Die Grippe- und Erkältungszeit ist ja gerade in vollem Gange und ich hoffe sehr, dass ihr gesund seid. An uns ist der Krug leider nicht vorbeigegangen und meinen Mann hat es richtig schlimm erwischt. Um meine Abwehrkräfte auf Vordermann zu bringen, habe ich mir eine Portion Ingwer Shots zubereitet und halte mich wacker. Ob das jetzt nur an der geballten Portion Vitamine liegt – darüber mag ich natürlich nicht zu urteilen. Aber geschadet hat es bestimmt nicht.
Ingwer Shots
Geschmacklich ist so ein Ingwer Shot jetzt nicht die Krönung der kulinarischen Kunst. Je nachdem, welchen Ingwer ihr verwendet, kann das Ganze ordentlich scharf werden und sauer ist es natürlich auch. Wer es weniger scharf mag, gibt am besten noch ein bis zwei Esslöffel Honig dazu, das macht alles etwas gefälliger.
Getrunken wird der Shot am besten morgens statt eines Kaffees oder Espresso und er macht bestimmt genauso wach.
Zutaten für ca. 400 ml Ingwer Shots:
75 g Bio-Ingwer
2 Orangen, geschält, die weißen Häutchen grob entfernt
75 ml Zitronensaft
75 ml Wasser
1-2 EL Honig (optional)
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Zubereitung:
Ingwer schälen und in Stücke schneiden. Die Orangen schälen und die weißen Häutchen grob entfernen.
Ingwer, Orange und die restlichen Zutaten in einen Mixer geben und auf hoher Stufe pürieren, bis der Ingwer Shot eine cremige Konsistenz bekommt. In eine saubere Flasche abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Eigentlich war ich ja der Auffassung, dass unser Haushalt genug elektrische Küchengeräte umfasst. Bis zu dem Zeitpunkt, als Steph vom Kleinen Kuriositätenladen einen Beitrag über ihren Waffeleisen-Fuhrpark veröffentlicht hat. Ich war erstens total baff und zweitens wurde mir natürlich in dem Moment schmerzlich bewusst, dass es zu Hause kein Waffeleisen gibt. Dank der nahenden Weihnachtszeit wurde das spontan geändert und wir haben in ein kleines Schätzchen* investiert, das uns zukünftig Belgische Waffeln zaubern wird.
Kartoffelwaffeln mit Räucherfisch und Dill Sour Creme
Die Kartoffelwaffeln sind eigentlich ganz fix zubereitet – noch schneller, wenn ihr gekochte Kartoffeln vom Vortag übrig habt (hatte ich nicht). Und natürlich könnt ihr das genauso gut mit einem anderen Waffeleisen machen, bestimmt auch mit Herzchenwaffeln.
Aus dem Norwegenurlaub letztes Jahr hatten wir tollen Fisch mitgebracht, das auf dem Foto ist kein Lachs, sondern „rokt orret“, eine geräucherte Fjordforelle. Tolles, festes Fleisch und ein super Geschmack. Selbstverständlich könnt ihr genausogut Lachs oder irgendeinen anderen geräucherten Fisch verwenden.
Falls ihr Reste haben solltet: keine Bange, die Waffeln lassen sich super im Toaster aufknuspern und so könnt ihr am nächsten Tag nochmal genießen.
Zutaten für 4 Personen:
für die Dill Sour Cream:
200 g saure Sahne oder Schmand
2 EL gehackter Dill
1/2 Bio-Zitrone (Abrieb davon)
1/2 TL Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Agavendicksaft
1/4 confierte oder frische Knoblauchzehe, fein zerdrückt
für die Waffeln:
400 g Kartoffeln, geschält
130 g weiche Butter
5 Eier
1-2 TL Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
200 g Mehl
3/4 TL Backpulver
200 g saure Sahne
zusätzlich noch einige Scheiben Räucherlachs oder anderen Räucherfisch und etwas Dill zum Garnieren
Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten
Zubereitung:
Die Zutaten für die Dill Sour Creme verrühren und beiseite stellen. Dieser Schritt kann auch gerne schon am Vortag passieren, dann im Kühlschrank durchziehen lassen.
Die Kartoffeln in einem Topf mit Salzwasser gar kochen, auskühlen lassen und dann durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken. Alternativ können die Kartoffeln auch mit einer Gabel zerdrückt werden.
Butter, Eier, Salz, Pfeffer und saure Sahne unter die Kartoffeln rühren. Mehl und Backpulver separat vermischen und ebenfalls mit dem Rest des Teiges verquirlen.
