Der beste Nudelsalat der Welt (nach Jamie Oliver)

Bei diesem traumhaften Wetter bleibt einem ja praktisch nichts anderes übrig, als den Grill aus seinem Winterschlaf zu holen und die ersten Grillprojekte umzusetzen. Und zu jedem Grillabend gehört ja auf alle Fälle ein ordentlicher Nudelsalat. Ich liebe diese Zeit gerade, wenn es warm, aber noch nicht heiß ist und überall die Blumen und Bäume sprießen.

 

Ich kann euch nicht sagen, wie oft ich diesen Nudelsalat schon zubereitet habe – unzählige Male. Er ist schnell und unkompliziert und der besondere Kniff dabei ist der mit dem Nudelwasser mitgekochte Knoblauch. Er gibt ein unglaublich gutes Aroma an das Nudelsalatdressing, ohne zu scharf hervorzustechen. Das lässt sich sicher auch für andere Dressings adaptieren.

Übrigens ist dieses eins der ersten Rezepte überhaupt, die ich von Jamie Oliver nachgekocht habe und stammt aus dem Kochbuch „Genial kochen mit Jamie Oliver„*. Der Salat hält sich gut im Kühlschrank und eignet sicher daher auch zum Mitnehmen ins Büro, falls Reste übrig bleiben.

Mehr Ideen zum Grillen findet ihr übrigens unter der Kategorie Grillrezepte.

Zutaten für eine große Schüssel als Beilage zum Grillen:

  • 500 g Orechiette oder andere kleine Muschelnudeln
  • 2 Gurken
  • 300-400 g aromatische Tomaten
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 1 Glas (ca. 200 g) schwarze Oliven ohne Stein, halbiert

für das Dressing:

  • 3-4 Knoblauchzehen (ungeschält)
  • ca. 100 ml Olivenöl
  • Saft und Abrieb von einer Zitrone
  • 5 EL Weißweinessig
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Kochzeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:

Die Pasta und die ungeschälten Knoblauchzehen in kochendes Salzwasser geben. Pasta bissfest kochen, dann abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Während die Nudeln kochen die Gurken längs vierteln und von ihrem wässrigen Kern befreien, in kleine Würfel schneiden. Tomaten ebenfalls grob würfeln (wenn ihr Cherrytomaten verwendet, diese einfach nur vierteln oder halbieren). Zusammen mit den Oliven in eine Salatschüssel geben.

Wenn die Pasta fertig ist, den Knoblauch herausnehmen und schälen. Die weichen Knoblauchzehen zerdrücken und zusammen mit den restlichen Dressingzutaten mischen. Schließlich die Pasta mit in die Salatschüssel geben und mit dem Dressing vermischen. Zuletzt den Basilikum unterheben.

Nach Belieben noch etwas durchziehen lassen, dann nochmals abschmecken.

 

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Zitronige Lauch-Fleischbällchen

Vor kurzem habe ich mal wieder mein absolutes Lieblings-Kochbuch ausgegraben – Jerusalem von Yotam Ottolenghi*. Und tatsächlich gibt es noch ein paar Rezepte, die ich noch nicht ausprobiert hatte. Als ich den Salat mit Kichererbsen zubereitet habe, kam mir das Rezept für die Zitronen Lauch-Fleischbällchen gerade recht, ich vermutete, dass sich die zwei Gerichte gut ergänzen.

 

Und recht hatte ich. Die Fleischbällchen sind so super zitronig und frisch, dass es eine wahre Freude ist. Durch die verhältnismäßig große Menge an Lauch sind sie ultra zart. Sie schmecken kalt, warm und heiß, als Vorspeise oder mit etwas gekochtem Reis auch als Hauptgericht. Ich kann mir auch gut vorstellen, sie zusammen mit dem Salat in ein Dönerbrot zu stecken.

