Gegrillte Paprika mit Knoblauch

Eins meiner Lieblingsrezepte – gegrillte Paprika. So einfach, so gut. Und bevor der Sommer jetzt zu Ende geht (hat ja eh wieder lange genug gedauert mit dem nächsten Rezept), gibt es nun eine der schönsten Formen von sommerlichem Gemüse. Ich gerate ins Schwärmen…

gegrillte Paprika 3

Im Sommer (wo Paprika ohnehin Saison haben und daher dann auch verzehrt werden wollen) können die Paprika am einfachsten auf dem Grill zubereitet werden. Bei schlechtem Wetter geht es aber auch problemlos im Backofen, wobei ihnen dann natürlich das typische Grillaroma fehlt. Auf alle Fälle ist wichtig, dass die Paprika so richtige schwarze Blasen bekommen – keine Angst, das wird ja später nicht mitgegessen.

Durch das Grillen (und dadurch auch Garen) bekommen die Paprika ein tolles süßliches Röstaroma, das durch Olivenöl und Knoblauch noch unterstützt wird.

So eignen sie sich perfekt als Beilage zum Grillen. Oder als Antipasti. Oder um dringende gegrillte Paprikagelüste zu stillen. Oder einfach, weil sie sensationell gut schmecken und man gerade so Lust drauf hat.

Das Beste daran ist, dass sie sich (wenn man sich zusammenreißen kann) im Kühlschrank ein paar Tage halten, wenn sie gut verschlossen aufbewahrt werden. Die Aromen ziehen dann schön durch und gerade der Knoblauch kommt gut heraus.

gegrillte Paprika 1

Zutaten für 4 Personen als Beilage:

  • 4 Paprika (rot oder gelb, auch gerne gemischt)
  • etwas Olivenöl zum Einreiben der Paprikaschoten
  • 1 große oder 2 kleine Knoblauchzehen
  • Salz
  • ca. 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Grillzeit: etwa 20 Minuten
im Backofen: ca. 30 Minuten
Ruhezeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:
Bei Verwendung des Grills diesen vorheizen (Holzkohle oder Gas), die Paprika waschen und abtrocknen, dann dünn mit Olivenöl einreiben. Auf dem Grill bei mittlerer Hitze ringsum ankohlen lassen (wichtig: auch mal senkrecht auf den Grill stellen). Vom Grill nehmen, ein paar Minuten leicht abkühlen lassen und dann in einem verschlossenen Gefrierbeutel schwitzen lassen.

Falls der Backofen zum Einsatz kommt, diesen auf 230°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Paprika waschen, trocknen und längs halbieren, dann die Kerne und Stege entfernen. Die Hälften dünn mit Olivenöl einreiben und auf das Blech legen. Im Backofen lassen, bis die Haut schwarze Blasen wirft, dann leicht abkühlen lassen und in einem verschlossenen Gefrierbeutel schwitzen lassen.

Brot

Nach ca. 30 Minuten des Abkühlens im Gefrierbeutel lassen sich die Paprikaschoten leicht von der schwarzen Haut befreien, die geschälten Stücke dann entweder mit den Händen zerteilen oder mit dem Messer in Streifen schneiden.

Knoblauch fein hacken und zusammen mit dem restlichen Olivenöl, dem Zitronensaft und etwas Salz zu den Paprikastreifen in eine Schüssel geben. Gerne im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur noch etwas durchziehen lassen. Schmeckt hervorragend mit frisch geröstetem Brot.

gegrillte Paprika 2

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Guacamole

Mit Avocados ist das ja so eine Sache… Erfahrungsgemäß sind sie entweder steinhart oder schon “drüber”. Den richtigen Zeitpunkt abzupassen gleicht einer größeren Herausforderung. Aber wenn man den rechten Moment abpasst, wird man geschmacklich belohnt. Und ein gesunder Genuss sind die Früchte obendrein.

Avocados haben einen sehr hohen, allerdings “gesunden” Fettanteil. Außerdem sind sie sehr reich an Vitaminen – z.B. Vitamin A+E, Carotin und Biotin.