Das Waffeleisen aufheizen und den Teig portionsweise einfüllen. Knusprig backen, dann mit dem Räucherfisch und einem Klecks Sour Cream belegen.
Zwei Bestandteile des Silvestermenüs habe ich euch ja schon vorgestellt – das Tunfisch-Tataki und die Geschmorte Hirschnuss. Es fehlt noch die Vorspeise und da haben wir uns für gebratene Jakobsmuscheln entschieden. Die esse ich wirklich selten, aber ich mag sie einfach unglaublich gerne. So ein feines Aroma darf natürlich nicht durch die Beilage zerstört werden, also habe ich mir eine Variante mit Kaki und etwas Limette einfallen lassen, die Kombination ist schön erfrischend und eine schöne Abwechslung zur Jakobsmuschel.
Gebratene Jakobsmuscheln auf Kaki-Carpaccio
Zutaten für 2 Personen als kleine Vorspeise:
1 feste Kaki/Sharon/Persimmon
6 Jakobsmuscheln
für das Dressing:
1 EL Agavendicksaft
1/4 Sriracha-Sauce oder etwas Chilipulver
1 Prise Salz
1/2 Bio-Limette (Saft und Abrieb wird benötigt)
einige Tropfen Sesamöl
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Zubereitung:
Die Kaki schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Auf einem Teller drapieren.
Die Zutaten für das Dressing zusammenmischen und über das Kaki-Carpaccio träufeln. Limettenabrieb darüberstreuen.
Die Jakobsmuscheln trockentupfen und in einer heißen Pfanne mit gesalzenem Öl anbraten, eine Minute von jeder Seite genügt. Aus der Pfanne nehmen, auf dem Carpaccio anrichten und sofort servieren.
Hier ist es gerade richtig kalt und der Winter zeigt sich von seiner schönsten Seite. Nachdem es vor einer Woche noch maximales Schneechaos auf der Straße gab (ich habe 2,5 Stunden in die Arbeit gebraucht!), scheint jetzt die Sonne bei eisigen Temperaturen. So mag ich den Winter! Und was könnte bei diesen Temperaturen besser passen als eine sämige, cremige Suppe? Deshalb habe ich euch heute eine Karotten-Erdnusssuppe mitgebracht.
Karotten-Erdnusssuppe mit Reis
Die Suppe ist nicht nur schnell zubereitet, sondern auch super gesund und lecker. Obendrein kommt sie mit nur ein paar Zutaten aus, die ihr wahrscheinlich sogar zu Hause habt. Wenn ihr Gemüsebrühe verwendet, dann ist sie vegan und sie kommt auch allen guten Vorsätzen im neuen Jahr entgegen, falls ihr nach den üppigen Feiertagen etwas auf die Linie achten wollt.
Zutaten für 2-4 Personen:
1 große Zwiebel
1 kg Karotten
1 EL Olivenöl
1 l Geflügel- oder Gemüsefond
ca. 100 g Reis
2 EL Erdnusscreme
1/2 TL Chilipulver
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten Kochzeit: ca. 25 Minuten
Zubereitung:
Die Zwiebel grob würfeln und die Karotten waschen und in Stücke schneiden. Beides in etwas Olivenöl anschwitzen, den Fond angießen und zugedeckt ca. 15 Min. weich kochen.
Die Suppe pürieren, Erdnusscreme einrühren, mit Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen und den Reis einstreuen. Nochmal ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis der Reis weich ist. Abschmecken und servieren.
Quiche gab es doch schon länger nicht mehr hier, oder? Viel zu lange eigentlich… Dabei mag ich Quiche unheimlich gerne. Klar, es ist immer ein bisschen Aufwand, sie zuzubereiten, aber man hat auch länger etwas davon, wenn man zum Beispiel gleich zwei bäckt (bei der angegebenen Größe passen bei mir tatsächlich auch zwei Quiches gleichzeitig in den Ofen). Man hat dann ein super Mittagessen für die Arbeit, wenn dort eine Mikrowelle vorhanden ist. Und wenn Lust auf etwas Vegetarisches habt, dann ist diese Lauch-Pilz-Quiche für euch genau richtig.
