Steinpilz-Frischkäsedip

Ich hoffe, ihr habt noch nicht genug von den Pilz- und Kürbisrezepten, da sprudelt es zur Zeit nämlich nur so heraus aus mir. Nachdem das letzte Rezept mit Kürbis war, kommt nun wieder eines mit Pilzen, genauergesagt mit Steinpilzen.

 

Pilze kann man ja für viele verschiedene Speisen verwenden, aber meistens landen sie ja doch in einer Sauce. Dieses Mal wollte ich aber einen Dip daraus machen, der geeignet ist, erst am nächsten Tag gegessen zu werden oder sich auch als Mitbringsel eignet. Das Rezept für die Knoblauchzehen stelle ich euch auch noch bald vor!

Zutaten für mehrere Personen als Vorspeise:

  • 200 g Steinpilze
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 confierte Knoblauchzehe (oder eine halbe unconfierte), sehr fein zerdrückt
  • 1 Schuss Noilly Prat
  • 1 Schuss Mirin (japanischer Kochwein, optional)
  • 1 TL Shiro Miso
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Steinpilzpulver (optional)
  • 350 g Frischkäse
  • Abrieb einer viertel Bio-Zitrone

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Zubereitung:

Die Steinpilze und Schalotten sehr fein würfeln. In einer mittleren Pfanne Öl und Butter erhitzen und erst die Schalotten, dann die Steinpilze und den Knoblauch anbraten. Wenn keine Flüssigkeit mehr austritt, mit Noilly Prat und Mirin ablöschen und die Misopaste einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.

In einer Schüssel Steinpilzpulver, Frischkäse und Zitronenabrieb verrühren und die abgekühlten Pilze untermischen. Im Kühlschrank noch bis zum Servieren durchziehen lassen.

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Geschmorte rote Zwiebeln

Zum Thanksgiving-Truthahn habe ich hier ja schon einmal eine Variante mit Zwiebeln vorgestellt, nämlich karamellisierten roten Zwiebeln. Dieses Mal beglücke ich euch mit einem Rezept für geschmorte rote Zwiebeln. Vor kurzem war ich aber mit meinem Mann in unserem Lieblingsrestaurant in Augsburg und habe dort eine Variante gegessen, die noch besser oder zumindest anders geschmeckt hat. Ich habe nach den Gewürzen gefragt (getippt hatte ich auf Fünf-Gewürze-Pulver) und festgestellt, dass meine Vermutung gar icht so weit entfernt lag.

 

Als Geschmacksgeber dienen hier Sternanis, Piment und Wacholderbeeren, die den Zwiebeln ein ganz dezentes, „besonderes“ Aroma verleihen. Ich gebe euch Brief und Siegel daraf, dass sich eure Gäste die Finger danach schlecken werden!
Die Zwiebeln passen ganz hervorragend zu jeder Form von Braten, Burger oder Sandwich, egal in welcher Jahreszeit.

Zutaten für mindestens 6-8 Sandwiches:

  • 3 große rote Zwiebeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 1/2 Sternanis
  • 1/2 TL Piment
  • 6 Wacholderbeeren
  • 100 ml Rotwein
  • 100 ml Weißweinessig

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:

Die Zwiebeln in feine halbe Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln und den Zucker dazugeben und anbraten. Mit Salz würzen und weiterbraten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist.

Sternanis, Piment und Wacholderbeeren zu den Zwiebeln geben und braten, bis es nach Gewürzen duftet, dann Rotwein und Weißweinessig angießen.

Bei niedriger Hitze vollständig einreduzieren lassen.

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Barbecue-Ketchup

Glücklicherweise verspricht der Spätsommer ja auch wettertechnisch schön zu werden und da springen sicher noch ein paar Grillabende heraus. Vielleicht mit weniger Wespen, als das noch im August der Fall war – ganz schlimm. Und Wespen mag ich ja echt so gar nicht. Aber ich schweife vom Thema ab…

 

Was ich nämlich schon mag, ist dieser super Ketchup. Der hat einen ganz tollen Geschmack und passt perfekt zu den besten Spareribs, die mein Mann da so aus dem Smoker zieht (ich mag eigentlich keine Spareribs, aber die letzten waren ein Traum!). Zu allem anderen Gegrillten kann man den Ketchup natürlich auch essen und zur Not kann man ihn wahrscheinlich auch einfach über eine Portion Nudeln gießen. Sicher freuen sich auch eure Freunde, wenn ihr ihnen was von dem Ketchup abfüllt und zur nächsten Grillfeier mitbringt, also auch noch ein perfektes Geschenk.

