüssige Mischung zu den Flocken gießen und alles sorgfältig vermischen. In eine beschichtete Auflaufform geben und  ausbreiten. Bei 180°C etwa 40 Minuten backen (wichtig! alle 7-8 Minuten umwälzen, damit die Ränder nicht verbrennen), bis das Müsli vollständig trocken und leicht gebräunt ist.

Wenn das Müsli vollständig abgekühlt ist, die Schokotropfen dazumischen und in ein luftdicht verschließbares Glas füllen.

Granola mit Pfirsich

Ja, schon wieder Müsli. Weil’s einfach so unglaublich lecker ist. Dieses Mal eine Variante, die ein bisschen fruchtig schmeckt – mit getrocknetem Pfirsich. Und wenn’s die nächste Lieblingsvariante des gebackenen Granolas gibt, dann stelle ich die  auch wieder hier vor…

Getrocknete Pfirsiche habe ich (zumindest so weit ich mich erinnern kann) zum ersten Mal in Neuseeland gegesssen, vorher hatte ich die noch nie im Visier. Zurück in Deutschland habe ich nun schon öfter erfolglos versucht, welche im Supermarkt zu finden. Gut, dass es das Internet gibt, das hat nämlich alles.

Wer sich die Mühe mit suchen und finden lieber sparen möchte (wobei es sich wirklich lohnt – ehrlich! Getrocknete Pfirsiche sind auch „so“ zum Knabbern wirklich lecker), der kann auch einfach auf getrocknete Aprikosen zurückgreifen, die ja wirklich fast überall zu kaufen sind.

Zutaten für ca. 1000 g Müsli:

  • 500 g 3-Korn-Flocken
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 50 g Sesamsaat
  • 150 g Haselnüsse
  • 100 g Cashewkerne
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 4-5 EL Honig
  • 150 ml Pfirsichsaft
  • 1 Prise Salz
  • 150 g getrocknete Pfirsiche (alternativ: Aprikosen)

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:
Backofen auf 180°C vorheizen. Haselnüsse und Cashewkerne grob hacken und mit den Flocken, gemahlenen Nüssen und Sesamsaat vermischen.

Die flüssigen Zutaten vermischen und ggf. leicht erhitzen, falls der Honig zu fest ist. Salz dazugeben und schließlich über die Flocken-Nussmischung gießen. Alles gründlich vermischen und die krümelige Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech befördern oder in eine gut beschichtete Auflaufform.

Bei 180°C etwa 30 Minuten backen (wichtig – dabei immer wieder umrühren, so alle 6 bis 8 Minuten!) oder eben bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist. Das Müsli sollte aber vollständig trocken sein.

Währenddessen die getrockneten Pfirsiche würfeln und zum Müsli mischen, wenn dieses vollständig abgekühlt ist.

Kerniges Dinkelknuspermüsli

Seit Wochen schon gibt es bei uns alle erdenklichen selbstgemachten Varianten von Knuspermüsli. Angefangen hat alles mit der Rezension von Yvette van Boven’s Kochbuch „Home Made“ (die Rezension gibt’s hier zu lesen), wo ich mich relativ nah am dort vorgestellten Originalrezept zum „Homemade Granola“ bewegt habe. Wer mag, kann das von mir ausprobierte Rezept hier sehen.

Na ja, und seitdem wird eben abgewandelt, was das Zeug hält. Das Ergebnis schmeckt viel besser als jedes gekaufte Knuspermüsli und ist noch dazu wesentlich fettärmer (die gekauften Knuspermüslis strotzen ja manchmal vor Öl).

Diese Version basiert auf Dinkelflocken und hat allerlei gesunde Kerne mit drin – Kürbiskerne (reichlich ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Beta-Carotin), Sonnenblumenkerne (Vitamin A, Vitamin B, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K und 90% ungesättigte Fettsäuren!), Sesamsaat (ballaststoffreich) und Haselnüsse (reich an Vitamin E und Lecithin).

