Süß-sauer eingelegtes Gemüse japanischer/koreanischer Art

Kennt ihr dieses sauer eingelegte Gemüse, das es immer beim Running Sushi auf kleinen Tellerchen gibt? Das so herrlich erfrischt und den Mund reinigt und bereit macht für einen neuen Geschmack? Nun, ich bin mir nicht sicher, ob es ein koreanisches oder japanisches Gericht ist, vielleicht ist es beides. Bei der Zubereitung habe ich mich an diesem Rezept orientiert.

Wichtig ist, dass ihr das eingelegte Gemüse kalt serviert, dann hat es den besten Effekt. Ähnlich wie der eingelegte Ingwer, den es als „Mundreiniger“ beim Sushiessen gibt (und der eigentlich nicht auf die Sushiröllchen gelegt wird, sondern zwischendurch gegessen wird), soll es den Mund bereit machen für ein neues Aroma und erfrischen.

Ihr könnt die Gemüsesticks ganz hervorragend zu allen japanischen oder koreanischen Gerichten kombinieren.

Zutaten für 6-8 Portionen als Beilage:

  • 1 Gurke
  • 3-4 Karotten
  • 1-2 Rettiche
  • 250 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 250 ml Reisessig
  • 1 TL Salz

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Ziehzeit: 3-4 Stunden

Zubereitung:

Gurke in vier gleichmäßige Stücke schneiden und dann längs vierteln. Die Bereiche mit den Samen herausschneiden und den Rest in Sticks schneiden. Karotten und Rettiche schälen und ebenfalls in gleichmäßige Sticks schneiden.

Zucker, Wasser, Salz und Reisessig in einen kleinen Topf geben und aufkochen, dann abkühlen lassen.

Die Gemüsesticks in eine verschließbare Plastikdose oder ein großes Glas schichten und mit dem Essigsud übergießen. ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur ziehen lassen, dann in den Kühlschrank stellen und weiter ziehen lassen. Kalt servieren.

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Bunter Salat mit gebratenen Kichererbsen nach Ottolenghi

Hier kommt einer meiner absoluten Lieblingssalate. Und nicht nur meiner, sondern auch der meines Mannes (und das will was heißen! Die Fleischpflanze fordert normalerweise nicht aktiv Salatmahlzeiten ein – in diesem Fall ist das jedoch anders).

 

Ähnlich wie auch der vor kurzem vorgestellte Zitronen-Couscoussalat mit grünen Oliven und Pistazien lässt sich dieser Salat hervorragend vorbereiten, frisch essen oder auch am nächsten Tag mit ins Büro nehmen. Er ist eine hervorragende Beilage zum Grillen, kann aber auch mit etwas gekrümeltem Feta oder Tsatsiki in einem Pidebrot verschwinden und ist dann eine komplette Mahlzeit.

 

Zutaten können natürlich nach Verfügbarkeit angepasst werden – ich hatte beim letzten Mal die Tomaten vergessen, was dem Geschmack keinen Abbruch tut.
Und wie vieles, was zu meinem Stammrepertoire an Rezepten, kommt auch dieses Gericht aus dem tollen Kochbuch „Jerusalem“ von Yotam Ottolenghi*.

 

Zutaten für 4 Personen (oder 6 bis 8 als Beilage):

  • 1 kleine Dose Kichererbsen
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 1/2 TL Piment, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

für das Dressing:

  • 60 ml Olivenöl
  • geriebene Schale von einer Bio-Zitrone und Saft einer halben Zitrone
  • 1 1/2 Sherryessig oder anderer milder Essig
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder gepresst
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

für den Salat:

  • 2 kleine oder eine normale Gurke
  • 300 g Cherrytomaten, halbiert
  • 2 Bund Radieschen, geputzt und geviertelt
  • 1 rote Paprika, geputzt
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Handvoll Koriander, grob gehackt
  • 1 Handvoll Petersilie, grob gehackt

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gewürze darin anbraten, bis sie duften. Die Kichererbsen dazugeben und alles für 2-3 Minuten braten.

Die Zutaten für das Dressing in ein Glas oder einen hohen Behälter geben und gut miteinander verrühren (ich nehme dazu gerne meinen kleinen Milchaufschäumer). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gurke, Tomaten und Paprika in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel etwas kleiner würfeln. Alles zusammen mit den Radieschen, dem Koriander und der Petersilie in eine große Schüssel geben und mischen. Das Dressing vorsichtig unterheben und ggf. nochmal nachwürzen.