That being said – what are we waiting for?

Zutaten für ca. 750 ml Ketchup:

  • 500 ml Tomatenketchup
  • 125 ml Apfelsaft oder Apfelmus
  • 60 ml Obstessig
  • 2 EL Senf
  • 3 EL Rübensirup
  • 2 EL Worcestersauce
  • 1 TL Knoblauchgranulat oder 1 Zehe frischer Knoblauch, fein gehackt
  • 1/2 TL Chipotle-Chilipulver

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben, aufkochen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. In saubere Flaschen abfüllen und fest verschließen.

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Rotwein-Tomatensugo mit Kräutern [zum Einkochen]

Letzte Woche habe ich euch die wundervollen Geschmolzenen Tomaten vorgestellt, heute kommt eine etwas aufwändigere Variante. Wobei – aufwändig eigentlich nicht, aber wesentlich zeitintensiver. Eine richtig schönes, lange gekochte Sugo, das ein absoluter Traum ist als Basis für die Weiterverarbeitung oder Verfeinerung, die aber auch wunderbar so wie sie ist verwendet werden kann.

 

Die Tomaten für die leckere Tomatensauce habe ich wieder auf dem Augsburger Stadtmarkt gekauft und ich hatte Glück, weil der Tomatenmann gerade am Zusammenpacken war. Ich habe seine Restbestände „Suppentomaten“ aufgekauft (das sind nicht ganz so schöne, überreife oder leicht angedrückte Tomaten) und habe noch 9 kg Tomaten ergattert, die dann schnell verarbeitet werden mussten.

 

Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, die Tomaten zu häuten, da sie ganz verschieden groß waren, aber ich habe am Schluss die Sauce durch ein grobes Sieb passiert (bei mir war das ein Nudelsieb), sodass die Häutchen hängenbleiben. Das gibt eine tolle, sämige Sugo, die noch auf die gewünschte Konsistenz reduziert wird und dann eingekocht werden kann. Bei meiner gekochten Menge hat sich das natürlich rentiert, ihr könnt natürlich selbst entscheiden, ob ihr das machen wollt. Einfrieren geht natürlich auch.

 

Zutaten für etwa 4 Liter Sugo:

  • 9 kg reife Tomaten, gemischt
  • 1/2-1 Knolle Knoblauch
  • je 1 Bund (oder Topf) Petersilie, Basilikum, Rosmarin und Oregano oder andere Kräuter nach Wunsch
  • 1,5 Liter Rotwein
  • ca. 50-100 g Zucker
  • 1 TL Chilipulver
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde
Kochzeit: ca. 3 Stunden oder mehr

Zubereitung:

Zucker in einem sehr großen Topf karamellisieren lassen. Tomaten grob würfeln, Knoblauch zerdrücken und hacken, nach und nach in den Topf geben. Aufkochen lassen, die Kräuter dazugeben (ggf. grob hacken) und ein paar Stunden köcheln lassen. Dann die Kräuterstiele entfernen, die Sauce püriere und durch ein grobes Sieb passieren.

Sugo auf die gewünschte Konsistenz einreduzieren lassen, dann in saubere Gläser abfüllen und diese für mindestens 30 Minuten bei mindestens 80°C einkochen.

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Pfirsich-Zitronenthymiansirup

Es ist wieder Zeit, die wundervollen Geschmäcker des Sommers einzufangen und für die übrigen Jahreszeiten zu konservieren. Ich liebe diese Zeit des Jahres – es ist fantastisch, die aromatischen Früchte und das bunte Gemüse einzumachen. Weil es derzeit die besten Pfirsiche gibt und ich noch Zitronenthymian in großen Menge auf der Terrasse habe, habe ich die zwei kurzerhand in einem sommerlichen Sirup vereint: ein Pfirsich-Zitronenthymiansirup.

