Steckrüben-Waffeln

Heute habe ich mal etwas ganz Neues für euch: etwas, was ich eigentlich nicht so gerne mag. Anlass dafür ist eine Aktion von Steph aus dem Kleinen Kuriositätenladen, die sich „Früher Pfui, heute Hui“ nennt.

Die Anzahl der Teilnehmer ist überschaubar – die meisten essen also „alles“ gerne oder mögen sich nicht so gerne der Herausforderung stellen. Trotzdem haben sich 8 Bloggerinnen und Blogger gefunden, die sich ihren Kindheitstraumata stellen und versuchen, etwas leckeres aus den früher ungeliebten Zutaten zu zaubern. Wenn ich mir die Rezepte so ansehe, dann haben wirklich viele (mich eingeschlossen) eine Abneigung gegen Rosenkohl:

Kleiner Kuriositätenladen Tacos mit Rinderzunge | Tacos de Lengua | Lebkuchennest Saumagen mit karamellisierten Zwiebeln auf Wurzelpetersilienpüree | Kleines Kuliversum Rosenkohl mit Harissa und Joghurt
| LECKER&Co Leberpastete mit Cranberry-Birnen-Sauce | fräulein glücklich Kindheitstrauma {Handkäs mit (roter Beete) Musik} | Langsam kocht besser Kalbsleber Berliner Art | SavoryLens Geröstete Rosenkohlsuppe mit karamellisierten Pekannüssen und Cranberries | Teekesselchen Rosenkohlsuppe mit Birnentopping (vegan)

Steckrüben-Waffeln

Ich habe mich für Steckrüben entschieden. Sicher nicht das absolute Trauma, aber mag ich einfach nicht so gerne. Ich muss sagen, in der Variante als Waffel, wo in Olivenöl und Honig geröstete Steckrübenwürfel zur Verwendung kommen, ist die Steckrübe mein Freund. So kann und mag ich sie gerne essen. Parallel habe ich noch eine Suppe gekocht, die hat mir leider gar nicht geschmeckt, daher verschone ich euch mit dem Rezept für die Suppe. Die Waffeln kann ich jedoch wärmstens weiterempfehlen, macht einfach einen kleinen Salat dazu und einen Dip mit Saurer Sahne und lasst es euch schmecken!

Zutaten für ca. 5 große Waffeln:

für das Steckrübenpüree:

  • 500 g Steckrübe
  • Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Honig

für die Waffeln zusätzlich:

  • 4 Eier
  • 200 g Weizen-Vollkornmehl
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • Salz und Pfeffer
  • 1/2 TL Backpulver
  • Muskatnuss

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Backzeit: 60 Minuten für die Steckrübenwürfel, dann nochmal ca. 8 Minuten pro Waffel

Zubereitung:

Ofen auf 200°C vorheizen.

Die Steckrübe schälen und grob würfeln, mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Honig in eine Auflaufform geben, durchmischen und ca. 60 Minuten backen, danach mit ca. 250 ml Wasser pürieren. Abkühlen lassen.

Püree mit Eiern, Mehl, Frühlingszwiebeln und Backpulver verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat großzügig würzen. Den Teig nochmal 10 Minuten quellen lassen.

Teig portionsweise ins heiße Waffeleisen füllen und die Waffeln knusprig backen. Mit einem  kleinen Salat und Dip servieren.

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Ingwer Shots (für die Erkältungszeit)

Die Grippe- und Erkältungszeit ist ja gerade in vollem Gange und ich hoffe sehr, dass ihr gesund seid. An uns ist der Krug leider nicht vorbeigegangen und meinen Mann hat es richtig schlimm erwischt. Um meine Abwehrkräfte auf Vordermann zu bringen, habe ich mir eine Portion Ingwer Shots zubereitet und halte mich wacker. Ob das jetzt nur an der geballten Portion Vitamine liegt – darüber mag ich natürlich nicht zu urteilen. Aber geschadet hat es bestimmt nicht.

