Ofenpfannkuchen mit Apfel und Zimt [zuckerfrei]

Das erste Mal dieses Jahr – gut, zumindest in dieser Saison – sind bei uns die Temperaturen über Nacht unter Null Grad gefallen. Und es ist Sonntag, also der perfekte Tag, um sich einzukuscheln, einen warmen Tee zu trinken und ein warmes Frühstück zuzubereiten. Weil die diversen Apfelpfannkuchen, die ich in den letzten Wochen schon zubereitet hatte, langsam an Spannung verloren hatten, habe ich mich dieses Mal für einen Ofenpfannkuchen entschieden, der auch genauso lecker und fluffig ist wie die kleinen. Nur weniger Arbeit, weil man nur den Teig zubereiten muss, ihn in die Pfanne gießt und das Ganze dann im Ofen bäckt. Währenddessen kann man zum Beispiel wieder ins Bett schlüpfen oder einen Tee kochen oder oder…

 

Was mir auch noch gut gefällt: das Rezept kommt ohne raffinierten Zucker aus. Wenn ihr noch nachsüßen wollt, stellt einfach eine Flasche Ahornsirup mit auf den Frühstückstisch, dann kann sich jeder die Süßung so einteilen, wie ersie möchte. Und natürlich kann man Reste auch prima mit ins Büro nehmen und am nächsten Tag nochmal ein paar Sekunden in der Mikrowelle aufwärmen – sehr praktisch und lecker.

Zutaten für eine mittlere Pfanne / ca. 4 Personen als Frühstück:

  • 120 g Weizenmehl
  • 60 g Vollkorn-Buchweizenmehl (optional, anonsten einfach noch anderes Mehl nehmen)
  • 2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml Kokosblütensirup, Agavendicksaft oder Honig
  • 150 ml Kokosmilch (alternativ: Vollmilch)
  • 2 Eier
  • 3 Äpfel
  • 1 EL Butter
  • ggf. Puderzucker

Zubereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit: ca. 40 Minuten

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Mehl(e), Natron und Salz in einer Schüssel mischen, dann Kokosblütensirup / Agavendicksaft / Honig, Kokosmilch und Eier einrühren – nur kurz verrühren. Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Einen Apfel in den Teig reiben, die restlichen zwei in feine Scheiben schneiden und alles gut verrühren.

Die Butter in einer Pfanne zerlaufen lassen, Teig dazugeben und kurz anbräunen lassen. Dann im Ofen so lange backen, bis ein Holzstäbchen ohne Krümel herausgezogen werden kann. Mit Puderzucker bestäubt sofort servieren.

Thanksgiving-Resteverwertung: Truthahnsandwich

Das amerikanische Thanksgiving steht zwar erst vor der Tür, aber es schadet ja nicht, bereits jetzt ein paar Ideen zu haben, was mit den Resten des Truthahns alles leckeres gezaubert werden kann. Seit ein paar Jahren ist bei uns dieses Sandwich der absolute Favorit. Er ist schnell zubereitet und verwendet nicht nur die Fleischreste, sondern auch Chutney und im Idealfall noch die tollen karamellisierten roten Zwiebeln (es dürfen aber auch gerne die geschmorten sein).

 

Auch das Baguette gab es dann schon zu den Dips, die dem Truthahn vorauseilen, so dass es am nächsten oder übernächsten Tag schon etwas altbacken ist und sich daher prima im Kontaktgrill aufknuspern lässt. Generell bin ich ja auch Fan von Restverwertung (gerne auch in einer neuen Darreichungsform, damit es nicht langweilig wird), von so einem tollen Festessen sollte nichts weggeworfen werden.

Zutaten pro Person:

Zubereitungszeit: 1 Minute

Zubereitung:
Baguette halbieren und auf einer Seite mit Käse belegen, die andere Seite mit Chutney bestreichen. Die zerrupften Truthahnreste verteilen, dann zusammenklappen und im Kontaktgrill einige Minuten grillen, bis der Käse zerlaufen ist. Wenn kein Kontaktgrill vorhanden ist, kann alternativ auf eine Pfanne zurückgegriffen werden. In diesem Fall beschwert man am besten den Sandwich, so dass er gut aufliegt und brät ihn von beiden Seiten ein paar Minuten an, bis der Käse geschmolzen ist.

