Pad Thai – gebratene Reisnudeln mit Tofu

Pad Thai - gebratene Reisnudeln

Hier kommt ein weiterer Klassiker der thailändischen Küche – Pad Thai (übersetzt ungefähr: thailändische Nudeln). Zum ersten Mal gegessen habe ich dieses Gericht bei meinem ersten Thailand-Besuch und zwar in dem tollen Food Court des Einkaufszentrums Siam Paragon in Bangkok. … Weiterlesen

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Geröstete Urkarotten mit Vanille

… und heute folgt der letzte Streich! Schade, dass sie schon vorbei ist, die #saisonalkochenchallenge – es hat mir richtig Spaß gemacht. Heute stelle ich euch noch die Urkarotte vor, die in verschiedenen Farben daher kommt. Manchmal ist sie kräftig lila (färbt auch Kleidung und Finger hervorragend), dann wieder ganz hell oder rötlich. Karotten gibt es also auch anders als nur orange und kerzengerade und total gleichförmig – es lebe die Vielfalt!

 

Zubereitet sind diese Karotten ganz schnell – kurz blanchiert, dann noch angeröstet und mit etwas Butter oder Olivenöl und natürlich Vanillepulver geschwenkt. Herrlich. Wer verschiedene Farben integrieren möchte, dem empfehle ich, die lila Urkarotten getrennt zu kochen, sonst hat das ganze Gericht die gleiche Farbe.

Zutaten für 2 Personen als Beilage

  • 500 g Urkarotten
  • grobes Meersalz
  • 2 EL Butter oder mildes Olivenöl
  • 1 TL gemahlene Vanille

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:

Die Karotten schälen und nach Belieben schneiden – Würfel, kleine Stücke oder wie in meinem Fall, da waren es Scheiben von ca. 5mm Dicke. In etwas Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren und abgießen.

Butter/Öl in einer Pfanne erhitzen und die Karotten darin 10 Minuten braten, bis die Ränder Farbe annehmen. Vanillepulver dazugeben und etwas ziehen lassen, dann ggf. noch salzen.

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Schwarzwurzel-Kaki-Salat mit Vanilledressing

Runde drei der #saisonalkochenchallenge! Und – schon wieder gibt es Schwarzwurzeln in der Salatvariante (falls euch ein weiteres Rezept interessiert, habe ich neulich einen Winterlichen Schwarzwurzelsalat gezaubert), aber dieses Mal ganz anders. Ich habe mich inspirieren lassen bei Bettina Matthaei’s wundervollem Kochbuch Gemüse kann auch anders: Vegetarische Rezepte für jede Jahreszeit*. Hier findet ihr nicht nur für Schwarzwurzeln ganz hervorragende und „besondere“ Rezepte, die mehr sind als ein Standardgericht. Ganz außergewöhnliche Aromen und Geschmackskombinationen, tolle Fotos – hier ist wirklich für jeden was dabei.

 

Der Salat hat uns wirklich begeistert. Ich habe das Rezept ein kleines bisschen abgewandelt und etwas Säure hinzugefügt, weil ich das stimmiger fand. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass man statt Kakifrüchten Mango verwendet oder einen süßlichen, knackigen Apfel. Das Dressing ist einfach ein Traum! Es schmeckt so wunderbar rund, dass ich es am liebsten gleich ausgelöffelt hätte. Das kann ich mir auch gut zu anderen Salaten vorstellen – einem schönen Feldsalat mit gebratenen Pilzen zum Beispiel.

Zutaten für 4 Personen:

für das Dressing:

  • 2 EL Apfelsaft
  • 2 EL (Apfel)Balsamessig
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Senf
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1 Msp. Piment, gemahlen
  • 1 Msp. Vanille, gemahlen
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 4 EL mildes Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zitronenmyrthe (Lemon Myrtle), ersatzweise Abrieb von einer Bio-Zitrone

für den Salat:

  • 600 g Schwarzwurzeln
  • 2 reife, aber feste Kakifrüchte
  • 40 g Pinienkerne
  • ein paar Stängel Minze

Zubereitungszeit insgesamt: ca. 45 Minuten
davon Kochzeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:

Alle Zutaten für das Dressing gut miteinander verrühren (ich nehme dafür sehr gerne einen batteriebetriebenen Milchaufschäumer, damit werden die Dressings unglaublich cremig).