Ingwer Shots
Ingwer Shots

Geschmacklich ist so ein Ingwer Shot jetzt nicht die Krönung der kulinarischen Kunst. Je nachdem, welchen Ingwer ihr verwendet, kann das Ganze ordentlich scharf werden und sauer ist es natürlich auch. Wer es weniger scharf mag, gibt am besten noch ein bis zwei Esslöffel Honig dazu, das macht alles etwas gefälliger.

Getrunken wird der Shot am besten morgens statt eines Kaffees oder Espresso und er macht bestimmt genauso wach.

Zutaten für ca. 400 ml Ingwer Shots:

  • 75 g Bio-Ingwer
  • 2 Orangen, geschält, die weißen Häutchen grob entfernt
  • 75 ml Zitronensaft
  • 75 ml Wasser
  • 1-2 EL Honig (optional)

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:

Ingwer schälen und in Stücke schneiden. Die Orangen schälen und die weißen Häutchen grob entfernen.

Ingwer, Orange und die restlichen Zutaten in einen Mixer geben und auf hoher Stufe pürieren, bis der Ingwer Shot eine cremige Konsistenz bekommt. In eine saubere Flasche abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

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Karotten-Erdnusssuppe mit Reis

Hier ist es gerade richtig kalt und der Winter zeigt sich von seiner schönsten Seite. Nachdem es vor einer Woche noch maximales Schneechaos auf der Straße gab (ich habe 2,5 Stunden in die Arbeit gebraucht!), scheint jetzt die Sonne bei eisigen Temperaturen. So mag ich den Winter! Und was könnte bei diesen Temperaturen besser passen als eine sämige, cremige Suppe? Deshalb habe ich euch heute eine Karotten-Erdnusssuppe mitgebracht.

Karotten-Erdnusssuppe mit Reis

Die Suppe ist nicht nur schnell zubereitet, sondern auch super gesund und lecker. Obendrein kommt sie mit nur ein paar Zutaten aus, die ihr wahrscheinlich sogar zu Hause habt. Wenn ihr Gemüsebrühe verwendet, dann ist sie vegan und sie kommt auch allen guten Vorsätzen im neuen Jahr entgegen, falls ihr nach den üppigen Feiertagen etwas auf die Linie achten wollt.

Zutaten für 2-4 Personen:

  • 1 große Zwiebel
  • 1 kg Karotten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 l Geflügel- oder Gemüsefond
  • ca. 100 g Reis
  • 2 EL Erdnusscreme
  • 1/2 TL Chilipulver
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten
Kochzeit: ca. 25 Minuten

Zubereitung:

Die Zwiebel grob würfeln und die Karotten waschen und in Stücke schneiden. Beides in etwas Olivenöl anschwitzen, den Fond angießen und zugedeckt ca. 15 Min. weich kochen.

Die Suppe pürieren, Erdnusscreme einrühren, mit Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen und den Reis einstreuen. Nochmal ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis der Reis weich ist. Abschmecken und servieren.

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Lauch-Pilz-Quiche

Quiche gab es doch schon länger nicht mehr hier, oder? Viel zu lange eigentlich… Dabei mag ich Quiche unheimlich gerne. Klar, es ist immer ein bisschen Aufwand, sie zuzubereiten, aber man hat auch länger etwas davon, wenn man zum Beispiel gleich zwei bäckt (bei der angegebenen Größe passen bei mir tatsächlich auch zwei Quiches gleichzeitig in den Ofen). Man hat dann ein super Mittagessen für die Arbeit, wenn dort eine Mikrowelle vorhanden ist. Und wenn Lust auf etwas Vegetarisches habt, dann ist diese Lauch-Pilz-Quiche für euch genau richtig.

