Apfel-Kürbis-Pancakes mit Pumpkin Spice [zuckerfrei]

Vor kurzem hatte ich dem Mann des Hauses Apfelpfannkuchen zum Sonntagsfrühstück ins Aussicht gestellt. Doch dann ging mein Improvisationstalent mit mir durch. Es war noch Kürbismus da – hier noch ein bisschen Pumpkin Spice vom letzten Guglhupf und da noch ein paar Äpfel vom Kollegen. Was dann dabei herauskam, entsprach nicht mehr so ganz der ursprünglichen Intention, war aber extrem lecker.

 

Das Kürbismus und das Buchweizenmehl machen die Pancakes so richtig schön zart und fluffig, es ist eine wahre Freude. Die Pancakes kommen ohne raffinierten Zucker aus und sind daher gesund und lecker. Und durch die geriebenen Äpfel im Teig wird das Ganze auch noch schön saftig. Nun ja – das Frühstück für mich ist gesichert!

Ein weiterer Vorteil an den Pancakes: sie sind wirklich in Nullkommanix zusammengerührt und so genau das Richtig für ein schönes Sonntags- oder Feiertagsfrühstück. Und bei der derzeitigen Apfelschwemme, die überall um sich greift, findet sich eine weitere leckere Verwendungsmöglichkeit.

 

Am besten, ihr verdoppelt das Rezept gleich, dann habt ihr für mehrere Tage ein gesundes und leckeres Frühstück. Die Pancakes lassen sich nämlich auch prima einfrieren oder mit ins Büro nehmen. Ein paar Sekunden in der Mikrowelle und sie duften wieder herrlich warm und wohlig.

Zutaten für ca. 15 Pancakes:

  • 70 g Weizenmehl (Type 405)
  • 70 g Buchweizenvollkornmehl
  • 40 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Pumpkin Spice (alternativ: gemahlener Zimt)
  • 200 g Kürbismus
  • 2 EL Honig
  • 2 Eier
  • ca. 150 ml Wasser
  • 2 Äpfel
  • Butter zum ausbacken der Pancakes

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:

In einer Schüssel die Mehlsorten, Natron, Salz und Pumpkin Spice vermischen. Eier, Kürbismus, Honig und Wasser dazugeben und kurz verrühren. Dann die Äpfel in den Teig raspeln und unterheben.

In einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze etwas Butter zerlaufen lassen, den Teig esslöffelweise in die Pfanne geben und die Pancakes von beiden Seiten goldbraun ausbacken.

Mit Puderzucker bestreut servieren oder Sirup darübergeben.

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Japanischer Krautsalat

Jedes Land hat für Krautsalat so seine eigene Variante. Der deutsche wird gerne mit gebratenem Speck und Kümmel serviert, der amerikanische mit Mayonnaise und Zitrone, hier habe ich auch schon einen koreanischen Krautsalat und einen asiatischen vorgestellt. Alle gemeinsam haben sie, dass sie leicht süß-säuerlich schmecken und immer einen guten Gegenpol zu einem deftigen Essen.

 

Nun kommt heute also eine japanische Variante und wie so oft in letzter Zeit habe ich mir die Anregung dazu aus dem tollen Kochbuch „Meine japanische Küche: Rezepte für jeden Tag„* von Stevan Paul geholt. Falls ihr dieses Kochbuch noch nicht besitzt, ich kann es euch nur wärmstens ans Herz legen. Und ja – ich wollte eine Rezension dazu schreiben, aber ich bin leider noch nicht dazu gekommen.

Der Krautsalat passt perfekt auf einen Burger oder Hot Dog, aber auch einfach so, zu Schnitzel oder ähnlichem.

Zutaten für 4 Personen als Beilage:

  • 1 kleiner Spitzkohl, ca. 500 g
  • Salz
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 EL Reisessig
  • 1 EL Honig (flüssig)
  • 2 EL gerösteter Sesam
  • 1 TL Sesamöl

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (inkl. 20 Minuten Wartezeit)

Zubereitung:

Den Spitzkohl putzen und in sehr feine Streifen schneiden und leicht salzen. Den Ingwer sehr fein reiben und mit Essig und Honig verrühren. Über den Salat geben und 15-20 Minuten ruhen lassen.

