Toskanischer Grünkohlsalat

Das mit dem Grünkohl ist auch so eine Geschichte – eigentlich mag ich überhaupt keinen Grünkohl. Mag nicht, mochte noch nie usw. Aber das Rezept klang so lecker – und hier wird der Grünkohl roh verwendet – da musste ich doch mal einen Versuch wagen.

Was soll ich sagen? In Nullkommanix ist das zu einem unserer Lieblingssalate geworden. Der Grünkohl hat im rohen Zustand einen ganz anderen Geschmack als wenn er gekocht ist. Er schmeckt nämlich lecker! Nur ganz leicht nach Kohl – die Blätter haben eine ganz tolle Konsistenz.

Was aber das allerbeste an diesem Salat ist: er ist sehr „stabil“. Man kann ihn komplett vorbereiten, mit dem Dressing vermischen und dann trotzdem noch ein paar Stunden stehen lassen – es ist überhaupt kein Nachteil. Der Geschmack vom Dressing zieht noch ein bisschen besser durch und die Aromen verbinden sich hervorragend. Lediglich die gerösteten Nüsse bzw. den Sesam würde ich immer frisch dazugeben, dann sind sie einfach noch schön knackig. Was uns wirklich fasziniert hat: auch einen Tag später schmeckt der Salat noch gut und hat noch seine Form.

Grünkohl IZutaten für 4-6 Personen:

  • 1/2 mittlerer Grünkohl oder ca. 1 kg Grünkohlblätter
  • Saft von einer Zitrone
  • etwas Zitronenabrieb
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 1 EL Agavendicksaft oder Honig
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • getrocknete Chiliflocken
  • eine große Handvoll fein geraspelten Pecorino
  • 4 EL Sesamsaat oder ca. 100 g Haselnüsse

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:
Die Grünkohlblätter waschen und von den dicken Stielen mundgerechte Stücke abzupfen. Trockenschleudern.

Für das Dressing Zitronensaft, Zitronenabrieb, Olivenöl, Knoblauch (diesen vorher noch durch die Knoblauchpresse drücken), Agavendicksaft, Chiliflocken und Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren.

In einer großen Salatschüssel den Grünkohl mit dem Dressing vermischen und den Pecorino dazugeben. Ein paar Minuten oder auch länger durchziehen lassen. Die Sesamsaat in einer Pfanne ohne Fett rösten (falls ihr Haselnüsse verwendet, diese vorher grob hacken) und mit zum Salat geben. Alles gut durchmischen und servieren.

Grünkohl II

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Buttermilk Pie

Noch so ein grandioses Geschmackserlebnis – ein Buttermilk Pie. Egal, wie schwer das Abendessen war oder wie wenig man glaubt, nun wirklich gar nichts mehr hineinzubekommen – so ein Buttermilk Pie geht immer. Versprochen.

Die Zubereitungsdauer mag ein wenig lang erscheinen, weil der Mürbteig natürlich immer wieder im Kühlschrank ruhen muss, in Wirklichkeit ist aber fast nichts zu tun. Nur immer mal wieder Warten. Der Mürbteig kann problemlos vorbereitet werden, auch der Pie an sich kann einwandfrei am Vortag gebacken werden und dann im Kühlschrank wohnen.

Am besten schmeckt der Buttermilk Pie gekühlt – und nach einem üppigen Abendessen wirkt er fast „leicht“ (wobei er es leider nicht ist…)

Zutaten für eine 9″ (22 cm) Backform (8-12 Stücke):

für den Mürbteig:

  • 150 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • 110 g kalte Butter
  • 2-3 EL eiskaltes Wasser

für die Buttermilchfüllung:

  • 3 Eier, Größe L
  • 3 EL Mehl
  • 225 g Zucker
  • 110 g Butter, geschmolzen und wieder lauwarm abgekühlt
  • 350 ml Buttermilch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Muskat, frisch gemahlen

Vorbereitungs- und Zubereitungszeit:
Mürbteig: 10 Minuten Vorbereitung, 2x 60 Minuten Kühlzeit
fertiger Pie: 15 Minuten Vorbereitung, 60 Minuten Backzeit, Kühlzeit

Zubereitung:
Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel vermischen. Die Butter in kleine Würfel schneiden (sie muss weiterhin sehr kalt sein, also ggf. nochmal zwischenkühlen) und mit den Fingern unter die Mehlmischung heben. Das Wasser esslöffelweise dazugeben und alles zu einem festen Teig verkneten. Dabei nicht zu lange kneten, die Butter kann ruhig noch als Stückchen im Teig erkennbar bleiben.

