Lebkuchengewürz

Endlich geht es weiter auf pinch of spice – in den letzten Wochen war ich leider recht eingespannt, war viel beruflich  und privat unterwegs, hatte einen kleinen Urlaub in Hamburg und Bremen, so dass keine Zeit zum Bloggen war. Nun aber möchte ich euch in den nächsten zwei Wochen gerne ein paar (vor)weihnachtliche Rezepte präsentieren, die ihr schnell und mit relativ wenig Aufwand nachkochen oder -backen könnt und die sich allesamt auch als Geschenke aus der Küche eignen. Dafür habe ich vor einiger Zeit auch eine eigene Rubrik angelegt, schaut euch die gerne mal an!

Lebkuchengewürz

Heute wird weder gekocht noch gebacken, sondern einfach nur gemischt – ein Lebkuchengewürz soll es sein, das ihr in der Weihnachtsbäckerei natürlich ganz vielseitig einsetzen könnt, ganz klassisch für Lebkuchen natürlich, aber ich könnt damit auch Desserts verfeinern oder zum Beispiel einen leckeren Lebkuchensirup zaubern (Rezept dafür folgt dann in den nächsten Tagen).

Das Gewürz ist – vorausgesetzt, ihr habt alle Zutaten zu Hause – in Nullkommanix zusammengerührt und hält sich gut verschlossen in einem Glas oder einer Dose mehrere Monate.

Zutaten für ca. 50 g Gewürz:

  • 30 g Zimt, gemahlen
  • 9 g Nelken, gemahlen
  • 2 g Piment, gemahlen
  • 1 g Muskat, gemahlen
  • 2 g Koriander, gemahlen
  • 2 g Kardamom, gemahlen
  • 2 g Ingwer, gemahlen
  • 1 g Muskatblüte, gemahlen

Zubereitungszeit: 5 Minuten

Zubereitung:

Alle Gewürze in eine Schüssel geben und gut vermischen. In ein Glas oder eine Dose abfüllen und luftdicht verschließen.

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Ofenpfannkuchen mit Apfel und Zimt [zuckerfrei]

Das erste Mal dieses Jahr – gut, zumindest in dieser Saison – sind bei uns die Temperaturen über Nacht unter Null Grad gefallen. Und es ist Sonntag, also der perfekte Tag, um sich einzukuscheln, einen warmen Tee zu trinken und ein warmes Frühstück zuzubereiten. Weil die diversen Apfelpfannkuchen, die ich in den letzten Wochen schon zubereitet hatte, langsam an Spannung verloren hatten, habe ich mich dieses Mal für einen Ofenpfannkuchen entschieden, der auch genauso lecker und fluffig ist wie die kleinen. Nur weniger Arbeit, weil man nur den Teig zubereiten muss, ihn in die Pfanne gießt und das Ganze dann im Ofen bäckt. Währenddessen kann man zum Beispiel wieder ins Bett schlüpfen oder einen Tee kochen oder oder…

 

Was mir auch noch gut gefällt: das Rezept kommt ohne raffinierten Zucker aus. Wenn ihr noch nachsüßen wollt, stellt einfach eine Flasche Ahornsirup mit auf den Frühstückstisch, dann kann sich jeder die Süßung so einteilen, wie ersie möchte. Und natürlich kann man Reste auch prima mit ins Büro nehmen und am nächsten Tag nochmal ein paar Sekunden in der Mikrowelle aufwärmen – sehr praktisch und lecker.

Zutaten für eine mittlere Pfanne / ca. 4 Personen als Frühstück:

  • 120 g Weizenmehl
  • 60 g Vollkorn-Buchweizenmehl (optional, anonsten einfach noch anderes Mehl nehmen)
  • 2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml Kokosblütensirup, Agavendicksaft oder Honig
  • 150 ml Kokosmilch (alternativ: Vollmilch)
  • 2 Eier
  • 3 Äpfel
  • 1 EL Butter
  • ggf. Puderzucker

Zubereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit: ca. 40 Minuten

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Mehl(e), Natron und Salz in einer Schüssel mischen, dann Kokosblütensirup / Agavendicksaft / Honig, Kokosmilch und Eier einrühren – nur kurz verrühren. Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Einen Apfel in den Teig reiben, die restlichen zwei in feine Scheiben schneiden und alles gut verrühren.