 

Die Zutatenliste ist überschaubar. Wenn ihr das Aroma des Zitronenthymians bestmöglich erhalten wollt, rate ich euch, den Sirup nicht nochmal aufzukochen. Wenn ihr ihn allerdings länger aufheben wollt, kommt ihr um diesen Schritt nicht herum. Dann schmeckt halt der Pfirsich deutlicher heraus, was natürlich auch super ist.

Ihr könnt den Pfirsich-Zitronenthymiansirup super mit Mineralwasser aufgießen und habt einen sommerlichen Durstlöscher, aber auch mit Prosecco kann man ihn natürlich super kombinieren.

 

Zutaten für etwa 2 Liter Sirup:

  • 1 kg Zucker
  • 1 Liter Wasser
  • 2 TL Zitronensäure
  • 1 Topf Zitronenthymian
  • 1 kg reife, aromatische Pfirsiche
  • 100 ml Zitronensaft
  • 1 Bio-Zitrone

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Wartezeit zum Ziehen: etwa 30 Minuten

Zubereitung:

Zucker, Wasser und Zitronensäure aufkochen und etwa 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Herdplatte ausschalten und den Zitronenthymian in den Sirup geben. 30 Minuten oder länger ziehen lassen, dabei ggf. den Sirup auf niedrigster Hitze halten.

Pfirsiche halbieren, entkernen und pürieren. Das Püree, Zitronensaft und Abrieb der Zitrone zum Sirup geben und diesen nochmal vorsichtig erhitzen. Nun den Sirup über ein Tuch abseihen (Geduld mitbringen!) und falls der Sirup nicht länger konserviert werden soll, gleich in sterilisierte Flaschen füllen. Oder man kocht ihn nochmal auf und füllt ihn dann ab. Flaschen sofort fest verschließen.

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Bananenbrot mit Dinkel-Vollkornmehl

Bananenbrot ist eine Art Brot, die mir lange verborgen war. Erst als ich zum ersten mal in den USA war, habe ich das Brot probiert und bin seither ganz begeistert. Je nachdem, wie man es zubereitet, hat es eher eine festere oder fluffigere Konsistenz und so wirklich unterscheidet es sich nicht von einem Kuchen. Heißt aber halt Brot, weil es auch traditionellere Versionen gibt, die mit Hefe arbeiten und das Brot längere Zeit geht, bevor es gebacken wird. Ich probiere demnächst nochmal eine etwas gesündere Variante ohne Zucker, aber da möchte ich gerade noch nicht versprechen, wann das sein wird.

 

Das Rezept stammt aus dem Buch „Leon: Backen – Herzhaft & Süß„*, das sehr gute Anregungen für Backvergügen jeder Art bereithält.

Wichtig ist, dass ihr für das Bananenbrot richtig reife Bananen verwendet. Solche, die mindestens schon braune Punkte haben, sie können aber auch so aussehen, dass ihr sie lieber nicht mehr essen würdet. Dann sind sie am besten (vorausgesetzt, sie faulen oder schimmeln nicht). Bananen lassen sich übrigens auch super einfrieren! Falls ihr also mal welche habt, die schon extrem reif sind und gerade aber nicht zum Backen kommt – schält sie einfach und friert sie ein.

 

Zutaten für eine große Kastenform:

  • 50 g Pekannüsse
  • 150 ml Sonnenblumenöl
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 5 mittelkleine reife Bananen
  • 75 g Naturjoghurt
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • 225 g Vollkorndinkelmehl
  • 3 EL feiner Zucker zum Bestreuen

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: ca. 50 Minuten

Zubereitung:

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Pekannüsse auf einem Blech verteilen und im Ofen ein paar Minuten rösten, bis sie leicht bräunlich sind und duften. Abkühlen lassen.

Öl, Zucker, Vanilleextrakt und Eier miteinander verrühren.

4 Bananen mit der Gabel zerdrücken und zusammen mit dem Joghurt unter die Eiermasse rühren. In einer anderen Schüssel alle trockenen Zutaten (einschließlich der gerösteten Pekannüsse, die nach Belieben noch kleingehackt werden können, aber ohne den Zucker, den wir noch zum Bestreuen brauchen) miteinander vermengen, dann zu der Bananen-Eiermasse geben und gut verrühren.

