Zucchini-Tomaten-Minzsalat

Braucht ihr noch einen knackigen, sommerlichen Salat als Beilage zum Grillen fürs Wochenende? Dann habe ich heute das richtige für euch: einen Salat aus frisch gehobelter Zucchini, Tomaten, viel Knoblauch, Minze und Koriander. Ich sage euch – eine tolle Kombination!

 

Nicht nur geschmacklich ist der Salat toll, vor allem wenn der Knoblauch schön durchgezogen ist und sich die Aromen miteinander verbunden haben, auch optisch ist er ein Hingucker. Wer keinen Koriander mag, kann ihn einfach weglassen oder ggf. noch durch Petersilie ersetzen, aber auch „nur“ mit Minze schmeckt der Salat toll.

Wenn ihr mehr Tipps fürs Grillen braucht, findet ihr unter der Kategorie „Grillrezepte“ alles, was ihr braucht.

Zutaten für 6 Personen als Beilage:

  • 750 g Zucchini, gelb und grün gemischt (vorzugsweise kleine)
  • 1 TL getrocknete Minze
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL grob gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ca. 100 ml Olivenöl
  • Saft von 2 Zitronen
  • 2 große oder 4 kleine Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 75 g Cranberries
  • 4 große oder 8-12 kleine feste Tomaten, in dünne Scheiben geschnitten
  • 75 g Pinienkerne
  • 1/2 Bund Minze, abgezupft und grob gehackt
  • 1/2 Bund frischer Koriander, gezupft

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten plus ein paar Stunden Zeit zum Marinieren

Zubereitung:

Die Zucchini waschen und längs fein hobeln (am besten mit einer Mandoline). In einer großen Schüssel mit Knoblauch, getrockneter Minze, Salz und Pfeffer vermischen. Dann Olivenöl und Zitronensaft mit untermengen. Abgedeckt im Kühlschrank einige Stunden oder über Nacht ziehen lassen, dabei immer mal wieder vorsichtig durchmischen.

Vor dem Servieren die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und zusammen mit den Tomaten und Cranberries zum Zucchinisalat geben und unterheben. Zum Schluss frische Minze und Koriander darüberstreuen und servieren.

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Ein perfektes Essen für heiße Tage – Prosciutto, Mozzarella, Nektarine

Eine liebe Freundin von mir (von der ich sehr hoffe, dass sie irgendwann hier mal einen Gastbeitrag schreibt) hat mir dieses Rezept verraten, das ich nun schon mehrfach zubereitet habe. Es ist un-glaub-lich gut. Ich übertreibe nicht. Gerade wenn es heiß ist und man eigentlich gar nicht Lust hat, irgendetwas zu essen, ist das einfach perfekt. Noch dazu ist es schnellstens zubereitet und sieht einfach super aus! Ein Name für dieses Gericht wollte uns aber leider nicht einfallen.

 

Ihr seid natürlich wie immer flexibel in den Komponenten. Statt Serranoschinken kann man natürlich auch Parmaschinken oder einen anderen luftgetrockneten Schinken verwenden, er sollte am besten nicht oder nur leicht geräuchert sein, damit er geschmacklich nicht alles andere übertüncht. Was das Obst angeht, habe ich schon Mango und Nektarine ausprobiert, ich kann mir aber z.B. auch eine reife Ananas, Pfirsiche oder Aprikosen vorstellen.

Als „Beiwerk“ zum Grillen passt so eine Platte natürlich ganz hervorragend oder auch als leichtes Mittag- oder Abendessen, wenn es viel zu heiß für etwas anderes ist.
Lasst es euch schmecken in diesem heißen Sommer!

Zutaten für 4 Personen als Beilage zum Grillen:

  • 1 Büffelmozzarella guter Qualität
  • 100 g Serranoschinken
  • 1 reife Mango oder 2 reife Nektarinen
  • 1 Bio-Limette
  • 1-2 TL Chiliflocken
  • ein paar Blättchen frischer Basilikum
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • einige EL gutes Olivenöl

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:

Die Mango schälen und das Fruchtfleisch in feine Scheiben schneiden. Auf einer großen Platte anrichten, den Serranoschinken zerpflücken und darüber drapieren. Mozzarella mit den Händen zerteilen und ebenfalls lose auf der Platte verteilen.

Limettenabrieb von der ganzen Limette über den Mozzarella streuen, eine halbe Limette darüber auspressen. Mit ein paar EL Olivenöl übergießen und mit Chiliflocken, Salz und Pfeffer würzen.