Schwarzwurzeln schälen und nach Bedarf etwas zerkleinern. In einem Topf mit kochendem Wasser und etwas Essig 10 bis 15 Minuten kochen, so dass sie etwas weicher, aber noch bissfest sind. Dann abgießen, abschrecken und schräg in Scheiben schneiden.

Die Kakis schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Mit den Schwarzwurzeln und dem Dressing mischen und etwas ziehen lassen.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Zum Schluss die Minze kleinzupfen und mit den Pinienkernen über den Salat streuen.

 

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Winterlicher Schwarzwurzelsalat

Es ist mal wieder Zeit für ein Blogevent von Zorra von 1x Umrühren bitte. Schließlich ist es Winter und ungemütlich und daher genau die richtige Zeit für tolles Wurzelgemüse, das uns an grauen Tagen einen kleinen Lichtblick bietet – Schwarzwurzeln.

Blog-Event CXXXVII - Zurück zu den Wurzeln (Einsendeschluss 15. Januar 2018)

Ich habe mich für ein Gericht mit dem tollen Wintergemüse entschieden, weil ich damit in der Vergangenheit viel zu wenig gekocht habe (vielleicht schaffe ich es bald nochmal zu einem weiteren Rezept). Die Schwarzwurzeln sind sehr gesund, weil sie einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt haben. Unter anderem sind die Vitamine B1, B2, B3, C und E sowie Mineralien wie Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium enthalten. Genau richtig also für kalte Tage, um den Infekten zu trotzen.

Beim Rezept habe ich mich an diesem hier orientiert.

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 800g Schwarzwurzeln
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Essigessenz
  • 3-4 Karotten
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie

Zubereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: 5 Minuten

Zubereitung:

Karotten schälen und Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser kräftig abbürsten. Schälen, waschen und sofort in kaltes Wasser mit einer Mischung aus Essig-Essenz und Mehl legen.

Karotten und Schwarzwurzeln schräg in 5mm dicke Scheiben schneiden und in einen Topf geben. Mit Salzwasser gerade bedecken und aufkochen, etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Abgießen und ein paar Esslöffel von dem Fond auffangen, dann mit den restlichen flüssigen Zutaten mischen. Zum Schluss Petersilie fein schneiden und zusammen mit der Marinade unter die gekochten Schwarzwurzeln / Karotten mischen, dann noch ca. 20 Minuten ziehen lassen.

 

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Pastinaken-Apfel-Suppe mit Zitronen-Kräuter-Croûtons

Die Lokalhelden haben zu einer #saisonalkochenchallenge aufgerufen und ich bin dem Aufruf gefolgt. Das deckt sich ganz hervorragend mit dem Vorhaben, das ich im Beitrag zur Foodblogbilanz 2017 formuliert habe: mehr Nachhaltigkeit, Regionalität und Saisonalität (ich bin auch gerade dabei, hierzu meinen Blog ein wenig umzubauen, dazu aber zu einem anderen Zeitpunkt mehr).

 

Die Challenge beinhaltet, dass man sich im Januar einmal pro Woche mit einem bestimmten Gemüse auseinandersetzt und dazu ein Rezept entwickelt – ich finde das eine fantastische Idee. Überhaupt haben die Lokalhelden sowohl in ihrem „urbanen Hofladen“ als auch im zugehörigen Lokal ein interessantes Konzept umgesetzt – alle Produkte aus der Region und nur dann, wenn sie gerade Saison haben. Und mit möglichst wenig Verpackung. Wer noch nicht dort war (und in Augsburg oder Umgebung wohnt), sollte dort unbedingt mal vorbeischauen!

Nun aber zum heutigen Rezept: Pastinaken-Apfel-Suppe mit Zitronen-Kräuter-Croûtons. Passt ganz hervorragend zum Wetter, zur Jahreszeit und schmeckt super rund und frisch. Ist vegan, schnell zubereitet und gesund.

Mit der Apfelsorte lässt sich der Geschmack deutlich beeinflussen. Boskoop zum Beispiel gibt mehr Säure, ich habe dieses Mal aber Gala verwendet und fand die leichte Süße, die dadurch in die Suppe kommt, ganz hervorragend.
Wer es noch einfacher möchte, muss natürlich keine Croûtons machen, aber ich mag die knusprige Abwechslung.