Das Öl unter den Salat mischen und mit dem gerösteten Sesam bestreut servieren.

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Steinpilz-Frischkäsedip

Ich hoffe, ihr habt noch nicht genug von den Pilz- und Kürbisrezepten, da sprudelt es zur Zeit nämlich nur so heraus aus mir. Nachdem das letzte Rezept mit Kürbis war, kommt nun wieder eines mit Pilzen, genauergesagt mit Steinpilzen.

 

Pilze kann man ja für viele verschiedene Speisen verwenden, aber meistens landen sie ja doch in einer Sauce. Dieses Mal wollte ich aber einen Dip daraus machen, der geeignet ist, erst am nächsten Tag gegessen zu werden oder sich auch als Mitbringsel eignet. Das Rezept für die Knoblauchzehen stelle ich euch auch noch bald vor!

Zutaten für mehrere Personen als Vorspeise:

  • 200 g Steinpilze
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 confierte Knoblauchzehe (oder eine halbe unconfierte), sehr fein zerdrückt
  • 1 Schuss Noilly Prat
  • 1 Schuss Mirin (japanischer Kochwein, optional)
  • 1 TL Shiro Miso
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Steinpilzpulver (optional)
  • 350 g Frischkäse
  • Abrieb einer viertel Bio-Zitrone

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Zubereitung:

Die Steinpilze und Schalotten sehr fein würfeln. In einer mittleren Pfanne Öl und Butter erhitzen und erst die Schalotten, dann die Steinpilze und den Knoblauch anbraten. Wenn keine Flüssigkeit mehr austritt, mit Noilly Prat und Mirin ablöschen und die Misopaste einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.

In einer Schüssel Steinpilzpulver, Frischkäse und Zitronenabrieb verrühren und die abgekühlten Pilze untermischen. Im Kühlschrank noch bis zum Servieren durchziehen lassen.

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Grüner Kritharaki-Nudelsalat mit Pistazienpesto, Zucchini und Oliven

Die Zeit der Beilagen zum Grillen ist ja nun leider vorbei (außer für die Hartgesottenen, die auch im Herbst und Winter am Grill stehen), aber ein Nudelsalat passt ja auch außerhalb der klassischen Grillsaison, oder? Diesen hier habe ich mal wieder bei Sally Butcher in ihrem tollen Buch Salmagundi entdeckt, wo ich schon oft Salate mit einem gewissen Etwas gefunden habe.

 

Die Nudeln sind zwar schwer auszusprechen – zumindest bis man sich das Wort kritharaki gemerkt hat, aber der Salat ist einfach zuzubereiten. Er besteht halt aus ein paar mehr Komponenten als der einfache und immer noch beste Nudelsalat der Welt. Aber durch die vielen Kräuter, die Zucchini und die Frühlingszwiebeln schmeckt er so unglaublich frisch und knackig. Knoblauch ist auch ein bisschen drin, den würde ich reduzieren, falls ihr den Salat mit ins Büro nehmen wollt. Aber auch dafür ist er sehr dankbar: er hält lange frisch und kann auch problemlos noch ein paar Tage gegessen werden, falls etwas übrigbleiben sollte.

Zutaten für viele Personen (mindestens 8 schätze ich):

  • 300 g Kritharaki (reisförmige kleine Nudeln)
  • 100 g Pistazien
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 100 ml Olivenöl
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 1-2 kleine grüne Zucchini, in kleine Würfel geschnitten
  • 150 g grüne Oliven ohne Stein, in Scheiben geschnitten

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:

Die Kritharaki-Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen, dann abgießen und abkühlen lassen.