 

Zutaten für 4-8 Personen als Vorspeise:

  • 800 g Lauch
  • 250 Rinderhackfleisch
  • 90 g Semmelbrösel
  • 2 Eier, Größe M
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 200 – 300 ml Hühnerbrühe
  • 80 ml Zitronensaft, frisch gepresst
  • etwas griechischer Joghurt
  • 1 EL Petersilie, fein geschnitten
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 1,5 Stunden (inklusive Kühlzeit von 30 Minuten)

Zubereitung:

Den Lauch putzen, in ca. 2 cm große Stücke schneiden und etwa 20 Minuten dämpfen, bis er weich und süß ist. Abkühlen lassen und mit einem sauberen Küchentuch die Flüssigkeit aus dem Lauch drücken. Dann fein hacken und in eine Rührschüssel geben.

Hackfleisch, Semmelbrösel, Eier und einen gehäuften TL Salz und 1 TL schwarzen Pfeffer zum Lauch geben und gut verkneten. Dann Bällchen oder kleine Fladen daraus formen und abgedeckt im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Anschließend die Bällchen portionsweise in Öl in einer Pfanne anbraten. Dann genug Brühe angießen, dass sie fast bedeckt sind, schließlich Zitronensaft und 1/2 TL Salz dazugeben. Zum Kochen bringen und etwa 30-40 Minuten köcheln lassen. Zum Ende den Deckel abnehmen und die Flüssigkeit einkochen lassen.

Abkühlen lassen und zimmerwarm oder warm servieren. Nach Belieben einen Klecks Joghurt und etwas gehackte Petersilie über die Lauchbällchen geben.

 

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Süß-sauer eingelegtes Gemüse japanischer/koreanischer Art

Kennt ihr dieses sauer eingelegte Gemüse, das es immer beim Running Sushi auf kleinen Tellerchen gibt? Das so herrlich erfrischt und den Mund reinigt und bereit macht für einen neuen Geschmack? Nun, ich bin mir nicht sicher, ob es ein koreanisches oder japanisches Gericht ist, vielleicht ist es beides. Bei der Zubereitung habe ich mich an diesem Rezept orientiert.

Wichtig ist, dass ihr das eingelegte Gemüse kalt serviert, dann hat es den besten Effekt. Ähnlich wie der eingelegte Ingwer, den es als „Mundreiniger“ beim Sushiessen gibt (und der eigentlich nicht auf die Sushiröllchen gelegt wird, sondern zwischendurch gegessen wird), soll es den Mund bereit machen für ein neues Aroma und erfrischen.

Ihr könnt die Gemüsesticks ganz hervorragend zu allen japanischen oder koreanischen Gerichten kombinieren.

Zutaten für 6-8 Portionen als Beilage:

  • 1 Gurke
  • 3-4 Karotten
  • 1-2 Rettiche
  • 250 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 250 ml Reisessig
  • 1 TL Salz

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Ziehzeit: 3-4 Stunden

Zubereitung:

Gurke in vier gleichmäßige Stücke schneiden und dann längs vierteln. Die Bereiche mit den Samen herausschneiden und den Rest in Sticks schneiden. Karotten und Rettiche schälen und ebenfalls in gleichmäßige Sticks schneiden.

Zucker, Wasser, Salz und Reisessig in einen kleinen Topf geben und aufkochen, dann abkühlen lassen.

Die Gemüsesticks in eine verschließbare Plastikdose oder ein großes Glas schichten und mit dem Essigsud übergießen. ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur ziehen lassen, dann in den Kühlschrank stellen und weiter ziehen lassen. Kalt servieren.

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Massaman Curry mit Huhn, Kartoffeln und Erdnüssen

Ein weiteres fantastisches Rezept von Pailin’s YouTube-Kanal. Da ich ja zur Zeit viel mit thailändischer Küche im Allgemeinen und selbstgemachten Currypasten im Besonderen herumexperimentiere, darf natürlich das Massaman Curry nicht fehlen. Geschmacklich ist es ganz anders als seine Verwandten. Durch die verwendete Gewürze in der Currypaste (Zimt, Koriander, Kardamom) und den Palmzucker bekommt es einen leicht süßlichen und unglaublich runden Geschmack. Er erinnert schon fast an ein indisches Gericht und hat nichts von der Schärfe, die wir sonst aus anderen thailändischen Gerichten kennen.