Den Salat portionsweise auf Schüsseln verteilen und die gebratenen Kichererbsen darauf anrichten. Nach Wunsch noch Feta darüberkrümeln oder mit einem Klecks Joghurt servieren.

 

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Winterliche Bowl mit Graupen, Schwarzwurzeln und Pilzen

Der Winter ist zwar offiziell vorbei – das aktuelle Wetter lässt aber anderes vermuten. Die aktuelle Zeitschrift slowly veggie! hat wieder ein paar sehr schöne Rezepte, die mich zum Nachkochen inspiriert haben. Im Original heißt dieses hier „Winter Corn Bowl“, was ich aber nicht ganz so passend fand, weil es ja schließlich keinen Mais (=corn) beinhaltet. Das Magazin mag ich sehr gerne, die Fotos sind immer sehr ansprechend und es gibt immer wieder interessante Kombinationen, die vorgestellt werden.

 

„Bowl“ – das ist auch so ein Trendessen, das zur Zeit durch die Sphären geistert (und Trendessen gegenüber bin ich tendenziell skeptisch, darüber hatte ich hier schonmal geschrieben). Im Prinzip geht es wohl darum, möglichst gesundes Essen möglichst ansprechend in einer Schüssel [meiner liebsten Geschirrform] anzurichten. Und möglichst vielkomponentig und deshalb tendenziell aufwändig. Einen schönen augenzwinkernden könnt ihr in der Welt darüber lesen.

Nun ist das Ganze zwar schon aufwändig, aber natürlich auch lecker. So eben auch diese winterliche Bowl mit Graupen, die mit Zwiebeln und Knoblauch in Gemüsebrühe und getrockneten Tomaten gegart werden. Und superzitronige Schwarzwurzelstücke, ein tolles Petersilienöl usw. usf. Für „mal schnell“ nach einem langen Arbeitstag ist es nicht ganz das richtige, es dauert nämlich schon recht lange, bis alles zubereitet ist. Dafür bleibt der Genuss nicht auf der Spur. Und das ist ja schließlich die Hauptsache.

Wer es vegan haben möchte, lässt einfach den Feta weg – ganz einfach.

 

Zutaten für 4 Bowl-essende Personen:

  • 50 g getrocknete Tomaten in Öl
  • 2 Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 125 g Gerstengraupen
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 1/2 Bio-Zitronen (Saft und Schale wird benötigt)
  • 750 g Schwarzwurzeln
  • 250 g Kräuterseitlinge oder andere Pilze, geputzt und in Stücke oder Scheiben geschnitten
  • 1 Bund Petersilie, grob gehackt
  • Olivenöl
  • 2 EL Pinienkerne
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 kleiner Kopf Radicchio
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 150 g Feta

Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten

Zubereitung:

Die Tomaten aus dem Öl nehmen und in feine Streifen schneiden. Ein bisschen von dem Tomatenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Die Graupen dazugeben und mit Brühe aufgießen, aufkochen lassen und bei niedriger Hitze ca. 30 Minuten gar ziehen lassen. Vor Ende der Garzeit die Tomatenstreifen dazugeben und abschmecken.

Schwarzwurzeln schälen, waschen und in Stücke schneiden. Dann sofort in Zitronen- oder Essigwasser  einlegen, damit sie nicht braun anlaufen.

Petersilie mit 1 TL Zitronensaft und dem Abrieb der 1 1/2 Zitronen, 6 EL Olivenöl und Pinienkernen fein pürieren. Ggf. noch mehr Olivenöl zugeben, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Pilze darin bei großer Hitze anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Schwarzwurzeln abtropfen lassen. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne mit Deckel erhitzen, die Schwarzwurzeln darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann ca. 100 ml Wasser und den Saft einer Zitrone zugeben und zugedeckt ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen.

Radicchio putzen und in Streifen schneiden, Zwiebeln in Ringe schneiden und Feta zerbröckeln.

Alle Bestandteile separat auf Schüsseln verteilen, zum Schluss das Petersilienöl darüberträufeln.

 

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Zitronen-Couscous-Salat mit grünen Oliven und Pistazien

Ich habe echt so ein Faible für komplizierte Salate. Da gab es in der Vergangenheit zum Beispiel den Asiatischen Cole Slaw, den Schwarzwurzel-Kaki-Salat oder Winter-Tabouleh. Und einen weiteren habe ich noch in Planung, aber darauf müssen wir noch ein bisschen warten. Aber ich finde, dass man hier mit ein bisschen mehr Aufwand einen derartigen „Wow“-Effekt erzielen kann, was bei anderen Speisen nur mit sehr viel mehr Aufwand möglich ist. Daher: Daumen hoch für aufwändige Salate! Und für Couscous.