Dann sofort servieren und genießen!

Schweinemarmelade – Bacon Jam – Speckmarmelade

Das Rezept von heute ist nur mit zwei Worten zusammenzufassen: leider geil. Es ist irgendwie dekadent, ein bisschen übertrieben, aber auch schweinelecker. Im wahrsten Sinne des Wortes sogar, denn der Hauptbestandteil ist Bacon oder leicht geräucherter Schweinespeck. Der wird fein gewürfelt, angebraten und mit Ahornsirup und Gewürzen verfeinert, so dass man am Schluss eine salzig-süß-würzige Masse hat, mit mürben Speckwürfeln. Es ist so un-glaub-lich lecker, ihr müsst das unbedingt ausprobieren.

 

Man kann diesen tollen Bacon Jam ganz hervorragend zum Dippen für eine kleine Party vorbereiten. Oder auch für eine größere. Er schmeckt so reichhaltig, dass man eher nicht geneigt ist, sich eine große Scheibe Brot nur damit zu beschmieren, aber kleine Häppchen sind dafür einfach perfekt. Auf Baguette oder Crackern serviert ist der Bacon Jam ein wahrer Hochgenuss – natürlich ohne Butter darunter. Vor allem die Herren der Schöpfung scharen sich dann gerne um das Behältnis und sind gar nicht mehr davon wegzubekommen.

„Schweinemarmelade“ ist übrigens ein Begriff, der bei einer sehr netten Zusammenkunft sehr netter Menschen entstanden ist. Bacon Jam war irgendwie nicht so gut für die Beschreibung und so haben wir kurzerhand umgetauft. Für meine Version habe ich zwei Rezepte von moey’s kitchen und Kleiner Kuriositätenladen miteinander verknüpft.

 

Zutaten für ein mittleres Glas (ca. 350 ml):

  • 300 g Bacon, fein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 confierte Knoblauchzehen (alternativ auch „ganz normale“ Knoblauchzehen), fein gehackt
  • 75 g brauner Zucker
  • 50 ml Ahornsirup
  • 1 Tasse Espresso oder 1/2 TL Kaffeegranulat
  • 1 EL Balsamico
  • 1 guter Schuss Whiskey
  • 1 Prise Chilipulver (ich habe Chipotle verwendet)

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

Zubereitung:

Den Speck in einem Topf oder einer Pfanne bei niedriger bis mittlerer Temperatur goldbraun auslassen (das dauert schon 15 bis 20 Minuten). Falls der Speck Flüssigkeit verliert, sollte diese auf alle Fälle erst komplett verkochen, der Bratvorgang beginnt erst dann. Je nachdem, wie viel Fett beim Auslassen übrig bleibt, kann man davon gerne etwas abgießen.

Die Zwiebel und den Knoblauch zusammen mit dem ausgelassenen Speck anbraten, bis sie leicht Farbe genommen haben. Dann alle restlichen Zutaten dazugeben und alles nochmal ca. 15-20 Minuten einkochen lassen. Noch heiß in ein Glas mit Schraubverschluss abfüllen und fest verschließen. Im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren leicht erwärmen.

Kürbisquiche

Die Kürbiszeit ist immer noch in vollem Gange und ich habe auch noch ein paar leckere in petto für euch. Heute gibt es Quiche. Für mich ein perfektes Essen, das man einmal zubereitet und dann öfter davon essen kann – egal ob zum Abendessen oder zum Mittagessen im Büro. Dazu ein knackiger Salat und das Glück kennt keine Grenzen.

 

Beim Kürbis habe ich einfach festgestellt, dass die Kombination mit Honig und Thymian wirklich sehr gut schmeckt, deshalb habe ich da jetzt auch schon mehrere Rezepte vorgestellt. Ihr könnt ihn natürlich auch beliebig anders würzen, wenn euch das lieber ist. Salbei ist bestimmt auch hervorragend und ich könnte mir sogar vorstellen, dass eine Variante von dem Kürbis mit Salbei, Amaretto und Cantuccinikruste sich gut in der Quiche machen würde.