 

Woher der Name kommt, dazu gibt es verschiedene Theorien. Da das Gericht aus dem Süden Thailands stammt, liegt eine Verbindung zur malayischen Küche nahe. Oder vielleicht kommt es auch aus der früheren Bezeichnung für Muslime in dieser Region der Welt.

Mehr thailändische Rezepte findet ihr übrigens unter der Kategorie Thailand.

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Hühnerteile mit Knochen (ca. 1 kg)
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1/2 Rezept Massaman Curry Paste (alternativ: 1-2 EL fertige Currypaste)
  • 3 EL fein geschnittener Palmzucker (alternativ: brauner Zucker)
  • 1-2 EL Fischsauce
  • 2-3 EL Tamarindensaft oder -konzentrat
  • 2 mittelgroße Kartoffeln, in ca. 3 cm große Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, in Scheiben geschnitten
  • 50 g geröstete Erdnüsse

Zubereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: ca. 1 Stunde

Zubereitung:

Die Hälfte der Kokosmilch in einen schweren Topf geben und einreduzieren lassen, bis nur noch das Fett übrig bleibt. Dann die Currypaste dazugeben und im Kokosöl andünsten, bis alles duftet.

Das Huhn in den Topf geben und den Rest der Kokosmilch angießen. Gerade so viel Wasser dazugeben, dass die Hühnerteile bedeckt sind. 2 EL Palmzucker, 1 EL Fischsauce und 2 EL Tamarindensaft dazugeben und je nach Größe der Hühnerteile 20-30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Dann die Kartoffeln und Zwiebeln dazugeben und weitere 20-30 Minuten köcheln lassen oder bis sowohl Huhn als auch Gemüse gar ist.

Zum Schluss die Erdnüsse dazugeben und mit der restlichen Fischsauce (für den salzigen Geschmack), Palmzucker (für die Süße) und Tamarindensaft (für die Säure) abschmecken. Mit Reis servieren.

 

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Massaman Curry Paste

Massaman Curry ist auch etwas, das ihr unbedingt ausprobieren solltet. Es schmeckt deutlich weniger scharf und dafür durch die verwendeten Gewürze viel wärmer und runder, als ihr das vielleicht von anderen Thaicurries gewohnt seid. Und natürlich möchte ich euch wieder die selbstgemachte Currypaste ans Herz legen, sie schmeckt so viel besser als die gekaufte!

 

Wenn ihr von der Currypaste nicht alles braucht (was bei der unten angegebenen Menge wahrscheinlich der Fall ist), friert den Rest einfach ein. Ich habe die Paste in Eiswürfelbehälter gestrichen und dann in einen Gefrierbeutel umgefüllt, so könnt ihr später besser dosieren.

Mehr thailändische Rezepte findet ihr übrigens unter der Kategorie Thailand.

Zutaten für 2 Portionen Paste (für jeweils 4 Portionen Massaman Curry):

  • 2 TL Koriandersaat
  • 2 EL Kreuzkümmelsaat
  • 1 Handvoll getrocknete milde rote Chilies ohne Samen, zerkleinert
  • 1/2 TL weißer Pfeffer
  • 1 1/2 Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Nelken, gemahlen
  • 1/4 TL Muskat, gemahlen
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 TL Salz
  • 2-3 Schalotten, grob geschnitten
  • 4 Stängel Zitronengras (obere 5 cm entfernen), in feine Ringe geschnitten
  • ca. 100 g Galgant, zerkleinert
  • 4 Korianderwurzeln
  • 4 Zehen Knoblauch, zerkleinert
  • 2 TL fermentierte Shrimppaste (gapi)
  • 1-2 EL Fischsauce

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:

Koriander und Kreuzkümmel in einer Pfanne trocken anrösten, bis die Gewürze leicht duften. Zusammen mit den Chilies in einer Kaffeemühle oder ähnlichem Gerät fein mahlen. Dann alle weiteren Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten.

Falls ihr einen Mörser verwendet, zerstoßt erst Koriander und Kreuzkümmel, gebt dann die Chilies hinzu und zerreibt alles zu einem Pulver. Bereitet dann eine Paste zu, indem ihr alle weiteren Zutaten nach und nach in den Mörser gebt und fein zerstoßt.