Die Butter in einer Pfanne zerlaufen lassen, Teig dazugeben und kurz anbräunen lassen. Dann im Ofen so lange backen, bis ein Holzstäbchen ohne Krümel herausgezogen werden kann. Mit Puderzucker bestäubt sofort servieren.

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Kürbisquiche

Die Kürbiszeit ist immer noch in vollem Gange und ich habe auch noch ein paar leckere in petto für euch. Heute gibt es Quiche. Für mich ein perfektes Essen, das man einmal zubereitet und dann öfter davon essen kann – egal ob zum Abendessen oder zum Mittagessen im Büro. Dazu ein knackiger Salat und das Glück kennt keine Grenzen.

 

Beim Kürbis habe ich einfach festgestellt, dass die Kombination mit Honig und Thymian wirklich sehr gut schmeckt, deshalb habe ich da jetzt auch schon mehrere Rezepte vorgestellt. Ihr könnt ihn natürlich auch beliebig anders würzen, wenn euch das lieber ist. Salbei ist bestimmt auch hervorragend und ich könnte mir sogar vorstellen, dass eine Variante von dem Kürbis mit Salbei, Amaretto und Cantuccinikruste sich gut in der Quiche machen würde.

Natürlich ist eine Quiche nicht im Handumdrehen zubereitet, aber um den Aufwand in Grenzen zu halten, mache ich immer gleich zwei, sie passen nämlich zusammen in den Ofen.

 

Zutaten für eine Quiche (Durchmesser 26 cm):

Für den Mürbteig:

  • 200 g Mehl (Type 550)
  • 90 g Butter
  • 1 Ei
  • etwas eiskaltes Wasser
  • nochmal 1 Ei (eigentlich weniger) extra zum Bestreichen des blindgebackenen Teigs (man kann auch einfach ein kleines bisschen von dem oben aufgeführten Ei abzweigen)

Für die Kürbis-Thymian-Füllung:

  • 1 kleiner Hokkaidokürbis
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Thymian
  • 1 Schuss Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für den Eierguss:

  • 3 Eier
  • 100 ml Sahne
  • 100 g saure Sahne
  • 200 ml Milch
  • Salz und Pfeffer

Zubereitungszeit: insgesamt 25 Minuten
Kühlzeit: mindestens 1,5 Stunden
Backzeit: zwei Mal ca. 30 Minuten

Zubereitung:

1. Mürbteig:
Mehl in eine Schüssel sieben, die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben, dann das verquirlte Ei. Mit den Fingerspitzen oder mit dem Handrührgerät / der Küchenmaschine verkneten, so dass die Butter leicht krümelig wird. Genau soviel Wasser dazugeben, dass der Teig zusammenkommt, aber nicht klebrig ist. Sehr kurz kneten, dann in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank mind. 1 Stunde ruhen lassen. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisförmig ausrollen und eine Quicheform damit auslegen. Mit einer Gabel den Boden mehrfach einstechen, dann die Form erneut für mind. 1/2 Stunde kühlstellen.

2. Kürbisfüllung:
Ofen auf 200°C vorheizen. Den Kürbis gründlich waschen, halbieren und von seinen Kernen befreien. Dann in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Mit den restlichen Zutaten mischen und in eine flache Auflaufform geben. Im Ofen ca. 30 Minuten backen, die Ränder sollten leicht bräunlich werden. Abkühlen lassen.

3. Eiermilch:
Eier aufschlagen und verquirlen, dann Sahne, saure Sahne und Milch zugießen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Nachdem der Teig ausreichend gekühlt wurde, den Ofen auf 160°C herunterregeln. Ein Stück Backpapier auf den Teig legen und mit Backkugeln / Hülsenfrüchten befüllen, so dass der Teig beim Backen in Form bleibt. 30 Minuten blind backen, dann mit etwas verquirltem Ei bestreichen und nochmal ca. 3 Minuten backen. Dann die Kürbisfüllung auf dem Boden verteilen und mit der Eiermilch aufgießen. Die Form vorsichtig (!) zurück in den Ofen schieben und für etwa 30 Minuten fertigbacken.

