Pad Thai – gebratene Reisnudeln mit Tofu

Pad Thai - gebratene Reisnudeln

Hier kommt ein weiterer Klassiker der thailändischen Küche – Pad Thai (übersetzt ungefähr: thailändische Nudeln). Zum ersten Mal gegessen habe ich dieses Gericht bei meinem ersten Thailand-Besuch und zwar in dem tollen Food Court des Einkaufszentrums Siam Paragon in Bangkok. … Weiterlesen

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Thai Green Curry – grünes Thaicurry mit Garnelen

Wie im letzten Beitrag zur grünen Currypaste versprochen, kommt heute das Rezept für ein schnell zubereitetes grünes Thaicurry – hier mit Garnelen. Ihr könnt es natürlich abwandeln und statt den Garnelen z.B. Huhn verwenden oder Tofu. Wenn ihr die Currypaste … Weiterlesen

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Tom Kha Gai – Kokosmilchsuppe mit Huhn

Mein Mann ist als echter Schwabe nicht immer so überschwänglich mit Lob. Vorsichtig ausgedrückt. Bei der Tom Kha Gai (Tom ist Suppe, Gai ist Huhn auf thailändisch) ist er aber richtig ins Schwärmen gekommen und hat Dinge gesagt wie „ich nehme den Topf mit ins Bett“ oder „nein, die Suppe ist schon weg. Es ist NIIIIICHTS mehr da…“. Das freut mich natürlich sehr und deshalb möchte ich euch das super Rezept natürlich auch vorstellen. Wo kämen wir denn hin, wenn wir die ganzen leckeren Rezepte für uns behalten würden?

 

Zum ersten Mal gekocht haben wir die fantastische Suppe in Chiang Mai bei unserem thailändischen Kochkurs. Kim von der Thai Farm Cooking School hat uns Schritt für Schritt erklärt, wie man die Tom Kha Gai zubereitet. Und sie war zum Niederknien lecker. Bei heißem Wetter (das wir in Thailand ja meistens hatten), schmeckt die Suppe auch wunderbar nochmal kalt am nächsten Tag. Aber natürlich auch warm. Sie lässt sich prima vorbereiten, immer wieder aufwärmen und ist auch was den Inhalt angeht ein richtiges Multitalent. Statt Huhn kann man z.B. auch Shrimps oder Tofu verwenden und die Gemüseeinlage ist auch flexibel handhabbar. Wer sie vegetarisch haben möchte, muss auf die Fischsauce (und natürlich das Huhn) verzichten. Sojasauce ist eine adäquate Alternative.

Der einzige Nachteil: so wie unten angegeben ist sie ein bisschen schwierig zu essen. Es gibt ein paar Zutaten, die eigentlich nicht mitgegessen werden (Galgant, Zitronengras, Kaffirlimettenblätter, Chilischoten), die aber in der Suppe herumschwimmen und nicht so angenehm zum Draufbeißen sind – gerade bei den Chilischoten kann das spontane Tanzeinlagen am Esstisch zur Folge haben). Wenn ihr die Suppe für Gäste zubereitet, empfehle ich euch daher, die nicht gut essbaren Zutaten herauszufischen. Wenn es mir gelingt, stelle ich euch demnächst noch einen „Tom Kha Fond“ vor, der die Geschmäcker schon in sich hat, aber keine sperrigen Zutaten mehr hat.

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 ml Wasser
  • 3 Stücke Galgant, in Scheiben geschnitten
  • 2 Stängel Zitronengras (in ca. 3 cm lange Stücke geschnitten)
  • 2 Schalotten, grob gewürfelt
  • 2 Handvoll Pilze (z.B. Egerlinge, Austernpilze oder Kräuterseitlinge), grob zerkleinert
  • 500 ml Kokosmilch
  • 200 g Hühnerbrust
  • ca. 4-10 Chilis (Bird’s Eye), mit dem Messerrücken kurz flachgeklopft
  • Fischsauce
  • 1 TL Zucker oder Agavendicksaft
  • eine Prise Salz
  • 6 Kaffirlimettenblätter
  • 2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • ein paar Stängel Koriander
  • 1-2 EL Limettensaft

Zubereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 15 Minuten

Zubereitung:

Zuerst eine Brühe zubereiten – dazu Wasser mit Zitronengras, Galgant, Schalotten und Pilzen aufkochen. Dann die Kokosmilch, Hühnerbrust und Chilischoten dazugeben und köcheln lassen. Mit Fischsauce (2-3 EL), Zucker und etwas Salz würzen.