 

Zutaten für 6 Personen:

  • 2 große Zwiebeln, grob gewürfelt
  • 2 EL Olivenöl oder anderes Pflanzenöl
  • 1 kg Pastinaken, geschält und grob gewürfelt
  • 1,2 l Gemüsebrühe
  • 600g Apfel, grob gewürfelt
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Bio-Zitrone, Abrieb und Saft davon

für die Croûtons:

  • 1 dicke Scheibe gutes Bauernbrot
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • 3 Stängel Petersilie

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 25 Minuten

Zubereitung:
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die gewürfelten Zwiebeln darin leicht hellbraun anbraten. Die Pastinaken dazugeben, mit der Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Dann Apfelstücke dazugeben und alles köcheln lassen, bis die Pastinaken weich sind.

Währenddessen die Brotscheibe würfeln und in einer kleinen Pfanne in dem Olivenöl und etwas Salz knusprig rösten. Von der Hitze nehmen, dann 1/4 des Zitronenabriebs dazugeben und mit fein geschnittener Petersilie bestreuen. Gut durchmischen.

3/4 des Zitronenabriebs sowie den Saft zur Suppe geben und alles fein pürieren. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken. Mit den Zitronen-Kräuter-Croûtons anrichten.

 

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Winterlicher Stampf aus Karotten, Pastinaken, Kartoffeln und Sauerkraut

Dieses Rezept wollte ich euch schon lange mal vorstellen – ein richtiges Winteressen mit saisonalem Gemüse. Es ist unfassbar gesund und vitaminreich und fällt für mich auch unter die Kategorie „Comfort Food“, weil ich es gar so gerne esse.

Natürlich könnt ihr das verwendete Gemüse je nach Verfügbarkeit anpassen – ich habe den Stampf auch schon mit Sellerie oder Petersilienwurzel zubereitet. Und wer kein frisches Sauerkraut zur Hand hat (ich bin da recht verwöhnt durch den Augsburger Stadtmarkt, da kann man bei den Bauern den ganzen Winter über frisches, leckeres Sauerkraut kaufen), der kann natürlich auch Sauerkraut aus der Dose oder dem Beuteil verwenden – gar kein Problem!

Zutaten für 6 Personen:

  • 1 kg Pastinaken, geschält und grob gewürfelt
  • 1,5 kg Karotten, in grobe Stücke geschnitten
  • 1 kg Kartoffeln, mehlig, geschält und grob gewürfelt
  • 1 kg frisches Sauerkraut
  • 100 g Butter oder Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Muskat, frisch gerieben

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:
Das grob geschnittene Gemüse in einen Topf geben salzen, den Boden mit Wasser bedecken und aufkochen lassen. Ca. 20 Minuten kochen lassen, bis das Gemüse weich ist. Butter/Öl zugeben und mit dem Kartoffelstampfer auf die gewünschte Konsistenz zerdrücken, dazu immer wieder heißes Wasser oder Gemüsebrühe zugeben.

Schließlich das Sauerkraut (gut ausgedrückt) zugeben und nochmal gemeinsam erhitzen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

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Karamellisierte rote Zwiebeln

Diese tollen karamellisierten Zwiebeln sind wahre Multitalente. Sie sind das „gewisse Etwas“, wenn es eine süßsäuerliche Komponente beim Essen braucht – toll z.B. zu Gegrilltem, aber auch zu einem Braten, z.B. zum Thanksgiving-Truthahn. Sie ergänzen ganz hervorragend eine Käseplatte (dazu können sie sogar noch etwas süßer sein und eine Prise Chili schadet dann auch nicht).

 

Wer möchte, kann zusätzlich zum Weißweinessig nochmal mit Rotwein oder Portwein ablöschen, das gibt den Zwiebeln nochmal eine besondere Note. Und natürlich lässt sich das Ganze auch mit normalen Haushaltszwiebeln zubereiten, dann empfiehlt sich der Rotwein/Portwein in jedem Fall für die Farbe.

Zutaten als Beilage für mehrere Personen:

  • 3 rote Zwiebeln, in Spalten geschnitten
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • ca. 100 ml Weißweinessig
  • ca. 50 g Zucker
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: 5 Minuten
Kochzeit: 20 Minuten

Zubereitung:
Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelspalten darin anschwitzen und etwas Farbe nehmen lassen.

Mit dem Weißweinessig ablöschen und einreduzieren lassen. Schließlich den Zucker dazugeben und leicht karamellisieren lassen.

Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und ggf. Zucker abschmecken.

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Spaghetti AOP (aglio, olio e peperoncini)

Gute Dinge müssen ja nicht immer kompliziert sein. Oft ist es ja so, dass gerade die einfachen Gerichte große Begeisterung hervorrufen. Nun musste ich tatsächlich 36 Jahre alt werden, um das erste Mal selbst Spaghetti aglio e olio zuzubereiten. Schade, dass mich dieses supereinfache, schnelle Gericht nicht früher gereizt hat – dabei ist es so unglaublich gut!

 

„Schuld“ daran war ein fantastischer Urlaub in der Toskana – lange bevor die Touristenströme durch Florenz, Siena und Lucca ziehen. Im kleinen Agriturismo nördlich von Florenz waren wir die einzigen Gäste und die kleine Ferienwohnung war mit einer Küche ausgestattet. So konnten wir jeden Tag die kleinen Städte und Märkte erkunden und Abends dann die heimgebrachten Schätze zubereiten. Besser geht es einfach nicht. Frische Ravioli in Salbeibutter, Burrata mit Olivenöl und Tomaten und eben auch Spaghetti mit Knoblauch, viel Olivenöl und Peperoncini. Das war so gut, dass wir beschlossen haben, daraus eine Tradition zu machen – schließlich ist alles in wenigen Minuten zubereitet und eignet sich so hervorragend für den Feierabend (dann jedoch besser freitags, um den Geruchssinn der Kollegen nicht unnötig zu strapazieren).

Wenn so wenig Zutaten in ein Gericht kommen, ist die Qualität der Komponenten natürlich umso wichtiger. Die Toskana bietet eine reichhaltige Auswahl an hochwertigen und sehr würzigen Olivenölen, die sich hervorragend für Spaghetti AOP eignen. Aber auch bei uns gibt es gute Olivenöle, ich würde an eurer Stelle ein bisschen durchprobieren, bis ihr eins gefunden habt, dass euch zusagt.

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 400 g Spaghetti
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • ca. 50 ml Olivenöl
  • 2 getrocknete Peperoncini (kleine Chilis)
  • 2-3 Zweige Petersilie

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:

Spaghetti in kochendem Salzwasser al dente kochen.

Währenddessen die Knoblauchzehen und die Peperoncini zerdrücken und fein hacken. Das Olivenöl in einer kleinen Pfanne leicht erhitzen, dann Knoblauch und Peperoncini dazugeben und vorsichtig anschwitzen, aber nicht bräunen.

Wenn die Nudeln fertig sind, diese abgießen und das Knoblauchöl unterrühren. Die Petersilienblätter abzupfen und fein schneiden, dann ebenfalls unter die Spaghetti heben.

Sofort servieren, am Tisch ggf. noch mit Olivenöl und Salz verfeinern.

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Kartoffeln mit Koriander, Kreuzkümmel, Zitrone und Kurkuma

Zur Zeit ist es mir nicht nach fotografieren. Also nicht so richtig. Manchmal genieße ich es sehr, ein Gericht zu kochen, so richtig in Szene zu setzen, mit Farben zu spielen und hinterher das Ergebnis zu bewundern. Momentan ist es ein bisschen anders – meine Küche ist gerade sehr experimentell, alles geht recht schnell und ich habe wenig Muße, zu drapieren, zu wischen, zu kombinieren, schön anzurichten. Und ich habe festgestellt, dass deshalb die Bloggerei unter meiner Foto-Unlust leidet. Schade eigentlich.

Da es ja mein Blog ist und ich mich hier nach Belieben austoben darf (und bloggen möchte ich ja!), habe ich mir vorerst eine kleine Drapier-, Wisch- und Kombinier-Auszeit genommen. Es wird in Zukunft eher „schnelle“ Fotos geben, die kurz vor dem Essen entstehen und vielleicht weniger professionell, aber hoffentlich trotzdem ein bisschen ansprechend aussehen. So kann ich euch trotzdem mit neuen Rezepten versorgen und ich hoffe, ihr verzeiht mir die Fotos.

Hiermit präsentiere ich also diese fantastische Grillbeilage: scharf, säuerlich und würzig-aromatisch. Gut für laue Sommernächte. Bei uns gab es dazu Lamm und Cevapcici und ein bisschen Dip.