Den Teig zu einer Kugel formen, flachdrücken und in Frischhaltefolie einwickeln, dann im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen lassen. Danach kurz bei Zimmertemperatur liegen lassen, dünn ausrollen und eine Pie- oder Tarteform damit auslegen. Teig gut in alle Ecken drücken, die Form mit Frischhaltefolie einwickeln und erneut im Kühlschrank für mindestens eine Stunde ruhen lassen.

Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Eier mit dem Mehl kurz aufschlagen, dann die restlichen Zutaten (bis auf die Muskatnuss) einrühren. Die Buttermilchmasse (sehr flüssig) in die gekühlte Teigform gießen, frisch geriebene Muskatnuss auf die Oberfläche streuen und im Ofen bei 220°C 15 Minuten backen. Dann die Hitze auf 160°C reduzieren, den Kuchen lose mit Alufolie abdecken und nochmal 35 bis 40 Minuten backen, bis die Füllung komplett gestockt ist (der Kuchen sollte keine Farbe annehmen).

Nach dem Backen gut auskühlen lassen und einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

 

 

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Cranberry Chutney

Cranberry Chutney ist eine hervorragende Alternative zu der traditionellen „Cranberry Sauce“, die üblicherweise zu Thanksgiving auf den US-amerikanischen Essentischen landet. In der ursprünglichen Version werden eigentlich nur die Cranberries mit Zucker gekocht, da ist die Chutney-Variante schon um einiges raffinierter.

Die Cranberries habe ich beim Gemüsehändler meines Vertrauens vorbestellt, weil ich sicher sein wollte, dass ich sie auf alle Fälle bekomme. Ein unverzichtbarer Bestandteil des Thanksgiving-Essens ist es nämlich schon.

Cranberries (die „richtig“ übrigens Großfrüchtige Moosbeeren heißen) sind im Rohzustand – ählich wie unsere Preiselbeeren – kaum genießbar. Sie sind unendlich sauer und hart, das ist echt kein Spaß. Aber in gekochtem Zustand, gerade in Kombination mit ein paar Gewürzen und abgerundet mit Süße, sind sie ganz hervorragend. Und dazu auch noch mächtig gesund.

Zutaten für ca. 12 Personen:

  • 300-350 g frische Cranberries
  • 3 Schalotten
  • 1 EL neutrales Öl
  • 150 g Zucker
  • 3 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Knoblauch, sehr fein gehackt
  • 1-2 TL Ingwer, sehr fein gehackt
  • 1/2 TL Salz (ggf. mehr)
  • rote Chiliflocken – Menge nach Bedarf

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:
Die Cranberries waschen und verlesen, dann abtropfen lassen. Schalotten schälen, längs halbieren und in kleine Würfel schneiden. Das Öl in einem Topf erhitzen, die Schalotten darin anbraten, bis sie glasig sind und dann die Cranberries dazugeben.

Restliche Zutaten in den Topf geben und so lange erhitzen, bis die Cranberries zerplatzen (ca. 10 Minuten). Mit Salz, Chili, Essig und Zucker abschmecken.

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Kürbis mit Salbei, Amaretto und Cantuccinikruste

Was für ein unspektakulärer Name für so ein spektakuläres Rezept, das im Original übrigens von hier stammt… Auch dieses Rezept stammt von meiner lieben amerikanischen Freundin, die mir in den Thanksgiving-Planungen so hilfreich mit ihrem Rat zur Seite gestanden hat. Und wir haben beschlossen: bei uns wird das Thanksgiving-Essen nun auch zur Tradition!

