Guacamole

Mit Avocados ist das ja so eine Sache… Erfahrungsgemäß sind sie entweder steinhart oder schon „drüber“. Den richtigen Zeitpunkt abzupassen gleicht einer größeren Herausforderung. Aber wenn man den rechten Moment abpasst, wird man geschmacklich belohnt. Und ein gesunder Genuss sind die Früchte obendrein.

Avocados haben einen sehr hohen, allerdings „gesunden“ Fettanteil. Außerdem sind sie sehr reich an Vitaminen – z.B. Vitamin A+E, Carotin und Biotin.

Am besten kauft man Avocados im harten, unreifen Zustand. Da sie ohnehin nicht reif geerntet werden können (weil sie erst reifen, wenn sie vom Baum geerntet wurden), stellt man so zumindest sicher, dass der Zeitpunkt der Ernte noch nicht so lange her ist und nicht schon tausend Kunden im Supermarkt daran herumgedrückt haben. Also, am besten im Voraus planen und den Avocados noch ein paar Tage Zeit geben, fertig zu reifen. Wenn sie dann (zu Hause) auf Druck nachgeben, aber die Haut noch nicht eingefallen ist, dann sollten sie genau richtig sein.

Guacamole

 

Und zum Thema Guacamole: Rezepte dafür gibt es wie Sand am Meer und ebenfalls unendlich verschiedene Varianten. Das hier ist meine Variante, so wie ich sie am liebsten esse. Wer mag, kann zusätzlich noch eine halbe, sehr fein gewürfelte rote Zwiebel unterheben oder etwas fein gewürfelte Chilischote. Tomaten sind eher optional, ich verwende sie hauptsächlich wegen der Farbe. Und Koriander – für mich ist das ein Muss, ich mag den Geschmack von frischem Koriander aber auch sehr gerne. Wer da meine Ansicht nicht teilt, kann stattdessen Petersilie (für die Farbe) verwenden oder die Kräuter einfach weglassen.

Für 2 Personen als Hauptspeise mit Brot oder für ca. 6 Personen als Dip:

  • 2 reife Avocados
  • Saft einer halben Limette
  • 3-4 Cherry- oder Datteltomaten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 handvoll frischer Koriander
  • Chiliflocken
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:
Die Avocados halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. In einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken (nicht allzu fein). Die Cherry- bzw. Datteltomaten vierteln und von den Kernen befreien, dann fein würfeln und zur Avocado geben. Limettensaft, Agavendicksaft, Knoblauch und Chiliflocken ebenfalls mit der Avocadomasse vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss den Koriander grob zerkleinern und unterheben. Falls die Guacamole Zeit hat zum Durchziehen, vor dem Servieren nochmals abschmecken.

Dazu passt hervorragend Baguette oder geröstetes Bauernbrot. Oder Tortillachips…

Kräuterdip mit Limette (perfekt zum Grillen)

Schwer zu glauben, dass mein letzter Beitrag hier schon fast 18 Monate her ist. Es war viel los und das Bloggen ist in dieser Zeit leider in den Hintergrund gerückt. Aber manchmal kommt eben das Leben dazwischen. Mittlerweile läuft das meiste wieder in halbwegs geordneten Bahnen und ich freue mich darauf, auch den Blog wieder zu reaktivieren. Für den Anfang versuche ich, nicht zu viel zu versprechen – ich weiß derzeit nicht, wie regelmäßig ich dazukomme, neue Rezepte und Kochbücher vorzustellen, aber der Wille ist auf alle Fälle da.

Kräuterdip

 

Los geht es heute mit einem herrlich sommerlichen Dip, den ich mittlerweile schon mehrfach zum Grillen oder als Vorspeise zum Dippen mit leckeren Grissini zubereitet habe. Die Limette gibt dem Dip einen frisch-süßlichen Geschmack, der die verschiedenen Kräuter hervorragend ergänzt. Die Gäste waren immer begeistert.

Der Dip ist vielseitig einsetzbar – zum Dippen, als Brotaufstrich oder als Tsatsiki-Ersatz zum Grillen.

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 250 g neutraler Frischkäse
  • 250 g griechischer Joghurt (10% Fett)
  • Abrieb und Saft einer halben Limette
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • verschiedene Kräuter: z.B. 3 Stängel Basilikum, eine kleine Handvoll Zitronenthymian und 1-2 Stängel Minze
  • 1 TL Agavendicksaft
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:
Die Kräuter waschen, trockenschütteln und von groben Stängeln befreien, dann fein hacken. Zusammen mit den restlichen Zutaten verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn genug Zeit ist, kann der Dip gerne ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen.

Lemon, Lime & Mint Iced Tea – was für heiße Sommertage

Endlich sind die Temperaturen mal schön sommerlich. Nicht zu warm, nicht zu kalt. So könnte ich es eine ganze Zeit aushalten. Wenn man aber längere Zeit in der Sonne gesessen ist (was ich nur äußerst selten mache, da ich aufgrund meiner Haarfarbe ein bisschen ungünstig disponiert bin), dann schmeckt ein kaltes Getränk doch richtig gut. Eistee mag ich eigentlich schon gerne, aber das fertig gekaufte Zeug strotzt leider nur so vor Zucker, das bekomme ich nicht runter.

Abhilfe schafft ein selbstgebrauter Eistee – diesen hier kann man im Gegensatz zu den meisten anderen (weil sie Schwarztee enthalten) auch gerne am Abend nach Feierabend trinken – es ist nämlich nur Pfefferminztee drin und der putscht bekanntlich nicht auf. So ist er herrlich erfrischend und durch den Agavendicksaft nur ganz leicht süß (wobei das natürlich angepasst werden kann).

Iced TeaZutaten für 4 Gläser:

  • 1 Liter gekochter Pfefferminztee (z.B. marokkanische Minze)
  • 1 Biozitrone
  • 1 Biolimette
  • ca. 50 ml Holunderblütensirup
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 2 Zweige frische Minze
  • Eiswürfel

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten

Zubereitung:
Limette und Zitrone kurz abspülen und mit einem Sparschäler die Schale vorsichtig in Streifen abnehmen, dabei möglichst wenig weiße Haut mitnehmen. Die Streifen zusammen mit den restlichen Zutaten zum Tee geben, alles gut umrühren oder in einem Shaker gut durchschütteln.

Auf Eis servieren.