Wenn das Fleisch gar ist, den grob gehackten Koriander, die Kaffirlimettenblätter und die Frühlingszwiebeln unterrühren. Aufkochen lassen und von der Hitze nehmen. Erst dann den Limettensaft unterrühren. Mit Fischsauce abschmecken.

 

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Geröstete Urkarotten mit Vanille

… und heute folgt der letzte Streich! Schade, dass sie schon vorbei ist, die #saisonalkochenchallenge – es hat mir richtig Spaß gemacht. Heute stelle ich euch noch die Urkarotte vor, die in verschiedenen Farben daher kommt. Manchmal ist sie kräftig lila (färbt auch Kleidung und Finger hervorragend), dann wieder ganz hell oder rötlich. Karotten gibt es also auch anders als nur orange und kerzengerade und total gleichförmig – es lebe die Vielfalt!

 

Zubereitet sind diese Karotten ganz schnell – kurz blanchiert, dann noch angeröstet und mit etwas Butter oder Olivenöl und natürlich Vanillepulver geschwenkt. Herrlich. Wer verschiedene Farben integrieren möchte, dem empfehle ich, die lila Urkarotten getrennt zu kochen, sonst hat das ganze Gericht die gleiche Farbe.

Zutaten für 2 Personen als Beilage

  • 500 g Urkarotten
  • grobes Meersalz
  • 2 EL Butter oder mildes Olivenöl
  • 1 TL gemahlene Vanille

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:

Die Karotten schälen und nach Belieben schneiden – Würfel, kleine Stücke oder wie in meinem Fall, da waren es Scheiben von ca. 5mm Dicke. In etwas Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren und abgießen.

Butter/Öl in einer Pfanne erhitzen und die Karotten darin 10 Minuten braten, bis die Ränder Farbe annehmen. Vanillepulver dazugeben und etwas ziehen lassen, dann ggf. noch salzen.

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Grünkohl-Kartoffel-Pflanzerln mit Frühlingszwiebeln

Die #saisonalkochenchallenge der Augsburger Lokalhelden geht in die zweite Runde (übrigens folgen noch Schwarzwurzel und Urmöhre, die nächste und übernächste Woche hier präsentiert werden). Dieses Mal geht es um Grünkohl. Meistens wird dieser hierzulande ja gekocht und zusammen mit Kassler und Bratkartoffeln verzehrt. Aber hier ist es ein bisschen anders: der Grünkohl wird ganz fein geschnitten und zusammen mit Kartoffeln und Frühlingszwiebeln in der Pfanne ausgebraten. Ich sage euch – sehr fein. Wer Grünkohl gerne als Salat isst oder das noch nicht ausprobiert hat, dem lege ich sehr den Toskanischen Grünkohlsalat ans Herz.

 

Man kann die Pflanzerln (übrigens eine regionale Bezeichnung für „Plätzchen“, Bratlinge) prima mit einem Salat kombinieren, zusammen mit einem schönen Kräuterquark servieren oder mit bisschen gewürztem Joghurt (z.B. mit Kreuzkümmel oder Limette abgeschmeckt). Sie lassen sich warm oder kalt verzehren und auf diese Weise auch perfekt mit ins Büro nehmen.

 

Ich hatte die Frühlingszwiebeln blanchiert, damit sie keinen so scharfen Geschmack haben, ich denke, man kann diesen Schritt aber auch weg lassen und dann ggf. nur 1 1/2 Bund verwenden. Wenn man nur normale Haushaltszwiebeln verfügbar hat, würde ich sie in halbe Ringe schneiden und mit etwas Öl in der Pfanne karamellisieren lassen. Passt bestimmt auch ganz hervorragend.

 

Das Rezept habe ich mir übrigens bei smitten kitchen abgeschaut. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass sich ein bisschen Zitronenabrieb ganz hervorragend darin macht.