Falls nicht sofort serviert wird, die angerichtete Platte im Kühlschrank aufbewahren.

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Miso-Auberginen

Miso könnte fast zu meiner neuesten Lieblings-Zutat werden und das hätte ich nun kaum für möglich gehalten. Früher konnte man mich mit der Miso-Suppe, die man üblicherweise beim Sushiladen des Vertrauens serviert bekommt jagen. Das hat sich mit der Zeit geändert, ich fand sie immer leckerer und so langsam traue ich mich auch an die Würzung mit Misopaste. Bestes Beispiel: der Skrei mit Basilikum-Koriander-Misopaste in Lauch, den ich an Gründonnerstag improvisiert habe und der geschmacklich einfach der Wahnsinn war.

 

So ist es auch mit den Auberginen. Die wenigsten würden herausschmecken, dass hier Misopaste zum Einsatz gekommen ist. Und doch gibt sie einen tollen, runden, „Umami“-Geschmack, der durch das Grillaroma noch besser zur Geltung kommt. Auch die Variante der Zubereitung hat mir sehr gut gefallen. Auberginen vom Grill sind ja oft langweilig oder gar fetttriefend, diese aber einfach wohlschmeckend. Und das bestätigt sogar der Auberginenskeptiker in unserem Haushalt.

Das Rezept stammt aus Stevan Paul’s Kochbuch „Meine japanische Küche: Rezepte für jeden Tag“*.
Mehr japanische Rezepte findet ihr übrigens unter Japan bei „Rezepte nach Regionen“.

Zutaten für 4 Personen als Beilage zum Grillen:

  • 2 Auberginen
  • 4 EL Olivenöl
  • etwas Salz
  • 1 EL Misopaste
  • 1 EL Mirin
  • 1 EL Sake
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL heller Sesam, in einer Pfanne geröstet
  • 1 Frühlingszwiebel, schräg in feine Scheiben geschnitten

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten
Zeit auf dem Grill: ca. 15 Minuten

Zubereitung:

Die Auberginen waschen und längs halbieren. Das Fleisch kreuzförmig einschneiden, die Schnittflächen salzen und mit Olivenöl einreiben.

Die Auberginenhälften mit der Schnittfläche nach unten auf den Grill legen und einige Minuten grillen, bis sie Farbe nehmen, ca. 8 Minuten. Misopaste, Mirin, Sake und Zucker zusammenrühren.

Die Auberginen umdrehen, ein paar Minuten grillen und mit der Mist-Mischung bestreichen. Ein paar Minuten weitergrillen, dann auf einer Platte anrichten und mit Sesam und Frühlingszwiebeln bestreuen.

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Rhabarberketchup

Schnell, schnell – bevor die Rhabarbersaison zu Ende ist, muss ich euch noch schnell ein Rezept verraten. Es stand ganze sechs (!!!) Jahre auf meiner Nachkochliste und im Nachhinein weiß ich gar nicht, warum ich so lange gewartet habe. Christina von feines gemüse hat 2012 dieses Rezept verbloggt und ich war sofort begeistert. Nun weiß ich auch, warum. Der selbstgemachte Ketchup schmeckt nämlich wirklich ganz hervorragend und ist schnell zubereitet.

 

Jetzt, wo die Grillsaison in vollem Gange ist, seid ihr doch bestimmt mal bei Freunden eingeladen – hier habt ihr das perfekte Mitbringsel. Oder ihr esst den Ketchup einfach selber. Er schmeckt natürlich ganz hervorragend zu allem Gegrillten, egal ob Fleisch oder Gemüse, aber ihr könnt ihn z.B. auch wunderbar zum Abschmecken von Saucen verwenden.

Weitere Rezepte für Mitbringsel findet ihr übrigens unter der Rubrik „Geschenke aus der Küche“ bei „Rezepte nach Kategorie“.

 

Zutaten für ca. 2,5 Liter Ketchup:

  • 1,5 kg Rhabarber
  • 500 g passierte Tomaten
  • 500 g rote Zwiebeln
  • 400 ml Rotweinessig
  • 10 Nelken
  • 4 Lorbeerblätter
  • 2 TL Senfsaat
  • 500 – 600 g Rohrohrzucker
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten

Zubereitung:

Den Rhabarber waschen, falls nötig die Schale abziehen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Zwiebeln und Rhabarber zusammen mit dem Tomatenpüree und dem Rotweinessig in einen Topf geben, aufkochen lassen und 5 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

In einen Einmal-Teefilter oder ein Tee-Ei Nelken, Lorbeerblätter und Senfsaat füllen, zubinden oder verschließen und mit in den Topf geben. Außerdem Zucker, Salz und Pfeffer mit einrühren.
Das Ganze rund 40 Minuten lang einkochen lassen, danach den Gewürzbeutel entfernen.