Währenddessen die Pistazien und Knoblauchzehen in ein hohes Gefäß füllen, die Kräuter grob gehackt dazugeben, ebenfalls den Zitronensaft und das Olivenöl. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Pürierstab pürieren. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Die Nudeln in einer großen Schüssel mit dem Pesto vermischen, dann nach und nach Frühlingszwiebeln, Zucchini und Oliven dazugeben und vorsichtig unterheben.

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Sesam-Pilze mit Sojasauce

Herbstzeit ist Pilzzeit und neben dem dann verfügbaren Kürbis versüßt mir das den Abschied vom Sommer ein bisschen. Der Klassiker bei Pilzen ist natürlich eine Rahmsauce, die es dann zu Semmelknödeln gibt. Aber ich bin auch immer auf der Suche nach Alternativen, die (für uns) klassische Zubereitung soll ja schließlich nicht öde werden. Daher habe ich mich für diese Sesam-Pilze enschieden, die mit Sojasauce verfeinert werden.

Ich habe Kräuterseitlinge und braune Champignons verwendet, ihr könnt da aber natürlich auch jeden anderen bratbaren Pilz nehmen. Da die Würzung nicht so intensiv ist, geht das eigentliche Aroma der Pilze auch nicht verloren.

Zutaten für 2-4 Personen als Beilage:

  • 2 EL neutrales Öl
  • 250 g Pilze, in Scheiben geschnitten (ich habe eine Mischung aus Kräuterseitlingen und braunen Champignons verwendet)
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Sesamöl
  • 1 TL geröstete Sesamsamen

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:

Öl in einer Pfanne erhitzen, die Pilze dazugeben und bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten braten. Dann Sojasauce und Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute braten.

Das Sesamöl dazugeben und unter Rühren weiterbraten.

In eine Schüssel geben und mit den gerösteten Sesamsamen bestreuen.

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Kartoffelsuppe mit Speck und Majoran

Heute ist das Wetter garstig und es wird wieder mal Zeit für eine leckere Suppe. Bei herbstähnlichen Temperaturen kann die Suppe auch gerne eintopfähnlich sein, wie ich finde, so ganz glatte Cremesuppen müssen nicht immer sein. Deshalb gibt es heute eine superleckere, stückige, nach Majoran schmeckende Kartoffelsuppe, wie ich sie ähnlich früher bei meiner Oma gegessen habe (und nicht so 100%ig gemocht habe, aber die Geschmäcker ändern sich ja glücklicherweise mit der Zeit).

 

Schön schnell geht es auch mit dem Vorbereiten und Kochen – in 30 Minuten habt ihr die wärmende Suppe auf dem Tisch stehen. Für Rezepte dieser Art habe ich übrigens eine eigene Kategorie, die findet ihr unter Schnelle Küche unter 30 Minuten.

Zutaten für 8 Personen:

  • 2 Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 EL Öl
  • 300g geräucherter Schweinebauch, in Würfel geschnitten
  • 4-5 Karotten, längs geviertelt und in kleine Stücke geschnitten
  • 2 kg festkochende Kartoffeln, geschält und in 2 cm große Würfel geschnitten
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • ca. 1,5 Liter Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe
  • 1-2 EL Majoran
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kochzeit: 20 Minuten

Zubereitung:

Die Zwiebelwürfel in etwas Öl in einem großen Topf dünsten. Dann den geräucherten Schweinebauch dazugeben und mit anbraten. Als nächstes die Karottenwürfel kurz anbraten, die Kartoffeln dazugeben und alles mit Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe bedecken.

Aufkochen lassen und nach ca. 5 Minuten die Lauchringe dazugeben. Die Suppe köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind, dann den Majoran einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer sie sämig haben möchte, nimmt beherzt einen Kartoffelstampfer zur Hand und stampft die Suppe zur gewünschten Konsistenz (bitte nicht pürieren! Dann wird sie nämlich schleimig).