Ein kurzes Wort zum verwendeten Kürbis: ich wollte mich so nah wie möglich am Original halten, deshalb habe ich den im Originalrezept verlangten „Acorn Squash“ gesucht und auch gefunden. Übersetzt heißt er „Eichelkürbis“, unter diesem Namen habe ich ihn jedoch nirgends gesehen. Er hieß manchmal „Chamäleonkürbis“ oder auch „Fleckenkürbis“, aber am Aussehen erkennt man ihn auch ganz gut. Manchmal ist er komplett grün oder gesprenkelt und überhaupt – wen das näher interessiert, der kann das hier ganz gut nachlesen… Der Kürbis lässt sich auch extrem gut lagern und hält auch bei normalen Wohnungstemperaturen mehrere Monate.

Nun noch etwas zum Rezept: mein Kürbis hatte fast 1,5 kg, also hat einer ganz locker für 4 Personen als Beilage gereicht, aber es werden auch sicher 8 Personen satt. Kommt natürlich auf die Größe an. Und die Schale ist nicht zum Mitessen gedacht!

Beim ersten Durchlesen des Rezeptes war ich ehrlichgesagt ein bisschen skeptisch und dachte eher an ein Dessert als an eine Beilage zu einem herzhaften Essen. Meine Bedenken waren aber vollkommen unbegründet – gerade zu einem herzhaften Essen schmeckt es ganz besonders gut!

Zutaten für 4 Personen als großzügige Beilage:

  • 1 Eichelkürbis
  • 100 g Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 3 EL Amaretto
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • einige Salbeiblätter
  • 100 g Cantuccini

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Eichelkürbis waschen, halbieren und von seinen Kernen befreien. Die Hälften dann entweder in Spalten oder „gefällige“ Stücke schneiden.

Butter in einem kleinen Topf oder der Mikrowelle leicht erhitzen, sie sollte sehr weich, aber nicht flüssig sein. Mit dem braunen Zucker und dem Amaretto vermischen, dann gut mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Die Kürbisstücke großzügig damit einpinseln (es sollte aber noch etwas davon übrig bleiben).

Die Salbeiblätter je nach Vorliebe in Streifen schneiden oder ganz lassen, dann auf die Kürbisstücke legen. Die Cantuccini im Mörser zerstoßen und über den Kürbis streuen. Dann im Ofen backen. Alle 15 Minuten erneut mit der Amarettobutter bestreichen, bis der Kürbis komplett gar ist.

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Grüne Bohnen mit Schalotten, Chili und Minze

Das hier ist auch so eine Beilage der Kategorie „eigentlich ganz simpel, aber doch irgendwie raffiniert“. Lässt sich irre gut vorbereiten, indem man die grünen Bohnen putzt, vorblanchiert und dann am Tag der Tage nur noch in der Pfanne anbrät und mit den anderen Zutaten zusammenwirft, dann ist das Ganze in etwa einer Viertelstunde erledigt.

Den Schärfegrad sollte natürlich jeder nach Geschmack anpassen, daher ist die unten angegebene Chilimenge wie immer nur als Anhaltspunkt zu verstehen.

Das Originalrezept ist übrigens von hier, ich habe es allerdings (vor allem in der Menge an Öl) ein bisschen angepasst.

Zutaten für 4 Personen als Beilage:

  • ca. 500g grüne Bohnen, geputzt
  • 5 Schalotten
  • 1-2 rote Chilischoten oder getrocknete Chiliflocken nach Geschmack
  • Salz
  • Olivenöl
  • 1 Handvoll frische Minze
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Zubereitung:
Die geputzten Bohnen in einem Topf mit kochendem Salzwasser etwa 5 Minuten blanchieren. In kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.
Die Schalotten längs halbieren und in Scheiben schneiden. Einen guten Schuss Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten darin anbraten, bis sie schön braun (und vielleicht sogar knusprig) sind. Schalotten aus der Pfanne nehmen, ggf. nochmal ein bisschen Olivenöl in die Pfanne geben und die Bohnen anrösten.
Chilischoten halbieren, Kerne und Stege entfernen und in feine Streifen schneiden. Zu den Bohnen geben, mit Salz würzen und aus der Pfanne nehmen. Zum Schluss die Minze in Streifen geschnitten oder grob gezupft dazugeben.