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Reissuppe mit Shrimps – Kao Tom Goong

Dieses Rezept war eine richtige Überraschung. Die Reissuppe mit Shrimps habe ich (wie so vieles in letzter Zeit) bei Pailin von Hot Thai Kitchen gefunden. Dort wird sie als Suppe zum Frühstück vorgestellt, was ich mir eigentlich sehr gut vorstellen kann (Suppe zum Frühstück ist wirklich etwas Wunderbares!). Aufgrund des doch recht deutlich vorhandenen Knoblauchs haben wir allerdings unseren Kollegen zuliebe verzichtet. Ich kann euch versichern: auch abends schmeckt die Suppe ganz hervorragend!

Wer die Suppe allerdings doch zum Frühstück essen möchte, bereitet am besten die Brühe vor und hebt dann Brühe, gebratene Shrimps und Reis separat im Kühlschrank auf. Wenn ihr die Suppe essen wollt, erhitzt die Brühe, gebt Shrimps und gekochten Reis dazu und garniert sie noch wie gewünscht.

Mehr thailändische Rezepte findet ihr übrigens unter der Kategorie Thailand.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 750 ml Hühnerfond, am besten selbstgemacht
  • 1/4 TL weiße Pfefferkörner
  • 3 Knoblauchzehen, grob zerkleinert
  • 6 Stängel Koriander oder 2 Korianderwurzeln
  • ca. 150g rohe Shrimps, in kleine Stücke geschnitten (plus einige extra, falls sie als Garnitur verwendet werden sollen)
  • 1 EL Fischsauce
  • 1/2 EL Sojasauce
  • gekochter Jasminreis (Menge nach Wunsch)

Zusätzlich

  • Frittierter Knoblauch (gibt es im Asialaden)
  • Frühlingszwiebel und/oder Koriander, fein geschnitten
  • eingelegter chinesischer Kohl (z.B. Senfkohl)
  • extra weißer Pfeffer, falls nötig

Zubereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 5 Minuten

Zubereitung:

Die weißen Pfefferkörner in einem Mörser fein zerstoßen. Dann die Knoblauchzehen und den Koriander dazugeben und zu einer Paste verarbeiten. Die Hälfte der Paste zu den Shrimps geben und verrühren, so dass die Shrimps gleichmäßig überzogen sind.

Die Shrimps in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten, bis sie gerade so gar sind, aus der Pfanne nehmen. Dann mit etwas Hühnerfond ablöschen und den Fond beiseite stellen. Falls ihr extra Shrimps als Garnitur verwendet, diese noch anbraten.

Den Hühnerfond zum Kochen bringen, die zweite Hälfte der Knoblauch-Korianderpaste dazugeben und ca. eine Minute kochen. Mit Fischsauce und Sojasauce würzen und abschmecken.

Wenn die Suppe serviert werden soll, kurz aufkochen, dann Reis und Shrimps dazugeben. Gemeinsam erhitzen, dann zügig servieren, sonst saugt der Reis zu viel Flüssigkeit auf. Je nach Wunsch mehr oder weniger Reis dazugeben (abhängig davon, ob die Suppe dicker oder dünner sein soll).

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Bunter Salat mit gebratenen Kichererbsen nach Ottolenghi

Hier kommt einer meiner absoluten Lieblingssalate. Und nicht nur meiner, sondern auch der meines Mannes (und das will was heißen! Die Fleischpflanze fordert normalerweise nicht aktiv Salatmahlzeiten ein – in diesem Fall ist das jedoch anders).

 

Ähnlich wie auch der vor kurzem vorgestellte Zitronen-Couscoussalat mit grünen Oliven und Pistazien lässt sich dieser Salat hervorragend vorbereiten, frisch essen oder auch am nächsten Tag mit ins Büro nehmen. Er ist eine hervorragende Beilage zum Grillen, kann aber auch mit etwas gekrümeltem Feta oder Tsatsiki in einem Pidebrot verschwinden und ist dann eine komplette Mahlzeit.