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Geschmorte rote Zwiebeln

Zum Thanksgiving-Truthahn habe ich hier ja schon einmal eine Variante mit Zwiebeln vorgestellt, nämlich karamellisierten roten Zwiebeln. Dieses Mal beglücke ich euch mit einem Rezept für geschmorte rote Zwiebeln. Vor kurzem war ich aber mit meinem Mann in unserem Lieblingsrestaurant in Augsburg und habe dort eine Variante gegessen, die noch besser oder zumindest anders geschmeckt hat. Ich habe nach den Gewürzen gefragt (getippt hatte ich auf Fünf-Gewürze-Pulver) und festgestellt, dass meine Vermutung gar icht so weit entfernt lag.

 

Als Geschmacksgeber dienen hier Sternanis, Piment und Wacholderbeeren, die den Zwiebeln ein ganz dezentes, „besonderes“ Aroma verleihen. Ich gebe euch Brief und Siegel daraf, dass sich eure Gäste die Finger danach schlecken werden!
Die Zwiebeln passen ganz hervorragend zu jeder Form von Braten, Burger oder Sandwich, egal in welcher Jahreszeit.

Zutaten für mindestens 6-8 Sandwiches:

  • 3 große rote Zwiebeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 1/2 Sternanis
  • 1/2 TL Piment
  • 6 Wacholderbeeren
  • 100 ml Rotwein
  • 100 ml Weißweinessig

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:

Die Zwiebeln in feine halbe Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln und den Zucker dazugeben und anbraten. Mit Salz würzen und weiterbraten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist.

Sternanis, Piment und Wacholderbeeren zu den Zwiebeln geben und braten, bis es nach Gewürzen duftet, dann Rotwein und Weißweinessig angießen.

Bei niedriger Hitze vollständig einreduzieren lassen.

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Gelbe Grütze [zuckerfrei]

Als jetzt der erste Mini-Kälteeinbruch kam, kam mit ihm auch das Bedürfnis nach einem warmen Frühstück. Milchreis mit roter Grütze schoss mir als erstes in den Kopf und wurde sofort wieder verworfen (ich bin nicht der größte Fan von roter Grütze wegen der eigenartigen Konsistenz der Früchte, im speziellen der Kirschen. Brrrrr….). Aber warum eigentlich immer rote Grütze? Gelbe ist doch bestimmt auch lecker! Gedacht, getan. Und ich hatte recht. Gelbe Grütze ist mindestens genauso gut und für mich viel besser essbar als das rote Pendant.

 

Zucker habe ich in diesem Fall weggelassen und durch Dattelsirup ersetzt. Ihr könnt selbstverständlich auch einfach Zucker nehmen oder Honig oder ein anderes Süßungsmittel eurer Wahl. Und auch die Früchte können variiert werden. Ich habe eine ähnliche Grütze auch schon mit Aprikosen gekocht, auch sehr fein. Hier sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wenn ihr die Pfirsiche häutet, wird die Grütze noch ein bisschen intensiver gelb, aber dann hätte die Zubereitung zu lange gedauert.

Zutaten für ca. 6 Portionen Grütze:

  • 350 g Marillen, halbiert
  • 350 g Pfirsich (gewogen ohne Kern), in Würfeln
  • 300 g Nektarinen (gewogen ohne Kern), in Würfeln
  • 250 ml gelber Fruchtsaft oder Wasser
  • 1 Prise Vanillepulver
  • Dattelsirup oder anderes Süßungsmittel nach Belieben
  • 3 EL Speisestärke
  • 2-3 EL Zitronensaft

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:

Vorbereitete Früchte zusammen mit 200 ml Wasser oder Fruchtsaft in einen Topf geben und aufkochen lassen. Vanillepulver dazugeben und ein paar Minuten köcheln lassen, damit die Früchte weich werden. Mit Dattelsirup oder einem anderen Süßungsmittel süßen, falls gewünscht.

Speisestärke mit dem Rest der Flüssigkeit gut verquirlen, so dass sich keine Klümpchen bilden. In die Grütze einrühren, aufkochen lassen und zum Schluss den Zitronensaft einrühren.