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Kartoffelstampf mit Petersilie und Salbei

Dieser (zugegeben etwas aufwändigere) Stampf ist eine unglaublich leckere Beilage zu allem möglichen – z.B. auch zu einem Thanksgiving Dinner. Der perfekte Kompromiss zwischen den Süßkartoffel- und den „Normalkartoffel“-Liebhabern – von beiden Sorten ist nämlich etwas dabei. Wie so viele andere Tipps rund um das Fest der Feste stammt auch dieser von einer lieben amerikanischen Freundin.

Der Geschmack wird entscheidend beeinflusst durch den in der Alufolie gebackenen Knoblauch, der so ein herrlich süß-karamelliges Aroma mit sich bringt, dass ihr das einfach mal ausprobieren solltet.

Falls ihr diesen Stampf zu einem etwas aufwändigeren Essen servieren wollt – ihr könnt es problemlos komplett am Tag vorher zubereiten und dann am Tag des Essens einfach nur aufwärmen. Aber auch „für sich“ genommen – also einfach als normale Beilage zum Essen – schmeckt er ganz hervorragend und so „rund“, dass er für mich gleich zur Kategorie „Comfort Food“ aufgestiegen ist.

Zutaten für 6 Personen als Beilage:

  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 500 g Süßkartoffeln
  • 500 g mehligkochende Kartoffeln
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Petersilie, grob gehackt
  • 1 EL Salbeiblätter, fein gehackt
  • 2 TL Salz (ggf. mehr zum Abschmecken)
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 150 g Naturjoghurt

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Backzeit: ca. 45 Minuten

Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Süßkartoffeln und mehligkochende Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden (je kleiner, desto kürzer ist die Backzeit). Dabei darauf achten, dass die Süßkartoffeln eine wesentlich kürzere Garzeit haben als die mehligkochenden Kartoffeln – also gerne die Süßkartoffelstücke doppelt so groß lassen wie die anderen Stücke.

Die Kartoffelstücke mit etwas Olivenöl vermischen und in eine Auflaufform geben. Die Knoblauchzehen ungeschält mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufeln und in Alufolie einpacken. Mit in die Auflaufform geben und im Ofen backen, bis die Kartoffelstücke sehr weich sind (Backzeit kann je nach Größe der Stücke sehr unterschiedlich sein – einfach mit der Messerspitze testen).

Kartoffelstücke in einen Topf geben, den Knoblauch leicht abkühlen lassen und aus der Schale drücken. Mit einem Kartoffelstampfer die Kartoffeln zerdrücken, Butter und Salz dazugeben, dann die restlichen Zutaten. Alles gut vermischen, abschmecken und servieren.

Quelle: Martha Stewart

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Pumpkin Spice Cookies

Immer noch lässt die Vorweihnachtszeit auf sich warten. Um das Warten zu verkürzen, habe ich schonmal Kekse gebacken. Dieses Mal mit Vollkornmehl, das sich ganz hervorragend in dieser Kombination macht, die Kekse werden so richtig schön „kernig“.

Bei einem Thanksgiving-Essen habe ich die Kekse als Platzkärtchen verwendet – man kann sie nämlich wunderbar mit Royal Icing (eine Mischung aus Eiweiß, Zitronensaft und Puderzucker – eine Anleitung dazu gibt es z.B. hier) verzieren.

Die Idee zu dem Rezept stammt übrigens von hier.

Zutaten für ca. 25 große Cookies:

  • 230 g weiche Butter
  • 150 g brauner Rohrohrzucker
  • 3/4 TL Backpulver
  • eine gute Prise Salz
  • 2 1/2 TL Pumpkin Pie Spice (je nach Geschmack auch mehr)
  • 1 Ei
  • 1 EL Milch
  • 320 g Weizenvollkornmehl

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Backzeit: etwa 10 Minuten pro Blech

Zubereitung:
Butter und Zucker in einer Schüssel ein paar Minuten lang rühren, bis die Masse leicht und fluffig ist. Dann Backpulver, Salz und Pumpkin Pie Spice einrühren und gut vermischen.

