Kochbuchjahresrückblick 2012

Bei Maja von moey’s kitchen habe ich vor kurzem diesen wunderschönen Kochbuch-Jahresrückblick entdeckt und da Maja ein ähnlich inniges Verhältnis zu Kochbüchern hat wie ich, habe ich diese Idee mal aufgegriffen. Mein Kochbuchregal hat sich im letzten Jahr deutlich erweitert, was unter anderem auch daran lag, dass ich ja vorher fast ein Jahr lang keine Kochbücher kaufen konnte. Da hatte ich dann in der zweiten Jahreshälfte ordentlich was nachzuholen.

Einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr ist unter anderem, dass ich mehr aus meinen bereits vorhandenen Kochbüchern nachkochen möchte . Falls nicht schon geschehen, werdet ihr also in den nächsten Wochen und Monaten noch mehr Informationen zu den unten angegebenen Kochbüchern erhalten.

Ich weiß echt nicht mehr genau, wie viele Kochbücher 2012 dazugekommen sind (Asche auf mein Haupt), aber ein paar davon  – genauergesagt 20 Stück möchte ich euch heute gerne vorstellen, weil sie mir so besonders gut gefallen – vielleicht ist ja das eine oder andere dabei, das euch auch interessiert…

Wenn ihr auf die Bilder klickt, gelangt ihr zur Amazon-Seite, wo ihr noch mehr über die Kochbücher erfahren könnt und sie natürlich auch bestellen könnt.

Hugh’s Three Good Things – Hugh Fearnley-Whittingstall (engl.)
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Hugh Fearnley-Whittingstall befindet sich zusammen mit Jamie Oliver und Nigel Slater in der Riege der großen Namen der britischen Köche. Mittlerweile hat das ja tatsächlich was zu bedeuten. Mit diesem neuen Buch zeigt er schöne, schnelle Rezepte, die – im Wesentlichen – mit nur drei Zutaten auskommen. Was für die Feierabendküche unter der Woche oder wenn gerade wenig Zeit und Lust ist für aufwendige Kochaktionen.

Veggiestan – Sally Butcher
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Das dürfte wohl das Kochbuch sein, aus dem ich im letzten Jahr am meisten nachgekocht habe. Es ist einfach fantastisch und es ist aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Leckere vegetarische Gerichte mit tollen Ideen – zum Beispiel orientalische Patties und Feigen-Dattel-Konfitüre, weitere Rezepte sind im Rahmen meiner Kochbuchrezension bei der Hüttenhilfe erschienen – dort könnt ihr gerne noch weitere Details nachlesen. Auch 2013 wird sicher wieder einiges aus „Veggiestan“ den Weg in meine Küche finden.

Jerusalem – Yotam Ottolenghi und Sami Tamini (engl.)
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Am Namen Ottolenghi kommt man seit ein paar Jahren nicht mehr vorbei, wenn es um Trendsetter der aktuellen kulinarischen Strömungen geht. Und das zu Recht. Mit seinem Kochbuchpartner Sami Tamini hat Yotam Ottolenghi, der ursprünglich aus Israel stammt und in London mittlerweile mehrere Restaurants betreibt, auch 2012 wieder ein tolles Werk geschaffen, dass Anfang 2013 auch auf Deutsch erscheint. Die Richtung ist wie gehabt orientalisch – hier mit Fleisch (weiter unten kommt noch das vegetarische Kochbuch von Ottolenghi).

Home Made – Yvette van Boven
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Yvette van Boven hat sich im letzten Jahr in meine Wahrnehmung gerückt. Sie schreibt so herrlich natürlich und die Fotos, die sie von sich veröffentlicht sind einfach sympatisch-normal. Nichts übermäßig gestyltes, aber ganz tolle Rezeptideen. Bei der Hüttenhilfe habe ich schon eine Rezension zu diesem Kochbuch geschrieben – hier sind auch einige Rezepte veröffentlicht.

Home Made Winter – Yvette van Boven
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Dieses Kochbuch, der Nachfolger zu „Home Made“ habe ich derzeit noch in meinen Fingern, weil ich auch darüber für die Hüttenhilfe eine Rezension schreibe. Ich will also nicht zu viel verraten – aber eine Investition lohnt sich auf alle Fälle.

 

Das Kochbuch: 400 Rezepte für jeden Tag – Andreas Neubauer
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Ein richtig schweres und umfangreiches Werk ist da entstanden, das den Anspruch erhebt, dass die meisten auch recht unaufwändig zuzubereiten sind. Und das ist gelungen – ich würde sagen, dass sowohl für Singles, Paare als auch Familien in jeder Hinsicht genug verschiedene Rezepte geboten sind, die sich auch unter der Woche kochen lassen. Wunderschöne Fotos und unkomplizierte Zutatenlisten runden einen tollen Gesamteindruck ab.