Zutaten für ca. 12 Pflanzerl:

  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 500g gekochte Kartoffeln (kalt), als Salzkartoffeln oder übriggebliebener Kartoffelbrei
  • eine Handvoll Grünkohlblätter
  • 2 Eier, leicht verquirlt
  • etwas geriebene Muskatnuss
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 50g Semmelbrösel
  • Öl zum Ausbraten

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kochzeit (bzw. hier Bratzeit): ca. 20 Minuten

Zubereitung:

Die Frühlingszwiebeln waschen und ca. 5 cm vom „Grünen“ stehen lassen. Die grünen Abschnitte für später aufheben, um sie in den Kräuterquark zu rühren oder über die fertigen Pflanzerl zu streuen. Dann 5 Minuten ich kochendem Wasser blanchieren, abgießen und ausdrücken, schließlich fein hacken.

Währenddessen Kartoffeln mit einer Gabel fein zerdrücken. Die Grünkohlblättchen von dem harten Stiel zupfen und in ganz feine Streifen schneiden. Zusammen mit Kartoffeln und Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben, Ei dazu und alles gut miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und mit etwas Semmelbröseln abbinden (ggf. mehr oder weniger verwenden, je nachdem welche Konsistenz der Teig hat).

Nun Öl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen. Mit einem Esslöffel den Teig portionieren, mit den Händen zu einer Kugel formen, ins Öl geben und mit einem Pfannenwender flachdrücken. Auf beiden Seiten knusprig braten, dann auf Küchenkrepp ablegen. Warm oder kalt  mit der gewünschten Beilage servieren.

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Winterlicher Schwarzwurzelsalat

Es ist mal wieder Zeit für ein Blogevent von Zorra von 1x Umrühren bitte. Schließlich ist es Winter und ungemütlich und daher genau die richtige Zeit für tolles Wurzelgemüse, das uns an grauen Tagen einen kleinen Lichtblick bietet – Schwarzwurzeln.

Blog-Event CXXXVII - Zurück zu den Wurzeln (Einsendeschluss 15. Januar 2018)

Ich habe mich für ein Gericht mit dem tollen Wintergemüse entschieden, weil ich damit in der Vergangenheit viel zu wenig gekocht habe (vielleicht schaffe ich es bald nochmal zu einem weiteren Rezept). Die Schwarzwurzeln sind sehr gesund, weil sie einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt haben. Unter anderem sind die Vitamine B1, B2, B3, C und E sowie Mineralien wie Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium enthalten. Genau richtig also für kalte Tage, um den Infekten zu trotzen.

Beim Rezept habe ich mich an diesem hier orientiert.

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 800g Schwarzwurzeln
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Essigessenz
  • 3-4 Karotten
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie

Zubereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: 5 Minuten

Zubereitung:

Karotten schälen und Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser kräftig abbürsten. Schälen, waschen und sofort in kaltes Wasser mit einer Mischung aus Essig-Essenz und Mehl legen.

Karotten und Schwarzwurzeln schräg in 5mm dicke Scheiben schneiden und in einen Topf geben. Mit Salzwasser gerade bedecken und aufkochen, etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Abgießen und ein paar Esslöffel von dem Fond auffangen, dann mit den restlichen flüssigen Zutaten mischen. Zum Schluss Petersilie fein schneiden und zusammen mit der Marinade unter die gekochten Schwarzwurzeln / Karotten mischen, dann noch ca. 20 Minuten ziehen lassen.

 

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Pastinaken-Apfel-Suppe mit Zitronen-Kräuter-Croûtons

Die Lokalhelden haben zu einer #saisonalkochenchallenge aufgerufen und ich bin dem Aufruf gefolgt. Das deckt sich ganz hervorragend mit dem Vorhaben, das ich im Beitrag zur Foodblogbilanz 2017 formuliert habe: mehr Nachhaltigkeit, Regionalität und Saisonalität (ich bin auch gerade dabei, hierzu meinen Blog ein wenig umzubauen, dazu aber zu einem anderen Zeitpunkt mehr).