Natürlich ist eine Quiche nicht im Handumdrehen zubereitet, aber um den Aufwand in Grenzen zu halten, mache ich immer gleich zwei, sie passen nämlich zusammen in den Ofen.

 

Zutaten für eine Quiche (Durchmesser 26 cm):

Für den Mürbteig:

  • 200 g Mehl (Type 550)
  • 90 g Butter
  • 1 Ei
  • etwas eiskaltes Wasser
  • nochmal 1 Ei (eigentlich weniger) extra zum Bestreichen des blindgebackenen Teigs (man kann auch einfach ein kleines bisschen von dem oben aufgeführten Ei abzweigen)

Für die Kürbis-Thymian-Füllung:

  • 1 kleiner Hokkaidokürbis
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Thymian
  • 1 Schuss Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für den Eierguss:

  • 3 Eier
  • 100 ml Sahne
  • 100 g saure Sahne
  • 200 ml Milch
  • Salz und Pfeffer

Zubereitungszeit: insgesamt 25 Minuten
Kühlzeit: mindestens 1,5 Stunden
Backzeit: zwei Mal ca. 30 Minuten

Zubereitung:

1. Mürbteig:
Mehl in eine Schüssel sieben, die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben, dann das verquirlte Ei. Mit den Fingerspitzen oder mit dem Handrührgerät / der Küchenmaschine verkneten, so dass die Butter leicht krümelig wird. Genau soviel Wasser dazugeben, dass der Teig zusammenkommt, aber nicht klebrig ist. Sehr kurz kneten, dann in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank mind. 1 Stunde ruhen lassen. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisförmig ausrollen und eine Quicheform damit auslegen. Mit einer Gabel den Boden mehrfach einstechen, dann die Form erneut für mind. 1/2 Stunde kühlstellen.

2. Kürbisfüllung:
Ofen auf 200°C vorheizen. Den Kürbis gründlich waschen, halbieren und von seinen Kernen befreien. Dann in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Mit den restlichen Zutaten mischen und in eine flache Auflaufform geben. Im Ofen ca. 30 Minuten backen, die Ränder sollten leicht bräunlich werden. Abkühlen lassen.

3. Eiermilch:
Eier aufschlagen und verquirlen, dann Sahne, saure Sahne und Milch zugießen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Nachdem der Teig ausreichend gekühlt wurde, den Ofen auf 160°C herunterregeln. Ein Stück Backpapier auf den Teig legen und mit Backkugeln / Hülsenfrüchten befüllen, so dass der Teig beim Backen in Form bleibt. 30 Minuten blind backen, dann mit etwas verquirltem Ei bestreichen und nochmal ca. 3 Minuten backen. Dann die Kürbisfüllung auf dem Boden verteilen und mit der Eiermilch aufgießen. Die Form vorsichtig (!) zurück in den Ofen schieben und für etwa 30 Minuten fertigbacken.

Auskühlen lassen oder noch warm genießen.

Knusprige Pilzschnitzel mit Tonkatsu-Sauce

Inmitten der Pilzsaison sind mir im Bioladen wunderschöne frische Portobellopilze untergekommen, die gut und gerne einen Durchmesser wie meine Hand hatten. Mir schwebte schon länger ein Experiment vor – ich wollte nämlich aus diesen Pilzen so richtig schöne, knusprige „Schnitzel“ machen, die eine würdige Alternative zu einem fleischigen Schnitzel sein könnten.

 

Da ich ein bisschen Geschmack an die Pilze bringen wollte, habe ich sie in Sojasauce mariniert, was ihnen natürlich einen (zwar kaum merklichen) asiatischen Einschlag gibt. Ihr könnt alternativ natürlich gerne z.B. eine gut gewürzte Gemüsebrühe nehmen, wenn ihr es weniger sojalastig mögt. Das Panko kann ich euch aber nur ans Herz legen – es macht die Schnitzel so unglaublich knusprig! Ihr findet es sicher im Asialaden, allerdings führen auch viele Supermärkte mit größerer Asiaecke die japanische Version unserer Semmelbrösel. Natürlich könnt ihr auch diese gerne verwenden.