Indien – Pushpesh Pant
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Mein allerliebstes Kochbuch, wenn es um das Thema „Indien“ geht. Und um authentische Küche. Das fängt hier schon bei der Aufmachung an: das Kochbuch wird in einem Stoffsäckchen geliefert und die Seiten (und davon gibt es viele!) sind aus recht billigem Papier. Trotzdem – oder gerade deshalb – hat das Kochbuch einen ganz eigenen Charme. Wie Indien selbst halt auch. Auf über 800 Seiten werden über 1000 Rezepte vorgestellt, die Pushpesh Pant in 20 Jahren aus unterschiedlichen Regionen Indiens zusammengetragen hat. Da bleiben wirklich keine Wünsche offen.

What Katie Ate – Katie Quinn Davies (engl.)
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„What Katie Ate“ ist das Kochbuch zum gleichnamigen Blog der gebürtigen Irin Katie Quinn Davies. Sie hat nicht nur einen wunderschönen Blog, jetzt ist auch noch dieses wunderschöne Buch erschienen, das einfach rundum ansprechend ist. Das Layout, die Haptik, die Fotos und dann – nicht zu vergessen – auch noch der rezepteseitige Inhalt. Ungewöhnliche Kombinationen und tolle Ideen.

La Tartine Gourmande – Beatrice Peltre (engl.)
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Einen der schnuckeligsten Foodblogs überhaupt hat meiner Ansicht nach Beatrice Peltre, die seit seit 2005 auf La Tartine Gourmande ihre Küchen- und Fotografieexperimente mit uns teilt. Wie nicht anders zu erwarten war, besticht das Kochbuch durch absolut ästhetische und wunderschöne Fotos, alleine als Bildband hätte ich es mir schon gekauft. Das Buch ist außerdem gespickt mit netten Geschichten rund ums Kochen und um Beatrices Leben und rund 100 Rezepte haben es obendrein noch ins Kochbuch geschafft.

The Science of Good Cooking – Cook’s Illustrated (engl.)
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Das ist ein tolles (Koch-)Buch für all diejenigen, die ein bisschen genauer interessiert, warum manche Dinge in der Küche so funktionieren und wie sie am besten gelingen. Es gibt 50 Kapitel, in denen „Küchenphänomene“ erklärt werden, dazu gibt es dann auch viele praktische Rezepte. Und auch die physikalischen Erklärungen kommen nicht zu kurz. Ein paar Beispiele für die Themen, die im Buch behandelt werden: warum Fleisch ruhen sollte, damit es saftig bleibt – wie Fleisch durch sanftes Garen zart wird – wie richtiges Frittieren funktioniert – warum Reis durch Abspülen schön locker wird – wie die richtige Buttertemperatur das Backergebnis beeinflusst – usw.

The Lebanese Kitchen – Salma Hage (engl.)
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Hier haben wir es mit einem richtigen Schwergewicht zu tun – ganze 511 Seiten umfasst dieser Wälzer über die libanesische Küche. Dem Phaidon Verlag, der auch schon den „Silberlöffel“ und „Indien“ herausgegeben hat, ist hiermit wieder ein sehr umfassendes Werk gelungen, das schöne Fotos, tolle Rezepte und viel Gefühl mitbringt. Etwas gewöhnungsbedürftig sind zunächst die gezackten Seitenränder, aber allmählich habe ich Gefallen daran gefunden. Was mir ebenfalls gefällt: das größte Kapitel (mit knapp 130 Seiten) ist dem Thema „Mezze und Salate“ gewidmet. Hmmm, lecker.

The Smitten Kitchen Cookbook – Deb Perelman (engl.)
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Auch Deb Perelman ist eine sympathische Foodbloggerin, die auf www.smittenkitchen.com ihre Küchenabenteuer bloggt und nun ihr erstes (und hoffentlich nicht letztes!) Kochbuch geschrieben hat. Sie schreibt sehr gerne und ausführlich auch über die Geschichten „hinter“ den Rezepten, was mir persönlich sehr gut gefällt. Das „Smitten Kitchen Cookbook“ ist prall gefüllt mit ansprechenden, schönen Rezepte, die oft noch das „gewisse Extra“ haben.

