Montags-Smoothie in gelb: Nektarine, Apfel, Banane

Die letzten Wochen war ich recht viel unterwegs und bin kaum zum kochen gekommen. Und wenn, dann wurde aufgrund des tollen Wetters eher gegrillt und das lässt sich nicht so gut fotografieren und bloggen. Aber es gibt zur Zeit endlich wieder Frühstückssmoothies! Die Saison und Verfügbarkeit der tollen Früchte macht richtig Lust auf einen frisch gemixten Smoothie und seit ich einen neuen Hochleistungsmixer habe, bin ich auch endlich mit der Konsistenz sehr zufrieden.

Wenn es klappt, stelle ich euch die nächsten Montage erprobte und leckere Smoothies in verschiedenen Farben vor.

Diese Variante beinhaltet nicht nur Apfel, Nektarinen und Bananen, sondern auch einen ordentlichen Klacks griechischen Joghurt. Gerade, wenn der Smoothie als Frühstück dient und bis Mittags satt halten soll, ist es wichtig, ein bisschen zusätzliche „Substanz“ mit hineinzubringen. Das geht am besten mit Quark oder Joghurt, aber auch ein Teelöffel Öl oder Nussmus gehen ganz prima. Noch mehr Substanz geben Getreideflocken oder Saaten, nur braucht ihr dazu unbedingt einen sehr guten Mixer, sonst werdet ihr mit der Konsistenz nicht glücklich.

 

Zutaten für zwei Frühstückssmoothies á 500 ml:

  • 200 ml Orangensaft
  • 2 große EL griechischer Joghurt
  • 3/4 süßlicher grüner Apfel (z.B. Golden Delicious)
  • 1,5 Bananen
  • 1,5 Nektarinen
  • 1 EL Holunderblütengelee (optional)
  • 1 TL Agavendicksaft (optional)

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:

Saft in den Mixer geben, dann Joghurt und das grob zerkleinerte Obst dazugeben. Mit Wasser etwas auffüllen und fein pürieren.

Falls gewünscht, mit Agavendicksaft und/oder Holunderblütengelee süßen und nochmal kurz pürieren. Sofort servieren oder in Flaschen abfüllen und ins Büro mitnehmen.

Bananen-Saaten-Kuchen mit Zitronen-Sesam-Guss

Bananenkuchen I

 

Vor langer Zeit begann mein Rührkuchen-Trauma. Meistens endete es mit einem im Ofen überquellenden und sich schließlich auf dem heißen Backofenboden ergießenden Kuchenteig. Und in reichlich Putz- und Schrubbarbeit. Und am Ende war auch noch kein Kuchen da – wenn ich Glück hatte, konnte man die verbrannten Ränder ein bisschen ringsum abschneiden und das rohe Innere landete im Abfall.

Man könnte also sagen, dass dieser Bananen-Saaten-Kuchen der Härtetest für Anna Jones‘ Buch „A Modern Way to Eat“ war. Und noch dazu muss in ehrlich zugeben, dass ich beim Durchlesen eher dachte, dass der Kuchen am Ende wahrscheinlich sehr „ökig“ schmecken würde. Aber trotzdem wollte ich den Versuch wagen. Ihr ahnt es vielleicht, aufgrund meiner Begeisterung in der Rezension – Anna ließ mich nicht im Stich.

Bananenkuchen II

 

Dieser Kuchen ist so saftig, so fantastisch bananig und zitronig, dass es eine wahre Freude ist. Unglaublich. Er sieht mords gesund aus und ist es wahrscheinlich auch. Beim nächsten Versuch werde ich mal versuchen, den Zucker wegzulassen und irgendwie zu ersetzen (Agavendicksaft o.ä.), das klappt bestimmt auch sehr gut.

Zutaten für eine kleine Kastenform (ca. 20 cm):

  • 125 g Weizenmehl
  • 125 g Dinkelmehl oder Vollkornmehl
  • 125 g Rohrohrzucker
  • 150 g Saaten (ich habe Goldleinsamen, Mohn und Sesam zu gleichen Teilen verwendet)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • abgeriebene Schale und Saft von einer Zitrone
  • 2 große oder 3 kleine Bananen, mit einer Gabel zerdrückt
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Eier

für den Zitronenguss:

  • 1 EL Tahin (Sesampaste)
  • 3 EL Puderzucker
  • Saft von einer Zitrone

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: ca. 45 Minuten bei 200°C

Zubereitung:
Backofen auf 200°C vorheizen und eine kleine Kastenform mit Backpapier auskleiden (oder mit Butter einreiben und mit reichlich Mehl bestäuben).

Alle trockenen Zutaten – Mehl(e), Zucker, die verschiedenen Saaten, Salz und Backpulver in einer Rührschüssel gut vermischen.

Die zerdrückten Bananen in einer weiteren Schüssel mit Zitronensaft, Zitronenschale, Olivenöl und Eiern gut verrühren. Dann zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange verrühren, bis sich alles verbunden hat. Dann in die Kastenform geben und im Ofen ca. 45 Minuten backen, bis die Holzstäbchenprobe sauber funktioniert.

Währenddessen die Zutaten für den Zitronen-Sesam-Guss in einer Schüssel glattrühren.
Wenn der Kuchen fertig ist, auskühlen lassen und dann mit dem Zuckerguss bestreichen.

Erdbeer-Pfirsichsmoothie

Seit ein paar Wochen wohnt ein neues Küchengerät bei uns – Greta heißt sie und ist wunderschön rot (so wie es sich in unserer Küche ziemt) und häckselt alles klein, was ihr in den Weg kommt. Sie hat uns vor zwei Wochen bei der Herstellung der knapp 20 Liter Pesto (ich hatte berichtet) die besten Dienste geleistet, die man sich nur vorstellen kann.

Jeden Morgen bereitet sie uns nun seit ihrem Einzug die traumhaftesten Frühstückssmoothies zu, die ihr euch so vorstellen könnt. Und diese Vitaminbomben sind ja nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund.

Für diese Variante habe ich Erdbeeren (wahrscheinlich die letzten für dieses Jahr…), Bananen und Pfirsiche verwendet, die Kombinationsmöglichkeiten sind aber endlos und die Darsteller beliebig auswechselbar.

Zutaten für etwa 1 Liter Smoothie (4 Personen):

  • 250 g Erdbeeren
  • 2 Bananen
  • 4 Pfirsiche oder Nektarinen
  • etwas frisch gepresster Zitronensaft
  • ggf. etwas Wasser, falls der Smoothie zu dickflüssig erscheint

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten

Zubereitung:
Die Früchte waschen, putzen/entkernen und grob zerkleinern und im Blender mit etwas Zitronensaft und Wasser (nach Belieben) pürieren. Alternativ das Obst in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zerkleinern.