Am besten kauft man Avocados im harten, unreifen Zustand. Da sie ohnehin nicht reif geerntet werden können (weil sie erst reifen, wenn sie vom Baum geerntet wurden), stellt man so zumindest sicher, dass der Zeitpunkt der Ernte noch nicht so lange her ist und nicht schon tausend Kunden im Supermarkt daran herumgedrückt haben. Also, am besten im Voraus planen und den Avocados noch ein paar Tage Zeit geben, fertig zu reifen. Wenn sie dann (zu Hause) auf Druck nachgeben, aber die Haut noch nicht eingefallen ist, dann sollten sie genau richtig sein.

Guacamole

 

Und zum Thema Guacamole: Rezepte dafür gibt es wie Sand am Meer und ebenfalls unendlich verschiedene Varianten. Das hier ist meine Variante, so wie ich sie am liebsten esse. Wer mag, kann zusätzlich noch eine halbe, sehr fein gewürfelte rote Zwiebel unterheben oder etwas fein gewürfelte Chilischote. Tomaten sind eher optional, ich verwende sie hauptsächlich wegen der Farbe. Und Koriander – für mich ist das ein Muss, ich mag den Geschmack von frischem Koriander aber auch sehr gerne. Wer da meine Ansicht nicht teilt, kann stattdessen Petersilie (für die Farbe) verwenden oder die Kräuter einfach weglassen.

Für 2 Personen als Hauptspeise mit Brot oder für ca. 6 Personen als Dip:

  • 2 reife Avocados
  • Saft einer halben Limette
  • 3-4 Cherry- oder Datteltomaten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 handvoll frischer Koriander
  • Chiliflocken
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:
Die Avocados halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. In einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken (nicht allzu fein). Die Cherry- bzw. Datteltomaten vierteln und von den Kernen befreien, dann fein würfeln und zur Avocado geben. Limettensaft, Agavendicksaft, Knoblauch und Chiliflocken ebenfalls mit der Avocadomasse vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss den Koriander grob zerkleinern und unterheben. Falls die Guacamole Zeit hat zum Durchziehen, vor dem Servieren nochmals abschmecken.

Dazu passt hervorragend Baguette oder geröstetes Bauernbrot. Oder Tortillachips…

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Für die heißen Tage: Kräuterlimonade

War’s euch die letzten Tage auch so heiß? Die Temperaturen hier waren jenseits der 30°C. Das schöne Wetter ruft förmlich nach einer flüssigen Abkühlung, z.B. in Form einer selbstgemachten Kräuterlimonade. Dieses fantastische Getränk ist schnell zubereitet und in unendlichen Varianten selbst herzustellen.

Kräuterlimonade 2 (1)

 

Was ich schon ausprobiert habe:

  • Zitronenverbene
  • Rosmarin
  • frische Minze
  • Zitronenthymian
  • Ananassalbei

Und es werden sicher noch ein paar weitere Variationen folgen. Sehr gut vorstellen kann ich mir auch z.B. auch Basilikum, unterschiedliche Minzsorten, Waldmeister usw.

Wenn ihr Kräuter verwendet, die größere Blätter haben wie z.B. Minze oder Zitronenverbene, könnt ihr die Blätter vorher ein bisschen quetschen, damit sie besser ihre ätherischen Öle und Aromen freisetzen können. Lasst euch diesen Durstlöscher gut schmecken!

Falls ihr nicht die komplette Menge des Kräutersirups gleich verwendet, in einer sauberen Flasche hält er sich im Kühlschrank auch ein paar Tage. Und ein nettes Mitbringsel ist er auch.

Kräuterlimonade 1 (2)

 

Zutaten für ca. 2 Liter Limonade:

  • 200 g Zucker
  • 350 ml Wasser
  • eine Kräutersorte nach Belieben (z.B. 2 Zweige Rosmarin, 1 Handvoll Zitronenthymian, 3-4 Zweige frische Minze)
  • ca. 250 – 300 ml Zitronensaft
  • Wasser und Eiswürfel zum Auffüllen

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten

Zubereitung:
Zucker mit 350 ml Wasser in einem Topf aufkochen lassen. Kräuter waschen und trockenschütteln. Wenn der Zucker sich aufgelöst hat, den Topf vom Herd nehmen und die Kräuter in der heißen Flüssigkeit ziehen lassen, bis sie abgekühlt ist.