Kartoffeln mit Koriander

 

Fast vergessen: das Rezept stammt aus dem (herrlichen!) Kochbuch Olives, Lemons & Za’atar: The Best Middle Eastern Home Cooking* von Rawia Bishara, das auch auf deutsch unter dem Titel „Hummus, Bulgur & Za’atar“ erschienen ist (aber scheinbar nicht mehr lieferbar ist).

Zutaten für 4 Personen als Beilage:

  • 700 g kleine Kartoffeln, die mit Schale gegessen werden können
  • Olivenöl
  • 1 EL Butter (optional)
  • 2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 TL Koriandersaat
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 2 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1/2 TL getrocknete Chiliflocken
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Bund frischer Koriander, bis auf ein paar Blättchen zum Garnieren fein gehackt
  • optional: Limettenschnitze

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Zubereitung:
Kartoffeln gut waschen und 10 Minuten köcheln lassen. Abgießen und abschrecken, dann in mundgerechte Stücke schneiden.

Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen, die Gewürze und den Knoblauch ca. 2 Minuten darin anbraten und dann die Kartoffeln dazugeben. Ca. 3 Minuten weiterbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und den Zitronensaft unterrühren. Weiterbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist, vom Herd nehmen und den gehackten Koriander unterrühren.

Heiß mit dem frischen Koriander und den Limettenschnitzen servieren.

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Asiatischer Cole Slaw

Asian Slaw II

 

Sensationell. Einfach sensationell.
Selten habe ich einen Salat gegessen, der mich so begeistert hat wie dieser hier. Gerade noch fällt er ganz knapp in die Kategorie „Schnelle Küche“, hier sind alle Rezepte zu finden, die in 30 Minuten oder weniger zubereitet werden können (so habe ich das für mich definiert). Für einen Salat ist es relativ viel Aufwand, dafür belohnt das Ergebnis für diesen fantastischen Cole Slaw umso mehr.

Angelehnt ist diese Variante an ein Rezept der „Hairy Bikers“, das bei BBC Food veröffentlicht wurde. Die Menge habe ich drastisch reduziert – eigentlich wollte ich einen Salat für zwei Personen (daher habe ich die Mengen halbiert), allerdings hätte es locker (!) für 4 Personen gereicht. So schlimm war es aber nicht, da der knackige Krautsalat auch noch am nächsten Tag ganz hervorragend schmeckt.

Crunchige Wintersalate sind gerade meine Spezialität, vielleicht gibt es davon noch ein paar, bevor sich das garstige Wetter endgültig verabschiedet. In der Zwischenzeit könnt ihr euch noch gerne diese hier anschauen:

Asian Slaw I

 

Zutaten für 4 gute Salatesser:

  • 1/4 Chinakohl, in feine Streifen geschnitten
  • 1/4 Rotkohl, in feine Streifen geschnitten
  • 1/2 rote Zwiebel, in sehr feine Streifen geschnitten
  • 2 Frühlingszwiebeln, geputzt und schräg in feine Ringe geschnitten
  • 2 Pak Choi, halbiert und in feine Streifen geschnitten
  • eine Handvoll Mungbohnensprossen (optional)
  • ca. 100 g Zuckerschoten, in feine Streifen geschnitten
  • 1/2 Bund Minze, Blätter grob gezupft
  • 1 Bund Koriander, Blätter gezupft

Für das Dressing:

  • 1 Stück Ingwer, daumengroß, geschält und in sehr feine Scheiben geschnitten
  • 6 EL Zucker
  • ca. 100 ml Reisessig
  • 1-2 TL Salz
  • 6 EL Olivenöl
  • Saft von einer Limette
  • 2 EL geröstetes Sesamöl
  • 2 EL Mirin

Zubereitungszeit inkl. Schnippeln: 30 Minuten

Zubereitung:

Die Ingwerscheiben in einen Topf geben, mit Zucker und Reisessig aufkochen lassen und ggf. noch etwas Wasser nachgeben. Ca. 15 Minuten leise vor sich hinköcheln lassen, dann abkühlen lassen.

Währenddessen die Zutaten für den Salat vorbereiten und schnippeln. Alles zusammen in eine große Schüssel geben. Die Dressingbestandteile zusammenmischen und den Sirup vom Kochen des Ingwers dazugeben. Die Ingwerscheiben kleinschneiden und unter das Dressing rühren.

Schließlich das Dressing über den Salat geben und alles gut unterheben.

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