Nun noch ordentlich mit einem Pürierstab durchpürieren und noch auf die gewünschte Konsistenz einkochen lassen (Vorsicht! Der Ketchup blubbert dann stark und es besteht Verbrennungsgefahr!). Dann sofort in sterilisierte Flaschen abfüllen und gut verschließen.

An einem dunklen, kühlen Ort gelagert halten sich die verschlossenen Flaschen so mehrere Monate.

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Burrata – Tomate mit Mozzarella ganz anders

Die japanische Serie muss ich kurz unterbrechen, da das Wetter jetzt anhaltend schön ist und an allen Ecken und Enden gegrillt wird. Heute also: die perfekte Beilage zum Grillen, Burrata mit Tomaten.

 

Dass Gutes so einfach sein kann, habt ihr wahrscheinlich schon häufiger erlebt. Mein Paraderezept dafür ist Spaghetti AOP, das ich immer und immer wieder essen kann, ohne dass es langweilig wird. Ganz wenige Zutaten von guter Qualität und schon hat man ein außergewöhnliches Gericht geschaffen. So ähnlich ist das hier auch, auch wenn hier nicht gekocht, sondern nur angerichtet wird. Aber ich möchte euch Burrata einmal näher bringen, weil ich immer mal wieder auf Unkenntnis treffe, wenn ich davon vorschwärme.

 

Burrata ist eine Art Mozzarella, allerdings ist sie innen ganz cremig, so dass sie nicht in Scheiben geschnitten wird, sondern am besten mit den Fingern oder einer Gabel zerteilt und dann mit gerösteten Brotscheiben gedippt wird. Ein besseres Abendessen an einem warmen Sommerabend gibt es nicht.

Wo kann man Burrata kaufen? Ich kaufe ja viel auf dem Augsburger Stadtmarkt ein, dort gibt es mindestens drei Stände, wo man gute Burrata bekommen kann. Ein gut sortierter italienischer Feinkostladen könnte erfolgversprechend sein, ebenso habe ich bei einigen Supermärkten schon Burrata gesehen.

Zutaten für 4 Personen als kleine Beilage zum Grillen oder für 2 Personen als leichtes Mittagessen:

  • eine möglichst frische Burrata
  • 2 Handvoll kleine Tomaten bester Qualität
  • etwas Basilikum
  • sehr gutes Olivenöl (darf gerne kräftig sein)
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten

Zubereitung:

Die Burrata abspülen und auf einen großen Teller oder eine Platte legen. Mit einer Gabel etwas zerpflücken.

Tomaten waschen, ggf. halbieren oder vierteln und um die Burrata anrichten. Kräftig mit Olivenöl übergießen, dann mit Salz und etwas Pfeffer würzen. Zum Schluss noch etwas Basilikum darüberzupfen.

Mit geröstetem Weißbrot servieren.

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Der beste Nudelsalat der Welt (nach Jamie Oliver)

Bei diesem traumhaften Wetter bleibt einem ja praktisch nichts anderes übrig, als den Grill aus seinem Winterschlaf zu holen und die ersten Grillprojekte umzusetzen. Und zu jedem Grillabend gehört ja auf alle Fälle ein ordentlicher Nudelsalat. Ich liebe diese Zeit gerade, wenn es warm, aber noch nicht heiß ist und überall die Blumen und Bäume sprießen.

 

Ich kann euch nicht sagen, wie oft ich diesen Nudelsalat schon zubereitet habe – unzählige Male. Er ist schnell und unkompliziert und der besondere Kniff dabei ist der mit dem Nudelwasser mitgekochte Knoblauch. Er gibt ein unglaublich gutes Aroma an das Nudelsalatdressing, ohne zu scharf hervorzustechen. Das lässt sich sicher auch für andere Dressings adaptieren.

Übrigens ist dieses eins der ersten Rezepte überhaupt, die ich von Jamie Oliver nachgekocht habe und stammt aus dem Kochbuch „Genial kochen mit Jamie Oliver„*. Der Salat hält sich gut im Kühlschrank und eignet sicher daher auch zum Mitnehmen ins Büro, falls Reste übrig bleiben.