Den Kräutersirup durch ein feines Sieb abgießen, mit Zitronensaft und reichlich kaltem Wasser mischen und im Kühlschrank richtig kalt werden lassen, dabei gerne noch einen oder mehrere Kräuterzweige dazugeben.

Mit Eis und/oder Zitronenscheiben und Kräuterzweigen servieren.

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Blaubeerscones

Endlich wieder Scones! An meiner Leidenschaft für dieses typisch britische Gebäck hat sich nichts geändert. Sie stehen in unterschiedlichen Varianten immer mal wieder auf meiner Backliste fürs Wochenende, manchmal nach Rezept und manchmal mit eigens zusammengewürfelten (teils gewagten) Kombinationen. Demnächst muss ich hier mal meine gesunden Frühstücksscones für unter der Woche vorstellen, aber jetzt gibt es erstmal diese herrlichen Blaubeerscones.

Blaubeerscones

 

Das Rezept habe ich bei Sally’s Baking Addiction gefunden und habe es minimal angepasst. Diese Variante verwendet ein Ei und Sahne als Flüssigkeitsgeber, dadurch bekommen die Scones eine andere, sehr zarte Konsistenz. Die Blaubeeren tragen mit ihrer säuerlichen Note zu einem leckeren Gesamtwerk bei. Ich persönlich habe die Glasur bei meiner Variante weggelassen, dadurch sind die Scones weniger süß – wer es aber noch ein bisschen aufwändiger und süßer mag, kann das ja gerne ausprobieren.

Zutaten für 8 Scones:

  • 325 g Mehl (Type 405)
  • 100g Zucker
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • 120 g Butter, sehr kalt
  • 120 ml Sahne
  • 1 Ei, Größe L
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 200 g Blaubeeren, frisch oder tiefgefroren (nicht auftauen)

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt und Salz in einer großen Schüssel mischen. Die kalte Butter fein würfeln und mit den Fingerspitzen ins Mehl einarbeiten, bis alles leicht krümelig ist. Sahne, Ei und Vanilleextrakt miteinander verquirlen, über die Mehlmischung gießen und nur ganz kurz durchmischen, bis der Teig zusammenkommt. Dann vorsichtig die Blaubeeren einarbeiten.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und mit Mehl bestäuben. Mit dem Teig einen Kreis von ca. 20 cm Durchmesser formen und mit dem Teigschaber oder einem Messer in acht Teile schneiden. Die Teile ein bisschen auseinanderziehen, da sie im Ofen aufgehen.

Bei 200°C etwa 20-30 Minuten backen, bis die Scones goldbraun und knusprig sind.

Blaubeerscones 1

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Aprikosensalsa mit Zitronenverbene

Es gibt Momente, da frage ich mich, warum ich bestimmte Dinge nicht schon viel früher ausprobiert habe. Der Kräutergarten auf der Dachterrasse ist mittlerweile recht umfangreich, aber Zitronenverbene gehörte noch nicht dazu, ein Zustand, der dringend und zeitnah geändert werden muss.

Aprikosensalsa1

 

Das Rezept für diese Aprikosensalsa ist in der aktuellen Ausgabe von “Martha Stewart Living” erschienen (zum Originalrezept geht es hier), die ich druckfrisch am Flughafen erstanden habe, allerdings ist es leicht abgewandelt. Die Menge ist geeignet, eine mittlere Kohorte abzufüttern, allerdings kann die Salsa auch gerne ein bisschen durchziehen und am nächsten Tag nochmal serviert werden.

Die Jalapeños (oder ersatzweise grüne Chilis) werden über der offenen Flamme angeröstet und bekommen so ein leicht rauchiges Aroma. Falls ihr eh grillen wollt, könnt ihr sie auch kurz auf den Grill legen. Auch ein kleiner Bunsenbrenner verrichtet ähnliche Dienste.