Die Idee kam mir beim Durchstöbern von Stevan Paul’s wundervollen Kochbuch „Meine japanische Küche„*, aus dem ich schon sehr viel nachgekocht und einiges ja auch schon hier vorgestellt habe. Die Tonkatsu-Sauce könnt ihr natürlich auch anderweitig einsetzen – auf einem Burger oder Hot Dog zum Beispiel, als Grillsauce oder klassisch zur japanischen Version des Schnitzels

 

Für vier Personen als Hauptspeise:

Für die Tonkatsu-Sauce:

  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • 4 EL Öl
  • 20 g Ingwer, sehr fein gerieben
  • 1 Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 100 g Ketchup
  • 50 g Apfelmus
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL scharfer Senf
  • 1 EL Pflaumenmus
  • je eine Msp Zimt, Muskat, Chili und Piment

Für die knusprigen Pilzschnitzel:

  • 4 große Portobello-Pilze á ca. 120-150 g, Stiele entfernt
  • 100 ml Sojasauce
  • 100 g Mehl
  • 3 Eier, mit etwas Wasser verquirlt
  • 100 g Panko
  • ca. 100 ml Sonnenblumenöl

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Marinierzeit: 10 Minuten bis mehrere Stunden

Zubereitung:

Zunächst die Pilze zusammen mit der Sojasauce in einen Gefrierbeutel geben, gut verschließen und durchmischen und einige Zeit marinieren lassen. Währenddessen die Tonkatsu-Sauce zubereiten. Dafür die Zwiebel in einem kleinen Topf mit Salz und Öl bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten anbraten. Die restlichen Zutaten dazugeben, die Sauce aufkochen lassen, dann abkühlen und fein pürieren.

Die Pilze abtropfen lassen. Auf drei flachen Tellern das Mehl, die Eier und das Pankomehl vorbereiten. Die Pilze dann nacheinander in Mehl, Eiern und Panko wenden, dabei das Panko sehr gut andrücken.

Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Pilze darin von jeder Seite etwa 5 Minuten anbraten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen, dann sofort zusammen mit der Sauce servieren.

 

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Zitronen-Hähnchenschenkel mit Miso, Honig und Thymian

Mit Misopaste habe ich in letzter Zeit ja schon immer wieder herumexperimentiert und war jedes Mal begeistert. Wirklich vom Hocker gefegt hat uns allerdings die Kombination, die ich euch heute vorstelle: saftige Hähnchenschenkel mit Zitrone, Miso, Honig und Thymian. Ganz ähnlich also wie der Gebackene Kürbis, den es vor kurzem schon hier gab.

 

Zu der ohnehin schon tollen Kombination aus dem umami-salzigen Miso mit dem süß-würzigen Honig und dem getrockneten Thymian gesellen sich dieses Mal noch frischer Zitronensaft und Abrieb der Zitronenschale. Das gibt dem Hähnchen einen so tollen, leicht säuerlich-frischen Geschmack, der dann auch noch mit Miso und Honig so unendlich rund und lecker schmeckt, dass man sich am liebsten reinsetzen würde.

Misopaste ist echt zu meinem neuen „Allrounder“ geworden, wenn es darum geht, den Geschmack noch ein bisschen runder und gefälliger zu machen, aber es trotzdem würzig sein soll. Inspirieren lassen für tolle Rezepte mit Miso kann man sich übrigens in dem schönen Kochbuch „Miso: Rezepte – Kultur – Menschen„* von Claudia Zaltenbach, die auch auf Dinner um Acht seit vielen Jahren bloggt.

Zutaten für 2-4 Personen (je nach Beilage):

  • 4 Hähnchenschenkel
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Shiro-Miso
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 EL Thymian, getrocknet

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten
Garzeit im Ofen: ca. 30 Minuten

Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C vorheizen und die Hähnchenschenkel in eine flache Auflaufform legen.

Aus Honig, Miso, Sonnenblumenöl und dem Saft und Abrieb der Bio-Zitrone eine Paste rühren. Dazu kann es helfen, wenn man die Zutaten in einer kleinen Schüssel im Wasserbad oder in der Mikrowelle leicht erwärmt.

Die Hähnchenschenkel ringsum mit der Paste einstreichen, dann mit Thymian bestreuen und ca. 30 Minuten im Ofen backen.