 

Die Challenge beinhaltet, dass man sich im Januar einmal pro Woche mit einem bestimmten Gemüse auseinandersetzt und dazu ein Rezept entwickelt – ich finde das eine fantastische Idee. Überhaupt haben die Lokalhelden sowohl in ihrem „urbanen Hofladen“ als auch im zugehörigen Lokal ein interessantes Konzept umgesetzt – alle Produkte aus der Region und nur dann, wenn sie gerade Saison haben. Und mit möglichst wenig Verpackung. Wer noch nicht dort war (und in Augsburg oder Umgebung wohnt), sollte dort unbedingt mal vorbeischauen!

Nun aber zum heutigen Rezept: Pastinaken-Apfel-Suppe mit Zitronen-Kräuter-Croûtons. Passt ganz hervorragend zum Wetter, zur Jahreszeit und schmeckt super rund und frisch. Ist vegan, schnell zubereitet und gesund.

Mit der Apfelsorte lässt sich der Geschmack deutlich beeinflussen. Boskoop zum Beispiel gibt mehr Säure, ich habe dieses Mal aber Gala verwendet und fand die leichte Süße, die dadurch in die Suppe kommt, ganz hervorragend.
Wer es noch einfacher möchte, muss natürlich keine Croûtons machen, aber ich mag die knusprige Abwechslung.

 

Zutaten für 6 Personen:

  • 2 große Zwiebeln, grob gewürfelt
  • 2 EL Olivenöl oder anderes Pflanzenöl
  • 1 kg Pastinaken, geschält und grob gewürfelt
  • 1,2 l Gemüsebrühe
  • 600g Apfel, grob gewürfelt
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Bio-Zitrone, Abrieb und Saft davon

für die Croûtons:

  • 1 dicke Scheibe gutes Bauernbrot
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • 3 Stängel Petersilie

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 25 Minuten

Zubereitung:
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die gewürfelten Zwiebeln darin leicht hellbraun anbraten. Die Pastinaken dazugeben, mit der Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Dann Apfelstücke dazugeben und alles köcheln lassen, bis die Pastinaken weich sind.

Währenddessen die Brotscheibe würfeln und in einer kleinen Pfanne in dem Olivenöl und etwas Salz knusprig rösten. Von der Hitze nehmen, dann 1/4 des Zitronenabriebs dazugeben und mit fein geschnittener Petersilie bestreuen. Gut durchmischen.

3/4 des Zitronenabriebs sowie den Saft zur Suppe geben und alles fein pürieren. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken. Mit den Zitronen-Kräuter-Croûtons anrichten.

 

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Creamed Carrots – Rahmkarotten

Unser Thanksgiving-Fest ist nun schon wieder eine Zeit her – es gab wieder einen fantastischen Truthahn, der dieses Jahr den Namen „Theodore“ trug. Traditionell bringen die Gäste ein paar Beilagen mit, so dass es eine Art „Gemeinschaftsmahl“ wird, für das an den Gastgebern nicht die komplette Vorbereitung hängen bleibt. So sind auch diese Rahmkarotten zu uns gekommen.

Meine Schwiegermutter steuerte nun schon das zweite Jahr in Folge wundervollen Rahmkarotten bei, die ganz sensationell zum Truthahn passen. Sie schmecken wunderbar cremig und mild und sind nicht nur für Theodore, sondern sicher auch für andere Gelegenheiten eine tolle Gemüsebeilage.

Zutaten für 6 Personen als „normale“ Beilage, für 12 als Beilage zum Thanksgiving Dinner:

  • 2 kg Karotten – mittlere Dicke
  • 2 EL Puderzucker
  • 2 EL Ingwer (ca. 20 gr.)
  • 50 gr. Butterschmalz
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 200 gr. Creme fraiche
  • Salz
  • 2 Bund Petersilie, fein gehackt

Zubereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: ca. 10 bis 15 Minuten

Zubereitung:

Zuerst Karotten in gleichmäßige Würfel von etwa 5 mm Größe schneiden.

Puderzucker in einem Topf karamellisieren lassen, dann die Karottenwürfel dazugeben, in Butterschmalz andünsten und mit Gemüsebrühe ablöschen. Ingwer dazu reiben, salzen, Crème fraîche einrühren und ca. 10 Minuten dünsten. Die Karotten sollten noch Biß haben. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterziehen und servieren.