Quiche mit Lauch und Pilzen
Quiche mit Lauch und Pilzen

Hier sind noch Anregungen für die zweite Quiche, die ihr mit in den Ofen schiebt:

Zutaten für eine Quiche (Durchmesser 26 cm):

Für den Mürbteig:

  • 200 g Mehl (Type 550)
  • 90 g Butter
  • 1 Ei
  • etwas eiskaltes Wasser
  • nochmal 1 Ei (eigentlich weniger) extra zum Bestreichen des blindgebackenen Teigs (man kann auch einfach ein kleines bisschen von dem oben aufgeführten Ei abzweigen)

Für die Lauch-Pilz-Füllung:

  • 2 Stangen Lauch
  • ca. 500 g gemischte Pilze
  • 2 EL Honig
  • 1 Schuss Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Noilly Prat oder anderer Wermut

Für den Eierguss:

  • 3 Eier
  • 100 ml Sahne
  • 100 g saure Sahne
  • 200 ml Milch
  • Salz und Pfeffer

Zubereitungszeit: insgesamt 25 Minuten
Kühlzeit: mindestens 1,5 Stunden
Backzeit: zwei Mal ca. 30 Minuten

 

Zubereitung:

1. Mürbteig:
Mehl in eine Schüssel sieben, die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben, dann das verquirlte Ei. Mit den Fingerspitzen oder mit dem Handrührgerät / der Küchenmaschine verkneten, so dass die Butter leicht krümelig wird. Genau soviel Wasser dazugeben, dass der Teig zusammenkommt, aber nicht klebrig ist. Sehr kurz kneten, dann in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank mind. 1 Stunde ruhen lassen. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisförmig ausrollen und eine Quicheform damit auslegen. Mit einer Gabel den Boden mehrfach einstechen, dann die Form erneut für mind. 1/2 Stunde kühlstellen.

2. Lauch-Pilz-Füllung:
Den Lauch in Ringe schneiden und waschen. Die Pilze in grobe Stücke schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Lauch darin anbraten. Wenn er seine Flüssigkeit verloren hat, die Pilze dazugeben, wieder „reduzieren“ lassen, bis alles Röstaromen bekommen. Honig dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.

3. Eiermilch:
Eier aufschlagen und verquirlen, dann Sahne, saure Sahne und Milch zugießen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Nachdem der Teig ausreichend gekühlt wurde, den Ofen auf 160°C aufheizen. Ein Stück Backpapier auf den Teig legen und mit Backkugeln / Hülsenfrüchten befüllen, so dass der Teig beim Backen in Form bleibt. 30 Minuten blind backen, dann mit etwas verquirltem Ei bestreichen und nochmal ca. 3 Minuten backen. Dann die Kürbisfüllung auf dem Boden verteilen und mit der Eiermilch aufgießen. Die Form vorsichtig (!) zurück in den Ofen schieben und für etwa 30 Minuten fertigbacken.

Auskühlen lassen oder noch warm genießen.

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Lebkuchensirup

Braucht ihr noch ein ultraschnell zubereitetes Mitbringsel zu Weihnachten oder Silvester? Dann habe ich heute genau das Richtige für euch! Lebkuchensirup ist – vorausgesetzt natürlich, ihr habt alle Zutaten zu Hause – in einer viertel Stunde zubereitet und schmeckt ganz vorzüglich. Alternativ könnt ihr die Gewürze auch etwas länger im Sirup ziehen lassen, wenn ihr es nicht so eilig habt.

Verwenden könnt ihr den Sirup recht flexibel – zum Verfeinern von Desserts, als Alternative zu Zucker oder Honig im Tee, zu Eis oder sogar zum Aufgießen mit Prosecco. Klingt komisch – schmeckt aber überraschenderweise gut! Ich kann euch nur empfehlen, diesen schnellen Sirup einmal auszuprobieren.

Zutaten für ca. 1,8 Liter Sirup:

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten plus Abkühlzeit

Zubereitung:

Zucker und Wasser zusammen aufkochen, dann alle übrigen Zutaten hineingeben und zusammen abkühlen lassen.