Auskühlen lassen oder noch warm genießen.

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Guglhupf mit Pumpkin Spice, Kürbis und Apfel

Eine meiner großen Leidenschaften in der Herbstzeit ist, alles zu essen / zu trinken, was mit Pumpkin Spice Geschmack zu haben ist. Das kommt daher, dass ich oft zu dieser Zeit in den USA war und dort die Vielfalt speziell dieser Produkte unglaublich groß ist. Pumpkin Spice Lotion, Pumpkin Spice Sirup, Pumpkin Spice Latte usw. usw. Hier bei uns ist da die Auswahl eher begrenzt (wobei es mittlerweile zumindest den Pumpkin Spice Latte im Kaffeehaus mit Stern zu kaufen gibt), was mich dazu veranlasst hat, die meisten Produkte selbst herzustellen. Ihr findet hier auf dem Blog schon ein Rezept für Pumpkin Pie Spice, Pumpkin Spice Cookies und Pumpkin Spice Sirup. Ach ja – fast vergessen: den Kübisstollen mit Pumpkin Pie Spice und Cantuccinifüllung!

 

Vor kurzem war ich also auf der Suche nach einem besonderen Kuchen für den Geburtstag einer Freundin und da bin ich bei dieser Variante gelandet. Ursprünglich inspiriert von Cynthia Barcomi, habe ich das Rezept ein bisschen abgewandelt. Der Versuch hat sich gelohnt – der Guglhupf war super. Richtig schön saftig und fluffig. Und eben mit einer dezenten Note Pumpkin Spice.

Zutaten für einen Guglhupf (16 Stücke):

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: 55 Minuten bei 175°C

 

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Pumpkin Spice in einer Schüssel gut vermischen. Zucker und Eier aufschlagen, dann nacheinander Sonnenblumenöl, Vanilleextrakt, Milch und Kürbispüree unterrühren.

Die trockenen Zutaten in drei Schritten zum Teig geben und jeweils kurz verrühren. Die Äpfel schälen, in Würfel schneiden und unterheben.

Den Teig in eine gemehlte Guglhupfform füllen und bei 175°C 55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. 10 Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form stürzen und mit Puderzucker bestäuben.

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Apfel Scharlotka – russischer Apfelkuchen

Habt ihr schonmal etwas von Scharlotka gehört? Ich bis vor etwa einer Woche nicht, diese Form des Gebäcks war mir vollkommen neu. Meine Recherche hat nun ergeben, dass es sich hierbei um eine russische Variante des Apfelkuchens handelt, der sehr beliebt ist. Das kann ich gut verstehen! Der Apfelkuchen ist sehr schnell zubereitet, kommt ohne Fett aus und ist bei der derzeitigen Fülle an Äpfeln, die man überall bekommt, bestens geeignet, mehr Obst zu verarbeiten.

Der Teig besteht im wesentlichen nur aus Eiern, Zucker und Mehl und ist von der Konsistenz wie ein dickflüssiger Pfannkuchenteig. Der Kuchen schmeckt dann relativ süß, was aber natürlich auch von der verwendeten Apfelsorte abhängt. Beim nächsten Mal tendiere ich hier zu Boskop oder einem anderen sauren Apfel, bei meinem ersten Versuch war die Scharlotka recht süß (aber seeehr lecker!).
Das Rezept habe ich mir bei smitten kitchen abgeschaut und ein bisschen abgewandelt.

Zutaten für eine Springform mit 24 cm Durchmesser:

  • 6 säuerliche Äpfel
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 125 g Mehl
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: 60 Minuten

Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen. Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Viertel längs nochmal halbieren und in feine Scheiben schneiden.

Die Springform mit Backpapier auskleiden, die Äpfel hineinschichten.

Eier, Zucker und Salz miteinander fluffig aufschlagen, dann Vanilleextrakt und den Abrieb der Bio-Zitrone dazugeben. Das Mehl ganz kurz unterrühren.

