Apple Pie [nach Cynthia Barcomi]

Apfelkuchen ist ja so eine Sache, da hat jede Familie ihr eigenes Traditionsrezept und ganz spezielle Vorstellungen. Vielleicht kann ich euch trotzdem für eine neue Variante begeistern? Dann nehme ich euch mit und zeige euch den herrlichsten Apple Pie, den ihr je gegessen habt.

Der wundervollste Apple Pie

Die Zubereitung ist etwas zeitintensiv – der Mürbteig muss vorsichtig zubereitet werden und dann gut durchkühlen (ihr könnt den aber auch prima einfrieren! Verdoppelt einfach die Menge, die ich unten angegeben habe und friert eine Hälfte ein). Aber zumindest wird nicht doppelt gebacken – die Kuchenform wird ausgelegt, mit Äpfeln befüllt, dann kommt noch das Gitter drauf und eine Stunde später hat man einen herrlich duftenden, heißen Apple Pie in der Hand. Und die Kruste wird so wundervoll knusprig!

Zutaten für eine große Form (ich verwende immer eine Auflaufform von xx cm Durchmesser):

für den Teig:

  • 420 g Mehl
  • 1 Tl Salz
  • 2 El Zucker
  • 330 g sehr kalte Butter
  • 160 ml kaltes Wasser

Für die Füllung:

  • 4 große Äpfel
  • 35 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1/2 TL gemahlener Zimt

Zubereitungszeit:
Kühlzeit:
Backzeit: ca. 1 Stunde 10 Minuten

Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Salz und Zucker mischen. Die Butter in kleine Würfel schneiden, dann ggf. nochmal für einige Minuten ins Gefrierfach geben, so dass sie richtig kalt ist. Zum Mehl in die Schüssel geben und mit den Fingern einarbeiten (nicht zu lange! Es dürfen gerne Butterstückchen sichtbar bleiben!), dann das Wasser dazugeben und kurz unterrühren, so dass ein Teig zusammenkommt.

Teig halbieren, jede Hälfte grob zu einer Platte formen, in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank (am besten im 0°C Fach) etwa 2 Stunden oder über Nacht kühlstellen.

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit den übrigen Zutaten in einer Schüssel vermischen.
Zum Zucker: da müsst ihr euch an der verwendeten Apfelsorte orientieren. Wenn ihr z.B. Granny Smith verwendet, dann kommt ihr mit der angegebenen Menge ganz gut hin. Wenn ihr einen süßeren Apfel nehmt, dann könnt ihr auch weniger Zucker verwenden.

Den Ofen auf 210°C vorheizen. Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und die erste Hälfte des Teiges dünn und möglichst rund ausrollen, so dass die Form und die Seitenränder abgedeckt werden können. Den Teig in die Form drücken und die Ränder abschneiden, falls nötig. Die Äpfel einfüllen und vorsichtig flachdrücken. Dann die zweite Hälfte des Teigs ausrollen und in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Auf dem Pie ein Gitter formen und die überstehenden Enden kürzen.

Den Pie erst bei 210°C für 15 Minuten backen, dann die Temperatur auf 190°C reduzieren, den Pie mit Alufolie abdecken und weitere 50 Minuten backen. Sollte er dann nicht gebräunt sein, nochmal kurz ohne Alufolie weiterbacken.

Hühner-Gemüsecremesuppe mit Nudeln (für die Erkältungszeit)

Vor kurzem habe ich euch ja schon das Rezept für die Ingwer Shots vorgestellt, die euer Immunsystem auf Vordermann bringen sollten. Falls aber doch die Erkältung siegt, dann ist eine gute Hühnersuppe genau das Richtige, um dem Körper Energie zu geben.