Am nächsten Tag (oder – wenn es schneller gehen soll: nachdem der Sirup abgekühlt ist) den Sirup durch einen Kaffeefilter oder ein Passiertuch filtern. Nochmal aufkochen und in sterilisierte Flaschen abfüllen und sofort verschließen.

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Orangen-Ingwer-Sirup mit Gewürzen

Heute kommt ein schneller Sirup für euch, der würzig-frisch schmeckt, einfach zuzubereiten ist und sich gerade jetzt für die Erkältungszeit super eignet. Ihr könnt den Orangen-Ingwer-Sirup selbstverständlich prima verschenken und macht damit sicher eine Freude.

Es spielt natürlich eine große Rolle, wie aromatisch euer Ingwer ist, nicht dass euer Sirup höllisch scharf wird. Meiner war nicht so scharf und so hat der Sirup jetzt eine angenehme Würze. Er eignet sich super, um ihn mit heißem Wasser aufzugießen, ihr könnt ihn aber auch in den Tee geben oder Desserts damit verfeinern – universell einsetzbar also.

Zutaten für ca. 600 ml Sirup:

  • 200 g Zucker
  • 300 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 2 Bio-Orangen (Saft von beiden, Zesten von einer)
  • 1 TL Zitronensäure
  • 1 TL Nelken
  • 1/2 Zimtstange
  • 1/2 Sternanis
  • ca. 60 g Ingwer

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Topf geben, den Ingwer schälen und entweder mit einer Ingwerreibe fein reiben oder in feine Scheiben schneiden. Alles zusammen aufkochen und 10 bis 15 Minuten leise köcheln lassen.

Durch ein Tuch abgießen und heiß in sterilisierte Flaschen abfüllen.

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Orangen-Mandel-Marzipanstollen

Die Stollenserie, die ich vor fünf bzw. sechs Jahren gestartet habe, braucht dringend eine Fortsetzung. Letztes Jahr hatte ich schonmal eine Zusammenfassung der bisher veröffentlichten Rezepte geschrieben. Da ich weder Rosinen mag, noch ein großer Fan von Orangeat und Zitronat bin, entwickle ich immer Stollenvarianten, die ohne diese Zutaten auskommen. Und da wir uns nun schon recht nah an Weihnachten herangearbeitet haben, backe ich mit euch lieber wieder Quarkstollen, der muss nämlich nicht durchziehen, sondern kann gleich gegessen werden.

Ich wollte mal einen Versuch machen und so viel Orangiges wie möglich mit verbacken. Herausgekommen ist ein toller Orangenstollen, der wundervoll orangig schmeckt und durch die Mandeln und das Marzipan auch schön fluffig und saftig wird. Der Versuch ist wirklich gelungen und hat viele Gäste auf einer Geburtstagsfeier begeistert. Wenn ihr also auch Stollenskeptiker seid oder welche kennt – probiert unbedingt mal diese Variante aus!

Zutaten für einen großen Stollen:

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 200 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)
  • 1 großzügiger Schuss Cointreau
  • 1 großzügiger Schuss Amaretto 
  • 2 Bio-Orangen (wir brauchen den Abrieb von beiden, den Saft nur von einer)
  • 2-3 EL Orangenmarmelade
  • 250 g Magerquark
  • 200 g Marzipan
  • 600 – 700 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 150 – 200 g Puderzucker

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: ca. 60-70 Minuten

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen. 125 g Butter mit Zucker und einer Prise Salz schaumig schlagen, die Eier eins nach dem anderen zugeben. Dann nacheinander Mandeln, Cointreau, Amaretto, Orangenabrieb und -saft, Marmelade, Quark und kleingezupftes Marzipan unterrühren, bis sich alles gut verbunden hat.

In einer separaten Schüssel Mehl und Backpulver mischen. Das Mehl zum flüssigen Teil des Teiges geben und kurz verkneten. Ggf. noch etwas Mehl zugeben, falls der Teig zu klebrig sein sollte (er darf kleben, aber er sollte sich schon mit der Hand formen lassen).

Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten und bemehlten Backblech zu einem Stollen formen und ca. 60 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!).

Die übrige Butter schmelzen. Den heißen Stollen mit 1/4 der flüssigen Butter bestreichen, dann mit Puderzucker bestäuben. Diesen Vorgang wiederholen, bis Butter und Puderzucker aufgebraucht sind.

Hält sich ca. eine Woche.

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Lebkuchengewürz

Endlich geht es weiter auf pinch of spice – in den letzten Wochen war ich leider recht eingespannt, war viel beruflich  und privat unterwegs, hatte einen kleinen Urlaub in Hamburg und Bremen, so dass keine Zeit zum Bloggen war. Nun aber möchte ich euch in den nächsten zwei Wochen gerne ein paar (vor)weihnachtliche Rezepte präsentieren, die ihr schnell und mit relativ wenig Aufwand nachkochen oder -backen könnt und die sich allesamt auch als Geschenke aus der Küche eignen. Dafür habe ich vor einiger Zeit auch eine eigene Rubrik angelegt, schaut euch die gerne mal an!

Lebkuchengewürz

Heute wird weder gekocht noch gebacken, sondern einfach nur gemischt – ein Lebkuchengewürz soll es sein, das ihr in der Weihnachtsbäckerei natürlich ganz vielseitig einsetzen könnt, ganz klassisch für Lebkuchen natürlich, aber ich könnt damit auch Desserts verfeinern oder zum Beispiel einen leckeren Lebkuchensirup zaubern (Rezept dafür folgt dann in den nächsten Tagen).

Das Gewürz ist – vorausgesetzt, ihr habt alle Zutaten zu Hause – in Nullkommanix zusammengerührt und hält sich gut verschlossen in einem Glas oder einer Dose mehrere Monate.

Zutaten für ca. 50 g Gewürz:

  • 30 g Zimt, gemahlen
  • 9 g Nelken, gemahlen
  • 2 g Piment, gemahlen
  • 1 g Muskat, gemahlen
  • 2 g Koriander, gemahlen
  • 2 g Kardamom, gemahlen
  • 2 g Ingwer, gemahlen
  • 1 g Muskatblüte, gemahlen

Zubereitungszeit: 5 Minuten

Zubereitung:

Alle Gewürze in eine Schüssel geben und gut vermischen. In ein Glas oder eine Dose abfüllen und luftdicht verschließen.

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Kokosmilchsuppe mit Süßkartoffeln und Reisnudeln [vegan]

Mittlerweile macht das Wetter so richtig Lust auf eine wärmende Suppe. Heute gibt es wieder eine Variante mit einem thailändischen Einschlag, da hatte ich euch ja zum Beispiel schon eine Tom Kha Gai – Kokosmilchsuppe mit Huhn und eine Tom Yum Goong – sauer-scharfe Suppe mit Garnelen vorgestellt. Dieses Mal gibt es eine vegane Variante mit Reisnudeln und Süßkartoffeln, die ebenfalls sehr lecker ist. Falls das für euch nicht wichtig ist, empfehle ich euch, statt der Sojasauce Fischsauce zu verwenden, das macht den Geschmack noch etwas authentischer.

 

Was mich besonders freut: auf dem Augsburger Stadtmarkt habe ich bei der Gemüsehändlerin meines Vertrauens Süßkartoffeln aus regionalem Anbau bekommen. Die werden ja sonst leider oft tausende Kilometer weit durch die Gegend geschippert, was mir in der Vergangenheit oft die Lust darauf vermiest hat. Aber so sind wir wieder Freunde geworden und ich mag Süßkartoffeln wirklich sehr gerne.