Den Teig über die Äpfel geben und festdrücken. Im Ofen bei 180°C 60 Minuten backen, dann in der Form 10 Minuten auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

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Bananenbrot mit Dinkel-Vollkornmehl

Bananenbrot ist eine Art Brot, die mir lange verborgen war. Erst als ich zum ersten mal in den USA war, habe ich das Brot probiert und bin seither ganz begeistert. Je nachdem, wie man es zubereitet, hat es eher eine festere oder fluffigere Konsistenz und so wirklich unterscheidet es sich nicht von einem Kuchen. Heißt aber halt Brot, weil es auch traditionellere Versionen gibt, die mit Hefe arbeiten und das Brot längere Zeit geht, bevor es gebacken wird. Ich probiere demnächst nochmal eine etwas gesündere Variante ohne Zucker, aber da möchte ich gerade noch nicht versprechen, wann das sein wird.

 

Das Rezept stammt aus dem Buch „Leon: Backen – Herzhaft & Süß„*, das sehr gute Anregungen für Backvergügen jeder Art bereithält.

Wichtig ist, dass ihr für das Bananenbrot richtig reife Bananen verwendet. Solche, die mindestens schon braune Punkte haben, sie können aber auch so aussehen, dass ihr sie lieber nicht mehr essen würdet. Dann sind sie am besten (vorausgesetzt, sie faulen oder schimmeln nicht). Bananen lassen sich übrigens auch super einfrieren! Falls ihr also mal welche habt, die schon extrem reif sind und gerade aber nicht zum Backen kommt – schält sie einfach und friert sie ein.

 

Zutaten für eine große Kastenform:

  • 50 g Pekannüsse
  • 150 ml Sonnenblumenöl
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 5 mittelkleine reife Bananen
  • 75 g Naturjoghurt
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • 225 g Vollkorndinkelmehl
  • 3 EL feiner Zucker zum Bestreuen

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: ca. 50 Minuten

Zubereitung:

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Pekannüsse auf einem Blech verteilen und im Ofen ein paar Minuten rösten, bis sie leicht bräunlich sind und duften. Abkühlen lassen.

Öl, Zucker, Vanilleextrakt und Eier miteinander verrühren.

4 Bananen mit der Gabel zerdrücken und zusammen mit dem Joghurt unter die Eiermasse rühren. In einer anderen Schüssel alle trockenen Zutaten (einschließlich der gerösteten Pekannüsse, die nach Belieben noch kleingehackt werden können, aber ohne den Zucker, den wir noch zum Bestreuen brauchen) miteinander vermengen, dann zu der Bananen-Eiermasse geben und gut verrühren.

Den Teig in die ausgekleidete Kastenform geben. Die übrige Banane längs halbieren und oben auf den Kuchen legen. Dann den Kuchenteig mit Zucker bestreuen. Im Ofen ca. 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!), dann nochmal 10 Minuten in der Form ruhen lassen. Schließlich zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben.

 

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Zitroniger Zitronenkuchen

Was soll ich zu diesem Rezept groß sagen? Ein guter Zitronenkuchen sollte einfach auf jedem Blog vertreten sein. Und hier ist einer. Es gibt nicht viele süße Gerichte, die ich einer Scheibe Zitronenkuchen mit Zuckerguss vorziehen würde. Dieser ist besonders zitronig, weil er nicht nur Zitronensaft, sondern auch den Abrieb der Zitronen verwendet. Und er gehört einfach zum Sommer dazu.

 

Was vielleicht noch besonders zu erwähnen ist: ich habe hier Zitronen verwendet, die vom Zitronenbaum meiner Mutter geerntet wurden. Sie haben ein wirklich unvergleichlich gutes Aroma und ich weiß nicht, wie sie es schafft, diesem kleinen Bäumchen 60 bis 70 Früchte zu entlocken. Ein grüner Daumen, liebevolles Zureden und konsequentes Schützen vor Frost gehört sicher dazu.