Hühner-Gemüsecremesuppe mit kleinen Nudeln

Meine Variante setzt voraus, dass ihr Hühnerfond zu Hause habt (ich weiche da nur äußerst ungern auf Fertigwürfel aus), den könnt ihr aber in einer gesunden Phase einfach mal auf Vorrat kochen und dann einfrieren oder einkochen. So mache ich das – ich hole mir auf dem Markt Hühnerkarkassen, die ich dann zusammen mit Zwiebeln, Karotten, Lauch, Sellerie, Salz und ganzen Pfefferkörnern auskoche. Danach wird der Fond durch ein Tuch passiert, in Flaschen abgefüllt und diese werden dann nochmal eingekocht. So hat man für alle Eventualitäten den besten Hühnerfond vorrätig.

Zutaten für 6 Portionen:

  • 1,5 l Hühnerfond
  • 2 Paprika
  • 3 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 300 g kleine Nudeln, z.B. Sternchen oder Buchstaben o.ä.
  • 1 Becher Saure Sahne
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:

Paprika, Karotten und Zwiebeln grob würfeln und zusammen mit dem Hühnerfond in einem großen Topf aufkochen. Wenn das Gemüse gar ist, die Saure Sahne dazugeben und pürieren.

Parallel die Nudeln in Salzwasser al dente kochen. Die Nudeln in die Suppe geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Steckrüben-Waffeln

Heute habe ich mal etwas ganz Neues für euch: etwas, was ich eigentlich nicht so gerne mag. Anlass dafür ist eine Aktion von Steph aus dem Kleinen Kuriositätenladen, die sich „Früher Pfui, heute Hui“ nennt.

Die Anzahl der Teilnehmer ist überschaubar – die meisten essen also „alles“ gerne oder mögen sich nicht so gerne der Herausforderung stellen. Trotzdem haben sich 8 Bloggerinnen und Blogger gefunden, die sich ihren Kindheitstraumata stellen und versuchen, etwas leckeres aus den früher ungeliebten Zutaten zu zaubern. Wenn ich mir die Rezepte so ansehe, dann haben wirklich viele (mich eingeschlossen) eine Abneigung gegen Rosenkohl:

Kleiner Kuriositätenladen Tacos mit Rinderzunge | Tacos de Lengua | Lebkuchennest Saumagen mit karamellisierten Zwiebeln auf Wurzelpetersilienpüree | Kleines Kuliversum Rosenkohl mit Harissa und Joghurt
| LECKER&Co Leberpastete mit Cranberry-Birnen-Sauce | fräulein glücklich Kindheitstrauma {Handkäs mit (roter Beete) Musik} | Langsam kocht besser Kalbsleber Berliner Art | SavoryLens Geröstete Rosenkohlsuppe mit karamellisierten Pekannüssen und Cranberries | Teekesselchen Rosenkohlsuppe mit Birnentopping (vegan)

Steckrüben-Waffeln

Ich habe mich für Steckrüben entschieden. Sicher nicht das absolute Trauma, aber mag ich einfach nicht so gerne. Ich muss sagen, in der Variante als Waffel, wo in Olivenöl und Honig geröstete Steckrübenwürfel zur Verwendung kommen, ist die Steckrübe mein Freund. So kann und mag ich sie gerne essen. Parallel habe ich noch eine Suppe gekocht, die hat mir leider gar nicht geschmeckt, daher verschone ich euch mit dem Rezept für die Suppe. Die Waffeln kann ich jedoch wärmstens weiterempfehlen, macht einfach einen kleinen Salat dazu und einen Dip mit Saurer Sahne und lasst es euch schmecken!

Zutaten für ca. 5 große Waffeln:

für das Steckrübenpüree:

  • 500 g Steckrübe
  • Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Honig

für die Waffeln zusätzlich:

  • 4 Eier
  • 200 g Weizen-Vollkornmehl
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • Salz und Pfeffer
  • 1/2 TL Backpulver
  • Muskatnuss

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Backzeit: 60 Minuten für die Steckrübenwürfel, dann nochmal ca. 8 Minuten pro Waffel

Zubereitung:

Ofen auf 200°C vorheizen.