 

Dieser Couscoussalat ist etwas ganz besonderes. Er kann eine volle Mahlzeit sein, aber schmeckt auch als Beilage hervorragend. Einmal zubereitet hält er sich mehrere Tage und kann daher hervorragend vorbereitet und im Büro als gesundes Mittagessen dienen. Und er schmeckt so unglaublich frisch!

 

Dieses Rezept habe ich leicht abgewandelt aus dem Buch „Salat Samurai“*. Weitere leckere Salatrezepte findet ihr übrigens unter der Kategorie Salate.

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 200g Moghrabieh (alternativ anderer Couscous)
  • eine Dose Kichererbsen, abgespült und abgetropft oder 400g gekochte Kichererbsen
  • 1 Bund Koriander, grob gehackt
  • 1 Handvoll frische Minze, gezupft
  • 2 Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
  • 200g eingelegte Zitronenoliven (alternativ: 200g grüne Oliven, entsteint und etwas eingelegte Zitronen)
  • 80g getrocknete Aprikosen, fein gehackt
  • 1 kleine grüne Zucchini, gewürfelt
  • 3 EL geröstete Pistazien, gehackt

Dressing:

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Schalotte, fein gehackt
  • 1 TL Koriander, gemahlen
  • 1/2 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1/4 TL Chili, gemahlen
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 60ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1/2 TL Salz

Zubereitungszeit: 45 Minuten

Zubereitung:

Couscous nach Packungsanleitung kochen (bei feinem Couscous reicht quellen lassen, Moghrabieh muss wie Nudeln gekocht werden) und abkühlen lassen.

Kichererbsen, Koriander, Minze, Frühlingszwiebeln, Oliven (halbiert), Aprikosen, Zucchini und Pistazien in einer großen Schüssel miteinander vermischen.

Für das Dressing Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Schalotten darin goldgelb anschwitzen. Die Gewürze dazugeben und kurz mitbraten. Von der Hitze nehmen, kurz abkühlen lassen und die restlichen Zutaten einrühren. Dann das Dressing mit dem Rest vom Salat mischen und vor dem Servieren noch einige Minuten durchziehen lassen.

 

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Rote Linsensuppe mit Orangen, Kardamom und Vanille

In ihrem wundervollen Kochbuch „Suppenglück„* stellt Sonja Riker viele wunderschöne, teils außergewöhnliche Rezepte vor. Über diese Linsensuppe bin ich vor längerer Zeit gestolpert, weil ich nach einer einfachen und doch etwas aus der Norm fallenden Suppe für Gäste gesucht hatte. Seither ist diese Linsensuppe ins „Standard-Repertoire“ mit aufgenommen worden, so lecker ist sie.

Das außergewöhnliche Aroma verdankt die Linsensuppe dem Einsatz von frischem Orangensaft. Der bringt richtig frischen Wind hinein und verleiht den ja doch manchmal etwas muffig schmeckenden Linsen eine tolle Gegennote. Und die Vanille macht das Ganze zum Schluss so rund, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu essen. Die meisten werden die leichte Note wohl nicht herausschmecken, aber die Gäste werden bemerken, dass irgendetwas außergewöhnliches in der Linsensuppe enthalten ist.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Suppe sehr schnell zubereitet ist. Wer die Zutaten alle da hat, schafft es, dass in unter 30 Minuten das Essen auf dem Tisch steht.
Ich hatte auch mal einen Versuch gestartet, die Suppe einzuwecken. Damit war ich leider nicht erfolgreich (irgendwann werde ich rausfinden, woran es lag – Linsen scheinen da tatsächlich etwas schwierig zu sein)02, wenn ihr sie aufheben wollt, friert sie lieber ein.

Weitere Suppenrezepte findet ihr übrigens unter der Kategorie Suppen.

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 g rote Linsen
  • 2 kleine Zwiebeln
  • Sesamöl zum Andünsten
  • 1,25 l Gemüsebrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Kreuzkümmel, ganz
  • ½ TL Koriandersaat, ganz
  • ½ Espressolöffel gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 125 ml frischer Orangensaft
  • 200 ml Crème Fraiche
  • 1 Bund frischer Schnittlauch

Zubereitungszeit: 5 Minuten
Kochzeit: ca. 20 Minuten

Zubereitung:

Zwiebeln häuten, grob würfeln und in den Sesamöl andünsten. Kreuzkümmel, Koriander und Vanillepulver daruntermischen und kurz anbraten. Dann die Linsen dazu geben, sofort mit Gemüsebrühe aufgießen und weich kochen.