Mehr Ideen zum Grillen findet ihr übrigens unter der Kategorie Grillrezepte.

Zutaten für eine große Schüssel als Beilage zum Grillen:

  • 500 g Orechiette oder andere kleine Muschelnudeln
  • 2 Gurken
  • 300-400 g aromatische Tomaten
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 1 Glas (ca. 200 g) schwarze Oliven ohne Stein, halbiert

für das Dressing:

  • 3-4 Knoblauchzehen (ungeschält)
  • ca. 100 ml Olivenöl
  • Saft und Abrieb von einer Zitrone
  • 5 EL Weißweinessig
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Kochzeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:

Die Pasta und die ungeschälten Knoblauchzehen in kochendes Salzwasser geben. Pasta bissfest kochen, dann abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Während die Nudeln kochen die Gurken längs vierteln und von ihrem wässrigen Kern befreien, in kleine Würfel schneiden. Tomaten ebenfalls grob würfeln (wenn ihr Cherrytomaten verwendet, diese einfach nur vierteln oder halbieren). Zusammen mit den Oliven in eine Salatschüssel geben.

Wenn die Pasta fertig ist, den Knoblauch herausnehmen und schälen. Die weichen Knoblauchzehen zerdrücken und zusammen mit den restlichen Dressingzutaten mischen. Schließlich die Pasta mit in die Salatschüssel geben und mit dem Dressing vermischen. Zuletzt den Basilikum unterheben.

Nach Belieben noch etwas durchziehen lassen, dann nochmals abschmecken.

 

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Zitronige Lauch-Fleischbällchen

Vor kurzem habe ich mal wieder mein absolutes Lieblings-Kochbuch ausgegraben – Jerusalem von Yotam Ottolenghi*. Und tatsächlich gibt es noch ein paar Rezepte, die ich noch nicht ausprobiert hatte. Als ich den Salat mit Kichererbsen zubereitet habe, kam mir das Rezept für die Zitronen Lauch-Fleischbällchen gerade recht, ich vermutete, dass sich die zwei Gerichte gut ergänzen.

 

Und recht hatte ich. Die Fleischbällchen sind so super zitronig und frisch, dass es eine wahre Freude ist. Durch die verhältnismäßig große Menge an Lauch sind sie ultra zart. Sie schmecken kalt, warm und heiß, als Vorspeise oder mit etwas gekochtem Reis auch als Hauptgericht. Ich kann mir auch gut vorstellen, sie zusammen mit dem Salat in ein Dönerbrot zu stecken.

 

Zutaten für 4-8 Personen als Vorspeise:

  • 800 g Lauch
  • 250 Rinderhackfleisch
  • 90 g Semmelbrösel
  • 2 Eier, Größe M
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 200 – 300 ml Hühnerbrühe
  • 80 ml Zitronensaft, frisch gepresst
  • etwas griechischer Joghurt
  • 1 EL Petersilie, fein geschnitten
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 1,5 Stunden (inklusive Kühlzeit von 30 Minuten)

Zubereitung:

Den Lauch putzen, in ca. 2 cm große Stücke schneiden und etwa 20 Minuten dämpfen, bis er weich und süß ist. Abkühlen lassen und mit einem sauberen Küchentuch die Flüssigkeit aus dem Lauch drücken. Dann fein hacken und in eine Rührschüssel geben.

Hackfleisch, Semmelbrösel, Eier und einen gehäuften TL Salz und 1 TL schwarzen Pfeffer zum Lauch geben und gut verkneten. Dann Bällchen oder kleine Fladen daraus formen und abgedeckt im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Anschließend die Bällchen portionsweise in Öl in einer Pfanne anbraten. Dann genug Brühe angießen, dass sie fast bedeckt sind, schließlich Zitronensaft und 1/2 TL Salz dazugeben. Zum Kochen bringen und etwa 30-40 Minuten köcheln lassen. Zum Ende den Deckel abnehmen und die Flüssigkeit einkochen lassen.

Abkühlen lassen und zimmerwarm oder warm servieren. Nach Belieben einen Klecks Joghurt und etwas gehackte Petersilie über die Lauchbällchen geben.