 

Zutaten für eine große Kastenform:

  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1-2 Bio-Zitronen
  • 4 Eier
  • 200 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • 150 g Puderzucker

Zubereitungszeit: 10 Minuten
Backzeit: 50 Minuten

Zubereitung:

Eine Kastenform mit nassem Backpapier auskleiden. Dazu das Backpapier leicht anfeuchten und dann immer wieder fest zusammenknüllen, so dass es geschmeidig wird. Backofen auf 175°C vorheizen.

Butter und Zucker schaumig rühren, Vanilleextrakt und Eier nach und nach unterrühren. Abrieb von 1-2 Zitronen dazugeben.

In einer anderen Schüssel Mehl, Speisestärke und Backpulver verrühren, dann zum Rest geben. In die Kastenform füllen und im Backofen bei 175°C 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).

Den Kuchen noch heiß mit dem Saft einer halben Zitrone beträufeln. Aus dem Puderzucker und etwas Zitronensaft Zuckerguss herstellen und über den ausgekühlten Kuchen geben.

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Thai Tea Cookies mit getrockneten Mangostücken

Die perfekte Fusion Küche aus thailändischem Tee und amerikanischen Cookies – Christina Tosi hat in ihrem Buch „Milk Bar Life – Recipes & Stories„* ein interessantes Rezept vorgestellt mit dem gleichen thailändischen Schwarztee, den ich euch im Rezept Thai Milk Tea schon vorgestellt habe. Ich bin gespannt, ob ich noch mehr Rezepte finde, wo ich das leckere Teepulver unterbringen kann. Die Mango hat in dieser Kombination auch ihren großen Auftritt, sie passt geschmacklich ganz hervorragend in die Cookies.

 

Mein erster Versuch mit den Cookies ist nicht so hundertprozentig gelungen. Aus einem mir nicht mehr erfindlichen Grund habe ich den Teig in den Kühlschrank gestellt, was dazu geführt hat, dass mir die Cookies erst nach viel längerer Backzeit flach zerlaufen sind. Macht das bitte nicht. Der Teig braucht Zimmertemperatur, sonst habt ihr hinterher zwar leckere, aber leider steinharte Cookies. Und beim nächsten Mal nehme ich weniger Zucker, da ich sie doch seeehr süß fand, aber für Leute mit einem süßen Zahn sind sie wahrscheinlich genau richtig.

Zutaten für 16 große Cookies:

  • 220g Butter, zimmerwarm
  • 250g Zucker
  • 150g weicher brauner Zucker
  • 1 Ei, Größe L
  • 240g Mehl
  • 2 EL Milchpulver
  • 3 EL Thai Teeblätter
  • 2 EL Instant-Eisteepulver
  • 1 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 120 getrocknete Mango, klein gewürfelt

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Butter und die zwei Zuckersorten in einer Rührschüssel ca. 3 Minuten schaumig rühren. Das Ei zugeben und kurz verrühren.

In einer separaten Schüssel Mehl, Milchpulver, Teeblätter, Eisteepulver, Salz, Natron und Backpulver verrühren. Die Mischung dann zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben und nur so lange verrühren, bis sich der Teig krümelig verbunden hat. Schließlich die Mangostücke unterrühren.

Den Cookieteig am besten mit einem Eisportionierer abstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech mit genügend Abstand verteilen (die Cookies zerlaufen ordentlich beim backen).

Im Ofen ca. 10 Minuten backen (sie sollten beim Herausnehmen noch weich sein und es auch bleiben).

 

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Rote-Bete-Schokoladenkuchen

 

Es gab schon viel zu lange kein Kuchenrezept mehr hier. Es ist Sonntag und so kurz vor Ostern bietet es sich ja an, ein bisschen leckeres Gebäck zu präsentieren. Bei diesem Kuchen sind die Zutaten etwas ungewöhnlich – es werden rote Bete mit verarbeitet, die findet man sonst eher nicht in süßem Gebäck, sondern wohl nur in Salaten. In den USA sind seit Jahren „Red Velvet Cakes“ im Trend, wo im Idealfall aber auch nur der Saft der roten Bete verwendet wird (im ungünstigsten Fall sind es Farbstoffe). Die ganze Knolle ist das eher die Ausnahme.