Das Tomatenmark und den Orangensaft unterrühren und die Suppe cremig pürieren. Mit Pfeffer abschmecken, mit einem Klecks Creme Fraiche und mit frischem Schnittlauch garnieren (optional).

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Frühstücks-Polenta mit Kokosflocken und Haselnüssen

Wenn es so kalt und windig draußen ist wie gerade in unseren Gefilden, dann ist die Sehnsucht nach einem warmen Essen besonders groß. Ich bin auch ein großer Fan von warmem Frühstück – vor einiger Zeit hatte ich daher zum Beispiel ein Rezept zur Frühstückshirse mit Butter und Ei hier vorgestellt. Aber egal, was es ist – Porridge, Suppe, Grießbrei, Polenta – ein warmes Frühstück beschert einem einen guten Start in den Tag.

 

Natürlich könnt ihr hier beliebig abwandeln. Ihr könnt die gemahlenen Nüsse weglassen oder durch andere ersetzen, die getrockneten Früchte durch frische ersetzen oder auch auf einen anderen Grieß ausweichen. Statt Maisgrieß (Polenta) könnt ihr natürlich auch jede andere Variante von Getreidegrieß verwenden oder ihr könnt den Frühstücksbrei mit Milch (auch Getreidemilch) zubereiten. Oder noch ein Stück Butter zugeben, falls ihr die Polenta noch gehaltvoller möchtet.

Zutaten für 4 Portionen Frühstück:

  • 200 g Polenta
  • 100 g getrocknete Aprikosen
  • 100 g Kokosflocken
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • ggf. anderes Trockenobst (z.B. Cranberries, Ananas, Äpfel oder oder oder…)

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Zubereitung:

Den Maisgrieß zusammen mit reichlich Wasser aufkochen. Die getrockneten Aprikosen würfeln und zur Polenta geben. Kokosflocken dazugeben, sowie eine Prise Salz. Alles auf niedriger Hitze leicht köcheln lassen, bis der Brei die gewünschte Konsistenz hat.

Mit dem Reissirup süßen und ggf. noch weiteres Trockenobst dazugeben. Warm oder kalt genießen.

Falls ihr Reste im Kühlschrank aufbewahrt, kann es sein, dass ihr beim nächsten Erhitzen noch etwas Flüssigkeit zugeben müsst, da die Polenta gerne noch etwas nachquillt.

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Banana in coconut milk – Banane in Kokosmilch

Nach so vielen herzhaften Gerichten wird es doch Zeit für etwas Süßes, oder? Eins der einfachsten und leckersten Desserts, das ich kenne – Banane in Kokosmilch. Zum ersten Mal gekocht und gegessen habe ich es in Thailand bei unserem Kochkurs in der Thai Farm Cooking School und es hat mich gleich verzaubert. Nun ist ja kaum vorstellbar, dass bei der Kombination Banane und Kokosmilch noch eine zusätzliche Süßung notwendig ist. Trotzdem macht sich ein wenig Palmzucker mit seiner karamelligen Note ganz hervorragend.

Das Dessert wird normalerweise heiß serviert, schmeckt aber auch kalt sehr gut. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass man die Bananen in Kokosmilch nicht komplett aufisst, kann man sie auch im Kühlschrank aufbewahren – dann empfehle ich die Zugabe von etwas Zitronen- oder Limettensaft, damit nichts braun wird.

Mehr thailändische Rezepte findet ihr übrigens unter der Kategorie Thailand.

Zutaten für 4 Personen als Nachtisch:

  • 4 reife (!) Bananen
  • 500 ml Kokosmilch
  • 2-3 EL Palmzucker (oder brauner Zucker)
  • 1 Prise Salz
  • ggf. Minze oder gerösteten Sesam zum Dekorieren

Zubereitungszeit: 5 Minuten
Kochzeit: 5 – 10 Minuten

Zubereitung:

Kokosmilch und Palmzucker in einen Topf geben und aufkochen lassen, 1 Prise Salz dazugeben. Bananen in Stücke schneiden (oder mit einem Löffel abstechen) und ein paar Minuten mit kochen lassen.

In kleinen Schüsseln anrichten, dekorieren und sofort servieren.

Sollte ein Rest übrig bleiben, noch einen EL Limettensaft oder Zitronensaft dazugeben und im Kühlschrank aufbewahren.