Mit Reis oder frischem Weißbrot servieren.

 

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Apfel-Kürbis-Pancakes mit Pumpkin Spice [zuckerfrei]

Vor kurzem hatte ich dem Mann des Hauses Apfelpfannkuchen zum Sonntagsfrühstück ins Aussicht gestellt. Doch dann ging mein Improvisationstalent mit mir durch. Es war noch Kürbismus da – hier noch ein bisschen Pumpkin Spice vom letzten Guglhupf und da noch ein paar Äpfel vom Kollegen. Was dann dabei herauskam, entsprach nicht mehr so ganz der ursprünglichen Intention, war aber extrem lecker.

 

Das Kürbismus und das Buchweizenmehl machen die Pancakes so richtig schön zart und fluffig, es ist eine wahre Freude. Die Pancakes kommen ohne raffinierten Zucker aus und sind daher gesund und lecker. Und durch die geriebenen Äpfel im Teig wird das Ganze auch noch schön saftig. Nun ja – das Frühstück für mich ist gesichert!

Ein weiterer Vorteil an den Pancakes: sie sind wirklich in Nullkommanix zusammengerührt und so genau das Richtig für ein schönes Sonntags- oder Feiertagsfrühstück. Und bei der derzeitigen Apfelschwemme, die überall um sich greift, findet sich eine weitere leckere Verwendungsmöglichkeit.

 

Am besten, ihr verdoppelt das Rezept gleich, dann habt ihr für mehrere Tage ein gesundes und leckeres Frühstück. Die Pancakes lassen sich nämlich auch prima einfrieren oder mit ins Büro nehmen. Ein paar Sekunden in der Mikrowelle und sie duften wieder herrlich warm und wohlig.

Zutaten für ca. 15 Pancakes:

  • 70 g Weizenmehl (Type 405)
  • 70 g Buchweizenvollkornmehl
  • 40 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Pumpkin Spice (alternativ: gemahlener Zimt)
  • 200 g Kürbismus
  • 2 EL Honig
  • 2 Eier
  • ca. 150 ml Wasser
  • 2 Äpfel
  • Butter zum ausbacken der Pancakes

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:

In einer Schüssel die Mehlsorten, Natron, Salz und Pumpkin Spice vermischen. Eier, Kürbismus, Honig und Wasser dazugeben und kurz verrühren. Dann die Äpfel in den Teig raspeln und unterheben.

In einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze etwas Butter zerlaufen lassen, den Teig esslöffelweise in die Pfanne geben und die Pancakes von beiden Seiten goldbraun ausbacken.

Mit Puderzucker bestreut servieren oder Sirup darübergeben.

Japanischer Krautsalat

Jedes Land hat für Krautsalat so seine eigene Variante. Der deutsche wird gerne mit gebratenem Speck und Kümmel serviert, der amerikanische mit Mayonnaise und Zitrone, hier habe ich auch schon einen koreanischen Krautsalat und einen asiatischen vorgestellt. Alle gemeinsam haben sie, dass sie leicht süß-säuerlich schmecken und immer einen guten Gegenpol zu einem deftigen Essen.

 

Nun kommt heute also eine japanische Variante und wie so oft in letzter Zeit habe ich mir die Anregung dazu aus dem tollen Kochbuch „Meine japanische Küche: Rezepte für jeden Tag„* von Stevan Paul geholt. Falls ihr dieses Kochbuch noch nicht besitzt, ich kann es euch nur wärmstens ans Herz legen. Und ja – ich wollte eine Rezension dazu schreiben, aber ich bin leider noch nicht dazu gekommen.

Der Krautsalat passt perfekt auf einen Burger oder Hot Dog, aber auch einfach so, zu Schnitzel oder ähnlichem.

Zutaten für 4 Personen als Beilage:

  • 1 kleiner Spitzkohl, ca. 500 g
  • Salz
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 EL Reisessig
  • 1 EL Honig (flüssig)
  • 2 EL gerösteter Sesam
  • 1 TL Sesamöl

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (inkl. 20 Minuten Wartezeit)

Zubereitung:

Den Spitzkohl putzen und in sehr feine Streifen schneiden und leicht salzen. Den Ingwer sehr fein reiben und mit Essig und Honig verrühren. Über den Salat geben und 15-20 Minuten ruhen lassen.