Quiche mit Lauch und Pilzen
Hier sind noch Anregungen für die zweite Quiche, die ihr mit in den Ofen schiebt:
nochmal 1 Ei (eigentlich weniger) extra zum Bestreichen des blindgebackenen Teigs (man kann auch einfach ein kleines bisschen von dem oben aufgeführten Ei abzweigen)
Für die Lauch-Pilz-Füllung:
2 Stangen Lauch
ca. 500 g gemischte Pilze
2 EL Honig
1 Schuss Olivenöl
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Noilly Prat oder anderer Wermut
Für den Eierguss:
3 Eier
100 ml Sahne
100 g saure Sahne
200 ml Milch
Salz und Pfeffer
Zubereitungszeit: insgesamt 25 Minuten Kühlzeit: mindestens 1,5 Stunden Backzeit: zwei Mal ca. 30 Minuten
Zubereitung:
1. Mürbteig: Mehl in eine Schüssel sieben, die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben, dann das verquirlte Ei. Mit den Fingerspitzen oder mit dem Handrührgerät / der Küchenmaschine verkneten, so dass die Butter leicht krümelig wird. Genau soviel Wasser dazugeben, dass der Teig zusammenkommt, aber nicht klebrig ist. Sehr kurz kneten, dann in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank mind. 1 Stunde ruhen lassen. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisförmig ausrollen und eine Quicheform damit auslegen. Mit einer Gabel den Boden mehrfach einstechen, dann die Form erneut für mind. 1/2 Stunde kühlstellen.
2. Lauch-Pilz-Füllung: Den Lauch in Ringe schneiden und waschen. Die Pilze in grobe Stücke schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Lauch darin anbraten. Wenn er seine Flüssigkeit verloren hat, die Pilze dazugeben, wieder „reduzieren“ lassen, bis alles Röstaromen bekommen. Honig dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.
3. Eiermilch: Eier aufschlagen und verquirlen, dann Sahne, saure Sahne und Milch zugießen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Nachdem der Teig ausreichend gekühlt wurde, den Ofen auf 160°C aufheizen. Ein Stück Backpapier auf den Teig legen und mit Backkugeln / Hülsenfrüchten befüllen, so dass der Teig beim Backen in Form bleibt. 30 Minuten blind backen, dann mit etwas verquirltem Ei bestreichen und nochmal ca. 3 Minuten backen. Dann die Kürbisfüllung auf dem Boden verteilen und mit der Eiermilch aufgießen. Die Form vorsichtig (!) zurück in den Ofen schieben und für etwa 30 Minuten fertigbacken.
Es ist mal wieder Zeit für ein Blogevent. Dieses Mal ist es „All you need is… Schmorgerichte!“, das über Facebook ins Leben gerufen wurde. Außer mir nehmen noch ganz viele andere Bloggerinnen und Blogger mit leckersten winterlichen Schmorgerichten teil – auch vegetarische übrigens! Gerade in dieser Jahreszeit holen ja viele ihre Bräter raus (ich habe mir extra einen zu Weihnachten gewünscht). Ich habe mich für ein recht wenig aufwändiges Schmorgericht entschieden, das alles in allem in ein bisschen mehr als einer Stunde fertiggestellt ist.
Geschmorte Hirschnuss mit Haselnussspätzle und Maronen-Cranberrysauce (und Feldsalat)
Die Hirschnuss, die ich verarbeitet habe, war eine kleine und es gab sie im Rahmen unseres Silvestermenüs als Hauptspeise. Wild und Maronen passen meiner Ansicht nach ganz super zusammen und man hat auch gleich eine tolle Basis für die Sauce, die man ja auf alle Fälle braucht. Die Cranberries geben dem Ganzen einen frischen, säuerlichen Kick, der sich prima ergänzt mit den restlichen Aromen. Ihr könnt natürlich auch noch zusätzlich ein Cranberry Chutney oder Preiselbeeren reichen.
Zutaten für 2-3 Personen:
600 g Hirschnuss
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL Butter
1 mittelgroße Zwiebel, grob gewürfelt
200 g vakuumierte, vorgekochte Maronen, grob gehackt
50 g Cranberries, grob gehackt
400 ml Rotwein
ggf. noch etwas Wildfond (alternativ: Hühnerbrühe oder Wasser)
für die Spätzle:
250 g Spätzlemehl (alternativ 405er)
1,5 TL Salz
100 g Haselnüsse, gemahlen (idealerweise geröstet)
3 Eier
ca. 150 ml Milch
etwas Muskat
2-3 EL Butter
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten Schmordauer: 40 Minuten Ruhezeit: 10 Minuten
Zubereitung:
Den Ofen auf 160°C vorheizen. Einen kleinen Bräter bei hoher Hitze auf den Herd stellen, Butter darin zergehen lassen. Die Hirschnuss mit Salz und Pfeffer einreiben und ringsherum scharf anbraten, dann wieder aus dem Bräter nehmen. Hitze reduzieren und erst die Zwiebel, dann auch Maronen und Cranberries anschwitzen. Mit dem Rotwein ablöschen und aufkochen lassen, die Hirschnuss wieder in den Bräter setzen, zudecken und in den vorgeheizten Ofen stellen.