 

Zutaten können natürlich nach Verfügbarkeit angepasst werden – ich hatte beim letzten Mal die Tomaten vergessen, was dem Geschmack keinen Abbruch tut.
Und wie vieles, was zu meinem Stammrepertoire an Rezepten, kommt auch dieses Gericht aus dem tollen Kochbuch „Jerusalem“ von Yotam Ottolenghi*.

 

Zutaten für 4 Personen (oder 6 bis 8 als Beilage):

  • 1 kleine Dose Kichererbsen
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 1/2 TL Piment, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

für das Dressing:

  • 60 ml Olivenöl
  • geriebene Schale von einer Bio-Zitrone und Saft einer halben Zitrone
  • 1 1/2 Sherryessig oder anderer milder Essig
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder gepresst
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

für den Salat:

  • 2 kleine oder eine normale Gurke
  • 300 g Cherrytomaten, halbiert
  • 2 Bund Radieschen, geputzt und geviertelt
  • 1 rote Paprika, geputzt
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Handvoll Koriander, grob gehackt
  • 1 Handvoll Petersilie, grob gehackt

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gewürze darin anbraten, bis sie duften. Die Kichererbsen dazugeben und alles für 2-3 Minuten braten.

Die Zutaten für das Dressing in ein Glas oder einen hohen Behälter geben und gut miteinander verrühren (ich nehme dazu gerne meinen kleinen Milchaufschäumer). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gurke, Tomaten und Paprika in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel etwas kleiner würfeln. Alles zusammen mit den Radieschen, dem Koriander und der Petersilie in eine große Schüssel geben und mischen. Das Dressing vorsichtig unterheben und ggf. nochmal nachwürzen.

Den Salat portionsweise auf Schüsseln verteilen und die gebratenen Kichererbsen darauf anrichten. Nach Wunsch noch Feta darüberkrümeln oder mit einem Klecks Joghurt servieren.

 

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Skrei mit Basilikum-Koriander-Misopaste in Lauch

Vor ein paar Monaten haben wir in Bangkok bei Gaggan einen sensationellen Fisch gegessen. Ich kann es nicht mehr wiedergeben, nach was er geschmeckt hat, aber seither liegt mir mein Mann in den Ohren, dass wir sowas ähnliches mal nachmachen sollten.

 

Was für eine sensationelle Idee das war, es ist so ein feines, edles und wohlschmeckendes Gericht geworden. Im Original wurde es in einem glimmenden Bananenblatt serviert, wir haben uns hier aber für die weniger spektakuläre Variante mit gedämpften Lauchblättern entschieden. Und diese Paste! Ein Traum! Wichtig ist, nicht überzudosieren, sonst geht der zarte Geschmack des Winterkabeljaus unter und das wäre schade.

 

Zutaten für 2 Personen als leichtes Hauptgericht oder für 4-6 Personen als Häppchenvorspeise:

  • 300 g Skreifilet oder anderer weißfleischiger Fisch
  • 1 große Stange Lauch
  • etwas neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
  • ein guter Schuss Noilly Prat oder Weißwein

Für die Paste:

  • 1 EL Shiromiso
  • 1 Hand voll Basilikum
  • 1 kleine Hand voll frischer Koriander
  • 1 Doppelblatt Kaffirlimette, Stängel entfernt und fein gehackt
  • 1/2 TL Srirachasauce (scharfe thailändische Chilsauce)
  • 2 EL Fischsauce

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

Zubereitung:

Die Lauchstange halbieren und ca. 10 Minuten dämpfen (oder mit wenig Wasser in einen Topf geben und dünsten, bis die Blätter weich werden). Dann die Blätter vereinzeln und falls nötig nochmal abwaschen. Mit einem Küchentuch trockentupfen.

Für die Paste alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und geschmeidig pürieren.

Den Fisch in gleichmäßige Stücke schneiden, die etwa die Breite eines Lauchblattes haben. Auf die Mitte eines Lauchblattes ein Stück Fisch legen, etwas Paste darauf verteilen und das Lauchblatt um den Fisch wickeln. Mit einem Zahnstocher fixieren.