Als nächstes Milch und Ei hinzufügen und wieder gut verrühren und zu guter Letzt das Vollkornmehl. Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein (ggf. noch etwas mehr Mehl dazugeben).

Teig etwas kühlen, dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Kekse ausstechen und diese auf ein Backblech legen. Nach Möglichkeit 10 Minuten in die Tiefkühltruhe legen.

Währenddessen den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Kekse aus der Tiefkühltruhe nehmen und ca. 8-10 Minuten backen, bis die Ecken ganz leicht braun werden. Auskühlen lassen und je nach Wunsch mit Royal Icing verzieren.

 

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Kürbisstollen mit Pumpkin Pie Spice und Cantuccinifüllung

Deutsche Backtradition trifft auf amerikanische. Und die Herbstzeit auf die Vorweihnachtszeit. Hier wird jeder glücklich, der sich jetzt schon auf Weihnachten freut, aber noch nicht in Lebkuchen und Vanillekipferln schwelgen will…

Vor einigen Tagen habe ich erst das Kürbispüree und das sensationelle Pumpkin Pie Spice vorgestellt – heute kommt es bereits zum Einsatz. Und zwar bei einer kleinen Eigenkreation – einem wunderbar zarten, fluffigen, herbstlichen Stollen.

Zum Weihnachtsstollen habe ich aufgrund meiner Rosinen-Aversion ein etwas stiefmütterliches Verhältnis, was dazu geführt hat, dass ich natürlich die letzten 32 Jahre keinen gegessen habe. Doch die Idee reifte, dass dieses weihnachtliche Gebäck doch auch in einer Variante herzustellen sein müsste, die meinen Geschmacksnerven zusagt… Und so entstand eben dieses Stollenrezept. Und ich sage euch – weitere werden folgen! Ich bin gerade so richtig in Fahrt gekommen und habe Stollen zu meinem neuen weihnachtlichen Lieblingsgebäck erkoren!

Dieser Stollen schmeckt bestimmt auch wundervoll in der Adventszeit – aber warum so lange warten, wenn man ihn auch jetzt schon essen kann? Da im Teig Backpulver und Kürbispüree verwendet wird, muss der Stollen auch nicht ziehen, sondern kann gleich gegessen werden (und hält sich nach dem Backen auch nur ca. eine Woche).

Zutaten für einen Stollen (ca. 1,5 kg / 30 Scheiben):

  • 80 g Cantuccini oder Amarettini
  • 2-3 EL Amaretto
  • 500 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 2 Eier (Größe M)
  • 150 g Zucker
  • 3 EL Pumpkin Pie Spice
  • 250 g Kürbispüree
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 g Butter
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: ca. 45 Minuten

Zubereitung:
Die Cantuccini im Mörser grob zerkleinern. In einer kleinen Schüssel mit dem Amaretto vermischen und beiseite stellen. Das Mehl und die gemahlenen Mandeln mit Salz, Backpulver, Zucker und Pumpkin Pie Spiece mischen, dann nacheinander die Eier, das Kürbispüree, Vanilleextrakt und 175 g der Butter (in Würfel geschnitten) dazugeben. Mit dem Knethaken des Rührgerätes oder mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten und leicht bemehlten Backblech zu einer Größe von ca. 40×40 cm ausrollen. Die eingeweichten Cantuccini darauf verteilen, die Seiten zur Mitte übereinander klappen und einen Stollen formen. Bei 180°C etwa 45 Minuten backen.

Die restliche Butter schmelzen. Wenn der Stollen fertig ist, noch heiß mit der flüssigen Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben. Dieser Vorgang darf auch gerne nochmal wiederholt werden!

Hält sich ca. 1 Woche, danach wird er trocken und bröselig.

 

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