 

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Sai Ua – nordthailändische Wurst

Sai Ua - nordthailändische Wurst

Eins der letzten Dinge, mit denen ich in Thailand gerechnet hätte war, dort eine neue Lieblingswurst zu entdecken. Und doch ist es passiert. Im Rahmen der Street Food Tour, die wir gebucht hatten und wo uns zwei sehr nette Guides … Weiterlesen

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Karamellisierte rote Zwiebeln

Diese tollen karamellisierten Zwiebeln sind wahre Multitalente. Sie sind das „gewisse Etwas“, wenn es eine süßsäuerliche Komponente beim Essen braucht – toll z.B. zu Gegrilltem, aber auch zu einem Braten, z.B. zum Thanksgiving-Truthahn. Sie ergänzen ganz hervorragend eine Käseplatte (dazu können sie sogar noch etwas süßer sein und eine Prise Chili schadet dann auch nicht).

 

Wer möchte, kann zusätzlich zum Weißweinessig nochmal mit Rotwein oder Portwein ablöschen, das gibt den Zwiebeln nochmal eine besondere Note. Und natürlich lässt sich das Ganze auch mit normalen Haushaltszwiebeln zubereiten, dann empfiehlt sich der Rotwein/Portwein in jedem Fall für die Farbe.

Zutaten als Beilage für mehrere Personen:

  • 3 rote Zwiebeln, in Spalten geschnitten
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • ca. 100 ml Weißweinessig
  • ca. 50 g Zucker
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: 5 Minuten
Kochzeit: 20 Minuten

Zubereitung:
Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelspalten darin anschwitzen und etwas Farbe nehmen lassen.

Mit dem Weißweinessig ablöschen und einreduzieren lassen. Schließlich den Zucker dazugeben und leicht karamellisieren lassen.

Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und ggf. Zucker abschmecken.

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Kartoffeln mit Koriander, Kreuzkümmel, Zitrone und Kurkuma

Zur Zeit ist es mir nicht nach fotografieren. Also nicht so richtig. Manchmal genieße ich es sehr, ein Gericht zu kochen, so richtig in Szene zu setzen, mit Farben zu spielen und hinterher das Ergebnis zu bewundern. Momentan ist es ein bisschen anders – meine Küche ist gerade sehr experimentell, alles geht recht schnell und ich habe wenig Muße, zu drapieren, zu wischen, zu kombinieren, schön anzurichten. Und ich habe festgestellt, dass deshalb die Bloggerei unter meiner Foto-Unlust leidet. Schade eigentlich.

Da es ja mein Blog ist und ich mich hier nach Belieben austoben darf (und bloggen möchte ich ja!), habe ich mir vorerst eine kleine Drapier-, Wisch- und Kombinier-Auszeit genommen. Es wird in Zukunft eher „schnelle“ Fotos geben, die kurz vor dem Essen entstehen und vielleicht weniger professionell, aber hoffentlich trotzdem ein bisschen ansprechend aussehen. So kann ich euch trotzdem mit neuen Rezepten versorgen und ich hoffe, ihr verzeiht mir die Fotos.

Hiermit präsentiere ich also diese fantastische Grillbeilage: scharf, säuerlich und würzig-aromatisch. Gut für laue Sommernächte. Bei uns gab es dazu Lamm und Cevapcici und ein bisschen Dip.

Kartoffeln mit Koriander

 

Fast vergessen: das Rezept stammt aus dem (herrlichen!) Kochbuch Olives, Lemons & Za’atar: The Best Middle Eastern Home Cooking* von Rawia Bishara, das auch auf deutsch unter dem Titel „Hummus, Bulgur & Za’atar“ erschienen ist (aber scheinbar nicht mehr lieferbar ist).

Zutaten für 4 Personen als Beilage:

  • 700 g kleine Kartoffeln, die mit Schale gegessen werden können
  • Olivenöl
  • 1 EL Butter (optional)
  • 2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 TL Koriandersaat
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 2 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1/2 TL getrocknete Chiliflocken
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Bund frischer Koriander, bis auf ein paar Blättchen zum Garnieren fein gehackt
  • optional: Limettenschnitze

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Zubereitung:
Kartoffeln gut waschen und 10 Minuten köcheln lassen. Abgießen und abschrecken, dann in mundgerechte Stücke schneiden.

Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen, die Gewürze und den Knoblauch ca. 2 Minuten darin anbraten und dann die Kartoffeln dazugeben. Ca. 3 Minuten weiterbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und den Zitronensaft unterrühren. Weiterbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist, vom Herd nehmen und den gehackten Koriander unterrühren.

Heiß mit dem frischen Koriander und den Limettenschnitzen servieren.

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