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Orange – creamy, fruity, crunchy

Seid ihr noch auf der Suche nach einem Dessert für den Weihnachtsabend (oder Thanksgiving)? Dann habe ich heute genau das richtige für euch – eine Nachspeise, die recht schnell zubereitet ist, frisch und leicht schmeckt und so auch noch gerne nach einem größeren Festmahl von den Gästen verputzt wird. Die Orange kommt zu ihrem großen Auftritt!

Die Cremigkeit kommt von einer Orangencreme aus Joghurt und Mascarpone (also nicht direkt kalorienarm), die Fruchtigkeit von einem gekochten Orangenragout aus filetierten Orangen und der „Crunch“ zum Schluss von fertig gekauften Amarettini.

Ich habe die Orangencreme auch schon ohne das Orangenragout zubereitet, das kann man auf alle Fälle auch machen, wenn man wenig Zeit hat und/oder keine Lust, mehrere Orangen zu filetieren. Auf den Crunch würde ich aber nicht verzichten, der ist für die Textur einfach super.

(Wer auf den karamellisierten Zucker für das Orangenragout verzichtet, kann dieses Dessert sogar komplett zuckerfrei zubereiten, ohne geschmacklich etwas einzubüßen.)

Zutaten für ca. 8 Personen:

Für die Orangencreme:

  • 250 g Mascarpone
  • 500 g Joghurt (ich habe in diesem Fall das Mango-Vanille Joghurt von Andechser Natur genommen, das schmeckt richtig gut)
  • 1 guter Schuss Grand Marnier
  • Abrieb und Saft von einer Bio-Orange (ggf. auch mehr)
  • Agavendicksaft
  • 1 Prise Salz

Für das Orangenragout:

  • 3 Orangen, filetiert
  • 4 EL Zucker
  • 1 guter Schuss Grand Marnier
  • 1 Beutel Earl Gray oder Lady Gray
  • Saft von einer Orange
  • ggf. Zucker oder Agavendicksaft zum Abschmecken

Zusätzlich: Amarettini für den „Crunch“

Zubereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 15 Minuten

Zubereitung:

Die Zutaten für die Orangencreme miteinander glattrühren, mit Agavendicksaft und Orangenabrieb abschmecken.

Für das Orangenragout den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen, die Orangenfilets und den Grand Marnier zugeben und alles miteinander aufkochen lassen. Dann den Teebeutel und Orangensaft zugeben, einreduzieren lassen (die Konsistenz sollte nicht mehr flüssig sein) und abschmecken.

Zum Schluss Orangencreme und Orangenragout in ein Glas schichten und mit zerkrümelten Amarettini bestreuen.

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Karamellisierte rote Zwiebeln

Diese tollen karamellisierten Zwiebeln sind wahre Multitalente. Sie sind das „gewisse Etwas“, wenn es eine süßsäuerliche Komponente beim Essen braucht – toll z.B. zu Gegrilltem, aber auch zu einem Braten, z.B. zum Thanksgiving-Truthahn. Sie ergänzen ganz hervorragend eine Käseplatte (dazu können sie sogar noch etwas süßer sein und eine Prise Chili schadet dann auch nicht).

 

Wer möchte, kann zusätzlich zum Weißweinessig nochmal mit Rotwein oder Portwein ablöschen, das gibt den Zwiebeln nochmal eine besondere Note. Und natürlich lässt sich das Ganze auch mit normalen Haushaltszwiebeln zubereiten, dann empfiehlt sich der Rotwein/Portwein in jedem Fall für die Farbe.

Zutaten als Beilage für mehrere Personen:

  • 3 rote Zwiebeln, in Spalten geschnitten
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • ca. 100 ml Weißweinessig
  • ca. 50 g Zucker
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: 5 Minuten
Kochzeit: 20 Minuten

Zubereitung:
Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelspalten darin anschwitzen und etwas Farbe nehmen lassen.

Mit dem Weißweinessig ablöschen und einreduzieren lassen. Schließlich den Zucker dazugeben und leicht karamellisieren lassen.

Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und ggf. Zucker abschmecken.

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