 

Etwas Öl in eine Pfanne geben und die Fischpäckchen hineinlegen. Bei mittlerer Hitze anbraten, nach einer Minute wenden und mit Noilly Prat / Weißwein ablöschen. Noch ein paar Minuten gar ziehen lassen, aber Fisch noch glasig lassen. Sofort servieren.

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Rote-Bete-Schokoladenkuchen

 

Es gab schon viel zu lange kein Kuchenrezept mehr hier. Es ist Sonntag und so kurz vor Ostern bietet es sich ja an, ein bisschen leckeres Gebäck zu präsentieren. Bei diesem Kuchen sind die Zutaten etwas ungewöhnlich – es werden rote Bete mit verarbeitet, die findet man sonst eher nicht in süßem Gebäck, sondern wohl nur in Salaten. In den USA sind seit Jahren „Red Velvet Cakes“ im Trend, wo im Idealfall aber auch nur der Saft der roten Bete verwendet wird (im ungünstigsten Fall sind es Farbstoffe). Die ganze Knolle ist das eher die Ausnahme.

Den Kuchen hat vor kurzem eine Freundin dabeigehabt und ich war total begeistert. Er schmeckt nicht so sehr süß, sondern eher ein bisschen herb und die rote Bete fällt nur auf, wenn man weiß, dass sie drin ist. Ich habe festgestellt, dass der Kuchen in warmem Zustand noch deutlich nach rote Bete schmeckt, nach dem Abkühlen aber nicht mehr.

 

Zutaten für eine große oder zwei kleine Kastenformen:

  • 375 g gekochte Rote Bete (vakuumiert)
  • 300 ml neutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 5 Eier (Größe M)
  • 275 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 100 g Kakao
  • 375 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • Puderzucker oder Kakao zum Bestäuben

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Backzeit: ca. 60 Minuten

Zubereitung:

Eine Kastenform mit nassem Backpapier auskleiden. Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Rote Bete in Stücke schneiden und mit dem Öl in einem hohen Gefäß pürieren. Nach und nach die Eier mit dazugeben.

Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker und Vanilleextrakt/Vanillezucker in einer großen Schüssel verrühren. Das Püree dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die Form füllen und im Backofen ca. 60 Minuten backen (zwischendurch die Stäbchenprobe machen).

Den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann herausnehmen und auskühlen lassen. Mit Puderzucker und/oder Kakao bestäuben.

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Virgin Mojito (Mojito ohne Alkohol)

Bei einer generellen Überlegung, was ich demnächst auf dem Blog präsentieren möchte, kam mir die Erkenntnis, dass es kaum  Rezepte für Getränke hier gibt. Ein Zustand, der umgehend beseitigt werden muss (eine Kategorie für Getränke habe ich natürlich schon, aber sie ist nicht besonders gut gefüllt). Wenn ich noch ein bisschen mehr erfolgreich experimentiert habe, gibt es hier bestimmt auch noch alkoholhaltige Cocktails, für heute ist es einer ohne „Umdrehungen“.

Virgin Mojito eignet sich super als frühlingshafter oder sommerlicher Cocktail. Oder für einen Sonntag Abend, wenn man zwar einen Cocktail, aber keinen Alkohol trinken möchte.

Zutaten pro Getränk:

  • 1/2 unbehandelte Limette, geviertelt
  • 4 Zweige Minze, Blätter abgezupft
  • 2-3 EL Zuckersirup (den stellt man am besten auf Vorrat her und kocht 100 g Zucker mit 100 ml Wasser auf und füllt den Sirup in ein sauberes Fläschchen ab)
  • Crushed Ice oder Eiswürfel
  • Mineralwasser
  • 1 Zweig Minze zum Garnieren

Zubereitungszeit: 5 Minuten

Zubereitung:

Limettenviertel, Minze und Zuckersirup in ein hohes Glas geben und mit einem Stößel zerquetschen. Das Glas mit Eiswürfeln oder Crushed Ice füllen, mit Mineralwasser aufgießen und leicht verrühren. Mit einem Zweig Minze garnieren.

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