Jalapeños

 

Zutaten für eine große Schüssel voll (sicher für 10 oder mehr Personen):

  • 2  Jalapeños (alternativ: grüne Chilis)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • ca. 20 reife Aprikosen, in Würfel geschnitten
  • 2 EL Ingwer, sehr fein gehackt
  • 2 EL Agavendicksaft oder brauner Zucker
  • 1 EL Salz
  • 1 gute Handvoll Zitronenverbene (alternativ: frischer Koriander), grob gehackt
  • 1/2 rote Zwiebel, in feine viertel Ringe geschnitten
  • Tortillachips oder Weißbrot zum Servieren

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zubereitung:
Die Jalapeños und Frühlingszwiebeln etwa 2 bis 3 Minuten über einer offenen Gasflamme einige Minuten rösten, bis sie leicht angekohlt sind.

Die Aprikosen in eine mittelgroße Schüssel geben. Jalapeños halbieren, von den Stegen und Kernen befreien und fein würfeln. Die Frühlingszwiebeln ebenfalls sehr fein schneiden und zusammen mit den restlichen Zutaten mit den Aprikosen vermischen. Im Kühlschrank etwas durchziehen lassen und mit den Tortillachips servieren.

Aprikosensalsa2

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Dinkelknuspermüsli mit Gewürzen und “ach ja, das muss auch noch weg…”

So viele neue Rezepte habe ich leider noch nicht in der Pipeline für euch. Daher gibt es heute nochmal ein Knuspermüsli aus dem Archiv, hauptsächlich deshalb, weil ich die Fotos so gerne mag. Die sind nämlich bei meinen Eltern im Garten entstanden :-). Die Zutaten sind ein bisschen “kreativ”, ich habe hier viele Reste verarbeitet. Manchmal kauft man ja Dinge, die im gut sortierten Feinkostladen echt interessant aussehen und dann weiß man zu Hause aber nicht genau, was man nun eigentlich damit anstellen soll. So ging’s mir mit den Granatapfelkernen und den Kakaoschalen, falls ihr die nicht zufälligerweise vorrätig haben solltet, nehmt einfach ein paar Kakao Nibs oder lasst es weg.

Das Müsli heute ist unglaublich gesund, da es nur mit Honig und Agavendicksaft gesüßt wird. Das arabische Kaffeegewürz gibt eine würzige Note, die gut mit den gerösteten Aromen des Müslis harmoniert. Kurzum – es wird wohl schnell aufgegessen sein!

DinkelknuspermüsliZutaten für ca. 800g fertiges Knuspermüsli:

  • 500 g Dinkelflocken, grob
  • 50 g Granatapfelkerne, geröstet
  • 120 g Haferkleie
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 70 g Goldleinsamen
  • 30 g Kakaoschalen
  • 3 sehr großzügige EL Honig
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL arabisches Kaffeegewürz

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten
Backzeit: ca. 40 Minuten

Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Flocken mit den Granatapfelkernen, Haferkleie, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Kakaoschalen in einer Rührschüssel vermischen. Dann Olivenöl, Agavendicksaft, Honig, Salz und das Kaffeegewürz in einem kleinen Topf verrühren und leicht erhitzen, damit sich der alles gut auflöst und mit den restlichen Zutaten verbinden kann.

Die flüssige Mischung zu den Flocken gießen und alles sorgfältig vermischen. In eine beschichtete Auflaufform geben und  ausbreiten. Bei 180°C etwa 40 Minuten backen (wichtig! alle 7-8 Minuten umwälzen, damit die Ränder nicht verbrennen), bis das Müsli vollständig trocken und leicht gebräunt ist.

Wenn das Müsli vollständig abgekühlt ist, in ein luftdicht verschließbares Glas füllen

Dinkelknuspermüsli II

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Kräuterdip mit Limette (perfekt zum Grillen)

Schwer zu glauben, dass mein letzter Beitrag hier schon fast 18 Monate her ist. Es war viel los und das Bloggen ist in dieser Zeit leider in den Hintergrund gerückt. Aber manchmal kommt eben das Leben dazwischen. Mittlerweile läuft das meiste wieder in halbwegs geordneten Bahnen und ich freue mich darauf, auch den Blog wieder zu reaktivieren. Für den Anfang versuche ich, nicht zu viel zu versprechen – ich weiß derzeit nicht, wie regelmäßig ich dazukomme, neue Rezepte und Kochbücher vorzustellen, aber der Wille ist auf alle Fälle da.