Den Spätzleteig für die Haselnussspätzle zubereiten: Mehl, Salz und Haselnüsse in einer Schüssel vermischen, dann die Eier dazugeben, etwas frisch geriebene Muskatnuss und ca. die Hälfte der Milch. Grob vermischen und nur so viel Milch zugeben, dass ein relativ fester Teig entsteht. Nicht zu lange rähren.
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und gut salzen. Eine Schüssel für die fertigen Spätzle sowie einen Schaumlöffel bereitstellen. Die Spätzle portionsweise ins kochende Wasser pressen oder schaben, kurz aufwallen lassen und dann mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser heben. Mit Butter mischen und warmstellen.
Nach 40 Minuten aus dem Ofen nehmen, die Hirschnuss aus dem Bräter nehmen und in Alufolie eingewickelt ruhen lassen. Währenddessen die Sauce pürieren und abschmecken. Falls sie durch die Maronen zu sämig wird, noch Fond oder Wasser angießen.
Die geruhte Hirschnuss in Scheiben schneiden und zusammen mit Sauce und Haselnussspätzle anrichten, ggf. noch etwas Preiselbeeren dazugeben.
Willkommen, 2019! Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet und habt es euch über die Feiertage gutgehen lassen. Bei uns war es relativ arbeitsreich, aber auch echt lecker. Weihnachten mit lieben Freunden, wo jeder einen Gang gekocht hat. Und Silvester haben mein Mann und ich ein tolles Menü gezaubert (den Hauptgang bekommt ihr auch in den nächsten Tagen noch zu sehen). Damit 2019 auch im Blog gleich mit einem Knaller losgeht, habe ich für euch ein Tunfisch-Tataki dabei, das es bei uns als Zwischengang gab.
Tunfisch-Tataki
Gegessen habe ich dieses Gericht so ähnlich bei einem Besuch bei Ottolenghi in Islington. Weil der Dip zum Tunfisch einfach genial war, ich den aber nicht so richtig hinbekommen habe, mussten wir im Folgejahr einfach nochmal dort essen gehen. Mittlerweile habe ich den Geschmack ganz gut nachgebaut – das Rezept wollte mir dort natürlich niemand verraten und in den Kochbüchern von Yotam Ottolenghi bin ich auch nicht fündig geworden. Der Tunfisch an sich ist ja schon echt toll, aber in Kombination mit dem Dip ist das der absolute Hammer!
Der Tunfisch wird mit schwarzem und weißem Sesam bestreut und in der Pfanne ganz kurz von beiden Seiten angebraten. Wer möchte, kann das natürlich auch auf dem Grill machen, aber am Silvesterabend bei Regen war da mein Verlangen nicht ganz so groß.
Beim Einkauf von Tunfisch empfehle ich euch, diesen Einkaufsratgeber zu berücksichtigen, da Tunfisch leider in vielen Gebieten vollkommen überfischt ist und wenig auf nachhaltige Fischerei geachtet wird.
Zutaten für 4 Personen als Vorspeise:
400 g Tunfisch am Stück, ca. 4-5 cm dick
2 EL weißer Sesam
1 TL schwarzer Sesam
1-2 EL neutrales Öl
für den Dip:
4 EL Akazienhonig oder eine Mischung aus Blütenhonig und Agavendicksaft
2 TL helle Sojasauce
ca. 3 cm frischer Ingwer
1/2 TL Salz
1-2 EL Reisessig
ein paar Tropfen Sesamöl (geröstet)
1 Frühlingszwiebel
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Zubereitung:
Den Tunfisch trockentupfen, mit weißem und schwarzen Sesam bestreuen. In einer Pfanne bei großer Hitze von beiden Seiten sehr kurz scharf anbraten (wer den Fisch nicht so roh haben möchte, kann ihn natürlich auch länger braten).
Honig, Sojasauce, Salz, Sesamöl und Essig verrühren. Den Ingwer sehr fein reiben und zusammen mit den Frühlingszwiebeln vermengen.
Tunfisch in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Dip anrichten.