Gleich servieren oder heiß in ein oder zwei große Schraubgläser abfüllen und mit einem sauberen Deckel verschließen. Hält im Kühlschrank dann auch zwei Wochen oder länger.

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Datteldip mit Knoblauch und Frühlingszwiebeln

Ganz hervorragend und vor allem überraschend schmeckt dieser Dipp, den ich bei Christina von feines gemüse entdeckt habe. Sie hatte wiederholt so geschwärmt davon, dass ich den Dip unbedingt ausprobieren wollte, was ich dann endlich zum Augsbuger Hohen Friedensfest geschafft habe. Zudem ist die Aussprache auf fränkisch (meine „Muttersprache“) einfach putzig: ein dodaal doller Daddeldibb. Herzallerliebst!

 

Der Dip klingt aber nicht nur schön, er schmeckt auch super. Die Datteln geben ihm genau die richtige Süße – nicht zu viel, nicht zu wenig, dann gibt es ein kleines bisschen Schärfe durch das verwendete Harissa und die Frühlingszwiebeln machen den Dip wundervoll herzhaft.

Ein weiterer Vorteil: lässt sich wunderbar vorbereiten und dann über mehrere Tage verputzen. Im Laufe der Zeit werden Frühlingszwiebeln und Knoblauch noch etwas kräftiger, was aber dem Gesamtgeschmack keinen Abbruch tut.

Weitere Dips findet ihr übrigens unter der Kategorie Dips / Pestos / Aufstriche bei „Rezepte nach Gang“ oben in der Menüleiste.

Zutaten für etwa 500 ml Dip:

  • 100 g Datteln (ohne Stein, nach Möglichkeit von der Schale befreit)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Harissa
  • 1 TL Zitronensaft
  • 150 g Frischkäse
  • 250 g Quark (Rahmstufe)

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:

Datteln, Knoblauch und Frühlingszwiebeln fein hacken. Zusammen mit den restlichen Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab auf die gewünschte Konsistenz pürieren. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Im Kühlschrank ziehen lassen oder sofort servieren.

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Wassermelonen-Feta-Salat mit Minze

Der Hochsommer ist zwar definitiv vorbei, aber das eine oder andere grillgeeignete Wochenende wird hoffentlich dieses Jahr noch rausspringen. Und momentan sieht ja alles danach aus. Der Wassermelonen-Feta-Salat ist ganz hervorragend, wenn ihr spontan irgendwo zum Grillen eingeladen seid, er ist nämlich in Nullkommanix vorbereitet. Und auch wenn sich Besuch ankündigt, ist er vollkommen problemlos einzusetzen. Feta habe ich meistens sowieso zu Hause, weil er sich vielfältig einsetzen lässt und im Kühlschrank lange haltbar ist.

 

Bei sehr großer Sommerhitze kann man diesen Wassermelonen-Feta-Salat auch wunderbar ohne Grillbeilage essen. Er schmeckt unglaublich frisch und spendet viel Kühle und Flüssigkeit durch die kalte Wassermelone. Dass man Obst in ein herzhaftes Gericht gibt, wird – zumindest in meiner Küche – immer beliebter. Und auf pinch of spice habe ich auch schon ein paar Varianten vorgestellt:

Zutaten für 2-4 Personen (als Beilage oder als „Hauptdarsteller“):

  • ca. 1 kg Wassermelone ohne Kerne
  • 100 g Feta
  • 1 Hand voll Minze
  • 1 Bio-Limette (ggf. noch eine zweite)
  • 1/2 rote Zwiebel
  • Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:

Wassermelone würfeln, Feta darüberkrümeln und Minze darüberzupfen. Abrieb der einen Limette und den Saft dazugeben. Die Zwiebel in sehr feine halbe Ringe schneiden.

Olivenöl, Salz und Pfeffer dazugeben und alles vorsichtig unterheben. Nach Geschmack ggf. noch etwas mehr Limettensaft dazugeben.

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