Den Teig in die ausgekleidete Kastenform geben. Die übrige Banane längs halbieren und oben auf den Kuchen legen. Dann den Kuchenteig mit Zucker bestreuen. Im Ofen ca. 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!), dann nochmal 10 Minuten in der Form ruhen lassen. Schließlich zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben.

 

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Holunderblütensirup

Leider bin ich ein bisschen spät dran mit diesem Rezept – die meisten Holunderblüten sind schon verblüht, nur in höheren oder versteckten Lagen könntet ihr noch Erfolg haben. Aber trotzdem wollte ich nicht bis nächstes Jahr warten, bis ich euch den tollen Sirup endlich präsentiere. Seit sechs Jahren schlummert das Rezept schon hier bei mir und wartet auf euch.

 

Holunderblütensirup ist aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Früher habe ich das tolle Getränk immer fertig gekauft, aber mittlerweile verwandle ich meine Küche lieber einmal im Jahr in ein klebriges Paradies und es wird Sirup hergestellt.

Am besten erntet man die Holunderblüten auf dem Land, an einem Ort, der nicht direkt an der Autobahn liegt. Ich habe Glück und eine Freundin von mir hat einen schönen Holunderstrauch im Garten stehen, von dem ich ernten darf. Optimal ist es außerdem, wenn man an einem sonnigen Tag erntet, am besten um die Mittagszeit.

Die Blüten werden auf keinen Fall gewaschen, sondern maximal ganz leicht ausgeschüttelt, so dass die kleinen Minifliegen, die sich darauf befinden, entfernt werden. Der Blütenstaub gibt nochmal ein ganz besonderes Aroma. Er setzt sich auch in der Flasche später ab (und sieht evtl. ein bisschen komisch aus, weil er Schlieren zieht), aber der Sirup ist deshalb keineswegs verdorben!

Wenn man sauber arbeitet (sprich: alle verwendeten Utensilien gut sterilisiert worden sind), dann hält der Sirup ein bis zwei Jahre. Danach verliert er sein Aroma. Verwenden kann man ihn natürlich nicht nur im „Hugo“, sondern auch mit Mineralwasser aufgegossen. Ich verwende den Sirup auch gerne in Salatdressings, Desserts oder Müsli zum Süßen, das gibt nochmal eine schöne Holunderblütennote. Und als Mitbringsel ist er natürlich auch immer eine super Idee (da findet ihr noch mehr Anregungen unter der Kategorie Geschenke aus der Küche).

Zutaten für etwa 3 Liter Sirup:

  • 2 kg Zucker
  • 1,5 l Wasser
  • 25 g Zitronensäure
  • ca. 35-40 Holunderblütendolden
  • 2 Zitronen
  • 2 Orangen

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten (plus 5 Tage Wartezeit)

Zubereitung:

Wasser, Zucker und Zitronensäure aufkochen und dann lauwarm abkühlen lassen. Die Zitronen und Orangen abspülen und in Scheiben schneiden.

Die Holunderblüten knapp über der Blüte abschneiden und in den Sirup fallen lassen (dabei einfach so wenig Stiel wie möglich mit in den Sirup

Den Sirup 4-5 Tage im Kühlschrank ziehen lassen, dann durch ein Tuch passieren. Im Topf sprudelnd aufkochen lassen und in sterilisierte Flaschen abfüllen.

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Rhabarberketchup

Schnell, schnell – bevor die Rhabarbersaison zu Ende ist, muss ich euch noch schnell ein Rezept verraten. Es stand ganze sechs (!!!) Jahre auf meiner Nachkochliste und im Nachhinein weiß ich gar nicht, warum ich so lange gewartet habe. Christina von feines gemüse hat 2012 dieses Rezept verbloggt und ich war sofort begeistert. Nun weiß ich auch, warum. Der selbstgemachte Ketchup schmeckt nämlich wirklich ganz hervorragend und ist schnell zubereitet.

 

Jetzt, wo die Grillsaison in vollem Gange ist, seid ihr doch bestimmt mal bei Freunden eingeladen – hier habt ihr das perfekte Mitbringsel. Oder ihr esst den Ketchup einfach selber. Er schmeckt natürlich ganz hervorragend zu allem Gegrillten, egal ob Fleisch oder Gemüse, aber ihr könnt ihn z.B. auch wunderbar zum Abschmecken von Saucen verwenden.