Backen mit Buchweizen – Modesta Bersin
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Dieses Buch war eher ein zufälliger Glücksgriff. Da ich gerne auch mit „alternativen“ Mehlsorten experimentiere und generell den Geschmack von Buchweizen sehr gerne mag, habe ich schon einige Rezepte aus diesem schönen kleinen Backbuch nachgebacken.

 

The Homemade Pantry – Alana Chernila (engl.)
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The äußerst sympathische Alana bloggt eigentlich auf „Eating From the Ground Up“ und hat nun ebenfalls ihr erstes Kochbuch geschrieben. In „The Homemade Pantry“ stellt sie viele Dinge vor, die man eigentlich normalerweise im Supermarkt kaufen würde, die sich aber oft ohne allzu viel Aufwand auch selbst herstellen lassen. So z.B. Frischkäse, Joghurt, Ricotta, Müslimischungen, Brot, Cracker, Saucen usw. usw. Schöne Rezepte und viele nette Geschichten „drumrum“.

Tasting India – Christine Manfield (engl.)
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Dieses Kochbuch ist eigentlich viel mehr als nur ein Kochbuch. Es ist gleichzeitig ein wunderschöner Reiseführer und Bildband – die Fotos sind absolut atemberaubend und wunderschön. Obendrein gibt es viele tolle Rezepte, die jeweils typisch für die unterschiedlichen Regionen Indiens sind. Empfiehlt sich auch sehr als Geschenk für Indienbegeisterte.

Das Kochbuch – Yotam Ottolenghi
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Auch für dieses Kochbuch ist bei der Hüttenhilfe schon eine Rezension erschienene, die moey geschrieben hat. Auch wenn „Das Kochbuch“ eigentlich das erste Kochbuch von Yotam Ottolenghi ist, ist es auf dem deutschen Buchmarkt erst nach „Genussvoll vegetarisch“ erschienen. Die einzelnen Kapitel sind wie auch bei „Genussvoll vegetarisch“ in Zutaten aufgeteilt, anhand derer viele schöne orientalische Rezepte vorgestellt werden. Alleine auf dem Gebiet der Desserts gibt es ein kleines Defizit, was das Kochbuch aber nicht weniger attraktiv macht.

Genussvoll vegetarisch – Yotam Ottolenghi
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Die deutsche Ausgabe von Ottolenghi’s „Plenty“ ist äußerlich für meinen Geschmack überhaupt nicht ansprechend (erinnert ein bisschen an ein plüschiges Sofakissen), aber der Inhalt überzeugt dafür umso mehr. Auf dem deutschen Markt ist „Genussvoll vegetarisch“ das erste Ottolenghi-Kochbuch, das erschienen ist. Die Kapiteleinteilung erfolgt nach Art des Gemüses, dort findet man dann diverse sehr kreative, orientalisch angehauchte und vollständig vegetarische Gerichte. Wunderschöne Fotos und absolut gelungene Rezepte – das hier ist eines meiner „All Time Favorites“.

Österreich vegetarisch – Katharina Seiser
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Katharina Seiser ist als ausgebildete Journalistin und Köchin ja geradezu prädestiniert dafür, ein Kochbuch zu schreiben. Zusammen mit Meinrad Neunkirchner – dem „Meister der Aromen“ und dem Fotograf Thomas Apolt ist ein sehr gelungenes Kompendium der vegetarischen österreichischen Küche entstanden. Die Fotos sind toll, die Rezepte teils klassich, teils modern. Auf alle Fälle sehr einladend zum Nachkochen!

Gemüse Kochbuch: Rezepte für alle Jahreszeiten – Matt Wilkins
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Toll! Toll! Toll! Das ist ein sehr schönes „halbvegetarisches“ Kochbuch geworden. Die meisten Gerichte kommen von vorneherein ohne Fleisch aus – alle übrigen sind problemlos auch ohne Fleisch zuzubereiten. Aufgeteilt wird hier nach Gemüsesorten – z.B. Auberginen, Blumenkohl, Rosenkohl, Möhren, Mais usw. Auch zum Anbau der Gemüsesorten gibt es Hinweise. Sehr überzeugende Rezeptideen und schöne Fotos!

Gemüse Satt!: 140 vegetarische Lieblingsgerichte – Alice Hart
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„Gemüse Satt!“ ist eine nette Ansammlung ansprechender vegetarischer Gerichte mit tollen Fotos und schönem Layout. Gegliedert wird hier u.a. in Frühstück / Vorspeisen & kleine Gerichte / Salate / Suppen / Brot / Seelenwärmer. Als Inspirationsquelle gefällt mir das Buch recht gut, nachgekocht habe ich leider noch nichts.

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