Kräuterdip

 

Los geht es heute mit einem herrlich sommerlichen Dip, den ich mittlerweile schon mehrfach zum Grillen oder als Vorspeise zum Dippen mit leckeren Grissini zubereitet habe. Die Limette gibt dem Dip einen frisch-süßlichen Geschmack, der die verschiedenen Kräuter hervorragend ergänzt. Die Gäste waren immer begeistert.

Der Dip ist vielseitig einsetzbar – zum Dippen, als Brotaufstrich oder als Tsatsiki-Ersatz zum Grillen.

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 250 g neutraler Frischkäse
  • 250 g griechischer Joghurt (10% Fett)
  • Abrieb und Saft einer halben Limette
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • verschiedene Kräuter: z.B. 3 Stängel Basilikum, eine kleine Handvoll Zitronenthymian und 1-2 Stängel Minze
  • 1 TL Agavendicksaft
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Zubereitung:
Die Kräuter waschen, trockenschütteln und von groben Stängeln befreien, dann fein hacken. Zusammen mit den restlichen Zutaten verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn genug Zeit ist, kann der Dip gerne ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen.

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Jeden Tag ein Buch – “Kleine süße Sachen” von Annik Wecker (Rezension)

jeden-tag-ein-buch_arianebilleDer erste Tag von “Jeden Tag ein Buch” startet. Diese Woche werden in ganz viele Blogs die verschiedensten Genussbücher vorgestellt. Ich habe mich für “Kleine süße Sachen” von Annik Wecker entschieden, was die nächsten Rezensionen angeht – das soll erstmal noch eine Überraschung bleiben.

Annik Wecker schreibt seit 2008 für den Dorling Kindersley Verlag, ist (noch) mit dem Musiker Konstantin Wecker verheiratet und hat seit diesem Jahr sogar ein Café in München (Annik’s Café im Gaumenspiel, Franz-Joseph-Straße 30, München-Schwabing). “Kleine süße Sachen” ist ihr siebtes Kochbuch, 2013 ist mit “Anniks Lieblingskuchen” bereits das achte erschienen.

Doch nun zum Buch: Das Cover wirkt ein bisschen sehr kindlich-verspielt, glücklicherweise zieht sich diese Tendenz aber nicht durch das Buch. Der Untertitel “Cookies, Mini-Kuchen, Plätzchen”  weist schon darauf hin, was uns erwartet. Tolle Gebäckideen, unter anderem für die herannahende Weihnachtszeit.

Der Inhalt
Annik Wecker präsentiert in “Kleine süße Sachen” über 100 schöne Rezepte für unterschiedliche Anlässe – querbeet von Klassikern wie Cantuccini, Löffelbisquit und Chocolate Chip Cookies über anspruchsvolles Gebäck wie Macarons, Glückskeksen und Petit Fours, kleinen Kuchen, Muffins und Hefeschnecken bis hin zu Weihnachtsplätzchen.

Die Aufteilung
Recht übersichtlich ist die Einteilung der Kapitel, hier gibt es:

  • Ganz klassisch
  • Für zwischendurch
  • Etwas Besonderes
  • Zu Kaffee und Tee
  • Es weihnachtet

Das Layout
Die Bilder im Buch sind sehr ansprechend gestaltet, nicht übermäßig verspielt, aber doch hübsch hergerichtet. Der Text ist sehr zweckgebunden gestaltet, wer hier ausschweifende Texte zur Geschichte der Rezepte erwartet, wird enttäuscht. Die Zutaten sind übersichtlich neben dem Rezept aufgeführt, zusätzlich werden Alternativen, Bezugsquellen und Abwandlungsvorschläge angegeben.

Am Ende des Buchs werden noch ein paar Basics und hilfreiche Hinweise erläutert, auch ein Inhaltsverzeichnis fehlt natürlich nicht.