Weitere Rezepte für Mitbringsel findet ihr übrigens unter der Rubrik „Geschenke aus der Küche“ bei „Rezepte nach Kategorie“.

 

Zutaten für ca. 2,5 Liter Ketchup:

  • 1,5 kg Rhabarber
  • 500 g passierte Tomaten
  • 500 g rote Zwiebeln
  • 400 ml Rotweinessig
  • 10 Nelken
  • 4 Lorbeerblätter
  • 2 TL Senfsaat
  • 500 – 600 g Rohrohrzucker
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten

Zubereitung:

Den Rhabarber waschen, falls nötig die Schale abziehen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Zwiebeln und Rhabarber zusammen mit dem Tomatenpüree und dem Rotweinessig in einen Topf geben, aufkochen lassen und 5 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

In einen Einmal-Teefilter oder ein Tee-Ei Nelken, Lorbeerblätter und Senfsaat füllen, zubinden oder verschließen und mit in den Topf geben. Außerdem Zucker, Salz und Pfeffer mit einrühren.
Das Ganze rund 40 Minuten lang einkochen lassen, danach den Gewürzbeutel entfernen.

Nun noch ordentlich mit einem Pürierstab durchpürieren und noch auf die gewünschte Konsistenz einkochen lassen (Vorsicht! Der Ketchup blubbert dann stark und es besteht Verbrennungsgefahr!). Dann sofort in sterilisierte Flaschen abfüllen und gut verschließen.

An einem dunklen, kühlen Ort gelagert halten sich die verschlossenen Flaschen so mehrere Monate.

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Massaman Curry Paste

Massaman Curry ist auch etwas, das ihr unbedingt ausprobieren solltet. Es schmeckt deutlich weniger scharf und dafür durch die verwendeten Gewürze viel wärmer und runder, als ihr das vielleicht von anderen Thaicurries gewohnt seid. Und natürlich möchte ich euch wieder die selbstgemachte Currypaste ans Herz legen, sie schmeckt so viel besser als die gekaufte!

 

Wenn ihr von der Currypaste nicht alles braucht (was bei der unten angegebenen Menge wahrscheinlich der Fall ist), friert den Rest einfach ein. Ich habe die Paste in Eiswürfelbehälter gestrichen und dann in einen Gefrierbeutel umgefüllt, so könnt ihr später besser dosieren.

Mehr thailändische Rezepte findet ihr übrigens unter der Kategorie Thailand.

Zutaten für 2 Portionen Paste (für jeweils 4 Portionen Massaman Curry):

  • 2 TL Koriandersaat
  • 2 EL Kreuzkümmelsaat
  • 1 Handvoll getrocknete milde rote Chilies ohne Samen, zerkleinert
  • 1/2 TL weißer Pfeffer
  • 1 1/2 Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Nelken, gemahlen
  • 1/4 TL Muskat, gemahlen
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 TL Salz
  • 2-3 Schalotten, grob geschnitten
  • 4 Stängel Zitronengras (obere 5 cm entfernen), in feine Ringe geschnitten
  • ca. 100 g Galgant, zerkleinert
  • 4 Korianderwurzeln
  • 4 Zehen Knoblauch, zerkleinert
  • 2 TL fermentierte Shrimppaste (gapi)
  • 1-2 EL Fischsauce

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:

Koriander und Kreuzkümmel in einer Pfanne trocken anrösten, bis die Gewürze leicht duften. Zusammen mit den Chilies in einer Kaffeemühle oder ähnlichem Gerät fein mahlen. Dann alle weiteren Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten.

Falls ihr einen Mörser verwendet, zerstoßt erst Koriander und Kreuzkümmel, gebt dann die Chilies hinzu und zerreibt alles zu einem Pulver. Bereitet dann eine Paste zu, indem ihr alle weiteren Zutaten nach und nach in den Mörser gebt und fein zerstoßt.

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Thai Green Curry Paste – grüne Currypaste

Thai Green Curry Paste

Bis zu meinem Kochkurs in Chiang Mai war ich nicht der größte Fan von grünem Curry. Klar, schon lecker, aber so richtig vom Hocker gerissen hatte es mich nicht. Bis zu diesem Tag, als ich zum ersten Mal meine eigene … Weiterlesen

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