Die Steckrübe schälen und grob würfeln, mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Honig in eine Auflaufform geben, durchmischen und ca. 60 Minuten backen, danach mit ca. 250 ml Wasser pürieren. Abkühlen lassen.

Püree mit Eiern, Mehl, Frühlingszwiebeln und Backpulver verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat großzügig würzen. Den Teig nochmal 10 Minuten quellen lassen.

Teig portionsweise ins heiße Waffeleisen füllen und die Waffeln knusprig backen. Mit einem  kleinen Salat und Dip servieren.

Shakshuka vom Blech mit Karotten und Süßkartoffeln

Heute heißt es wieder „All you need is…“ und ich präsentiere euch zusammen mit vielen anderen Bloggerinnen und Bloggern Blechgerichte in allen Farben und Formen. Unter diesem Beitrag sind alle verlinkt, die außer pinch of spice noch an diesem Event teilnehmen, also schaut sehr gerne mal bei den anderen Blogs vorbei! Da haben sich viele tollen Ideen für unkomplizierte Blechgerichte angesammelt, die bestimmt alle ganz köstlich sind. Ich muss auch gleich mal stöbern gehen.

Shakshuka vom Blech mit Karotten und Süßkartoffeln

Ich habe mich für eine Shakshuka vom Blech entschieden (und dabei festgestellt, dass ich euch noch gar keine „normale“ Shakshuka vorgestellt habe, das sollte ich baldmöglichst nachholen). Und für lilafarbene Süßkartoffeln, um einen farblichen Akzent zu setzen. Eine traditionelle Shakshuka besteht ja nur aus Paprika und Tomaten, aber die Ergänzung mit Karotten und Süßkartoffeln macht sich hervorragend. Und das beste – man braucht nur ein einziges Blech, um alles zuzubereiten!

Natürlich braucht die Shakshuka im Ofen ein bisschen, damit das Gemüse geschmort ist, aber man erspart sich die Rührarbeit, die man auf dem Herd hat. Ich habe mir speziell für dieses Gericht mal wieder eine Avocado gegönnt, sie ist aber optional, ihr könnt sie auch einfach weglassen. Die Shakshuka kann einfach so für sich gegessen werden oder mit etwas geröstetem Brot.

Zutaten für 4-5 Personen:

  • 3 Paprika (rot, gelb, grün)
  • 3 Schalotten
  • 2 große Karotten
  • Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 3 frische oder confierte Knoblauchzehen
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprika, scharf
  • 1 TL Paprika, edelsüß
  • 1 Glas geschmolzene Tomaten (alternativ: 1 Dose stückige Tomaten und eine 1/4 TL Chilipulver)
  • 2 Süßkartoffeln (ich habe zur farblichen Abwechslung lilafarbene genommen)
  • 4-6 Eier
  • 1 Avocado (optional)

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Backzeit: 45 Minuten

Zubereitung:

Backofen auf 200°C vorheizen. Paprika und Schalotten in Streifen schneiden, Karotten hobeln. Auf ein tiefes, mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit einem großzügigen Schuss Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen – hier dürfen gerne die Hände zum Einsatz kommen.

Knoblauch fein hacken, mit Kreuzkümmel, Paprika und den Tomaten mischen und über das Blechgemüse geben. Die Süßkartoffeln hobeln, mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen und zwischen das restliche Gemüse geben. Im Backofen 35 Minuten backen.

Blech aus dem Ofen nehmen und mit einem Löffel Mulden in das Gemüse drücken. Je ein Ei in die Vertiefung geben und weitere 10 Minuten backen.

Avocado – falls verwendet – aufschneiden und auf die Shakshuka geben. Wer möchte, kann noch Kräuter wie Petersilie oder frischen Koriander darüberstreuen.

Wenn ihr weitere Anregungen sucht, werdet ihr bestimmt hier fündig:

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