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 800 ml Kokosmilch
  • 4 EL Sojasauce (wenn es nicht vegetarisch sein muss: Fischsauce)
  • 4 Kaffirlimettenblätter
  • 1 Stange Zitronengras, grob in Stücke geschnitten
  • 5 cm Ingwer, in Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • je 1 gelbe und rote Paprika, grob gewürfelt
  • 1 große Süßkartoffel, grob gewürfelt
  • 2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 100 g Reisnudeln
  • 1 EL Sriracha
  • 2 Stiele Thai-Basilikum
  • frischer Koriander

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:

Kokosmilch und Sojasauce/Fischsauce in einen großen Topf geben. Die Kaffirlimettenblätter von ihren harten Mittelstegen befreien, leicht andrücken (hierdurch werden die ätherischen Öle noch besser freigesetzt) und zusammen mit dem Zitronengras und dem Ingwer zur Kokosmilch geben. Alles zusammen aufkochen.

Schließlich die restlichen Zutaten (bis auf Thai-Basilikum und Koriander) dazugeben und etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln weich sind. Suppe abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen. Zum Schluss die frischen Kräuter noch in die Suppe geben oder darüberstreuen, aber nicht mehr kochen. Sofort servieren.

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Wild West Rice mit Cranberries und Kürbis á la Jamie Oliver

Habt ihr schon mal eine Beilage gegessen, die dem Hauptgericht die Show gestohlen hat? Mir ging es vor ein paar Jahren so, als ich den „Wild West Rice“ von Jamie Oliver zum ersten Mal zubereitet habe. Der schmeckt nämlich einfach grandios, aromatisch, rund und lecker, dass es überhaupt nichts „dazu“ braucht. Die Cranberries und die frische Zitrone verleihen dem Reis ein spritzige Säure, der Zimt rundet das Gericht ab und macht es zu einem absolut wohlig schmeckenden Auflauf.

 

Als ich das Rezept das letzte Mal zubereitet habe, habe ich statt Wildreis schwarzen Reis verwendet, der den Rest des Gerichts komplett eingefärbt hat. Wenn ihr bei der angegebenen Variante bleibt, habt ihr gute Chancen, dass das Gericht schön gesprenkelt schwarz-weiß-orange daherkommt.

Für ca. 4 Personen:

  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel, in Streifen geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
  • 125 g wilder schwarzer oder roter Reis
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Bund Dill
  • 750 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
  • ca. 500 g Kürbisspalten (am besten Butternut oder Hokkaido)
  • 1 Prise gemahlener Zimt
  • 1 rote Chili, fein gehackt
  • 125 g Basmatireis
  • 100 g getrocknete Cranberrys
  • abgeriebene Schale und Saft von 1 unbehandelten Zitrone

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten
Kochzeit: 15 Minuten
Backzeit: 45-55 Minuten

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine Pfanne erhitzen, einen Schuss Olivenöl, die Zwiebeln, den Knoblauch und den Wildreis hineingeben und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Alles etwa 10 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln weich sind und der Reis ein nussiges Aroma verströmt. Vom Dill die Spitzen abzupfen und beiseitelegen. Die Stiele ganz fein hacken und zum Reis geben. Die Geflügel- oder Gemüsebrühe zugießen, zum Kochen bringen und zugedeckt etwa 10 Minuten garen.

Den Kürbis in 2 cm breite Spalten schneiden und in einer großen Schüssel mit einem kräftigen Schuss Olivenöl, einer großen Prise Zimt, der gehackten Chili und den Dillspitzen vermengen, großzügig mit Salz und Pfeffer würzen.  Den Wildreis in eine Auflaufform umfüllen und mit dem Basmatireis, den Cranberrys sowie der Schale und dem Saft der Zitrone vermischen. Die Kürbisspalten behutsam in den Reis drücken.

Die Form mit Alufolie abdecken und im Ofen 45 Minuten backen. Reis und Kürbis sollten anschließend goldgelb und weich sein. Dann die Grillfunktion des Ofens einschalten und nochmal ein paar Minuten übergrillen, so dass die Kanten des Kürbis leicht bräunen. Sofort servieren.

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