Den Kuchen hat vor kurzem eine Freundin dabeigehabt und ich war total begeistert. Er schmeckt nicht so sehr süß, sondern eher ein bisschen herb und die rote Bete fällt nur auf, wenn man weiß, dass sie drin ist. Ich habe festgestellt, dass der Kuchen in warmem Zustand noch deutlich nach rote Bete schmeckt, nach dem Abkühlen aber nicht mehr.

 

Zutaten für eine große oder zwei kleine Kastenformen:

  • 375 g gekochte Rote Bete (vakuumiert)
  • 300 ml neutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 5 Eier (Größe M)
  • 275 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 100 g Kakao
  • 375 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • Puderzucker oder Kakao zum Bestäuben

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Backzeit: ca. 60 Minuten

Zubereitung:

Eine Kastenform mit nassem Backpapier auskleiden. Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Rote Bete in Stücke schneiden und mit dem Öl in einem hohen Gefäß pürieren. Nach und nach die Eier mit dazugeben.

Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker und Vanilleextrakt/Vanillezucker in einer großen Schüssel verrühren. Das Püree dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die Form füllen und im Backofen ca. 60 Minuten backen (zwischendurch die Stäbchenprobe machen).

Den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann herausnehmen und auskühlen lassen. Mit Puderzucker und/oder Kakao bestäuben.

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Weihnachtsstollen – eine Zusammenfassung

Die Weihnachtszeit rückt näher! Da ich dieses Jahr leider überhaupt keine Zeit habe, in Weihnachtsbackaktivitäten einzusteigen, schreibe ich euch eine Zusammenfassung der Stollenbackorgie, die mich 2012 befallen hatte. Hintergrund der Geschichte ist, dass ich – eigentlich – gar keinen Stollen mag/mochte. Meistens halten sich darin nämlich Rosinen auf und mit denen kann man mich einmal quer durchs Land jagen. Trotzdem wollte ich irgendwann mal Stollen in der Variante „richtig lecker!“ essen und so habe ich ein wenig recherchiert, ein wenig ausprobiert und bin bei diesen fünf Rezepten gelandet, die ich euch noch einmal ans Herz legen möchte. Zum Niederknien!

Der Kürbisstollen mit Pumpkin Pie Spice und Cantuccinifüllung eignet sich nicht nur für die Weihnachts- und Vorweihnachtszeit, er kann auch schon im Herbst genossen werden. Ein bisschen untypisch, aber wundervoll ist seine fluffige Konsistenz, die er dem verarbeiteten Kürbispüree verdankt. Außerdem kommt er ohne Hefe aus.

Jegliche leckere Variante von Mandel ist hier verbacken – im Amaretto-Mandel-Marzipanstollen. In gemahlener Form, als Marzipan und als Mandelgebäck. Da es sich hierbei um einen Hefestollen handelt, sollte er ein paar Wochen durchziehen, bevor er angeschnitten wird.

 

Durch die verwendeten Cranberries und das klein gehäckselte Orangeat und Zitronat bekommt der Cranberry-Mandel-Quarkstollen eine ganz frische, leichte Note, die sehr angenehm ist. Als Quarkstollen, der nicht ziehen muss, kann er auch ganz kurzfristig zubereitet werden.

 

Ein richtiges Schwergewicht ist der Orientalische Stollen mit getrockneten Früchten. Die Datteln, Feigen und Aprikosen machen den Stollen unglaublich saftig und voluminös, Lebkuchengewürz und Kardamom sorgen für das „gewisse Etwas“. Als Hefestollen muss er ein paar Wochen ziehen.

Beim Nougat-Amarettostollen handelt es sich wieder um einen Quarkstollen, der spontan gebacken und verzehrt werden kann. Dieser Stollen wartet außerdem mit einer dezenten Kaffeenote auf, die sich hervorragend in den Geschmack einfügt.

 

Ich sehe schon – ich sollte dringend mal wieder ins Stollenbacken einsteigen. Habt ihr auch Lieblingsrezepte für Weihnachtsstollen?

 

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