Die Rezepte
Das Kapitel “Ganz klassisch” beschränkt sich keinesfalls nur auf deutsche Klassiker, hier finden sich z.B. auch Amarettini, Lamingtons (ein klassisches australisches Gebäck) und Baiser. “Für zwischendurch” präsentiert uns dann Leckereien wie Apfelriegel, Zimtwaffeln und Möhrenmakronen – “Etwas Besonderes” dann schließlich deutlich aufwändigere Gebäckstücke wie Macarons, Minitarteletts oder Cupcakes. “Zu Kaffee und Tee” hält einfach, was es verspricht: tolle Ideen für einen netten Kaffeenachmittag mit Gästen. Der krönende Abschluss schließlich: “Es weihnachtet”. Hier gibt es sehr klassische Rezepte für Weihnachtsplätzchen: Zimtsterne, Dominosteine und Ministollen erwarten uns.

Nachgebacken…
… habe ich erstmal das Pistazienbrot mit Cranberries, ein sehr schönes Rezept, das ich in den nächsten Tagen hier vorstellen werde. Das “Brot” erinnert ein wenig an Cantuccini, ist durch geriebene Orangenschale und Cranberries wunderbar aromatisch und frisch und wird sicher in das weihnachtliche Standardrepertoire aufgenommen.

Fazit
Wenn es nach mir geht – Daumen hoch für Annik Weckers “Kleine süße Sachen“! Ich finde, hier ist eine tolle Rezeptsammlung gelungen mit Klassikern und kreativen, modernen (meist) gebackenen Kleinigkeiten. Nicht nur für Weihnachten, sondern eigentlich für jede Gelegenheit.

Kleine süße Sachen” wurde mir freundlicherweise vom Dorling Kindersley Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Der Inhalt dieser Rezension stellt allerdings zu 100% meine eigene Meinung dar und wurde weder durch den Verlag noch durch die Autorin beeinflusst.

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Amaretto-Mandel-Marzipanstollen

Endlich ist es wieder so weit – die vorweihnachtliche Stollenzeit ist angebrochen! Darauf habe ich mich ja schon seit dem letzten Jahr gefreut, wo ich zum ersten Mal dieses tolle weihnachtliche Gebäck für mich entdeckt habe.

Letztes Jahr gab es hier ja schon:

Und nachdem das Wetter garstig und regnerisch ist, passt es auch, schon wieder an Stollen zu denken. Diese Variante ist ohnehin mit Hefe, also darf er ruhig ein paar Wochen durchziehen, bevor er angeschnitten wird, dann schmeckt er ganz famos.

Amarettostollen IIZutaten für einen Stollen (ca. 1,8 kg):

  • 500 g Mehl
  • 200 g gemahlene Mandeln (geschält)
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 100 g Zucker
  • 200 ml Milch
  • 1 Bio-Zitrone
  • 200 g Amarettini
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 250 g weiche Butter
  • 1 EL Bittermandelaroma
  • 1 Prise Salz
  • 80 ml Amaretto
  • ca. 100 g Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitungszeit: ca. 90 Minuten
Backzeit: ca. 30 – 40 Minuten

Amarettostollen IIIZubereitung:
Mehl und Mandeln in einer großen Schüssel mischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe in die Mulde bröckeln, die Milch leicht erwärmen und mit in die Mulde gießen. 1 TL Zucker dazugeben und leicht verrühren, so dass der Vorteig in der Mulde entsteht. Zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Die Zitronenschale fein abreiben und die Zitrone auspressen, die Amarettini zerbröseln. Marzipanrohmasse zu zwei länglichen Rollen formen.

Zucker, 200 g Butter, Zitronenschale, Zitronensaft, Mandelaroma und Salz in die Mehlmischung geben und alles gut verkneten. Zugedeckt erneut 1 Stunde gehen lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Den Teig zu einem flachen Rechteck ausrollen. Die Amarettinimasse darauf verteilen und die Marzipanrollen der Länge Nach in die Mitte des Teiges legen. Dann den Teig längs zusammenfalten und einen Stollen formen. Im Backofen etwa 30 bis 40 Minuten backen.

Die übrige Butter schmelzen. Den heißen Stollen mit der flüssigen Butter bestreichen, dann mit Puderzucker bestäuben. Diesen Vorgang wiederholen, bis Butter und Puderzucker aufgebraucht sind.

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