Die Zubereitung des Müslis ist echt einfach – es wird alles vermischt und dann im Ofen geröstet. Schmeckt super und wer’s gerne süßer mag, kann entweder mehr Honig zugeben oder dann beim Frühstück individuell nachsüßen.

Wenn ich die nächste Variante teste, werde ich selbstverständlich wieder hier berichten (mein bisheriger Favorit ist übrigens ganz nebenbei mit einer Tüte gebrannter Mandeln entstanden, die ich vom Tollwood mitgebracht hatte, das Rezept dazu gibt’s dann spätestens zur Weihnachtszeit…).

Für etwa 800 g Müsli:

  • 500 g Dinkelflocken
  • 100 g Kleie (optional)
  • 100 g Haselnüsse
  • 200 g Sesamsaat (ungeschält), Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne gemischt
  • 120 ml Bio-Apfelsaft
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 7 EL Honig oder Agavendicksaft

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten
Backzeit: ca. 30 Minuten

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Dinkelflocken, Kleie und Kerne in einer Rührschüssel mischen. Die Haselnüsse grob hacken und dazumischen.

Apfelsaft, Sonnenblumenöl und Honig (bzw. Agavendicksaft) in einem Topf zusammenrühren. Falls der Honig relativ „fest“ ist, alles zusammen gaaanz vorsichtig ein bisschen erhitzen, bis sich der Honig aufgelöst hat. Dabei immer wieder umrühren.

Die flüssige Mischung zur trockenen Mischung schütten und alles sorgfältig durchmischen. Die krümelige Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech befördern oder in eine gut beschichtete Auflaufform.

Bei 180°C etwa 30 Minuten backen (wichtig – dabei immer wieder umrühren, so alle 6 bis 8 Minuten!) oder eben bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist. Das Müsli sollte aber vollständig trocken sein. Und dann zum Frückstück mit ein bisschen Joghurt oder Milch oder wasauchimmer genießen. Oder zwischendurch bei einem Gelüst auf was Süßes knabbern. Es steht euch frei…

Quelle für Nährwerte: Wikipedia.de

Cantuccini mit Cranberries, Haselnüssen und Kardamom

Cantuccini gehören zu meinen ganz besonders favorisierten „Kaffeebeilagen“. Und seit ich in Neuseeland (genauergesagt in der Swedish Bakery in Nelson) eine so hervorragende andere Variante gegessen habe, wollte ich mal ein bisschen herumexperimentieren. Inspiriert von dem neuen Geschmack sind leckere Cantuccini aus meinem Standardrezept geworden (das ich bei Gelegenheit sicher auch noch hier vorstellen werde), mit einer dezenten Kardamomnote, gewohnt hart und knusprig – aber ganz wundervoll in einem feinen Kaffee oder einem Moccachino.

 

Für etwa 80 Cantuccini braucht ihr:

  • 200 Haselnüsse, ganz
  • 80 g Cranberries
  • 4 EL heller Rum
  • 500 g Mehl (Type 550)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Kardamom, gemahlen (je nach Geschmack auch gerne etwas mehr oder weniger)
  • 50 g Butter, zimmerwarm
  • 4 Eier

Die Cranberries in einer kleinen Schüssel mit dem Rum vermischen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Hasenüsse mit heißem Wasser übergießen und abtropfen lassen.

Mehl, Zucker, Backpulver, Kardamompulver und Salz in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken, Butter und Eier hineingeben und kneten. Dann Haselnüsse und Cranberries unterkneten und ca. 30 Minuten kühlstellen.

Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zu Rollen von etwa 3 cm Durchmesser formen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Teigrollen darauf legen. Bei 200°C etwa 18 Minuten backen, bis die Rollen ganz leicht goldbraun werden, aber innen noch „halbroh“ sind.

Mit einem scharfen, großen Messer die Rollen schräg in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Die halbfertigen Cantuccini mit der Schnittfläche auf das Backblech legen und nochmal ca. 15 Minuten bei 180°C fertig backen. Sie sollten leicht gebräunt und durch und durch trocken sein. In einem luftdicht verschlossenen Gefäß halten sie sich mehrere Monate.