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Pad Thai – gebratene Reisnudeln mit Tofu

Pad Thai - gebratene Reisnudeln

Hier kommt ein weiterer Klassiker der thailändischen Küche – Pad Thai (übersetzt ungefähr: thailändische Nudeln). Zum ersten Mal gegessen habe ich dieses Gericht bei meinem ersten Thailand-Besuch und zwar in dem tollen Food Court des Einkaufszentrums Siam Paragon in Bangkok. … Weiterlesen

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Geröstete Urkarotten mit Vanille

… und heute folgt der letzte Streich! Schade, dass sie schon vorbei ist, die #saisonalkochenchallenge – es hat mir richtig Spaß gemacht. Heute stelle ich euch noch die Urkarotte vor, die in verschiedenen Farben daher kommt. Manchmal ist sie kräftig lila (färbt auch Kleidung und Finger hervorragend), dann wieder ganz hell oder rötlich. Karotten gibt es also auch anders als nur orange und kerzengerade und total gleichförmig – es lebe die Vielfalt!

 

Zubereitet sind diese Karotten ganz schnell – kurz blanchiert, dann noch angeröstet und mit etwas Butter oder Olivenöl und natürlich Vanillepulver geschwenkt. Herrlich. Wer verschiedene Farben integrieren möchte, dem empfehle ich, die lila Urkarotten getrennt zu kochen, sonst hat das ganze Gericht die gleiche Farbe.

Zutaten für 2 Personen als Beilage

  • 500 g Urkarotten
  • grobes Meersalz
  • 2 EL Butter oder mildes Olivenöl
  • 1 TL gemahlene Vanille

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:

Die Karotten schälen und nach Belieben schneiden – Würfel, kleine Stücke oder wie in meinem Fall, da waren es Scheiben von ca. 5mm Dicke. In etwas Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren und abgießen.

Butter/Öl in einer Pfanne erhitzen und die Karotten darin 10 Minuten braten, bis die Ränder Farbe annehmen. Vanillepulver dazugeben und etwas ziehen lassen, dann ggf. noch salzen.

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Schwarzwurzel-Kaki-Salat mit Vanilledressing

Runde drei der #saisonalkochenchallenge! Und – schon wieder gibt es Schwarzwurzeln in der Salatvariante (falls euch ein weiteres Rezept interessiert, habe ich neulich einen Winterlichen Schwarzwurzelsalat gezaubert), aber dieses Mal ganz anders. Ich habe mich inspirieren lassen bei Bettina Matthaei’s wundervollem Kochbuch Gemüse kann auch anders: Vegetarische Rezepte für jede Jahreszeit*. Hier findet ihr nicht nur für Schwarzwurzeln ganz hervorragende und „besondere“ Rezepte, die mehr sind als ein Standardgericht. Ganz außergewöhnliche Aromen und Geschmackskombinationen, tolle Fotos – hier ist wirklich für jeden was dabei.

 

Der Salat hat uns wirklich begeistert. Ich habe das Rezept ein kleines bisschen abgewandelt und etwas Säure hinzugefügt, weil ich das stimmiger fand. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass man statt Kakifrüchten Mango verwendet oder einen süßlichen, knackigen Apfel. Das Dressing ist einfach ein Traum! Es schmeckt so wunderbar rund, dass ich es am liebsten gleich ausgelöffelt hätte. Das kann ich mir auch gut zu anderen Salaten vorstellen – einem schönen Feldsalat mit gebratenen Pilzen zum Beispiel.

Zutaten für 4 Personen:

für das Dressing:

  • 2 EL Apfelsaft
  • 2 EL (Apfel)Balsamessig
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Senf
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1 Msp. Piment, gemahlen
  • 1 Msp. Vanille, gemahlen
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 4 EL mildes Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zitronenmyrthe (Lemon Myrtle), ersatzweise Abrieb von einer Bio-Zitrone

für den Salat:

  • 600 g Schwarzwurzeln
  • 2 reife, aber feste Kakifrüchte
  • 40 g Pinienkerne
  • ein paar Stängel Minze

Zubereitungszeit insgesamt: ca. 45 Minuten
davon Kochzeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:

Alle Zutaten für das Dressing gut miteinander verrühren (ich nehme dafür sehr gerne einen batteriebetriebenen Milchaufschäumer, damit werden die Dressings unglaublich cremig).

Schwarzwurzeln schälen und nach Bedarf etwas zerkleinern. In einem Topf mit kochendem Wasser und etwas Essig 10 bis 15 Minuten kochen, so dass sie etwas weicher, aber noch bissfest sind. Dann abgießen, abschrecken und schräg in Scheiben schneiden.

Die Kakis schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Mit den Schwarzwurzeln und dem Dressing mischen und etwas ziehen lassen.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Zum Schluss die Minze kleinzupfen und mit den Pinienkernen über den Salat streuen.

 

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