Das Öl unter den Salat mischen und mit dem gerösteten Sesam bestreut servieren.

Guglhupf mit Pumpkin Spice, Kürbis und Apfel

Eine meiner großen Leidenschaften in der Herbstzeit ist, alles zu essen / zu trinken, was mit Pumpkin Spice Geschmack zu haben ist. Das kommt daher, dass ich oft zu dieser Zeit in den USA war und dort die Vielfalt speziell dieser Produkte unglaublich groß ist. Pumpkin Spice Lotion, Pumpkin Spice Sirup, Pumpkin Spice Latte usw. usw. Hier bei uns ist da die Auswahl eher begrenzt (wobei es mittlerweile zumindest den Pumpkin Spice Latte im Kaffeehaus mit Stern zu kaufen gibt), was mich dazu veranlasst hat, die meisten Produkte selbst herzustellen. Ihr findet hier auf dem Blog schon ein Rezept für Pumpkin Pie Spice, Pumpkin Spice Cookies und Pumpkin Spice Sirup. Ach ja – fast vergessen: den Kübisstollen mit Pumpkin Pie Spice und Cantuccinifüllung!

 

Vor kurzem war ich also auf der Suche nach einem besonderen Kuchen für den Geburtstag einer Freundin und da bin ich bei dieser Variante gelandet. Ursprünglich inspiriert von Cynthia Barcomi, habe ich das Rezept ein bisschen abgewandelt. Der Versuch hat sich gelohnt – der Guglhupf war super. Richtig schön saftig und fluffig. Und eben mit einer dezenten Note Pumpkin Spice.

Zutaten für einen Guglhupf (16 Stücke):

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: 55 Minuten bei 175°C

 

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Pumpkin Spice in einer Schüssel gut vermischen. Zucker und Eier aufschlagen, dann nacheinander Sonnenblumenöl, Vanilleextrakt, Milch und Kürbispüree unterrühren.

Die trockenen Zutaten in drei Schritten zum Teig geben und jeweils kurz verrühren. Die Äpfel schälen, in Würfel schneiden und unterheben.

Den Teig in eine gemehlte Guglhupfform füllen und bei 175°C 55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. 10 Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form stürzen und mit Puderzucker bestäuben.

Steinpilz-Frischkäsedip

Ich hoffe, ihr habt noch nicht genug von den Pilz- und Kürbisrezepten, da sprudelt es zur Zeit nämlich nur so heraus aus mir. Nachdem das letzte Rezept mit Kürbis war, kommt nun wieder eines mit Pilzen, genauergesagt mit Steinpilzen.

 

Pilze kann man ja für viele verschiedene Speisen verwenden, aber meistens landen sie ja doch in einer Sauce. Dieses Mal wollte ich aber einen Dip daraus machen, der geeignet ist, erst am nächsten Tag gegessen zu werden oder sich auch als Mitbringsel eignet. Das Rezept für die Knoblauchzehen stelle ich euch auch noch bald vor!

Zutaten für mehrere Personen als Vorspeise:

  • 200 g Steinpilze
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 confierte Knoblauchzehe (oder eine halbe unconfierte), sehr fein zerdrückt
  • 1 Schuss Noilly Prat
  • 1 Schuss Mirin (japanischer Kochwein, optional)
  • 1 TL Shiro Miso
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Steinpilzpulver (optional)
  • 350 g Frischkäse
  • Abrieb einer viertel Bio-Zitrone

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Zubereitung:

Die Steinpilze und Schalotten sehr fein würfeln. In einer mittleren Pfanne Öl und Butter erhitzen und erst die Schalotten, dann die Steinpilze und den Knoblauch anbraten. Wenn keine Flüssigkeit mehr austritt, mit Noilly Prat und Mirin ablöschen und die Misopaste einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.

In einer Schüssel Steinpilzpulver, Frischkäse und Zitronenabrieb verrühren und die abgekühlten Pilze untermischen. Im Kühlschrank noch bis zum Servieren durchziehen lassen.